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  1. Inaktiver User

    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tja... es frage ich mich bei vielen Menschen, deren Vorfahren schon hier lebten auch.

    Denken wir nur an Paulus...
    Wollen diese Menschen sich hier auch vergesellschaften oder sind sie es nicht bereits?

    In Europa sind die Menschen, v.a. hier und in Frankreich geprägt von den Erkenntnissen der Aufklärung.
    Daraus resultiert ein ganz anderes Verhältnis bezüglich der Verflechtung von Religion uns Alltag und auch Gesetzgebung.

    Wenn ein christlich sozialisierter Mensch das Bedürfnis hat, Bibelstellen zu lesen, wird er das tun. Was hat das damit zu tun.

    Was hat das mit meiner Frage zu tun?

  2. Inaktiver User

    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Da Jesus ein muslimischer Prophet ist, sind das möglicherweise mehr als du denkst.

    Ich kenne interessierte Muslime, Christen, Juden, Atheisten, usw. und Uninteressierte.

    Dieses Aufrechnen welche Gruppe mehr leistet, empfinde ich als störend für die Diskussion und den Dialog.
    Ich nicht.

    Integration und Kultur ist eine beiderseitige Angelegenheit und ich habe es tatsächlich noch nie erlebt oder erzählt bekommen, dass muslimische Einwanderer sich die Köpfe über einzelne Bibelstellen und deren Interpretation zerbrochen hätten.
    Wobei ich das für auch nicht wirklich relevant halte, stattdessen eine Beschäftigung mit der hiesigen Kultur und Gesellschaftsordnung, z.B. bezüglich Gleichberechtigung.

    Beispiele dafür gerne, vllt. ein Link?

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Exakt.

    (...)Fernab frage ich mich, wie viele Muslime sich wohl mit einzelnen Bibelstellen und deren Auslegung beschäftigen, wie es gerade hier geschieht.
    Ob da das gleiche Interesse herrscht, sich mit einer Religion und Kultur auseinanderzusetzen, in der sie nunmehr ja auch leben?
    Naja, hier sind es eine Handvoll Leute die sich austauschen.
    Da wird es vermutlich auch eine Handvoll Muslime geben, die sich über Christen und Kreuze unterhalten.

    Wir haben hier schöne Aktionen, gemeinsame christlich-muslimische Pilgerwanderungen zb.

  4. Inaktiver User

    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Was willst du andeuten, Charlotte?
    Paulus hat den Satz gesagt... das Weib s zweite in der Gemeinde 1. Korinther 14, 33 f. Es gibt in diesem Brief mehrer solcher Stellen.
    Und dazu einiges an Auslegungen. Welche Teile der hiesigen Bevölkerung setzen sich damit auseinander? Wenn ich so wie Carcasonne mich frage, wie viele Muslime sich mit Bibelstellen auseinandersetzen - sollte ich dann auch nicht fragen wer sich damit generell auseinandersetzt?

    Wer weiß was Pfingsten ist? Himmelfahrt? Die wenigsten....

  5. Moderation

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Hmnja. Die Frage, wieviel Interesse Migranten ihrer Gastkultur entgegenbringen finde ich schon relevant. Muss ja nicht die religiöse sein, aber ein Grundinteresse, auch einfach am Wissen über die jeweilige Kultur finde ich schon eine Voraussetzung für Integration. Persönlich kann ich mir auch nicht vorstellen, mich gar nicht in ein Gastland zu integrieren, also irgendwie empfinde ich ein gewisses Level an Interesse als selbstverständlich, auch wenn ich weiß, dass das nicht jeder so sieht. Also wieder das Stichwort Begegnung.

    Ich stimme aber auch xanidae darin zu, dass ein Aufrechnen wenig bringt, jedenfalls kein generelles. Im Einzelfall kann man sagen: Bei dieser Person ist die Integration schwierig oder ist Hilfe schwierig, weil die Person selbst kein Interesse daran hat.
    Aber auf so große Gruppen bezogen finde ich das auch wenig zielführend. Zu sagen: "Ich setze mich nicht für Integration oder die Rechte von muslimischen Frauen oder die Unterstützung von Mädchen usw. ein, solange nicht "die" Muslime global dasselbe Interesse an meiner Kultur aufbringen", scheint mir nicht sinnvoll. Im Grunde sogar Sinn-los, denn wenn alle Muslime genauso angepasst wären, wie ich persönlich das gerne hätte, gäbe es diese Probleme gar nicht.
    Ansonsten finde ich das Argument auch nicht besser, als das, man solle sich nicht nach unterdrückten Muslimas umsehen, solange es auch unterdrückte deutsche Frauen gibt. Oder weil es eben auch freie Muslimas gibt.

