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  1. Avatar von Holzkante
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    19.30 bei Rewe an der Fischtheke....
    Ich kenne Leute, die regelmäßig containern (was ja blödsinnigerweise immer noch eine Straftat ist). Was bei denen oft auf den Tisch kommt, würde ich mir bestenfalls zu besonderen Anlässen gönnen. Sie haben mir erzählt, dass sie Anfang des Jahres innerhalb von drei Monaten zweimal einen kompletten Käse-Laib, also die großen runden Dinger, die an der Käsetheke portioniert werden, aus dem Container gefischt haben. Da war nichts dran, kein Schimmel, keine Beschädigungen, aber auch kein Etikett mit Angabe der Inhaltsstoffe und des MHDs, was wohl der Grund dafür war, dass der Käse in der Tonne landete. Eine Fete mit um die 40 Leuten, von denen der größte Teil in Zelten übernachtete , also zum Frühstück blieb, kann man ohne einen Krümel gekauftes oder selbgebackenes Brot, nur mit Containerfunden hinkriegen.
    Die Petition "Stoppt den Krieg in Kurdistan" ist auf change.org und das Spendprojekt
    "Leben im Krieg - Hoffnung auf Zukunft" auf der Homepage der kfd Trier zu finden.


    Netzfund: „Türkei erhält deutsche Kriegswaffen im Wert von 180 Mio Euro“ (Headline Spiegel, Juli 2019)
    „Türkei gibt Militäroffensive in Syrien bekannt“ (Headline Spiegel, 9.10.2019)
    Wer Waffen sät, wird Geflüchtete ernten. So einfach ist das, Regierung! #Rojava

  2. Avatar von Arabeske_H
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Die schweinerei fängt ja schon vor weit dem verkauf im laden an:

    Etwa 13 Millionen Tiere landeten jedes Jahr in der Tierkörperbeseitigung, weil sie im landwirtschaftlichen Betrieb verenden oder notgetötet werden müssten. Das sei etwa ein Fünftel aller in Deutschland gehaltenen Schweine, teilt der Tierschutzverein mit und beruft sich dabei auf eine Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover.
    gefettet von mir

    schweine-landen-im-muell

    Ich denke, wenn ganz allgemein einfach nur das produziert würde, was wirklich gebraucht wird, ergäbe das schon eine nette einsparung in vielen bereichen.

    Ich bin auch nicht überzeugt davon, dass die endverbraucher zum größten teil für lebensmittelverschwendung und vernichtung verantwortlich sind. Das sind meiner auffassung nach zahlen, die nur (mal wieder) den schwarzen peter an die allgemeinheit schieben sollen.

    Wäre das vielleicht eine idee, hier einen strang aufzumachen, wo man unnötige verschwendung gesehen hat (und vielleicht auch, wo mal etwas gut war) und ist das nach den agb zulässig?
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  3. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von drafty Beitrag anzeigen
    Das hängt schlicht und ergreifend davon ab, wer oder was mit "wir" gemeint ist.
    gemäss christlicher Idee: alle Menschen guten willens ?

    man kann ja durchaus individuell und in kleinen Gruppen etwas tun.

    und das wird auch getan.

    in meinem französischen Supermarkt sind die Regale am Abend oft ziemlich leer, speziell Frisschprodukte

    gruss, barbara

  4. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    @Wolfgang, zu deinen Fragen in #2005: Ich habe gerade nicht die Energie für ausführliche Argumentationen, hatte gestern einen sehr langen Tag, bin müde und muss nachher noch arbeiten. Will mich aber nicht drücken, deshalb Kurzfassung und Verweise auf vorherige Beiträge.

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Du bist also dafür, den Klimawandel aufzuhalten.
    Ich hoffe, du auch, immerhin schreibst du in diesem Strang mit, wo es genau darum geht, was man dafür tun kann.

    Wie genau sehen nun deine Vorstellungen aus, wie das geschehen soll. Was forderst du, wer was jetzt tun soll. Was wirst du ab morgen selber fürs Klima tun? Wie weit würdest du selbst Einbußen in deiner Lebensführung hinnehmen, um den Klimawandel aufzuhalten?
    Du hast doch den Strang mitgelesen. Ich habe hier schon einiges an Forderungen, vor allem zur Verkehrspolitik geschrieben (#134,135, 147, 172). Deinen Wer-soll-das-bezahlen-Einwand in #193 habe ich auch gelesen und in #204 beantwortet.

    Ich schrieb u.a. (#147)
    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Beiträge wie deine [Usernamen entfernt, gemeint warst nicht du, Wolfgang] bestätigen mich in meiner Sichtweise, dass Appelle nur bei einem kleinen Teil der Bevölkerung zu Verhaltensänderungen führen. Wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollen, wird es Anstrengungen von seiten der Politik geben müssen, die über das bisherige weit hinausgehen. Dann wird es auch Einschränkungen geben müssen, die sicher nicht jedem gefallen werden.
    Ich sehe nämlich überhaupt nicht ein, dass gerne von den Aktivist*innen der Protestbewegung verlangt wird, sie mögen doch bitteschön mit gutem Beispiel vorangehen, während diejenigen, die eine abwartende Haltung einnehmen (vorsichtig formuliert) ihr klimaschädliches Verhalten uneingeschränkt weiter betreiben dürfen.

