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Thema: Stauffenberg
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24.07.2019, 08:47Inaktiver User
AW: Stauffenberg
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24.07.2019, 08:52Inaktiver User
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24.07.2019, 08:58Inaktiver User
AW: Stauffenberg
Äh, wer außer dem Soldaten kann das denn sonst entscheiden?
Und klar, natürlich verweigert der dann ganz formal den Befehl und wenn er Pech hat, wird entschieden, dass die Verweigerung unrechtmäßig war.
Erschießt er aber beispielsweise ein Kleinkind auf unrechtmäßigen Befehl hin, ist er (nur mal angenommen das fliegt auf) wegen Mordes dran und kann sich nicht mit Verweis auf den Befehl herausreden, denn diesen Befehl hätte er verweigern müssen.
So ist es ja auch nicht, es ist durchaus festgelegt was geht und was nicht.Das ist ein Bumerang. Jeder, der sich widersetzt, kann das für sich in Anspruch nehmen. Widersetzt wem und was auch immer. Die eigene Moral und die eigene Wertverstellung können unmöglich als Handlungsgrundlage dienen, denn diese sind variabel und können höchst unterschiedlich ausfallen und können genau das sein, was in der Rede angeprangert wird. Es kann nicht sein, dass ein Soldat sagt: das passt mir nicht, weil es meiner eigenen Wertvorstellungen und meiner eigenen Moral widerspricht.
Verstehst Du?
Der Soldat hat den Auftrag, sich gegen Menschen zu stellen, denen das alles nachgesagt wird?
Gegen das eigene Volk ?
Wer definiert denn Hetze, Hass, Ausgrenzung und Spaltung und wer definiert, welche Personen dafür verantwortlich sind?
Ich dachte, Soldaten sollen ein Land verteidigen?
Nun haben sie den Auftrag, gegen einzelne Personen oder Gruppen vorzugehen. Wer sagt ihnen, welche Personen das sind?
Du kannst davon ausgehen, dass die Soldaten, für die die Rede bestimmt war, durchaus auch eine theoretische Ausbildung haben und sich in etwa vorstellen können, was gemeint ist.
Du kannst doch nicht erwarten, dass Du hier im Thread jetzt alle Informationen erhälst, für die Soldaten monatelang ausgebildet werden.
Aber vielleicht hast Du ja Ex-Wehrdienstler in Deinem Freundeskreis? Frage die, jeder einzelne davon wird Dir das erklären können.
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24.07.2019, 15:03
AW: Stauffenberg
[editiert]
@Chryseis - schöne Zusammenfassung von dir - Ich denke für Stauffenberg war es unheimlich schwer, mit sämtlicher menschenmöglichen Anstrengung das Attentat vorzubereiten und durchzuführenGeändert von Analuisa (24.07.2019 um 21:44 Uhr) Grund: off topic - bitte Moderationsansage in #71 beachten
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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24.07.2019, 16:02
AW: Stauffenberg
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Danke
Mit dem Hintergrund der immensen Umwälzungen und der für einige Familien extremen Einbrüche kann man heute nur erahnen, was für einen Mut die Verschwörer aufbrachten.
Stauffenbergs Frau Nina war schwanger, als ihr Mann im Bendlerblock erschossen wurde, und wurde von ihren vier kleinen Kindern getrennt. Das fünfte Kind wurde im KZ geboren - für mich ist das fast ein Wunder, dass dieses Lebewesen überlebt hat. Denn die Bedingungen im Frauen-KZ waren schlimm.Geändert von Analuisa (24.07.2019 um 21:45 Uhr) Grund: off topic - bitte Moderationsansage in #71 beachten
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- Grund
- OT, bitte Moderationsansage beachten
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24.07.2019, 16:39
AW: Stauffenberg
[editiert]
Hitler wird im westlichen Ausland bei weitem nicht der Stellenwert zugedacht wie hier zu lande.
Ähnlich wie bei Stauffenberg, das war kein Held sondern ein Opportunist der (wie andere) sehr deutlich gesehen hat das nicht nur der Krieg verloren ist* sondern die totale Niederlage droht.
Sein Plan Hitler zu beseitigen um sich dann den Westmächten bei einem gemeinsamen Krieg gegen die Sowjetunion an zu schließen.
