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  1. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von hillary Beitrag anzeigen
    OT, hast du dir mal bei youtube die Klimarede ("die Grünen sind technisch stehengeblieben") von Alice Weidel auf einer Brandenburger Wahlveranstaltung angesehen? Musst ja nicht alles gucken, die ersten 15 Minuten sind auch schon interessant.
    Ich hab versucht, mir das anzugucken, aber ich habe nach 2 Minuten aufgegeben, da mir schlecht wurde. Was für eine verdrehte, verleumdende Polemik! Und komplett unsachlich, nur Manipulation durch Appelle an die Gefühlsebene. Jetzt ist mir noch klarer, warum die Menschen dann AfD wählen.


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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Mir erschliesst sich seit vielen Seiten nicht, wie man ernsthaft der Auffassung sein kann, individuelle Verhaltensänderungen hin zu mehr Nachhaltigkeit führten zu Einschränkungen im Lebenswandel, Einbussen im Komfort, Wohlstand etcpp, und dabei übersieht, dass die wirklichen drastischen Einschränkungen vom Klimawandel und seinen Folgen ausgehen.

    M.E. muss, zusätzlich zur Umstellung auf elektrischen Antrieb und Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, sowie drastischen Einschränkungen im Flugverkehr, auch eine Art "soziales Umdenken" geschehen, hin zu mehr Carsharing zum Beispiel, weil dadurch umso mehr Ressourcen eingespart werden können.
    In der Schweiz gibt es ein, wie ich finde, gutes Beispiel dieser Art "Sozialisierung" mit der Gewohnheit, in Mietshäusern eine Waschküche zur Verfügung zu stellen, die dann von den Hausbewohnern benutzt werden kann, und sogar muss, denn es ist meist nicht erlaubt, eine Waschmaschine in der Mietwohnung anzuschliessen.
    In "Alternativen Lebensgemeinschaften" geht es u.A. darum, sowohl Geräte wie auch Ressourcen gemeinsam zu benutzen. An eine dieser Gemeinschaften nähere ich mich gerade an, da mein Plan ist, in Zukunft in einer solchen Gemeinschaft zu leben.
    Wo liegt der Sinn darin, dass jeder Haushalt eigene Waschmaschine, Rasenmäher, Bohrmaschine etc. besitzt? Ist das die viel beschworene Lebensqualität, die in Gefahr ist?

    Natürlich bedeutet der Ausbau der Elektromobilität einen deutlich erhöhten Stromverbrauch in der Zukunft. Deshalb wird es nötig sein, Photovoltaik und Windkraft schnell auszubauen.
    Zum Thema Wasserstoff kann ich nichts sagen, da ich darüber keine Kenntnisse besitze.

    Thema Landwirtschaft:
    Mit einer Art Landwirtschaft, die diversifizierte Mischkulturen im z.B. Permakulturdesign anbaut, können erstaunlich gute und gegen Klimakatastrophen resiliente Ernten erzielt werden, das ist schon längst fact. Besonders gut funktoniert das mit Obst und Gemüse, weniger gut bis leider ziemlich schlecht (noch!) beim Getreideanbau.
    Die Einstellung, nach der ein Boden mit schweren Maschinen behandelt werden muss, beginnt, sich zu ändern. Es dämmert langsam die Erkenntnis, dass für die Aufwertung und Gesunderhaltung der Böden möglichst wenig möglichst oberflächliche Bearbeitung viel besser ist.
    In einigen alternativen Gemeinschaften wird sogar mit einer Bodenbearbeitung durch Pferde/Pflug experimentiert.
    Eine Aufwertung der Böden im Sinne von biologischer Landwirtschaft führt übrigens zu einem grossen Plus an CO2-Speicherkapazität im Boden (ich hab den Faktor vierfach im Kopf, der von einer US-Universität ermittelt wurde. Und: nein, ich kann es nicht unmittelbar belegen)

    Was ich versuche, um meinen ökologischen Abdruck zu verringern, ist viel zu wenig, um überhaupt irgendeinen impact zu machen. Es geht dabei natürlich eher darum, sich selbst besser zu fühlen, wie @Galah das zutreffend gesagt hat.
    Ich gebe mir Mühe, in Unverpackt- und Bioläden einzukaufen und Einfach-Plastikverpackungen zu vermeiden. In der Schweiz ist das quasi unmöglich, weil es keine Mehrwegsysteme gibt. Ich muss viel Zeit und Geld in einen möglichst nachhaltigen Lebensstil investieren, und es ist klar, dass z.B. eine alleinerziehende Mutter diese Möglichkeiten einfach nicht zur Verfügung hat.

