Wenn es um das Verhalten Einzelner ginge bzw. wenn der freiwillige Verzicht ausreichen würde, dann müsste sich die Klimabilanz zumindest in Deutschland verbessert haben. Denn wenn ich mal von der steigenden Anzahl ökologisch halbwegs korrekter Konsumangebote ausgehe dann hat sich da einiges verbessert.
Das sehe ich auch im Bekanntenkreis.
Das ist richtig und ich käme gar nicht auf die Idee, daran etwas ändern zu wollen.
Die Forderung von FfF ist aber, dass jetzt die Politik gefragt ist, sich mit den Ergebnissen der einschlägigen Wissenschaften auseinanderzusetzen und sie politisch umzusetzen.
Ob die, die das fordern, ihren Müll herumliegen lassen und dauernd in den Urlaub fliegen ändert nichts an der Richtigkeit dieser Forderung.
Was soll überhaupt das Argument mit der Glaubwürdigkeit?
Ich glaube doch nicht den Aussagen dieser jungen Menschen sondern den ziemlich einstimmigen Hinweisen und Warnungen aus der Wissenschaft. Dass die jungen Leute versuchen, durch Druck von unten zu zeigen, dass sie die Klimawende wollen weil es ihre Zukunft ist, über die da geschrieben wird, halte ich für gut.
Viele die hier über vermüllte Campingplätze und Urlaubsflüge schwadronieren sind vermutlich in einem Alter, wo es ihnen wurscht sein kann - ich auch. Wenn ich noch keine 20 wäre sähe ich es vermutlich anders.
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Thema: Greta segelt
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03.08.2019, 09:48Inaktiver User
AW: Greta segelt
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03.08.2019, 09:57Inaktiver User
AW: Greta segelt
Konsumwahn könnte von mir aus sehr gerne gedrosselt werden, aber jetzt so zu tun, als ob die gestoppten Riesenfrachter nur Konfettipitolen, gefärbte Jeans und Mangos an Bord hätten ist sehr kurz gedacht.
Sie haben auch Zubehörteile an Land, die wenn sie nicht ankommen, ganze Produktionsabläufe lahm legen, sie haben auch Medikamente an Bord und Zubehör für Maschinen (auch für solche, die in Krankenhäsuern stehen!), die dringend benötigt werden, sie haben Bodenschätze an Bord, die ausgetauscht werden (müssen), da diese nicht überall einfach so vorkommen.
Man sollte schon wissen, dass da tausend Rädchen ineinander greifen und man das was sich aus bestimmten Gründen über Jahrzehnte entwickelt hat, nicht einfach von heute auf morgen stoppen lässt, sondern es langsam aber sicher wieder zurück gedreht werden muss.
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03.08.2019, 10:02Inaktiver User
AW: Greta segelt
Jofi, die Lösungen wären ( zumindest teilweise) vorhanden, aber sie wurden bisher nicht umgesetzt. Ich hoffe auch, dass sich JETZT etwas tut. Egal ob es jetzt voran geht, weil wir in den letzten zwei Jahren den Klimawandel auch mal vor der eigenen Haustür spüren konnten oder wegen Greta und FfF( wie schon mal gesagt, was oder wer dann wieviel Einfluss darauf hatte, wäre mir wurscht) .
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03.08.2019, 10:02
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03.08.2019, 10:14Inaktiver User
AW: Greta segelt
Bae, diese Frage kann kein einzelner Mensch beantworten, das ist ein irre komplexes Thema. Dafür gibt es Expertengruppen und das dauert...leider.....
Ich kenne ein Extrembeispiel, dass mal jemand druchgespielt hat, daran konnte man total gut erkennen, wie tausend Rädchen ineinandergreifen: eine Woche ohne Strom und wir sind alle mausetot!Geändert von Inaktiver User (03.08.2019 um 10:20 Uhr)
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03.08.2019, 10:16
AW: Greta segelt
Ich wiederhole meine Bitte: Geht für diese Diskussion bitte in den Strang "Klima- oder Wertewandel?" oder in den Strang "Klimaschutz. Politik und Wirtschaft".
Danke.
Analuisa, ModerationModeration in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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03.08.2019, 10:16
AW: Greta segelt
sorry ot
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03.08.2019, 10:23Inaktiver User
AW: Greta segelt
Hier ist das Beispiel: Stromausfall! Wie würde so ein Szenario aussehen?
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03.08.2019, 10:25
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03.08.2019, 11:17Inaktiver User
AW: Greta segelt

Außerdem: es wird auch irgendwie ausgeblendet dass alle von den gleichen Maßnahmen betroffen sein würden.
Natürlich kann man nun spekulieren dass Greta und die F4F-Aktivisten nur ein Klub von Kids reicher Eltern sind die sich selbst überhaupt nicht an die eigenen Forderungen halten oder darunter nie zu leiden hätten. Aus dieser Spekulation speist sich ein guter Teil der Kritik oder gar Ablehnung.
Wer das nur behauptet und nicht beweisen kann ist dann für mich nicht glaubwürdig - das ist es, was mich bei der Argumentation oft stört: Glaubwürdigkeit wird immer nur von den anderen gefordert.
Da werden strengste Maßstäbe angelegt von Leuten, die sich teilweise noch nicht einmal bewegen wollen.
Dabei sind es doch die Fakten zum Klimawandel die glaubwürdig sein sollten oder nicht.
Da gibt es aber inzwischen nur noch wenig Spielraum für Leugner oder Skeptiker.


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