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  1. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Und ich werde auch dieses Jahr nicht fliegen, wie ich es schon die letzten 24 Jahre nicht gemacht habe. Und nein, ich habe keine Flugangst...


  2. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Und ich werde auch dieses Jahr nicht fliegen, wie ich es schon die letzten 24 Jahre nicht gemacht habe. Und nein, ich habe keine Flugangst...
    Was war der Grund?

  3. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Kein Bedarf.
    Ich war in den 80ern ein paarmal in den USA, aber auch nur, weil ich dort einen Freund hatte. Ansonsten fahre ich Bahn überall hin, wo ich hin will.

    Einmal noch an die Ostküste USA würde ich evtl noch machen oder eine Rundreise mit Wohnmobil.
    Aber sein muss das auch nicht.
    Geändert von einzigARTig (28.01.2020 um 18:20 Uhr) Grund: gekürzt aus Anonymitätsgründen


  4. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Ich bin sehr US-affin.
    Und ich werde sogar auf Binnenseen seekrank

    Mir wäre es auch lieber, wenn Russland und die USA die Kontinente tauschen könnten , da das aber nicht geht, fliege ich weiterhin nach Amerika. Hülft ja nichts.

  5. Avatar von WhiteTara
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Ja, ja, jaaaa ... der schöne Konjunktiv:
    Viele wären bereit auf Flugreisen zu verzichten (tun es dann aber doch nicht, wenn 1. das Wunschziel ohne Flieger nur schwer zu erreichen ist, 2. ohne Flugzeug viel viel viel mehr Zeit für den Reiseweg eingeplant werden werden muss und 3. dann die Reise ohne Flug auch noch mehr Geld kosten soll)
    Viele würden gerne weniger Kunststoffverpackungen kaufen (wenn auf dem Heimweg der Supermarkt dann aber die Tomaten in Folie gerade im Angebot hat, werden eben die schnell gekauft, statt noch 2 andere Einkaufsmöglichkeiten zu checken, ob es dort Tomaten ohne Folie gäbe oder statt einfach um zu planen und etwas anderes ohne Umverpackung zu kaufen)
    Viele würden sich gerne mehr gegen Tierleid einsetzen ( tun es dann aber doch nicht wenn ihnen vegetarische/vegane Kost zu umständlich ist/das was sie kennen ihnen nicht schmeckt oder das Biofleisch 5x so teuer im wie an der Fleischtheke im Supermarkt)
    Viele hätten gerne geringere Müllgebühren (das akribische und richtige sortieren von Müll und Wertstoffen wird dann aus Bequemlichkeit nicht immer gemacht; beim Einkauf Verpackungsmüll vermeiden, wird nur umgesetzt, wenn es sich gerade anbietet und direkt im Regal nebeneinander das Wunschprodukt mit mehr oder weniger Verpackung zu greifen ist)

    ...und so kann man fast endlos aufzählen: Viele haben inzwischen immerhin realisiert, dass manche Verhaltensänderung für das eigene Leben und die Umwelt besser wäre; aber an der jeweiligen Umsetzung hapert es dann doch arg und es sind schnell unzählige Gründe gefunden, wieso es dann gerade just in dem Moment mit der Umsetzung eben nicht geht und man aber beim nächsten Mal daran denken möchte (wenn das nächste Mal dann nicht wieder mehrere Gründe parat hat, es doch nicht anders zu machen...)

    Ich bin jetzt auch 20 Jahre nicht geflogen - ich muss da nichts ändern und auch auf nichts verzichten! Damit habe ich gut reden, dass ich prima ohne Flugreisen auskomme. Ich habe durchaus auch noch Wunschreiseziele, wo das Flugzeug eindeutig die praktischere Wahl ist, aber diese Reiseziele sind mir dann doch nicht so wichtig, dass ich eine Flugreise konkret plane. Da ich seit Jahrzehnten ohne Auto mit Zug/Bus verreise, im Alltag den ÖPNV nutze, hätte ich aber nun kein schlechtes Gewissen, wenn ich doch irgendwann eine Flugreise mache (würde dann halt CO2 Kompensation zusätzlich zahlen)

