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  1. Avatar von Akzent
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    .

    Oder man ordert von Anfang an nicht so viel.
    Das System ist doch krank!
    Meist ist die Order an eine bestimmte Menge gebunden um den Einkaufs/Verkaufspreis zu halten.



  2. Avatar von drafty
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Ich glaube kaum, daß ein Supermarkt derartige Mengen Lebensmittel (wie es oft beschrieben wird) aus reiner Jux und Dollerei wegwirft, denn das sind ja zunächst mal Verluste, und das paßt eigentlich nicht zu der vielbeschworenen "Profitgier", die man sonst jedem Konzern und Gewerbetreibenden so gerne unterstellt. Man sollte daher auch mal die Mechanismen hinterfragen, die dafür verantwortlich sind, daß es überhaupt soweit kommt.
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    Ayn Rand (admired and stolen by drafty)

  3. AW: Klima- oder Wertewandel?

    Ich vermute, dahinter stehen die versicherungen.
    Wenn jemand krank wird, könnte auf schadensersatz oder schmerzensgeld (oder so) geklagt werden.
    Falls der supermarkt nicht lückenlos nachweisen kann, dass er alles richtig gemacht hat, ist er dran. Eigentlich sollten dann ja eine haftpflichtversicherungen bestehen und greifen, aber die winden sich gerne raus, und dann bleibt der finanzielle schaden beim supermarkt hängen.
    Oder der supermarkt bekommt nur dann bezahlbare policen, wenn er sich 150%ig absichert, so dass die versicherung keinesfalls zahlen muss.
    nichts ist wie es scheint


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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Nicht mehr so frische Lebensmittel in Kisten? Das alles in Zeiten, in denen der Kunde darauf besteht, das Handschuhe beim Bäcker getragen werden müssen, weil er sonst mit den fiesesten aller fiesen Keimen konterminiert wird?
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  5. Avatar von hillary
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von daggy5gram Beitrag anzeigen
    Wenn jemand krank wird, könnte auf schadensersatz oder schmerzensgeld (oder so) geklagt werden.
    Falls der supermarkt nicht lückenlos nachweisen kann, dass er alles richtig gemacht hat, ist er dran. Eigentlich sollten dann ja eine haftpflichtversicherungen bestehen und greifen, aber die winden sich gerne raus, und dann bleibt der finanzielle schaden beim supermarkt hängen.
    .
    So ähnlich ist das. Wenn nachgewiesen werden kann, das eine Lebensmittelvergiftung durch ein Produkt aus dem Supermarkt pipapo verursacht wurde, das der mit Unterbrechung der Kühlkette weitergegeben hat oder unsachgemäßer Lagerung...
    Und das kann durchaus passieren, das die Sachen länger stehen, weil die meisten Tafeln händeringend nach ehrenamtlischen Helfern suchen, die die Lebensmittel aus den Supermärkten abholen. Zur Tafel bringen kann sie der Kaufmann aus Zeitgründen nämlich nicht auch noch.
    Deutschland hat übrigens recht drastische Vorschriften im Umgang mit Lebensmitteln.
    (Gab vor Jahren bei uns mal Aufruhr beim Kuchenbasar der Schule, weil jemand hinterher Salomonellen hatte. Es wurde ernsthaft überlegt, keine Kuchenbasare mehr zuzulassen)
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.


  6. Avatar von hillary
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von drafty Beitrag anzeigen
    Ich glaube kaum, daß ein Supermarkt derartige Mengen Lebensmittel (wie es oft beschrieben wird) aus reiner Jux und Dollerei wegwirft, ...
    Bei uns hat sich die "Brot vom Vortag-Tüte" etabliert, in Scheiben geschnitten, Kleinabpackung zum halben Preis. Nehm ich oft mit. Ist aber ein inhabergeführter Edeka, vielleicht hat das auch damit was zu tun?
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.


  7. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    2016 hat Frankreich als erstes Land einführt, dass Supermärkte keine Lebensmittel mehr wegwerfen dürfen. Die Lebensmittel müssen gespendet werden. In Italien wurden Anreize für Händler geschaffen, Lebensmittel zu spenden.
    Auf Müllhalden verrottendes Essen erzeugt Methan, das ja auch zur Erderwärmung beiträgt.

  8. Avatar von Arabeske_H
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von drafty Beitrag anzeigen
    Ich glaube kaum, daß ein Supermarkt derartige Mengen Lebensmittel (wie es oft beschrieben wird) aus reiner Jux und Dollerei wegwirft, denn das sind ja zunächst mal Verluste,
    ...
    Ich denke, das ist von vornherein mit einkalkuliert.

    Den märkten ist wichtiger, dass der kunde im eigenen laden bleibt, als dass er zur konkurenz geht, weil das fehlende da noch gibt.
    Wenn die Hand eines Mannes
    die Hand einer Frau streift,
    berühren sich beide bis in alle Ewigkeit.
    Khalil Gibran

    ***********************************
    Das beste Vorspiel ist die Einhaltung eines strikten Zeitplans.
    Sheldon Cooper

  9. Avatar von Sneek
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Das Problem ist, dass das Salatbuffet eben ein Buffet ist, und da erwartet jeder volle Schüsseln, wenn er kommt.


  10. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    Ich denke, das ist von vornherein mit einkalkuliert.

    Den märkten ist wichtiger, dass der kunde im eigenen laden bleibt, als dass er zur konkurenz geht, weil das fehlende da noch gibt.
    Natürlich wird das einkalkuliert.
    Aber das ändert nichts daran, dass jedes weggeworfene Produkt Verlust bedeutet.

    Das Problem sind die Hygienevorschriften in Deutschland.

    Es gibt auch Betriebe, die arbeiten da "kreativer". Das sind dann die, die irgendwann im Gammelfleisch-Skandal auftauchen.

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