    Das kann es irgendwie nicht sein und muss deshalb zentral gesteuert werden.

    Verbot von Einweg-Plasikverpackungen, To-go-Bechern und Verbundmaterial. Wenn überhaupt, sollten Verpackungen aus einer Sorte Kunststoff bestehen, wodurch sie dann auch besser recycelt werden können.

    Internationale Sanktionen gegen Palmölprodukte. Derzeit brennen wieder die Wälder auf Sulawesi und Borneo, v.A. Kalimantan in riesigem Umfang und mir blutet echt das Herz, wenn ich davon lese. Viele der Brände sind gelegt, um Platz zu machen für Palmölplantagen.
    Die Auswirkung der Brände spüren die Menschen in Indonesien jetzt schon in Form von "haze"...: massive Atembeschwerden, Ausgehverbote, Tausende von Kindern erhalten ein Verbot, in die Schule zu gehen...soviel nur zum Thema "Einschränkungen der Lebensqualität".

    Focus: Baustoffindustrie. Viele der dort verwendeten Materialien sind drastisch umweltschädlich. Es geht anders.

    Ich denke, die ideologischen Schranken und auch Partei-schranken sollten überwunden werden, damit Kenntnisse zusammengeführt werden können und endlich etwas Sinnvolles passieren kann.

    Das Klimapaket der Regierung erhielt ja bereits im Vorfeld Kritik und jetzt erst recht.
    Vielleicht wird sich noch etwas ändern lassen.
    Besonders optimistisch bin ich nicht.

    Ich gehe davon aus, dass sich das Klima nicht retten lässt und dass wir bereits die volle Breitseite abkriegen. Und trotzdem werde ich auf keinen Fall zum Hedonisten werden, sondern probiere, was ich kann.

  3. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Unabhängig vom CO2 - ich fühle mich gerade sehr beeinträchtigt, da heute wieder (meist ist das am Wochenende, wenn ich zuhause bin) alle 1- 2 Minuten ein laut lärmendes Flugzeug hier über mein Haus fliegt. Das ist eine große Beschneidung meiner Lebensqualität. Fenster aufmachen geht da gar nicht. Würde ich aber gern machen. Trotz sehr guter Iso-Fenster höre ich die Flugzeuge noch sehr laut. Denken die Leute, die mehrmals im Jahr irgenwo hinfliegen eigentlich manchmal darüber nach, was das für andere Menschen bedeutet?


  4. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Insgesamt wäre es nötig, dass die Wirtschaft nicht mehr um das goldenen Kalb "Wachstum" tanzt, sondern dass endlich Umwelt- und Ressourcenschonung in den Focus rücken.


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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Was wirst du ab morgen selber fürs Klima tun? Wie weit würdest du selbst Einbußen in deiner Lebensführung hinnehmen, um den Klimawandel aufzuhalten?
    Deine Frage sollte lauten: Was tust du bereits fürs Klima? Was änderst du heute?

    Nein, ich verzichte nicht, damit ich das Klima schütze. Ich schränke mich auch nicht ein. Ich habe weiterhin großen Spaß in meinem Leben und genieße es. Zugleich mache ich ein paar Dinge anders als früher, weil sich meine Prioritäten verschoben haben. Das ist dieser Wertewandel, den ich bereits umgesetzt habe, der in meinen Augen auch allen anderen Spaß machen kann und der meine Lebensqualität erhöht gerade wegen des Klimaschutzes.
    Wie Galah2 so treffend formuliert hat: Verzicht und Darben lösen nur Beklemmungen aus.

    Zitat Zitat von step3 Beitrag anzeigen
    M.E. muss zusätzlich zur Umstellung auf elektrischen Antrieb und Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, sowie drastischen Einschränkungen im Flugverkehr, auch eine Art "soziales Umdenken" geschehen, hin zu mehr Carsharing zum Beispiel, weil dadurch umso mehr Ressourcen eingespart werden können.
    In der Schweiz gibt es ein, wie ich finde, gutes Beispiel dieser Art "Sozialisierung" mit der Gewohnheit, in Mietshäusern eine Waschküche zur Verfügung zu stellen, die dann von den Hausbewohnern benutzt werden kann, ...
    Wo liegt der Sinn darin, dass jeder Haushalt eigene Waschmaschine, Rasenmäher, Bohrmaschine etc. besitzt? Ist das die viel beschworene Lebensqualität, die in Gefahr ist?
    Das Ziel, die Ausnutzung der Geräte optimal zu gestalten, ist gut. Nur passen Menschen eher auf ihre eigenen Sachen auf, so dass Gemeinschaftseigentum schneller kaputt geht, sich keiner dafür zuständig fühlt und niemand die Reparatur zahlen will. Bei einer Waschmaschine funktioniert das Waschhaus nur, wenn für jeden Waschgang Geld eingeworfen werden muss. Ansonsten beschwert sich Frau Müller, dass ihre Waschkosten so hoch sind wie bei Familie Huber, die im Gegensatz zu ihr aus fünf Personen besteht.

