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    AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?

    Ich stelle gerade fest, daß mich die aktuelle Debatte womöglich sogar zum Fliegen animiert, denn ich habe grade einen geschäftlichen Brief auf dem Schreibtisch, der eine Reise nach Singapur sinnvoll erscheinen lassen könnte. Einerseits ist das noch nicht spruchreif, es wäre erst im Spätherbst, andererseits war ich da noch nie und der Punkt ist jetzt eben auch der, daß ich mir auch nicht das Gefühl geben will, ich würde wegen der teilweise recht aggressiv um sich greifenden Anti-Flug Hysterie auf sinnvolle geschäftliche Kontakte verzichten.
    Nein Ma'am, es ist nicht das Kleid, das sie fett aussehen läßt; es ist das Fett, das sie fett aussehen läßt. (Al Bundy)

  2. Inaktiver User

    AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?

    @kurant:
    Wenn das auf dich nicht zutrifft, ist ja gut. Für viele Menschen gilt es aber offenbar, kann man ja auch hier in der BriCom lesen, dass viele nicht bereit sind, von ihren Gewohnheiten auch nur ein Jota abzuweichen.

  3. gesperrt

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    AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Reine Vermutung angesichts der heutigen Möglichkeiten.
    Vermuten kann man natürlich alles Mögliche …

    Gut möglich, daß auch 80% aller derartigen Business-Flüge entbehrlich wären. Keine Ahnung. Zum Bedenken: Nach meiner Erfahrung spielen aber dabei oft auch weitere Kriterien ein wichtige Rolle wie der persönliche Kontakt, Vertrauen, Diskretion, die informelle Ebene, das Live-Charisma von bestimmten Leuten, eine sich in langen Terminen und Meetings entwickelnde Eigendynamik etc. Ob und wieweit sich dies per Video-Konferenz eins zu eins gleichwertig ersetzen läßt, schein mir zumindest fraglich. Nachdenkenswert ist der Ansatz auf jeden Fall - wenn es aber wirklich auch aus Kostengründen effizient wäre, wundert es mich, warum es sich bisher firmenseitig nicht flächendeckend durchgesetzt hat. Wenn man Zeit und Kosten sparen kann, dann sind große Unternehmen eigentlich immer "begeistert".

    Die Reiselust gerade der Deutschen wird sich wahrscheinlich aber nicht mit einer Video-Konferenz vom Strand in Mallorca oder der Dom-Rep befriedigen lassen ...

  4. Inaktiver User

    AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Gut möglich, daß auch 80% aller derartigen Business-Flüge entbehrlich wären. Keine Ahnung. Zum Bedenken: Nach meiner Erfahrung spielen aber dabei oft auch weitere Kriterien ein wichtige Rolle wie der persönliche Kontakt, Vertrauen, Diskretion, die informelle Ebene, das Live-Charisma von bestimmten Leuten, eine sich in langen Terminen und Meetings entwickelnde Eigendynamik etc.
    Klar, das bestreite ich nicht. Aber eben auch: Prestige, Bonus, Weltläufigkeit.
    Alles eine Frage der Gewöhnung. Egal, wieviel % es sind - machbar wäre es auf jeden Fall viel häufiger.

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    AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?

    Wieso muss ich jetzt gerade an "Up in the air" denken?
    "Wenn du erstmal Feminismus hast, das wirst du so schnell nicht wieder los."
    (Gerburg Jahnke)

  6. gesperrt

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    AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Klar, das bestreite ich nicht. Aber eben auch: Prestige, Bonus, Weltläufigkeit.
    Naja, die meisten, die ich kenne von den berufsbedingten und langjährigen Mehr- und Vielfachfliegern schauen eher weniger auf Prestige, Weltläufigkeit usw. Nicht wenigen ist das Ganze inzwischen eher lästig. Da leider Routine. So wie es zum Beispiel mit Ende 20/Anfang 30 eventuell noch "chic" sein mag, für eine Geschäftsreise mal im Hotel zu wohnen. Ab einem gewissen Alter und nach Tausenden von Übernachtungen nervt es die meisten eher - und sie sind froh, wenn sie nicht reisen und/oder fliegen müssen …

    In der Welt der Privatjets (nicht meine Liga) kenne ich mich allerdings nicht aus. Eventuell ist es um die Bedeutung von Ansehen, Status, Prestige usw. da anders bestellt.

