Wir haben bei uns ein halbjährliches Treffen mit muslimischen Frauen. Einmal laden Sie uns ein, einmal laden wir sie ein. Es ist immer ein Thema vorgegeben, über das diskutiert wird.
Das Thema Kopftuch war auch mal dran. Die muslimischen Frauen erzählten von sich mit ihren Kopftucherfahrungen. Eine erzählte, dass sie mit der Pubertät das Kopftuch tragen wollte. Ihr Vater hat gesagt, wenn du mal einen Mann heiratest, der das Kopftuch nicht will, musst du es ablegen. Es ist so gekommen, ihr Mann wollte das Kopftuch nicht.
Eine andere erzählte, sie habe nie ein Kopftuch getragen. Ihr Mann wollte, dass sie es trägt. Das hat sie ein paar Tage getan, wollte es aber nicht. Ihr Mann hat dann gesagt, wenn es nicht geht, dann lässt du es.
Wir waren in einer anderen Stadt, da gab es ein großes Haus für muslimische Frauen. Sie konnten dort nähen lernen, Computerkurse machen, Sprachen lernen. Ihre Kinder konnten sie von klein an mitbringen. Es war alles da, Bettchen, Spielzeug, was man sich denken kann. Die Kinder wurden betreut. Aber Jungen durften vom 8. Lebensjahr an nicht mehr mitgebracht werden, da sie immer noch zu Machos erzogen werden und den Mädchen alles kaputt machen.
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31.08.2019, 15:29Inaktiver User
AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?
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31.08.2019, 15:38
AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?
Einen Mütter- und Frauentreff gibt es hier auch. Jungen dürfen bis 12 mitkommen. Es gibt in der Kooperation mit der Hochschule Studenten welche die Kinder betreuen: in offenen Gruppen und speziellen Angeboten, auch geschlechts- spezifisch.
Ich bin mir sicher solche Angebote finden sich fast überallImmer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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31.08.2019, 16:10
AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?
Warum sollte ich? Jeder dieser Frauen steht es frei, einen anderen Arbeitgeber zu suchen.
Im Übrigen: Werde mal konkret. Welches Berufsverbot meinst du?
Sein Kind religiös zu erziehen ist nicht das Problem, solange die demokratischen Rechte nicht beschnitten werden oder religiöse Pflichten diesem untergeordnet werden.
Im Übrigen werden unsere Kinder nicht gezwungen sich anders zu kleiden als ihre Altersgenossen, um sie von ihren Klassenameraden zu isolieren. Man zwingt sie auch nicht in Sack und Asche zu gehen, um für das andere Geschlecht unattraktiv zu sein, damit diese nicht auf sexuelle Gedanken kommen und sie gleich vergewaltigen wollen. Und: Niemand wird aus religiösen Gründen davon abgehalten, Verabredungen mit dem anderen Geschlecht zu treffen. Keiner hat Schwierigkeiten, wenn er sich mit seinem Freund im Cafe trifft oder gar in der Öffentlichkeit Händchen hält.
Es ist auch nicht usus, Frauen als Schlampen und Huren anzusehen, nur weil sie ihre Unschuld nicht erst in der Brautnacht verlieren. Es mag Empfehlungen der Keuschheit geben, aber niemand hat dadurch einen gesellschaftlichen Nachteil, wenn er als Katholik anders für sich entscheidet.
1. Ich verstehe das Fettgedruckte nicht. Wonach soll ich gefragt haben und in welchem Zusammenhang?
Ich habe nicht nach "links" gefragt. Was meinst du?
2. Das mit dem Schwimmunterricht ist deswegen weniger ein Problem, weil es dazu nun endlich auch vor dem Europäischen Gerichtshof ein Urteil gibt.
Aber das Unterschreiben eines Dokuments über unsere gesellschaftlichen Übereinkünfte bedeutet, dass den Ankommenden gezeigt wird, dass wir unsere Naht nähen und keinen Milimeter von unseren demokratischen Rechten abweichen und sie für jeden erzwingen, die hier einreisen.
Kinder sind zu schützen und unser demokratisches Recht, die Menschenrechte sind der Scharia haushoch überlegen und gilt es ohne einen Schritt zurückzuweichen durchzusetzen.
Was natürlich auch interessant ist, dass die ELtern muslimischer Kinder in der Schweiz geklagt hatten... wer das wohl finanziert hat? DIe haben nämlich auch weitergeklagt, wenn ich richtig gerechnet habe, als ihre Kinder über das Alter hinaus waren.
