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Thema: Greta segelt


  1. Registriert seit
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    AW: Greta segelt

    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen
    Naja, Peking- Shanghai ist etwa die selbe Distanz. Da fährt der Zug nicht mal 5 Stunden......
    Ja, das ist Träumerei in Europa, das weiß ich. Aber in die Richtung muss es einfach gehen, da muss investiert werden, Eu-weit.
    Greta Thunberg ist nun mit dem Zug von Lissabon nach Madrid gefahren. Allerdings gibt es da auch nur 1 Verbindung pro Tag, die dann auch 12h Fahrtzeit dauert. Das dürfte doch auch mehr als ausbaufähig sein.
    Sebastian (Ariel - The Little Mermaid): Listen to me - the human world, it‘s a mess!


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    AW: Greta segelt

    Google sagt mir 9 Stunden- Das dürfte der "Nachtzug nach Lissabon" sein.
    Mein Sohn ist das mal gefahren, da muss man wenigstens nicht umsteigen, und der Zug dürfte recht komfortabel sein.
    Aber klar, besser geht immer.

    Ich zum Beispiel würde mir ja wieder bessere Verbindungen nach Südosten wünschen, nach Griechenland, nach Istanbul -da braucht man an die 40 Stunden von Wien aus....

    Aber in Autobahnen in die Richtung wird seitens der EU massiv investiert.... Da braucht es Richtungsänderungen.

  3. Avatar von KClO4
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    AW: Greta segelt

    Zitat Zitat von nur_so Beitrag anzeigen
    Die letzten Male war der Auftraggeber in Schweden.
    Also geht es um die Frage, wie man beispielsweise von München nach Uppsala kommt?

    Vorschläge?
    Ach wenn du schon fragts, und der Auftraggeber zahlt...………..

    Gediegen Mietwagen würde ich sagen.
    So in etwa Audi S8, oder 7-er BMW mit zünftigem V12

    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen
    Ich hab mir das gerade angesehen....das Tragische ist, dass diese Fahrt nicht nur über 300€ kostet, sondern auch noch mindestens 21 Stunden dauert.



    Gut die Hälfte der Zeit dauert es allein, um von München nach Flensburg zu kommen, was ohne mehrmaliges Umsteigen nicht möglich ist.

    Deutsche Bahn...
    Ja eben.

    Mit dem Audi geht das schneller.
    Und noch obendrein frei von Belästigungen.
    "Wenn wir auf Jahrzehnte so weiterfahren wie bisher, dann muss ich für unser Vaterland schwarz sehen."

    Helmut Schmidt 2006

    „Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden“, „Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem.“

    „Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist.“


    Helmut Schmidt 2005

  4. Avatar von Malaita
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    AW: Greta segelt

    Zitat Zitat von nur_so Beitrag anzeigen
    Greta Thunberg ist nun mit dem Zug von Lissabon nach Madrid gefahren. Allerdings gibt es da auch nur 1 Verbindung pro Tag, die dann auch 12h Fahrtzeit dauert. Das dürfte doch auch mehr als ausbaufähig sein.
    Dass sie mit dem ZUG fährt, darauf wäre ich nie gekommen. Ich war ganz erstaunt über so ein einfaches Verkehrsmittel.

    Ich meine mich zu erinnern, dass Greta im Vorfeld auf Vorschläge gewartet hatte, mit welchem Verkehrsmittel sie denn nun nach Madrid kommt....

    PS. Wenn es allerdings nicht drauf ankommt, zwei Tage wegen der Fahrt zu vergeuden, weil man zum Beispiel nicht so viele Urlaubstage zur Verfügung hat, ja, dann kann man durchaus 12 Stunden Zug fahren.


  5. Registriert seit
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    AW: Greta segelt

    Zitat Zitat von Malaita Beitrag anzeigen
    zwei Tage wegen der Fahrt zu vergeuden, weil man zum Beispiel nicht so viele Urlaubstage zur Verfügung hat, ja, dann kann man durchaus 12 Stunden Zug fahren.
    12 Stunden (oder 24 Stunden, falls du wegen Rückfahrt 2 x 12 = 24 rechnest) sind bei dir zwei Tage?
    Oder denkst du, dass Züge bei Dunkelheit den Betrieb einstellen

    Ich finde es übrigens durchaus angenehm, die zurückgelegte Entfernung bewußt (auch als Zeitspanne) wahrzunehmen. Lesen, reden, dösen, und immer wieder lange, lange aus dem Fenster schauen. Hinschauen, wie die Farben, die Landschaft und die Architektur sich verändern. Hören, wie um einen herum immer mehr andere Sprachen gesprochen werden. Andere Reisesitten beobachten. Etc. Wenn ich dann am Zielort aus dem Zug aussteige (oder vom Rad absteige ...) bin ich nicht nur körperlich sondern auch mental "da".

    Die wenigen Male, die ich bisher innereuropäisch geflogen bin, fühlte ich mich bei Ankunft dagegen regelrecht verkatert und brauchte mindestens nochmal die gleiche Zeit, die auch eine Zugfahrt (oder eine ähnlich "langsame" Reise) gedauert hätte, um mit dem Kopf hinterherzukommen.

    Ich bedauere es immer sehr, dass es keine bezahlbaren Linienschiffsverkehre nach Südeuropa, Amerika und Asien mehr gibt. Und ja: Von mir aus gerne auch mit dem Segler. Klar, sowas könnte man dann höchstens alle 10-15 Jahre machen (mehrmonatigen Urlaub ansparen oder Jobwechsel/Sabbatical nutzen).

    Mir würde das gefallen.

