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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Ich möchte noch ergänzen, dass in Xanidaes Statistik von deutschen Staatsangehörigen die Rede ist, das sagt überhaupt nichts aus über muslimische Communities.

    Eine Staatsangehörigkeit sagt nichts über Herkunft und nichts über Integration. Wie viele Menschen aus sog. Parallelgesellschaften, die eine deutsche Staatsangehörigkeit haben, hier als Deutsche erfasst wurden, sagt die Statistik nicht aus.

    Man kann nur Statistiken vergleichen, die die selben Grundlagen haben, alles andere ist sinnlos.

  2. Inaktiver User

    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    ....... Und da wage ich leise Zweifel anzumelden, ob eine Frau in einer muslimischen Community immer ähnliche Chancen zur Entfaltung hat wie westliche Frauen. Das ist gelebtes Patriarchat.
    Fettung von mir

    .... finde den Fehler

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Xanidae, ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken, dass du ohne Polemik, aber mit Fachwissen, den Blick über den Tellerrand hinaus in die Diskussion bringst.

    Die Vergleiche bringen doch diejenigen hier herein, die die vermeintliche Stellung der Frau „im Islam“ (und ihr Verhalten - zu „herumliegenden Frauen mit Bluthochdruck“ fällt mir nichts mehr ein) automatisch mit der (vermeintlichen) Freiheit und Gleichheit der westlichen Frau vergleichen bzw. diese als Benchmark anlegen.

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Wo schreibe ich was von Wegsehen?

    Ich schreibe nur, dass man die Gründe für Gewalt nicht ausschließlich in der Herkunft, der Kultur oder in der Religion sehen sollte, sondern das viele Faktoren einfließen, die zu Gewalt und Unterdrückung führen.

    Aber gut, ich habe ja auch keine Ahnung und bin ab jetzt still, wenn nicht erwünscht ist, dass man objektiver auf das gesamte System schaut und anders mit den Frauen in Kontakt tritt, als sie ausschließlich als unterdrückt und wenig frei wahrzunehmen.

    Wie soll man sich von dem was man kennt abwenden, wenn einem nicht unbedingt Freundlichkeit, Vertrauen und Wertschätzung entgegen gebracht wird? Da bleibe ich doch lieber bei dem Grauen das ich kenne, als mich etwas Unbekanntem zuzuwenden.
    Da stimme ich dir zu. Das Grauen das man kennt, ist oft besser als das große Unbekannt.

    Allerdings spielt auch ein ganz anderer Aspekt eine Rolle: Was passiert mit der Frau, die sich auf selbstständige Wege wagt und eben nicht so leben will, wie es die Community vorgibt?

    Oft ist es doch so, dass das den Abbruch sämtlicher sozialer Kontakte aus der Community mit sich bringt oder gar ein Femizid droht. Da muss frau schon sehr stark sein, um das in Erwägung zu ziehen.

    Mit ein bisschen Freundlichkeit von außen ist das noch lange nicht getan.

    Was das Ahnung haben angeht: du kommst mir da durchaus befangen vor, wenn ich das ganz wertfrei sagen darf. Mehr Einblicke haben ist das eine, auch das Negative sehen wollen, etwas ganz anderes.

    Und Statistiken, die nicht passen, tragen nicht dazu bei, sich inhaltlich zu profilieren, sorry.

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Berlin: Gutachten bestarkt Kopftuchverbot fur Lehrerinnen - WELT

    Zum Thema hier passt dieser Absatz aus dem Artikel:

    40 bis 60 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime seien von einer islamischen Religionskultur geprägt, die eine dem Mann untergeordnete Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft propagiere und verwirkliche, argumentiert der Rechtswissenschaftler. In Schule und Klassenzimmer führe dies dazu, „dass ein relevanter Teil der muslimischen Schüler ihre muslimischen Mitschülerinnen mit allen Mitteln zu einem von ihnen als islamisch ,korrekt‘ angesehenen Verhalten anhalten und zwingen will“. Das könne bis hin zu einem auf Gruppenkonformität bezogenen Mobbing reichen.