    Da braucht es gesetzliche Maßnahmen, und zwar ziemlich schnell.

    Was nicht heißt, dass nicht trotzdem jeder selbst gucken sollte, was sie/er selbst ändern kann. Meinen ökologischen Fußabdruck hab' ich gestern nochmal gecheckt und bin nach dem WWF-Rechner bei ziemlich exakt 2 Erden angekommen. Bedingt überwiegend durch die vier Flugreisen (2x Lang-, 2x Mittelstrecke), die ich den letzten fünf Jahren unternommen habe. Leider zählte die Tatsache, dass ich in den sechs Jahren davor gar nicht geflogen bin, nicht als mildernder Umstand

    Wenn ich alles das in meiner Lebensführung, was ich relativ einfach ändern könnte, ändern würde (also: gar nicht mehr fliegen, nur noch bio kaufen, Minimalkonsum betreiben) ändern würde, käme ich auf 1,28 Erden. Das ginge zwar, ist aber natürlich eine Einschränkung, da will ich gar nicht drumrum reden.

    Mein Ziel ist erstmal, auf den Wert von 1,5 Erden zu kommen. Wenn das alle machen würden, wäre schon viel gewonnen.

    Wie sieht es bei dir aus?
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  5. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    Ich schreibe jetzt - und will das noch mehr tun - immer, wenn mir etwas auffällt, verpackung unnötig viel, groß, zu großes angebot, ein feedback über die internet-seite. Wenn mehr - und vielleicht noch mehr - das tun, vielleicht kommt das ja eher an.
    Finde ich super, Arabeske
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  6. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    Ich schreibe jetzt - und will das noch mehr tun - immer, wenn mir etwas auffällt, verpackung unnötig viel, groß, zu großes angebot, ein feedback über die internet-seite. Wenn mehr - und vielleicht noch mehr - das tun, vielleicht kommt das ja eher an.
    Für unnötige Plastikverpackungen kann man ja die App replaceplastic verwenden. Den Barcode des Produkts einscannen und
    dann dem Hersteller dieser Produkte eine vorformulierte Nachricht schicken, die ihn informiert, dass man dieses Produkt lieber ohne oder mit weniger Plastik hätte.

    Mittels Barcode ermittelt die App in einer Datenbank Produkt und Hersteller und formuliert die Protest-Nachricht entsprechend.

  7. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Mindestens in London und NY tut sich in Bezug auf die Verkehrswende was:
    Und während Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) in Berlin mit der Idee einer City-Maut in der Opposition für einen Sturm der Entrüstung sorgte, hat New York längst ähnliche Pläne, um Autos aus der Innenstadt zu verbannen. Ab 2021 sollen Autofahrer, die in den Innenbereich fahren, höhere Steuern zahlen. Vorbild ist London.
    Quelle

  8. Avatar von Arabeske_H
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Für unnötige Plastikverpackungen kann man ja die App replaceplastic verwenden. Den Barcode des Produkts einscannen und
    dann dem Hersteller dieser Produkte eine vorformulierte Nachricht schicken, die ihn informiert, dass man ...
    Interessant, aaaber:

    Einscannen kann ich schon mal nicht, ich habe nach wie vor kein gerät.

    Ich habe das gerade mal mit nummerneingabe einer aufschnittpackung, die sich im kühlschrank gefunden hat, gemacht, ergebnis: produkt unbekannt, ich soll eine beschreibung eingeben, habe ich gemacht, dann meinen namen, weil, wegen belegen können, kann ich verstehen, habe da aber abgebrochen.
    Ist für ne alte frau zu aufwendig und zu kompliziert.

    Ich schreib lieber an Lidl .
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  9. Avatar von einzigARTig
    Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    Ich schreib lieber an Lidl .
    Das finde ich jetzt aufwändig.
    Wenn man die App hat, geht es wirklich blitzschnell...und meinen Namen können die gerne dafür haben, auch wenn ich im ersten Moment an der Stelle auch gezögert habe.

    Auf deren Seite gibt es auch ein Liste, welcher Hersteller reagiert und weniger Plastik verwendet hat. Leider ist die Liste noch sehr kurz...

  10. Avatar von hillary
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen

    Mein eindruck:
    So lange die energie- und autokonzerne verdienen, wird sich nichts ändern - oder wenn, dann nur in derem sinne.
    dein Eindruck ist, wie so oft, vollkommen richtig.
    Und das mit dem auf das Zuviel hinweisen ist ne gute Idee, egal ob von Hand oder per App. Ich weiß nicht mehr, ob ich es hier schon geschrieben habe oder irgendwo in einem Gespräch darauf hinwies, die Supermärkte haben alle solche "Müllboxen" wo man die Umverpackung reinwerfen kann, nutzt fast niemand und bei uns ist der netto so raffiniert, der stellt die Dinger mit Paletten voll Ware zu und an die Box, wo man seine Altbatterien einwerefen könnte, kommt man gar nicht.
    Also der Handel ist nicht so unschuldig, wie er immer tut. Bisher konnten mich die Kassiererinnen ganz gut leiden, aber seitdem ich nun schon das zweite Mal nach der Batteriebox gefragt habe, werden da schon mal die Augen verdreht. Noch sind sie aber verpflichtet (BattG) die Dinger entgegenzunehmen und zum Hersteller rückzuführen.
    Sind alles Kleinigkeiten, aber in der Summe sind die groß.
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.


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