  6. Avatar von jofi2
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    AW: Greta segelt

    Mein Lieblingsfortbewegungsmittel für längere Strecken innerhalb Europas ist der Schlafwagen.
    Und ich finde es eine Sauerei, dass die DB da gewaltig abgebaut hat.

  7. Avatar von Malaita
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    AW: Greta segelt

    Zitat Zitat von britwi Beitrag anzeigen
    12 Stunden (oder 24 Stunden, falls du wegen Rückfahrt 2 x 12 = 24 rechnest) sind bei dir zwei Tage?
    Oder denkst du, dass Züge bei Dunkelheit den Betrieb einstellen

    Ich finde es übrigens durchaus angenehm, die zurückgelegte Entfernung bewußt (auch als Zeitspanne) wahrzunehmen. Lesen, reden, dösen, und immer wieder lange, lange aus dem Fenster schauen. Hinschauen, wie die Farben, die Landschaft und die Architektur sich verändern. Hören, wie um einen herum immer mehr andere Sprachen gesprochen werden. Andere Reisesitten beobachten. Etc. Wenn ich dann am Zielort aus dem Zug aussteige (oder vom Rad absteige ...) bin ich nicht nur körperlich sondern auch mental "da".

    Die wenigen Male, die ich bisher innereuropäisch geflogen bin, fühlte ich mich bei Ankunft dagegen regelrecht verkatert und brauchte mindestens nochmal die gleiche Zeit, die auch eine Zugfahrt (oder eine ähnlich "langsame" Reise) gedauert hätte, um mit dem Kopf hinterherzukommen.


    Mir würde das gefallen.
    Nein, ich denke nur auch daran, dass du nicht gleich zum nächsten Bahnhof fahren kannst und da hüpfst du dann so einfach in den Zug nach Lissabon.
    Du musst erstmal dahin fahren, wo so ein Zug abfährt. Und wenn du nicht genau nach Lissabon willst in entsprechendem Land, bist du dort auch erstmal noch länger unterwegs, um die kleine Stadt/ das Dorf zu erreichen.
    Und wenn du auch wirklich nur sehr begrenzt Urlaub nehmen kannst in entsprechenden Zeiträumen, wird es schon sehr eng mit der wahren Aufenthaltszeit an Ort und Stelle. Ich rede nicht von lapidaren Urlaubsreisen. Da hätte man mehr Wahlmöglichkeiten hinsichtlich der Erreichbarkeit des Ortes. Mein Ziel ist nicht der Urlaub. Mein Ziel ist der Kontakt zur Familie und dass wir so weit auseinander wohnen, ist auch nur der Globalisierung geschuldet und dahin gehend weiß ich auch nicht, wie man es GLOBAL hinbekommen will, das Klima zu schützen.

  8. Avatar von jofi2
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    AW: Greta segelt

    Malaita.
    Der Weg in die kleine Stadt ist vom Flughafen aus sicher nicht kürzer als vom Bahnhof aus.


  9. Registriert seit
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    AW: Greta segelt

    Ehrlich gesagt, mir ist das Reisen per Flugzeug viel zu schnell.
    Das ist ein so rasanter Tapetenwechsel. Kaum eingestiegen, schon ist man da.

    Wieviel schöner ist die Einstimmung wenn ich per Zug durch die Landschaft fahre.

    Aber, das ist nicht der Grund weshalb ich hier schreibe: mich hat die Greta unerhört sensibilisiert.
    Wo überall Dörfer schon mit Erdrutschen zu kämpfen haben, oder wo schon Flüsse versiegen.

    Und da schwafelt unsere Regierung über irgendwelche Prozente....
    Die Kleene ist einfach ein weiser kleiner Mensch.

    Sie nimmt mir natürlich auch ein wenig meines Optimismus , damit muss ich erstmal fertig werden.
    Der Mensch ist nichts
    anderes, als wozu
    er sich macht
    Jean Paul Sartre

  10. Moderation Avatar von Sternenfliegerin
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    AW: Greta segelt

    Ein wie ich finde sehr lesenswerter Artikel auf n-tv.de über die Medienmaschinerie, die hinter vielen Fotos, Tweets etc. steckt.

    "Eine Halbwahrheit zu viel... " so sehe ich das auch.

    Mich wundert es leider kein bißchen.
    Ich finde es regelrecht perfide, so eine Szene bewußt zu inszenieren, abzulichten und alleinig in die Medien zu stellen, damit die Menschen in die gewollte Richtung denken und fühlen.

    Fair wäre gewesen, beides darzustellen, den bequemen Reiseaspekt ihrer 1.Klasse DB- Reise (der ihrer "message" ja sowieso viel mehr gebracht hätte, wer will schon seine Bahnreise auf dem Fußboden sitzend verbringen ), als auch den eventuell unbequemeren Teil, falls sie beides so erlebt hat.

    Wobei ich das Foto für tatsächlich komplett gestellt halte, denn wenn es in der Bahn wirklich voll ist, dann wären die Gänge um sie herum auch voll und ständen voller Menschen. Erleben alle Bahnfahrer unter uns bei jedem Aussteigen, Einsteigen und oft genug auch dazwischen.

    Greta dagegen sitzt geradezu malerisch da, perfekt fotografiert und inszeniert.

    So war es reiner Populismus, eine weitere Möhre vor den Mündern ihrer unkritischen Eiferer.

    Gerne zitiere ich ein empörtes junges Mädchen, es paßt gerade zu gut:
    Greta, how dare you!
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



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    Beziehung im Alltag, Der "gebrauchte" Mann und im Tierforum
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