Nix mit Menschenrechten, KZs oder dem Elend welches die deutschen über weite Teile Europas gebracht haben.
Es ging einzig darum um nicht auf der Verliererseite zu stehen.
Es ist aber typisch deutsch jemanden wie Stauffenberg zu verehren und nicht die wirklichen Helden wie Elser, Hans und Sopie Scholl oder Gertrud Luckner diese respektiert man und achtet sie .
Stauffenberg hingegen war adelig, Offizier und sah gut aus man kann zu ihm auf sehen, innerlich die Hacken zusammen knallen.
Lediglich Inhalte wechseln aber das Wesen in Deutschland ist leider immer noch gleich geblieben und mit echter Demokratie und Freiheit können wir nichts anfangen....bitter.
*Das war nach der Winteroffensive 41 klar und es ging danach lediglich darum die Gebiete zu halten um die Zeit zu gewinnen das man Hitlers zweites Ziel umsetzen konnte.Geändert von Analuisa (24.07.2019 um 21:47 Uhr) Grund: ot gelöscht
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24.07.2019, 16:45
AW: Stauffenberg
[ed.]
Des Weiteren:
Das Militär war die einzige Macht, die Hitler hätte aufhalten können, deswegen ist es bedeutsam.
Ich habe auch nicht den Eindruck, dass die anderen Widerstandskämpfer weniger bewundert werden.
Im Übrigen zu Hans und Sophie Scholl: Es gab auch noch andere Mitglieder der Weißen Rose. Alexander Schmorell und Hans Scholl waren diejenigen, die vier der sechs Flugblätter geschrieben haben, die anderen kamen später dazu.Geändert von Analuisa (24.07.2019 um 21:47 Uhr) Grund: Bezug auf gelöschte Inhalte
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- Grund
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24.07.2019, 19:17
AW: Stauffenberg
Elser war Widerstandskämpfer, wie die Scholl Geschwister und andere Helden, die jedes Jahr ihre Jahresgedenktage haben.
Stauffenberg war Militarist durch und durch und hat sicher aus den eigenen Reihen diesen berühmten Stellenwert bekommen. Im Vergleich zu Hitler hatten die Militaristen alle Ahnung von Militärischen Strategien.
Weil sich vielleicht zu wenige mit Hitler wirklich befassen.Hitler wird im westlichen Ausland bei weitem nicht der Stellenwert zugedacht wie hier zu lande.
Aus der heutigen Sicht. Hitler selbst hatte eine schlechte Sprache, schlechte Rethorik. Sowieso einen Ekel vor Menschen, wenn sie nicht gerade eine Uniform anhatten, hatte eine absurde, geknechtete Ansicht zum eigenen Menschsein, zu seinem Körper und anderen natürlichen menschliche Formaten. Kompensierte das mit seinem Größenwahn gegen Russland und gegen die Juden zu sein um Verantwortliche zu finden. So in Kurzform. Oder seine WahnsinnsDisziplin Dinge zu Ende bringen zu wollen, ohne Rücksicht. Das erklärt auch seine Einführung zur Rassenlehre, sie daraus entstand.
Auch wenn er in jungen Jahren kein schlechter Künstler war, aber durch seiner Entwicklung und Erfahrung selbst keine Genugtuung in seinen Werken hatte und andere keinen Bedarf dafür.
Das Interesse an ihm fand sich doch erst wirklich durch das Buch "Mein Kampf" und einige Flugschriften, ein und erreichte das Militär.Geändert von Akzent (24.07.2019 um 19:23 Uhr)
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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25.07.2019, 22:30
AW: Stauffenberg
Die Besprechung wurde überraschend vorgezogen, deshalb konnten sie nur den halben Sprengstoff mit Zünder versehen, dann wurde die Besprechung statt im Bunker in einer Baracke abgehalten, und die Bombe wurde unter dem Tisch um das sehr massive Tischbein herum von Hitlers Füßen weggestellt. Bei maximal 2 von diesen 3 Änderungen wäre Hitler tot gewesen. Alle 3 waren zu viel. Voller Sprengstoff im Bunker hätte alle Anwesenden zuverlässig umgebracht.
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25.07.2019, 22:31



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