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  1. Avatar von WhiteTara
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Und ich freue mich grade, dass auf das Dach des gegenüberliegenden, neuen Mietshauses, das grade fertiggestellt wird, Solarpanele montiert wurden.
    Da ist leider nicht jeder erfreut: In meiner alten Wohnung wurde damals auch auf dem gesamten Nachbarhausblock über die komplette Dachlänge Module installiert. Ich fand es auch klasse! Aber es gab tatsächlich Nachbarn die dann meinten, sie müssten nun beim Eigentümer eine Mietminderung durchsetzen, weil wegen der Module die Wohnqualität massiv gesunken wäre Ihre Begründung: es wäre ein so garstiger Anblick! *hüstel* von unseren Balkonen konnte man zwar auch die Module auf dem Dach des Nachbarblocks sehen, aber nur wenn man sich über die Brüstung vorbeugte, um schräg ums Eck zu gucken Normal auf dem Balkon sitzend und den Ausblick genießend, waren die Module überhaupt gar nicht im Blickfeld! Gab einiges an Theater damals, irgendwer erwirkte auch einen einstweiligen Betreiberstopp, so dass die Module erstmal nicht ans Netz durften. Viel Diskussion um nichts: das Anbringen der Module war auf völlig korrektem Wege mit allen nötigen Genehmigungen erfolgt und sie durften dann auch in Betrieb genommen werden; die mauligen Mieter mussten weiter ihre Miete ohne Reduktion zahlen.

    Hier ist es nun amtlich, dass Balkon-Module von der Stadt gefördert werden: man muss lediglich den Kaufbeleg+Rechnung vom Elektriker zum korrekten Anschluss einreichen. Es wird mit 200€ bezuschusst, die kleineren Module kosten nur um die 300€. Bei passender Balkonlage bzw. sonniger Hauswand, ist das hier in meiner Region sicher eine Möglichkeit, einen Teil des Eigenbedarfs darüber zu decken. Mein Balkon liegt leider etwas blöd nur im Hochparterre, so dass in den Wintermonaten nur mittags für gut 30 min. direkte Sonne auf dem Balkon ist, zur anderen Zeit fällt Schatten vom gegenüberliegenden Haus. Die Balkone in der 3. Etage sind den ganzen Winter über von der Sonne beschienen, da könnte das Sinn machen.
    Die Eigentümergemeinschaft, wo Freunde eine Wohnung im Haus haben, hat bereits beschlossen, dass die Dachflächen genutzt werden sollen, wenn sowieso demnächst eine Dachsanierung ansteht. Da man sich nicht einigen konnte, wie man alles regelt, wenn die Anlage den Eigentümern selbst gehört, wurde beschlossen, einfach die Dachfläche an einen Betreiber zu verpachten. So hat die Eigentümergemeinschaft durch die Pacht eine Einnahmequelle und das Geld soll dann immer fürs Gebäude genutzt werden (so dass das Hausgeld für jeden sinkt) und mit dem ganzen Kram von Installation/Wartung/Betrieb etc. der Anlage auf dem Dach müssen sich die Eigentümer nicht herum ärgern. Bei der Dachsanierung soll entsprechend gleich mit berücksichtigt werden, dass anschließend noch die Module angebracht werden -> also auch nur 1x Baustelle, die dann eben ein klein wenig länger dauert als ohne Module.

    An anderer Stelle vermiesen die "Bahn-Komiker" gerade allen Job-/Schulpendlern den Nahverkehr: nachdem an verschiedenen Stellen teils schon jahrelang Baustellen etappenweise mal diese oder jene Menschen mit SEV beglückten, sollte nun der Großteil einer sehr langen Strecke mit Fahrplanwechsel im Dezember endlich durchgängig befahren werden (ein kl. Reststück erst später, weil dort - wie soll man es anders erwarten - eine Bauverzögerung auftrat) Seitdem ist aber völliges Chaos und fast keine einzige Verbindung klappt; teilweise sind die Fahrzeiten sogar mieser als vor dem ganzen Umbau und auch mieser als mit dem SEV Da hilft alles Wollen nichts, wenn man als Arbeitender schlichtweg jeden Tag zu spät beim Job erscheint, egal zu welcher Zeit man daheim startet ( auch 1h früher los brachte manchem im Schienenchaos nicht wirklich frühere Ankunft am Ziel), dann zwingt einen irgendwann der Arbeitgeber zur eigenen Autofahrt, weil er die Verspätungen mit dem ÖPNV nicht mehr toleriert. Ich hoffe inständig, es wird sich nicht so lange hinziehen wie beim BER bis es dann mal besser klappt.
    Aktuell ist hier eher die Stimmung "der ÖPNV kann mich mal "...die Leute in der Stadt stört es nicht weiter, wenn da mal die Straßenbahn ausfällt, fährt man eben schnell alternativ doch mit dem Fahrrad, weil die Strecken viel kürzer sind als für Pendler, die aus dem Umland kommen.
    LG WhiteTara

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