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  1. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Ich finde es nur fragwürdig, uns Deutschen eine Energiewende zu verordnen, die aufgrund der Topographie hier nicht so stattfinden kann wie z.B. in der Schweiz oder in China. Die haben einfach die Option mit Wasserkraftwerken, die haben wir einfach nicht.
    Mein Ökostrom von Lichtblick entsteht zu 100% in Wasserkraftwerken in Deutschland.

    Wenn man danach ecosiat (ökologisch nachhaltiges Googlen) findet man sogar die Standorte der Wasserkraftwerke (alle in Bayern).

  2. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Außerdem hat Deutschland Meere, in die man Windkraftanlagen setzen kann.


  3. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    Wäre ich Chinesin - ich würde den Deutschen den Vogel zeigen.




  4. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Und am Rande noch die Kernenergie , darf man bei China nicht vergessen:
    Auf der Konferenz hieß es, dass China in den kommenden zehn Jahren bis 2030 mit sechs bis acht Neuprojekten pro Jahr seine installierten Kapazitäten bei der Kernenergie auf 137 Gigawatt mehr als verdoppeln würde. Ende 2018 stand China 45 Reaktoren weltweit auf Platz vier, mit einer installierten Leistung von 45,9 Gigawatt auf Platz drei. Mit derzeit elf Reaktoren in Konstruktion steht es beim Neuausbau sogar weltweit an erster Stelle.
    Es geht China im Rahmen der Seidenstraßen-Offensive auch um den Export von Atomreaktoren.


    Atomkraft: China und USA entwickeln neue Reaktortypen - WELT


  5. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Xarin Beitrag anzeigen
    Und am Rande noch die Kernenergie , darf man bei China nicht vergessen:
    Auf der Konferenz hieß es, dass China in den kommenden zehn Jahren bis 2030 mit sechs bis acht Neuprojekten pro Jahr seine installierten Kapazitäten bei der Kernenergie auf 137 Gigawatt mehr als verdoppeln würde. Ende 2018 stand China 45 Reaktoren weltweit auf Platz vier, mit einer installierten Leistung von 45,9 Gigawatt auf Platz drei. Mit derzeit elf Reaktoren in Konstruktion steht es beim Neuausbau sogar weltweit an erster Stelle.
    Es geht China im Rahmen der Seidenstraßen-Offensive auch um den Export von Atomreaktoren.


    Atomkraft: China und USA entwickeln neue Reaktortypen - WELT

    Womit auch die statistische Wahrscheinlichkeit steigt, dass ein nächster GAU vielleicht dort stattfinden könnte, was aber - siehe Japan - in einer Diktatur kein Grund sein würde, dem Atom den Rücken zu kehren.
    Die Chinesen werden sich die Gefahr gefallen lassen müssen.
    Was die Japaner "können", schaffen die Chinesen locker.


  6. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Außerdem hat Deutschland Meere, in die man Windkraftanlagen setzen kann.
    Ja,die fehlen wiederum in der Schweiz oder in Österreich (seufz...)
    Und es ist ja ohnehin absurd zu glauben, dass nicht schon heute der Stom in Europa hin- und hergeschoben würde. Auch hier zeigen sich wieder die angeblich unüberwindbaren politischen Interessen, während die (europäische) Wirtschaft fröhlich im Sinne der Gewinnmaximierung tun kann, was sie will.


  7. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Das ist ja mal eine totaaaaaaal neue Erkenntnis ;)

    Lösungsvorschlag?

    Kohlekraftwerke abschalten und den Strom eben woanders einkaufen von den Ländern, die noch satt Kohlekraftwerke haben(zB Polen) oder KKWs betreiben, die wir auch (glücklicherweise) abschalten?

