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Thema: Greta segelt

  1. Inaktiver User

    AW: Greta segelt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Palaverer, die sich zu nichts entscheiden können, die Verzagten und die Großkotzigen, die bleiben zurück - allerdings freiwillig: sie könnten es ihm ja gleichtun anstatt ihn zu beschimpfen .

    Die junge Generation lässt nicht "egoistisch"zurück - jeder kann sich anschliessen.
    Anschließen? Wobei denn? Bislang tun sie ja nichts außer "labern".

  2. Inaktiver User

    AW: Greta segelt

    Dieser unisono propagierte, mit Weltuntergangsszenarien illustrierte Ruf, "die Wissenschaft" müsse erhört werden, gemahnt an den Ruf früherer Generationen, nach dem großen DuDu/Papa/Gott/politischen Macher, der es schon richten möge.

    Das Prinzip ist das gleiche, die Untermauerung mittels Angst, Hysterie, Panik, auch.


    "Die (homogene) Wissenschaft, gibt es gar nicht und @Loriot - weiß leider nicht mehr genau, in welchem Klimastrang - führte bezüglich dieses Themas "die Wissenschaft" sehr detailliert aus, wie problematisch diese Pauschalforderung ist bzw., dass es eben "die Wissenschaft" auch gar nicht richten kann. Es gibt "die Wissenschaft" dergestalt schlichtweg nicht.

    Deswegen erscheinen mir die Beweggründe von FFF nachvollziehbar, aber eben auch als primär emotional und in sehr jugendlicher und viel zu vereinfachter Sichtweise geäußert, weswegen Urheberin und Protestbewegung und deren Forderungen nichts darstellen, mit dem ich inhaltlich konform gehen will.

  3. Inaktiver User

    AW: Greta segelt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @print, für mich passt die Sage nicht. Es geht doch bei FfF darum, dass sie die anderen zum Handeln antreiben (von mir aus die Mächtigen/die Wirtschaft/die Politik), nicht darum, dass man selbst sein Ziel fokussiert und sich nicht irre machen lässt.
    Eine Sage ist keine 1:1-Erklärung, aber in jedem Märchen steckt Wahrheit über die Welt.

    Für mich passt es wenn es darum geht, ein Ziel zu erreichen und welche Möglichkeiten es da gibt.
    Und wie Menschen reagieren können, wenn dann jemand auf seinem Weg bleibt und sich nicht von seinem Weg abhalten lässt.
    Die Klimaziele von Paris wurden nicht von ihr selbst beschlossen, nur zur Erinnerung.

    Das Ziel von Greta ist in meiner Wahrnehmung ein starker Appell, diejenigen, die Handlungsbefugnis haben, zum handeln aufzufordern und anzutreiben.
    Solch ein handeln kann auch erst einmal bedeuten, Lösungen ernsthaft zu erarbeiten. Der gute Wille und Lippenbekenntnisse der Politiker und der Wirtschaft sind nicht ausreichend.
    Ich kann darin beim besten Willen nichts schlechtes erkennen, sofern man sich Sorgen darum macht wie das mit dem Klima weiter gehen soll, der Umweltverschmutzung und dem Artensterben....

  4. Inaktiver User

    AW: Greta segelt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deswegen erscheinen mir die Beweggründe von FFF nachvollziehbar, aber eben auch als primär emotional und in sehr jugendlicher und viel zu vereinfachter Sichtweise geäußert
    Ja.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Ziel von Greta ist in meiner Wahrnehmung ein starker Appell, diejenigen, die Handlungsbefugnis haben, zum handeln aufzufordern und anzutreiben.
    Solch ein handeln kann auch erst einmal bedeuten, Lösungen ernsthaft zu erarbeiten. Der gute Wille und Lippenbekenntnisse der Politiker und der Wirtschaft sind nicht ausreichend.
    Ich kann darin beim besten Willen nichts schlechtes erkennen, sofern man sich Sorgen darum macht wie das mit dem Klima weiter gehen soll, der Umweltverschmutzung und dem Artensterben....
    Natürlich ist das nichts Schlechtes dran - aber was heißt denn "Handlungsbefugnis"? Jeder Bürger hat "Handlungsbefugnis". Auch junge Leute dürfen interessante Projekt anstoßen oder konkretes Handeln propagieren und gerne auch durch Demos darauf hinweisen. Aber ein Jahr lang nur "demonstrieren", mehr nicht, finde ich kein bisschen beeindruckend.