DIe Geldgeber sind wohl dort zu finden wie immer- in Saudi-Arabien, dem Ursprungsort der bezahlten Diaspora.
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31.08.2019, 17:36
AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?
Nun ja, mit diesem Argument könnte man auch das gesamte Arbeitsrecht in die Tonne kloppen. Wem's bei Arbeitgeber X nicht gefällt, der kann ja gehen...
Z.B. das, Priesterin zu werden.Im Übrigen: Werde mal konkret. Welches Berufsverbot meinst du?
Oder als Geschiedene in bestimmten Jobs zu arbeiten.
Gegen welches demokratische REcht verstösst es denn, wenn ein Kind z.B. dazu angehalten wird, ein Kopftuch zu tragen? Oder in die Moschee zu gehen?Sein Kind religiös zu erziehen ist nicht das Problem, solange die demokratischen Rechte nicht beschnitten werden oder religiöse Pflichten diesem untergeordnet werden.
Du schriebst etwas von "erstmal sollen sie die Freiheit kosten, bevor sie sich entscheiden".
Die Freiheit kostet aber auch kein Kind, wenn es von klein auf in die Kirche geschickt wird am Sonntag morgen, statt ausschlafen zu dürfen.
Ein bunter Mischmasch aus Unterstellungen und Betriebsblindheit für ähnliche Verhaltensweisen z.b. seitens der Katholischen Kirche, der Zeugen Jehovas, bibeltreuer Christen und Pfingstler.Im Übrigen werden unsere Kinder nicht gezwungen sich anders zu kleiden als ihre Altersgenossen, um sie von ihren Klassenameraden zu isolieren. Man zwingt sie auch nicht in Sack und Asche zu gehen, um für das andere Geschlecht unattraktiv zu sein, damit diese nicht auf sexuelle Gedanken kommen und sie gleich vergewaltigen wollen. Und: Niemand wird aus religiösen Gründen davon abgehalten, Verabredungen mit dem anderen Geschlecht zu treffen. Keiner hat Schwierigkeiten, wenn er sich mit seinem Freund im Cafe trifft oder gar in der Öffentlichkeit Händchen hält.
Es ist auch nicht usus, Frauen als Schlampen und Huren anzusehen, nur weil sie ihre Unschuld nicht erst in der Brautnacht verlieren. Es mag Empfehlungen der Keuschheit geben, aber niemand hat dadurch einen gesellschaftlichen Nachteil, wenn er als Katholik anders für sich entscheidet.
Du hast sogar geschrieben, du "wartetest".1. Ich verstehe das Fettgedruckte nicht. Wonach soll ich gefragt haben und in welchem Zusammenhang?
Ich habe nicht nach "links" gefragt. Was meinst du?
Zitat aus Beitrag 68 dieses Threads
"Und nenne mir mal eine muslimisch geprägte Community, die etwas gegen Kopftücher hat. Ich warte..."
Du kannst sicher belegen, dass es vorher ein Problem war. Ich warte.2. Das mit dem Schwimmunterricht ist deswegen weniger ein Problem, weil es dazu nun endlich auch vor dem Europäischen Gerichtshof ein Urteil gibt.
Aber für die, die hier bereits leben, ist das halb so wichtig. Oder warum wendest du dich nicht genauso gegen streng religiöse Christen und christliche Sekten, die ihre Kinder nach ihren Regeln erziehen und sie dabei ganz sicher auch in ihrer Freiheit einschränken im Rahmen ihres Erziehungsauftrags?Aber das Unterschreiben eines Dokuments über unsere gesellschaftlichen Übereinkünfte bedeutet, dass den Ankommenden gezeigt wird, dass wir unsere Naht nähen und keinen Milimeter von unseren demokratischen Rechten abweichen und sie für jeden erzwingen, die hier einreisen.
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31.08.2019, 19:11Inaktiver User
AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?
Und deshalb hat einer der großer Arbeitgeber in Deutschland das Recht gegen das Grundgesetz zu verstoßen, nach dem niemand wegen seines Geschlechts benachteiligt werden darf? Wie bringst du das denn bitte mit dieser Aussage überein
Die Einhaltung der Rechte soll für Kinder gelten, aber nicht für Frauen, weil in ihrem Fall die Religion den geltenden Gesetzen übergeordnet werden darf? Finde ich für jemanden, die sich gegen die Unterdrückung und Ungleichbehandlung von Frauen hier so vehement einsetzt, ebenso erstaunlich wie die FrageSein Kind religiös zu erziehen ist nicht das Problem, solange die demokratischen Rechte nicht beschnitten werden oder religiöse Pflichten diesem untergeordnet werden. ..
