Antworten
Ergebnis 1.031 bis 1.040 von 1399
Thema: Kein Bagatelldelikt?
-
16.09.2019, 15:33
AW: Kein Bagatelldelikt?
-
16.09.2019, 15:33
AW: Kein Bagatelldelikt?
Ihr verrennt euch in der Diskussion über Hirnfunktionen und Menschsein.
So sehr du die Diskussion auch darauf verengen und münden möchtest @Wolfgang, so ist die Schwangere nicht ein wandelnder Brutkasten sondern ein existentielles Subjekt.
Das ist ein wesentlicher Teil des von mir angesprochenen Dilemmas, dem du anscheinend nicht gewachsen bist bzw den du nicht anerkennen willst.
Daher diskutierst du im Wolkenkuckucksheim, während die Frauen realiter und in ihrem eigenen Körper und in ihrer Seele, in ihrem ganzen Leben, schwanger sind. Und in diesem Kontext ihre Entscheidungen treffen.that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
-
16.09.2019, 15:35
-
16.09.2019, 15:36
-
16.09.2019, 15:38
AW: Kein Bagatelldelikt?
Die Frau soll nicht alleine gelassen werden. Sie soll Beratung und Angebote und Hilfe bekommen.
Und dann entscheidet sie alleine.
Ein umsetzbares Konstrukt zur mitentscheidung gibt es nicht.A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer
-
16.09.2019, 15:41Inaktiver User
AW: Kein Bagatelldelikt?
Du hast meine Frage nicht beantwortet, aber im Grunde hab ich das auch nicht erwartet. Dir geht es mE mitnichten um das Recht eines werdenden Kindes, dir geht es um Macht
Ich denke, ein Embryo ist sich seines Seins nicht bewusst, *leidet* daher auch nicht. Die Frau leidet unter Umständen ihr Leben lang. Aber das ist dir ja völlig egal
-
16.09.2019, 15:45Inaktiver User
AW: Kein Bagatelldelikt?
Was halt noch dazu kommt und das meine ich gar nicht moralisch sondern nur als Gedanken:
Es ist ja nicht "irgendein Kind" sondern das eigene, dass da in ihr Heranwachsen will.
Das macht den Konflikt ja auch doppelt schwer und ich denke schon, dass das der einen oder anderen Frau später "auf die Füße fallen kann" (nicht muss), denn in der Regel liebt frau das eigene Kind nunmal mehr als andere Kinder.
Und dann der enge Zeitkorridor der Entscheidung....alles nicht so einfach.
-
16.09.2019, 15:57
AW: Kein Bagatelldelikt?
Nochmals zur Klarstellung. Selbstverständlich soll die Frau über ihren Körper soweit selbst bestimmen können, soweit das ausschließlich sie selbst betrifft. Ich bin darauf nicht weiter eingegangen, da ich das für selbstverständlich erachte.
Problematisch wird's dann, wenn Andere direkt davon betroffen sind.
Die Entscheidung zur Abtreibung geht eben über die reine Selbstbestimmung weit hinaus.
Genau deswegen stellt sich ja die Frage, inwieweit wir hier beim Ungeborenen von einem Menschen reden und damit verbunden mit einem Recht auf Leben.
-
16.09.2019, 16:03Inaktiver User
AW: Kein Bagatelldelikt?
Das ist doch Unsinn
Was ist aus deiner ursprünglichen Forderung geworden, den Mann am Beratungsgespräch verpflichtend zu beteiligen? Das würde unter der von dir gesetzten Prämisse, dass der Embryo als betroffene Person zu werten ist, doch gar keinen Sinn ergeben. Das Ergebnis stünde fest, es wird keine Abtreibung geben.
Was bin ich froh, dass der Gesetzgeber das anders sieht
-
16.09.2019, 16:05Inaktiver User
AW: Kein Bagatelldelikt?
So ist eine Diskussion im Übrigen völlig sinnlos. ich bin hier raus.
Wer hatte noch die Signatur *Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen* PeggySue?



Zitieren