    Man kann sich immer für die eigenen Werte und Überzeugungen einsetzen, auch oder gerade dann, wenn nicht alle anderen mittun.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    "Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".
    Maxi Gstettenbauer

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Und was uns das angeht...

    Es geht uns auch deswegen an, weil institutionell versucht wird über z.B. die Ditib unsere rechtlichen Grenzen zu verschieben.
    Ich fühle mich herausgefordert von einem System, dass die Rechte vonso vielen Frauen einschneidet. Das verstößt nicht nur gegen unser Grundgesetz, sondern auch gegen die Menschenrechte, denn die sind ja laut Verlautbarungen der verschiedenen Länder der Scharia (die ganz weeiiiit gesteckte Grenzen hat) untergeordnet.

    Ich würde die Leute zu Anfang, wenn sie unser Land betreten mit dem Katalog der Erwartungen und unserer Rechte in ihrer Heimatsprache konfrontieren und unterschreiben lassen.

    Z.B. dass Mädchen bei uns am gemischten Schwimmunterricht teilnehmen müssen, dass Mädchen an Klassenfahrten teilnehmen müssen, dass Mädchen bis sie 16 Jahre alt sind kein Kopftuch in der Schule etc. tragen dürfen. Konsequenzen wären, dass sie sofort das Land verlassen müssten, wenn sie dagegen verstoßen oder die Scharia über das Grundgesetz stellen.

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Ich würde die Leute zu Anfang, wenn sie unser Land betreten mit dem Katalog der Erwartungen und unserer Rechte in ihrer Heimatsprache konfrontieren und unterschreiben lassen.
    Solche lächerlichen Alibimaßnahmen bringen ja nun wirklich gar nichts. Wobei das dann ein erster Einblick in die deutsche Bürokratie wäre.
    Gegen Rechtsextremismus zu kämpfen ist nicht links, es ist demokratisch. Demokraten sind per Definition Antifaschisten, ansonsten können sie sich ihr Demokratieverständnis in die sicher akkurat gescheitelten Haare schmieren.

    von Sascha Lobo

  8. Inaktiver User

    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    ...
    Ich fühle mich herausgefordert von einem System, dass die Rechte vonso vielen Frauen einschneidet. Das verstößt nicht nur gegen unser Grundgesetz, sondern auch gegen die Menschenrechte,...
    Fühlst dich auch herausgefordert , weil die katholische Kirche durch ihre Berufsverbote für Frauen gegen Grundgesetz und Menschenrechte verstößt? Welche Verpflichtungen und Konsequenzen bei Nichteinhaltung forderst du da?

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese Kinder müssen beide Lebenswelten erleben, um frei wählen zu können.
    Klingt erstmal gut, aber Katholiken z.B. konfrontieren ja ihr Kind auch nicht erst dann mit der Religion, wenn es alt genug ist, um selbst zu entscheiden, oder zeigen ihm, wie ein Leben als Atheist wäre.

    Fernab frage ich mich, wie viele Muslime sich wohl mit einzelnen Bibelstellen und deren Auslegung beschäftigen, wie es gerade hier geschieht.
    Ob da das gleiche Interesse herrscht, sich mit einer Religion und Kultur auseinanderzusetzen, in der sie nunmehr ja auch leben?
    Inwiefern und wofür wäre das von Belang?

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    AW: Stellung der Frau in muslimischen Communities - und was geht uns das an?

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Ich würde die Leute zu Anfang, wenn sie unser Land betreten mit dem Katalog der Erwartungen und unserer Rechte in ihrer Heimatsprache konfrontieren und unterschreiben lassen.
    Tolle Idee.
    Ich bin dafür, dass wir das auch mit all denen machen, die hier bereits leben, also auch den "Biodeutschen". Denn von deren Meinungen und deren Verfassungstreue wissen wir ja auch nicht so viel.


    Z.B. dass Mädchen bei uns am gemischten Schwimmunterricht teilnehmen müssen, dass Mädchen an Klassenfahrten teilnehmen müssen, dass Mädchen bis sie 16 Jahre alt sind kein Kopftuch in der Schule etc. tragen dürfen. Konsequenzen wären, dass sie sofort das Land verlassen müssten, wenn sie dagegen verstoßen oder die Scharia über das Grundgesetz stellen.
    Du hattest ja neulich sehr nachdrücklich nach Links gefragt - schade, dass du sie nicht gelesen hast.
    Denn anderenfalls wüsstest du, dass das Thema Schwimmunterricht etc. bei einer sehr kleinen Minderheit überhaupt ein Thema ist.

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