  5. Inaktiver User

    AW: Greta segelt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Das Ziel von Greta ist in meiner Wahrnehmung ein starker Appell, diejenigen, die Handlungsbefugnis haben, zum handeln aufzufordern und anzutreiben.
    Solch ein handeln kann auch erst einmal bedeuten, Lösungen ernsthaft zu erarbeiten. Der gute Wille und Lippenbekenntnisse der Politiker und der Wirtschaft sind nicht ausreichend.
    Ich kann darin beim besten Willen nichts schlechtes erkennen, sofern man sich Sorgen darum macht wie das mit dem Klima weiter gehen soll, der Umweltverschmutzung und dem Artensterben....
    Sorgen - ja, durchaus. Beabsichtigt und erklärt, Panik und Angst wecken zu wollen, dagegen nicht.

    Diese motivatorischen Triebfedern führen weder zu wohlüberlegten, noch zu sinnvollen Handlungen. Weder innerhalb einer Bevölkerung, noch seitens politischer Machthaber.

    Blinder Aktionismus erzielt mitnichten tragfähige Konzepte. Problembewusstsein wecken ist ein ganz anderes Ansinnen, als durch Erzeugung von heftigen Emotionen, Schnellschüsse zu erzwingen.

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    AW: Greta segelt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber ein Jahr lang nur "demonstrieren", mehr nicht, finde ich kein bisschen beeindruckend.
    Was schlägst du vor, was die Jugendlichen konkret machen sollten, hier und jetzt, das dich nachhaltig beeindrucken würde?
    Und warum tust du es nicht selbst?

  7. Inaktiver User

    AW: Greta segelt

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Was schlägst du vor, was die Jugendlichen konkret machen sollten, hier und jetzt, das dich nachhaltig beeindrucken würde?
    Demonstrieren ist einfach, besser machen schon schwieriger.
    Mich hätte es beeindruckt, wenn sie nach ein paar Wochen demonstrieren und mit dem Finger auf andere zeigen auf sich selbst gezeigt hätten mit der Message "jetzt zeigen wir euch mal, was man alles tun kann und machen euch vor, wie man dies-und-das besser machen kann".

    Wer sich hinstellt und anderen vollmundig vorwirft, die Erde zu zerstören, ist für mich nicht glaubwürdig, wenn er selbst keine Taten folgen lässt.
    Selbstverständlich kann es sein, dass einige oder viele der Jugendlichen im Stillen was tun - warum promoten sie das denn dann nicht offensiv? Weil sie vor lauter Demonstrieren keine Zeit dazu haben?

  8. Inaktiver User

    AW: Greta segelt

    Menschen demonstrieren doch ganz allgemein gerade deswegen, WEIL sie nicht in der Lage sind konkrete Dinge selbst zu verändern, die das eigene Verhalten überschreiten.
    Ich verstehe diesen Fokus, FfF müssten Lösungen und konkrete Veränderung vorweisen, bevor sie überhaupt auf die Straße gehen dürften, nicht verstehen.

    Wenn ein Anti-Atomkraft-Gegner demonstriert, dann macht er das weil er nicht selbst den Aus-Knopf im Kernkraftwerk betätigen kann.
    Wenn jemand für besseren Tierschutz in der Tierhaltung demonstriert, dann macht er das, weil er selbst keinen direkten Einfluss auf die Haltung hat.
    Weil es den Leuten nicht reicht, wenn sie selbst nur Strom aus Solaranlagen beziehen oder vegan leben.
    Selbst wenn sie das nicht tun, haben sie das Recht dafür zu demonstrieren.