    Seufz*
    Das machen wir doch schon längst. Wir kaufen Atomstrom von Frankreich.
    Um ein tadelloses Mitglied
    einer Schafherde sein zu
    können, muß man vor allem
    ein Schaf sein.
    Albert Einstein


  8. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zur guten Nacht noch ein Artikel über ein neu erschienenes Buch zum Thema:
    Jonathan Safran Foer: Warum die grosse Klimapanik ausbleibt - news.ORF.at


  9. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Im Nachbarstrang, leider an falscher Stelle, habe ich ein Plädoyer für das E-Bike (und das Lasten-E-Bike) gehalten.
    Es ist weitaus mehr als ein "winziger Schritt".

    E- Bikes sind in meinen Augen vollwertige Verkehrsmittel bei täglichen Distanzen bis zu 30, 40km.
    Ich bin im letzten Jahr fast 3000 km mit dem E-Bike gefahren, zum absolut überwiegenden Teil Strecken, die ich sonst mit dem Auto (und sicher nicht mit dem normalen Rad- dafür sind meine Strecken zu weit, ich bin zu wenig trainiert, es geht immer Wind und und und) bewältigt hätte.

    Wenn ich das auf die oben zitierten Co2-Verbrauchszahlen umlege, habe ich damit etwa eine halbe Tonne CO2 eingespart...wow. (Ich bin gerade selbst ganz begeistert....)

    Geld habe ich auch gespart, die Ladung eines Akkus, dessen Reichweite bei etwa 100 km liegt, kostet (deutscher Strompreis) etwa 50 Cent.(gut, der Anschaffungspreis ist nicht ganz günstig...)

    Außerdem ist mittlerweile belegt, dass E-Bikefahren (ich spreche hier immer vom Pedelec, also dem Ding, wo man mittreten muss) gesundheitliche Vorteile und auch Trainingseffekte hat. (und es macht einfach Spaß...)

    Was fehlt, ist der politische Wille, diesem Verkehrsmittel Platz und Raum zu geben (Es braucht eh nicht viel Raum...Parkplatzprobleme gibts mit Pedelec nicht). Es braucht wirkliche Radstraßen und die Akzeptanz als vollwertiges Verkehrsmittel im Straßenverkehr (darüber könnte ich Romane schreiben.....über Hupkonzerte, wenn ich es wage, auf der Straße mal für 20 m nicht an den Rand zu fahren zum Überholen lassen......in einer 30erZone 25km/h fahrend....etc etc.)

    Wenn zb. alle Paketzusteller gezwungen würden, bei Kleinlasten mit dem Lastenrad zu fahren.....da wäre schon viel getan.

    Ein weiterer unglaublicher Vorteil des E-Bikes (wie der Elektromobilität überhaupt); Es ist leise!

    Und kommt mir nicht mit Regen -es regnet nämlich fast nicht mehr, habe ich festgestellt. Wie wäre ich sonst auf fast 3000 km gekommen

    Zu Lastenfahrädern:

    Hermes fährt in Berlinmit Lastenrädern, die österreichische Post in wien:
    https://www.derstandard.at/story/200...raeder-in-wien

    YouTube
    Auch in Rostock wird mit dem Lastenrad geliefert:
    City-Logistik: Gemeinsamer Lastenrad-Test von Hermes und DLR in Rostock | Hermes Newsroom


  10. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Fährst du auch im Winter bei Eis und Schnee? Fährst du auch, wenn's regnet?

    Ich habe schon vor einigen Jahren mit zwei Kollegen eine Fahrgemeinschaft gegründet. Dadurch spare ich rund eine Tonne. Trotzdem sitze ich warm und trocken.

    Mit dem Rad wäre ich ca. 30 km auf einer stark befahrenen Bundesstraße unterwegs. Hier gibt's leider keinen Radweg. Dafür gibt's hier noch einen richtigen Winter. Das teilweise im Dunkeln. Ich bin doch nicht lebensmüde!

    Aber mal ganz ehrlich.

    Deine halbe Tonne, meine Tonne und das bissel Gedöns durch die Lastenräder. Das rettet unser Klima nicht ansatzweise, denn wir sollten nicht um 10%, sondern um 90% runter, wenn das was werden soll.

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