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  1. VIP

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    @kurant: und welche Religion hatte der Fahrer, der sich nicht kontrollieren lassen wollte? Hat dir die Polizistin das auch gesagt? Oder schließt du aus Verhalten, Automarke und Tuning auf die Religionszugehörigkeit?
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  2. VIP

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    obwohl ich bekennede Verhüllungsgegnerin bin, bin ich nicht mal für ein Verbot... das ist umständlich zu kontollieren und bringt meiner Meinung nach nicht viel.

    Was ich aber durchaus befürworten würde ist eine konsequente Ablehnung von Klagen wie z.B....

    "ich will mit Kopftuch an einer Berliner Schule (oder irgendwelchen anderen öffentlichen Einrichtungen wie z. B. Gerichte) unterrichten, obwohl ich weiß, dass es dort ein Neutralitätsgebot gibt. Ich berufe mich einfach auf meinen Glauben und die Religionsfreiheit."

    Die Antwort sollte heißen...

    "Es gibt bis heute keinen umumstößlichen Beweis dafür, dass man sich als Zeichen der Religionszugehörigkeit verhüllen muss, wenn du dich aber trotzdem verhüllen möchtest, kannst du das natürlich gern tun, wir sind ja ein freies Land in dem jeder (im Rahmen der geltenden Gesetze) machen kann was er will. Du musst dann aber damit rechnen, dass du gewisse Einschränkungen (z.B. bei der Arbeitssuche) hinnehmen musst."

    Klage abgewiesen... Fertig.
    Genauso.

    Diese Argumentationskette hilft auch ungemein bei Diskussionen über Sport-/Schwimmunterricht und Klassenfahrten.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  3. Inaktiver User

    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .............
    Frauen selbst setzen ihre gering geachtete Stellung fort.

    Jungen und Mädchen müssen die Gelegenheit haben, beide Welten zu leben, um zumindest die Unterschiede zu spüren , denn das regt automatisch innere Auseinandersetzung an.

    Schule, Vereinen, Kindergarten,... tragen da wesentliche Verantwortung und auch der Gesetzgeber, indem er den dortigen Rahmen vorgibt.

    .......

    Tja, das Prblem betrifft dann aber nicht nur eine Gruppe von patriarchal geprägten Familien, sondern alle - wer arbeitet denn bei uns in Kitas und Grundschulen vorwiegend ?
    Es sind Frauen - und damit wird das Bild, dass vornehmlich Frauen für die Erziehung jüngerer Kinder zuständig sind, auch in unserer Gesellschaft immer noch bestimmt.
    Wenn es in weiterführenden Schulen deutlicher um reine Wissensvermittlung geht, dann erst kommen mehr Männer ins Spiel ....

    (Spiegelt sich übrigens auch auf vielen Elternabenden der unterschiedlichen Institutionen wider)
    Geändert von Inaktiver User (01.09.2019 um 12:11 Uhr)

  4. VIP

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es sind Frauen - und damit wird das Bild, das vornehmlich Frauen für die Erziehung jüngerer Kinder zuständig sind, auch in unserer Gesellschaft immer noch bestimmt.
    Wenn es in weiterführenden Schulen deutlicher um reine Wissensvermittlung geht, dann erst kommen mehr Männer ins Spiel ....
    Richtig, und welchen Wert die deutsche Gesellschaft dem beimisst zeigt sich deutlich in der Bezahlung. Dies gilt für viele weitere Dienstleistungsberufe, wie z. B. Pflegeberufe.

    Aus einer aktuellen (8/19) Umfrage bezüglich des möglichen Kopftuchverbots an Schulen:

    Lehrkräfte müssen dementsprechend geschult und sensibilisiert werden, um im Falle einer solchen Einschränkung oder im Falle von sozialem Druck und Zwang sofort reagieren zu können. Es wäre daher sinnvoll, unabhängige Beschwerdestellen einzurichten und Mentorinnen und Vertrauenspersonen an Schulen zu unterstützen, um von einer generellen Kultur des Verdachtes weg und zu einer zielgerichteten Interventionsstrategie zu kommen, damit jungen Mädchen und Frauen, die tatsächlich in ihrer Freiheit von Familienangehörigen oder einem anderweitigen sozialen Umfeld eingeschränkt werden, konkret geholfen werden kann – statt pauschal Mädchen mit Kopftuch an Schulen auszugrenzen und zu stigmatisieren (Gerbig 2019). Möglicherweise könnten Mädchen mit Kopftuch selbst als Expertinnen angesprochen und zu Vertrauenspersonen und/oder Mediatorinnen geschult werden, die selbst am besten erkennen, wann eine Schülerin das Kopftuch freiwillig trägt und wann sozialer Zwang oder soziale Erwünschtheit einschränkend auf sie einwirken – dies könnte analog zum Konfliktlots*innenprogramm an Schulen ausgebaut werden.
    ....