    Nochmal: es geht FfF darum, dass sich Politik und Wirtschaft dahin bewegen die Klimaziele zu erreichen.
    Politik: weil sie sich dieses Ziel selbst gesetzt haben, das ist auch gut so - nur: es passiert zu wenig
    Wirtschaft: weil es ohne deren Kooperation nicht gehen wird

  9. Inaktiver User

    AW: Greta segelt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Menschen demonstrieren doch ganz allgemein gerade deswegen, WEIL sie nicht in der Lage sind konkrete Dinge selbst zu verändern, die das eigene Verhalten überschreiten.
    Ich verstehe diesen Fokus, FfF müssten Lösungen und konkrete Veränderung vorweisen, bevor sie überhaupt auf die Straße gehen dürften, nicht verstehen.
    Na, wenn dir jemand vorwirft, du machst seine Welt kaputt, liegt doch auf der Hand, dass man dann gerne wissen möchte, wie man es besser machen könnte. Es geht ja nicht darum, dass sie selbst höchstpersönlich die Welt verändern sollen, sondern dass sie konkrete Ideen äußern (oder, ja, vielleicht sogar Projekte anstoßen), die diese Änderung bewirken können.
    Aber nein, sie "werfen nur vor" und kritisieren, wenn sie getroffene Maßnahmen für unzureichend halten.
    Aber eigene Ideen, die sie einbringen, haben sie offenbar auch nicht, sonst hätten sie sie vielleicht schon mal geäußert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ein Anti-Atomkraft-Gegner demonstriert, dann macht er das weil er nicht selbst den Aus-Knopf im Kernkraftwerk betätigen kann.
    Wenn jemand für besseren Tierschutz in der Tierhaltung demonstriert, dann macht er das, weil er selbst keinen direkten Einfluss auf die Haltung hat.
    Weil es den Leuten nicht reicht, wenn sie selbst nur Strom aus Solaranlagen beziehen oder vegan leben.
    Selbst wenn sie das nicht tun, haben sie das Recht dafür zu demonstrieren.
    Dieses Recht spricht ihnen niemand ab. Ansonsten: s.o.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nochmal: es geht FfF darum, dass sich Politik und Wirtschaft dahin bewegen die Klimaziele zu erreichen.
    Politik: weil sie sich dieses Ziel selbst gesetzt haben, das ist auch gut so - nur: es passiert zu wenig
    Wirtschaft: weil es ohne deren Kooperation nicht gehen wird
    Ja, klar geht es darum - und offenbar nur darum. Ich finde das nun mal sehr dünn.

  10. Inaktiver User

    AW: Greta segelt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Diese motivatorischen Triebfedern führen weder zu wohlüberlegten, noch zu sinnvollen Handlungen. Weder innerhalb einer Bevölkerung, noch seitens politischer Machthaber.
    Blinder Aktionismus erzielt mitnichten tragfähige Konzepte. Problembewusstsein wecken ist ein ganz anderes Ansinnen, als durch Erzeugung von heftigen Emotionen, Schnellschüsse zu erzwingen.
    Du hast das sehr kompakt, klar und richtig formuliert!
    Mit " vor den Karren gespannt" meinte ich genau diesen " Blinden Aktionismus" der sehr wohl von den Eltern Gretas und deren Umfeld ausgegangen ist. Greta selber will ich eine motorische Triebfeder nicht absprechen, aber ohne Zutun des Vaters ( PR- Manager, Regisseur, Produzent) und dem Buch der Mutter ( das in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung im April sehr kritisch beleuchtet worden ist) säße sie heute noch demonstrierend vor der Schule.

    Und so gebe ich auch carassia recht, die in ihrem post 3357 schreibt, dass ein sich Hinstellen und ein den anderen vollmundiges Vorwerfen, die Erde zu zerstören, absolut nicht glaubwürdig ist, wenn der laute Zurufer selber keine Taten folgen lässt.

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