Ich war davon ausgegangen, dass die meisten Menschen wissen, dass in der katholischen Kirche Frauen verboten ist, Diakonin, Pristerin und Bischöfin zu werden. Bei Teilnehmer/innen an Diskussionen über Gleichberechtigung und Frauenrechte hatte ich es als Basiswissen vorausgesetzt.Im Übrigen: Werde mal konkret. Welches Berufsverbot meinst du?
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31.08.2019, 21:34
AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?
Was redest du da? Religionsfreiheit ist unterzuordnen. Das gilt für jeden.
Das ist kein Berufsverbot. Was behauptest du denn da? Da es den "Beruf" der Priesterin in der katholischen Kirche nicht gibt oder "Bischöfin", kann es dafür auch kein Berufsverbot geben.
Wenn es einem nicht gefällt, kann man doch in die evangelische Kirche wechseln, wo es diese Ämter- das sind ja keine Berufe- gibt und sich von Herzen freuen.
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31.08.2019, 21:39Inaktiver User
AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?
Priester ist ein Beruf:
https://berufenet.arbeitsagentur.de/...bung&dkz=14078
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31.08.2019, 21:48
AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?
Warum sollte ich mich gegen Kirchen etc. wenden, wenn diese das Leben und die Freiheit unserer Kinder bedrohen. Bei uns ist es längst nicht usus, Kinder sonntags in die Kirche zu zerren. Unsere Kirchen sind beinahe leer. Weil Christen ihren GLauben nicht so streng auslegen.
Ach, ja, gut dass du mich erinnerst: Welche muslimisch geprägten Communitys sind es denn, in denen angeblich das Kopftuch nicht gern gesehen wird? Das mit der Türkei hatte ich ja schon geklärt. Also wo?
Das hast du nicht beantworten können.
Zum Schwimmunterricht: Ich habe es an mehreren Schulen in den 90ern erlebt, dass die Kinder entschuldigt wurden: Mal waren sie krank, dann hatten sie Angst, dann hatten sie Allergien... so dass viele Mädchen keine einizige Stunde Schwimmunterricht hatten.
Es wurden Beratungszentren eingerichtet, es wurde die Caritas eingeschaltet etc.
Wenn das kein größeres Problem gewesen ist... Wozu dann dieser Aufwand und wozu der Versuch, das rechtlich durchzusetzen?
Und auch bei den muslimischen Mädchen bei uns. Rate mal wie oft hintenin der Klasse bei uns Mädchen untergebracht werden, die nicht zur Klassenfahrt dürfen und dann in unsere Klasse müssen für die Woche? Von 30 Mädchen in einem Jahrgang durften ganze 2 mit.
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31.08.2019, 23:12Inaktiver User
AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?
Was ich da rede? Ich antwortete auf deinen Beitrag, in dem du von "religiösen Pflichten" und nicht von Religionsfreiheit schriebst.
Dass es den Beruf der Diakonin, Priesterin und Bischöfin in der katholischen Kirche nicht gibt, liegt bekanntlich daran, dass die Kirche Frauen den Zugang zu diesen Berufen verbietet. Und das widerspricht Artikel 3 des Grundgesetze, in dem es bekanntlich heißt:
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Sich einen anderen Arbeitgeber zu suchen, wie du es vorschlägst, ändert daran nichts.
Wie du darauf kommst, dass es den Diakon- oder Priester-Beruf nicht geben soll, würde mich durchaus interessieren. Die katholische Kirche jedenfalls führt ihn unter dem Stichwort "Berufe" auf, beschreibt z. B. "Ausbildungswege zum Priesterberuf" (Quelle) und erläutert "Das Amt des Diakons kann im Zivilberuf ausgeübt werden."(Quelle)
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01.09.2019, 00:59
AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?
Moderationshinweis
Bitte beachtet das Strangthema.
Mit Whataboutismus wird man einem Thema selten gerecht. Hier geht es nicht um Beschränkungen für Frauen in der katholischen Kirche.
Das Thema dieses Stranges ist im Titel und im Eingangspost nachzulesen. Saphire stellt die Frage nach Einmischung vs. Toleranz:
Auch Holzkantes Fragestellung aus Beitrag #2 könnte nachgegangen werden:
Viele Grüße,
AnaluisaModeration in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs


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