    Zu sehr wird die Debatte in Deutschland unabhängig davon geführt, was die Trägerin selbst mit dem Kopftuch verbindet. In diese Gemen- gelage können sich entsprechend leicht Ressentiments mischen, so dass eine konstruktive Debatte zum Thema Kopftuch erschwert oder sogar unmöglich gemacht wird. Die Daten des DeZIM-Instituts zeigen vor diesem Hintergrund: Wer Migrant*innen als Sinnbilder für Plurali- tät oder aber auch andere Formen von Pluralität (z.B. die Ehe für alle oder Sprachenveränderung) negativ bewertet, der*die neigt dazu, Ein- schränkungen der Pluralität wie z.B. Kopftuchverbote zu befürworten. Gleichzeitig sind es Jugendliche und Schüler*innen, die sich am stärks- ten gegen ein Kopftuchverbot positionieren – also vor allem junge Menschen, die in Kontexten aufwachsen, in denen Pluralität häufig als selbstverständlich gilt.

    https://www.dezim-institut.de/filead...3einseitig.pdf

    *Hervorhebung von mir. Diese Idee finde ich gut.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
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  5. gesperrt

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    @kurant: und welche Religion hatte der Fahrer, der sich nicht kontrollieren lassen wollte? Hat dir die Polizistin das auch gesagt? Oder schließt du aus Verhalten, Automarke und Tuning auf die Religionszugehörigkeit?
    @xanidae: Das mit der Religionszugehörigkeit ist eine gute Frage ! Wahrscheinlich ein katholischer Nordhesse oder evangelischer Südhesse, der sich nicht kontrollieren lassen wollte, da es eben nur eine Polizistin war. Das scheint ausgerechnet in Hessen immer häufiger anzutreffen zu sein - deshalb ja auch die gemischte Besetzung, wie die Polizistin erklärte ! So sind sie halt die Hessen … Leider.

  6. VIP

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    @xanidae: Das mit der Religionszugehörigkeit ist eine gute Frage ! Wahrscheinlich ein katholischer Nordhesse oder evangelischer Südhesse, der sich nicht kontrollieren lassen wollte, da es eben nur eine Polizistin war. Das scheint ausgerechnet in Hessen immer häufiger anzutreffen zu sein - deshalb ja auch die gemischte Besetzung, wie die Polizistin erklärte ! So sind sie halt die Hessen … Leider.
    Wenn es ein Hesse war, warum postest du das Erlebnis in diesem Strang und nicht, z.B. Im Fassungslosen?
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
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  7. Inaktiver User

    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    ....... Gleichzeitig sind es Jugendliche und Schüler*innen, die sich am stärks- ten gegen ein Kopftuchverbot positionieren – also vor allem junge Menschen, die in Kontexten aufwachsen, in denen Pluralität häufig als selbstverständlich gilt.......
    ..... leicht zu beobachten in Einkaufszentren wie den "Köln-Arcaden" z.B., in denen Gruppen von Kopftuch tragenden Mädchen gemeinsam mit solchen ohne Kopftuch shoppen gehen - gänzlich frei von Angst vor "Konsequenzen" ihrer Eltern; die soziale Kontrolle kann also nicht so fürchterlich sein, wie manche Erwachsene außerhalb der entsprechenden Community sich das ausmalen .....

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was ich aber durchaus befürworten würde ist eine konsequente Ablehnung von Klagen wie z.B....

    "ich will mit Kopftuch an einer Berliner Schule (oder irgendwelchen anderen öffentlichen Einrichtungen wie z. B. Gerichte) unterrichten, obwohl ich weiß, dass es dort ein Neutralitätsgebot gibt. Ich berufe mich einfach auf meinen Glauben und die Religionsfreiheit."

    Die Antwort sollte heißen...

    "Es gibt bis heute keinen umumstößlichen Beweis dafür, dass man sich als Zeichen der Religionszugehörigkeit verhüllen muss, wenn du dich aber trotzdem verhüllen möchtest, kannst du das natürlich gern tun, wir sind ja ein freies Land in dem jeder (im Rahmen der geltenden Gesetze) machen kann was er will. Du musst dann aber damit rechnen, dass du gewisse Einschränkungen (z.B. bei der Arbeitssuche) hinnehmen musst."

    Klage abgewiesen... Fertig.
    Finde ich okay, sollte man dann aber auch mit Kreuzen und Kippas tun.

  9. Inaktiver User

    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Finde ich okay, sollte man dann aber auch mit Kreuzen und Kippas tun.
    ja

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Wenn es ein Hesse war, warum postest du das Erlebnis in diesem Strang und nicht, z.B. Im Fassungslosen?
    Den Hessen ist nicht zu trauen, das hab ich schon immer gesagt.
    Liegt am Äppler.

    @kurant, ja es liegt nahe, dass man glauben könnte, es war ein Moslem.
    Aber eigentlich war es einfach so: der Typ ist ein chauvinistisches Arschloch und hat dumm gesagt hat: von einer Frau lass ich mich nicht untersuchen.

    @xaniade: es gehört für mich tatsächlich ins Fassungslosenforum, dass man sich jetzt den überprüfenden Polizisten aussuchen kann. Das ist schon übel.

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