Ich fliege nur selten. Und wenn dann beruflich. Das ist 1x so alle 1-2 jahre.
Der rest geht per mail, telefon- und skypekonferenzen, innerdeutsch und international.
Ich könnte sehr viel fliegen, sowohl beruflich wie auch privat. Tu's aber nicht. Das war schon früh eine bewusste entscheidung.
Dabei liebe ich es, im flieger aus dem fenster zu gucken. Nur das ganze drumherum gefällt mir nicht.
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28.07.2019, 16:44
AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?
nichts ist wie es scheint
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28.07.2019, 17:12Inaktiver User
AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?
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28.07.2019, 17:18Inaktiver User
AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?
Das wäre aber auch mal ein Punkt in Sachen Co2-Reduktion: Müssen die Leute immer diese Riesenkoffer überall mitschleppen? Als die Dinger noch keine Räder hatten, musste man sich zwangsläufig beschränken.
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28.07.2019, 17:22Inaktiver User
AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?
Ich bin schon oft geflogen, zum größten Teil beruflich. innerdeutsch (650 km) und Langstrecke. Da waren sicher sehr sinnvolle und effiziente Meetings dabei und welche, die es weniger waren. Videokonferenzen kenne ich seit 1995. Das ist für einen ganz kleinen Teil von Meetings ein guter Ersatz, aber für den größten Teil der Meetings, die ich persönlich kenne, definitiv nicht. Lustig, wie hier von Leuten, die es anscheinend nicht so wirklich beurteilen können, einfach gesagt wird, das könnte man sich sparen. Aber gut, ich nehme mich da nicht aus, ich sehe beispielsweise die Wichtigkeit und den Sinn von Kreuzfahrtschiffen nicht.
Ich verstehe ja auch, dass jeder das Gefühl haben möchte, selbst was getan zu haben, hab aber das Gefühl, dass jeder doch das macht, was er schon immer gemacht hat und sein schlechtes Gewissen dann damit beruhigt, dass er sagt „dafür mache ich X und Y nicht - was er sowieso nicht gemacht hätte. Also, wenn ich das Beispiel wäre: ich fliege, ich fahre Auto und selten ÖPNV, aaaaaber ich mache dafür keine Kreuzfahrten und das, was ich verbrauche, ist hauptsächlich durch den Beruf bedingt.
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28.07.2019, 17:22Inaktiver User
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28.07.2019, 17:27Inaktiver User
AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?
Blue Velvet: deinen Eindruck habe ich auch, das ist aber, glaube ich, relativ normal, dass Jeder erst mal auf das verzichtet, was ihm am wenigsten weh tut.
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28.07.2019, 17:30Inaktiver User
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28.07.2019, 18:06
AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?
Gegen Rechtsextremismus zu kämpfen ist nicht links, es ist demokratisch. Demokraten sind per Definition Antifaschisten, ansonsten können sie sich ihr Demokratieverständnis in die sicher akkurat gescheitelten Haare schmieren.
von Sascha Lobo
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28.07.2019, 18:11Inaktiver User
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28.07.2019, 19:06Inaktiver User
AW: Hält Euch die aktuelle Debatte vor dem Fliegen ab?
Könnte schon ungefähr hinkommen, ja.
Wobei ich selbst kein schlechtes Gewissen habe.
Also: das ist nicht meine Motivation um mir zu überlegen ob ich bestimmte Dinge brauche oder nicht, ich mache mir schon seit einer Weile Gedanken über Konsum, eher aus philosophischen Gründen. Das mache ich für mich und wenn es der Umwelt nutzt, umso besser.
Als ich mal meinen CO2-Fußabdruck ausgerechnet habe war ich schon überrascht, ich dachte es wäre weniger weil ich ja kein Auto habe.
Was ich dann noch erkannt habe an Dingen die nicht so optimal sind kann ich teilweise ändern - andere kann und will ich nicht ändern, ich wollte z.B. keine kleinere Wohnung.
Das mit dem fliegen ist bei mir so dazwischen: ich reise gern, Fernreisen sind nicht so mein Ding (was ich unbedingt sehen wollte, habe ich gesehen) und Kurzstrecke würde ich wohl tatsächlich nicht mehr fliegen es sein denn für den Job. Erfreulicherweise unterstützt mein Arbeitgeber das fahren mit der Bahn.
Wie ich schon schrieb, Kerosinbesteuerung sollte sein. Bis dahin will ich erst einmal nicht mehr privat fliegen, davon geht aber auch meine Welt nicht unter. Ich habe ja auch keine Verwandten in Polynesien.
Insofern passt das auch auf mich, ich gehe nicht in Sack & Asche und asketisch zu leben ist nicht mein Ding.
Ich fühle mich weder als Umweltsau, noch gegängelt oder verfolgt von "fachistoiden" Elementen, weil andere mehr tun als ich.


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