    Da wir in einer Fernbeziehung leben und die Pendelei mit der DB zu unseren Fahrtzeiten auf unserer Strecke leider immer unzuverlässiger wird, stehen wir öfter vor der Wahl: viel Zeit von der knappen Freizeit im Zug zu verbringen oder gar nicht erst Pendeln und uns damit nicht sehen (was auf Dauer nicht förderlich ist für eine Beziehung) Die Unzuverlässigkeit bringt mit sich, dass der Liebste seltener zu mir kommt, weil er es sich einfach nicht leisten kann, auf dem Rückweg dann verspätet zu sein und womöglich seine beruflichen Termine absagen zu müssen (ich habe da zum Glück oftmals etwas Zeitpuffer und kann notfalls eben verspätet beim Job auftauchen - geht aber nicht immer) Weil es die letzten Monate sehr mühsam war, überlegt der Liebste nun, vielleicht doch wieder ein Auto anzuschaffen. Sollte es irgendwann klappen, dass er beruflich in meine Stadt umsatteln könnte, dann bräuchte man das Auto nicht, weil es hier unzählige Varianten von Carsharing gibt. Er prüft das noch genauer in seiner Stadt; da ich aber in seinem Stadtteil bisher wenige Sharing-Wagen sah, wird das Angebot nicht so reichlich sein, wie in meiner Stadt. Er würde auch lieber auf ein eigenes Auto verzichten, aber die Nachteile mit Zug/Bus sind eben auch sehr nervtötend...nicht nur manchmal, sondern immer öfter Aktuell ist aber auch ein Umzug in eine gemeinsame Stadt aus beruflichen Gründen nicht umsetzbar.
    Wir sind dann aktuell eben auch beim "wir würden ja gerne weiter nur Zug fahren....." und kaufen dann vielleicht trotzdem ein Auto Die Einsicht und die Bereitschaft ist durchaus da, die praktische Umsetzung aber so dämlich, dass man es dann lässt, wenn die individuellen Nachteile überwiegen.
    LG WhiteTara


  6. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Die Einsicht und die Bereitschaft ist durchaus da, die praktische Umsetzung aber so dämlich, dass man es dann lässt, wenn die individuellen Nachteile überwiegen.
    Der Schlüsselsatz.

    Gilt für alles.

    Daher bin ich nicht hoffnungsvoll.

  7. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Wir brauchen Optimismus.

    Irland baut den ersten Batteriespeicher.
    Der Batteriespeicher mit 60 Megawatt Leistung soll 2021 betriebsbereit sein. Er wird die Energiewende in Irland durch die Bereitstellung von Netzdienstleistungen unterstützen.

    In Irland löst die Stromerzeugung aus Erneuerbaren die konventionelle Stromerzeugung zunehmend ab. Zugleich sehen sich die Betreiber von Stromnetzen zunehmend mit der Aufgabe konfrontiert, Schwankungen im Verteil- und Übertragungsnetz auszugleichen. Dies kann beispielsweise durch die Leistungsbegrenzung von Windkraftanlagen erreicht werden. Zudem bieten Batteriespeicher-Projekte eine besonders effiziente Möglichkeit, das Netz zu stabilisieren und so eine zuverlässige Stromversorgung zu garantieren: In weniger als 150 Millisekunden können Großbatteriespeicher wie der, der in Lisdrumdoagh gebaut wird, auf Frequenzschwankungen reagieren und je nach Bedarf Strom aus dem Netz aufnehmen oder in das Netz abgeben. Batteriespeicher sind daher besonders gut geeignet, die mit erneuerbaren Energien einhergehende schwankende Netzeinspeisung auszugleichen.


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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Der Ansatz ist vielversprechend, ich werde das weiterverfolgen.
    Danke für den Link!

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH


  9. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Eine der wenigen positiv stimmenden Meldungen dieser Tage (für mich:)

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/italien-klimaschutz-nachhaltigkeit-recycling-oekostrom-1.4776346

    "Europas Krisenland könnte zum Gewinner eines klimafreundlichen Wirtschaftswandels werden. Nirgendwo wird Müll so effizient recycelt - vorbildlich geht es aber auch in anderen Bereichen zu."

  10. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Moderationshinweis

    Hallo free_spirit,

    leider handelt es sich um einen Artikel mit Zugangsbeschränkung.

    Es ist erlaubt, den Link hier quasi als "Angebot zum Weiterlesen" einzustellen, jedoch bitte ich darum, nicht aus dem Artikel zu zitieren, da Moderation und User*innen den Artikel nur bei kostenpflichtiger Anmeldung nachlesen können.

    Gruß,

    Analuisa
    Ich weiß noch, wie wir in Auschwitz in der Baracke saßen und uns überlegt haben,was wir den Deutschen antun würden. [...] es waren die schlimmsten Dinge, über die wir nachdachten. Aber dann sagten wir uns: Wenn wir das täten, dann wären wir genauso schlimm wie sie.
    Ruth Webber, geb. Rut Muszkies, zum Zeitpunkt ihrer Befreiung 9 Jahre alt


    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

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