    Leider kriege ich es am tablet nicht blau eingefärbt, das Ding führt ein Eigenleben.

  6. Inaktiver User

    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von Saphire Beitrag anzeigen
    Berlin: Gutachten bestarkt Kopftuchverbot fur Lehrerinnen - WELT

    Zum Thema hier passt dieser Absatz aus dem Artikel:

    40 bis 60 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime seien von einer islamischen Religionskultur geprägt, die eine dem Mann untergeordnete Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft propagiere und verwirkliche, argumentiert der Rechtswissenschaftler. In Schule und Klassenzimmer führe dies dazu, „dass ein relevanter Teil der muslimischen Schüler ihre muslimischen Mitschülerinnen mit allen Mitteln zu einem von ihnen als islamisch ,korrekt‘ angesehenen Verhalten anhalten und zwingen will“. ...
    Es verwirrt mich, dass der Gutachter nach einem Artikel in der taz bei Berliner Schüler/innen von ganz anderen Zahlen als bei der Gesamtbevölkerung ausgeht:

    Bock erklärte, er gehe für Berlin von einem Anteil von 25 bis 30 Prozent muslimischer SchülerInnen aus, von diesen sei „mindestens ein Drittel“ der islamischen Religionskultur „tief verhaftet“. Für diese sei zentral nicht nur die Vorstellung einer Unterordnung der Frau unter den Mann sowie die Beachtung von Bekleidungsvorschriften, sondern auch, dass man als Muslim verpflichtet sei, die Einhaltung dieser Vorschriften bei anderen Muslimen durchzusetzen.

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Er redet von Berlin, im anderen Artikel geht es um die Gesamtbevölkerung.

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Berlin/ Gesamtdeutschland. Aber auf mindestens 30% traditionalistisch/religiös kommt er für Berlin auch. Reicht immer noch, um das Zusammenleben maßgeblich zu prägen.

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Interessant. Da nutzen Frauen die gesellschaftlichen Schutzräume, gehen aus gewalttätigen Beziehungen raus und dann ist das auch nicht recht. Denn sie "fluten" (deine Wortwahl) die Frauenhäuser.

    Wie sollen sich Frauen aus gewalttätigen Beziehungen und kulturellen Verpflichtungen befreien, wenn ihnen angekreidet wird, dass sie die vorhandenen unterstützenden Möglichkeiten nutzen.
    Wer kreidet ihnen das denn an?
    Es ging um einen ganz anderen Zusammenhang, in dem ich "fluten" geschrieben habe: Es geht darum, dass Frauen in muslimischen Gesellschaften geschlagen werden und dass ein hoher Prozentsatz dies ganz normal findet. Und sie fluten die Frauenhäuser, weil sie anteilmäßig häufiger geschlagen werden und da raus müssen.


    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Wo schreibe ich was von Wegsehen?

    Ich schreibe nur, dass man die Gründe für Gewalt nicht ausschließlich in der Herkunft, der Kultur oder in der Religion sehen sollte, sondern das viele Faktoren einfließen, die zu Gewalt und Unterdrückung führen.

    Aber gut, ich habe ja auch keine Ahnung und bin ab jetzt still, wenn nicht erwünscht ist, dass man objektiver auf das gesamte System schaut und anders mit den Frauen in Kontakt tritt, als sie ausschließlich als unterdrückt und wenig frei wahrzunehmen.

    Wie soll man sich von dem was man kennt abwenden, wenn einem nicht unbedingt Freundlichkeit, Vertrauen und Wertschätzung entgegen gebracht wird? Da bleibe ich doch lieber bei dem Grauen das ich kenne, als mich etwas Unbekanntem zuzuwenden.
    Du siehst nicht objektiver auf die Zustände, sondern relativierst. Sorry.

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von Saphire Beitrag anzeigen
    Berlin/ Gesamtdeutschland. Aber auf mindestens 30% traditionalistisch/religiös kommt er für Berlin auch. Reicht immer noch, um das Zusammenleben maßgeblich zu prägen.
    UNd er schreibt, ganz vorsichtig, es handele sich um "mindestens" 30 %.

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