    Was allerdings stimmt (und mich z. B. auch nervt), das ist die Kategorie der Meilensammler und Schnäppchenjäger. Man kann allerdings auch niemand verübeln, wenn er versucht Angebote am Markt aus Kostengründen zu finden. Manche müssen eben fliegen (ob sie wollen oder nicht) und auch auf die Kosten schauen.

  7. Inaktiver User

    AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?

    Das muss gar nicht mal diejenigen betreffen, die tatsächlich reisen müssen, sondern kann sich durchaus allein auf das Bild beziehen, das die Firma damit abgibt.

  8. gesperrt

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    AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das muss gar nicht mal diejenigen betreffen, die tatsächlich reisen müssen, sondern kann sich durchaus allein auf das Bild beziehen, das die Firma damit abgibt.
    Das mag durchaus so sein.

    Man sollte aber auch berücksichtigen, daß Fliegen in anderen Ländern teilweise inhaltlich anders besetzt und zugeordnet ist, als in Deutschland. In den USA und Kanada beispielsweise gibt es Gegenden, in denen ein Flugzeug ein normales Verkehrsmittel ist wie hier ein Bus oder LKW. Und auch ein privates Flugzeug weckt dort nicht sofort die Assoziation "millionenschwerer Privatjet für den Vorstand" - sondern es kostet gebraucht so viel wie ein Auto und damit kommt die Post, der Arzt, Medikamente, Waren - und jemand, der einen Flugschein hat besucht damit ganz selbstverständlich seine Familie oder Freunde. Habe ich noch vor 15 Jahren selbst gesehen - das dürfte heute nicht viel anders sein. Der Strang hier und die Fragestellung würden dort Kopfschütteln auslösen oder eventuell gar nicht verstanden werden.

  9. Inaktiver User

    AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?

    Ja, aber davon reden wir hier ja nicht.

    Es gibt IMMER zig Gründe, warum man etwas nicht ändern kann - wichtiger wäre es, Wege zu finden, es doch zu tun.

  10. Inaktiver User

    AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?

    Hab hier jetzt nicht alles gelesen, wurde das hier schon diskutiert?

    Bundesministerien und Behorden: 2018 rund 230.000 Inlandsfluge - WELT

    Und immer daran denken, ihr finanziert das.

    Seit 2014 gleicht die Bundesregierung die Klimawirkungen der Dienstreisen ihrer Beschäftigten aus. Ein Blick in die Vorjahre zeigt, in welche Richtung die für 2018 nötigen Ausgaben gehen könnten. So wurden 2014 laut Umweltbundesamt Gutschriften für insgesamt rund 660.000 Euro erworben. Die Bundesregierung kompensierte damals 138.038 Tonnen CO2.

    Im Jahr 2017 wurden rund 300.000 Tonnen CO2 beglichen, die durch Dienstreisen verursacht worden waren. Die Kosten dafür beliefen sich auf 1,7 Millionen Euro.


    Also bevor man jetzt das Fliegen generell teurer macht, wie wärs wenn man erst einmal Dienstreisen die per Flugzeug getätigt werden von einer Absetzung bei der Steuer ausnimmt?
    Wenn der Bundestag meint, die anfallenden CO2 Ausgleichzahlungen zu tätigen, dann sollten diese, falls das nicht sowieso der Fall ist, mit der Lohnsteuer eines jeden Abgeordneten oder bei den Aufwandsentschädigungszahlen (die sowieso besteuert gehören) einbehalten werden . (Hab hier keine Angaben über die Finanzierung finden können).

    Und natürlich den Bundestag auf 500 Sitze reduzieren.

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