    Eine Verleihstelle bzw. jeder zahlt eine geringe Leihgebühr, dann kann so etwas funktionieren.

    Zitat Zitat von step3 Beitrag anzeigen
    Thema Landwirtschaft:
    In einigen alternativen Gemeinschaften wird sogar mit einer Bodenbearbeitung durch Pferde/Pflug experimentiert.
    back to the roots.... In einigen Gegenden ist es besser, mit Pferd zu pflügen. Aber bei großen Feldern lohnt sich ein Traktor mehr.

    Zitat Zitat von step3 Beitrag anzeigen
    Ich muss viel Zeit und Geld in einen möglichst nachhaltigen Lebensstil investieren, und es ist klar, dass z.B. eine alleinerziehende Mutter diese Möglichkeiten einfach nicht zur Verfügung hat.
    Das ist ein großer Irrtum: Nachhaltigkeit kostet nicht mehr, sondern insgesamt weniger und jeder kann das tun, auch Arme und Alleinerziehende.
    Abgepackte Äpfel kosten auf den ersten Blick weniger als die losen. Wenn du von diesen Äpfeln aber die Hälfte wegwirfst, weil sie faulig werden, ist es teuer. Dann sind zwei lose Äpfel günstiger. Ähnlich funktioniert das auch mit anderen Lebensmitteln. Eine Alleinerziehende braucht weniger Geld, wenn sie frisch kocht und überwiegend Gemüse Kartoffeln verwendet, Fleisch und Fisch einmal in der Woche auf den Tisch bringt und auf Fertiggerichte und Schokolade verzichtet.
    Auch in der Schweiz gibt es Nachbarn mit einem Apfelbaum, die gerne mal ein paar abgeben, oder einen Schrebergarten oder Balkon, wo man selbst etwas anbauen kann.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  6. Inaktiver User

    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von step3 Beitrag anzeigen
    Insgesamt wäre es nötig, dass die Wirtschaft nicht mehr um das goldenen Kalb "Wachstum" tanzt, sondern dass endlich Umwelt- und Ressourcenschonung in den Focus rücken.
    Ja.
    Ich glaube zudem, dass dieser Impuls nicht von den hochentwickelten Ländern kommen wird und kann, sondern von Schwellenländern. (Die hochentwickelten können allenfalls ihren Beitrag bei der Technologieentwicklung leisten.)
    Begründung: Der Westen, der ja schon im Luxus gelebt hat, wird nie gegenüber Ländern, die diesen Luxus noch nicht hatten, glaubwürdiger Vorreiter in Sachen Verzicht sein können. Das wird immer wie Heuchelei rüberkommen, als Einlenken von jemandem, der seine Schäfchen im Trockenen hat.
    Stattdessen setze ich auf Graswurzelbewegungen in Schwellenländern.
    Zudem tun sich die dortigen Regierungen viel leichter mit dem Durchsetzen von entsprechenden Verboten (s. Ruanda, etc.).

    Vor ca. 6 Jahren war ich im indischen Kerala - schon damals waren im gesamten Bundesstaat flächendeckend Plastiktüten verboten, und überall waren haushohe Transparente mit Aufschrift "Littering is the beginning of all evil." - und es war hübsch sauber überall im Gegensatz zu Rest-Indien, selbst die Slums hatten eine Würde. Die Regierung konnte in diesem Fall steuern, weil da seit Jahrzehnten stabil und zur Zufriedenheit der Menschen regiert wird, und weil die Regierungspartei des Bundesstaats dort schon immer Monopolstellung hat.
    Anderes Beispiel: In Ruanda ist die Regierung nach dem Bürgerkrieg neu und unbelastet, und konnte daher mit Revolutionärem ankommen.
    Solche Beispiele sind m.E. die Keimzellen, von wo aus Veränderung stattfinden kann.
    Wenn wir hingegen Wasser predigen, nachdem wir jahrzehntelang Wein getrunken haben (und noch trinken), wird das anderswo nie als Vorbild dienen.

  7. Avatar von DerJunge82
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Holzkante Beitrag anzeigen
    Ist das tatsächlich gesetzlich geregelt und nicht nur eine Marketingstrategie mit dem Ziel von (noch) mehr Profit?
    Natürlich ist das nicht gesetzlich geregelt. Und in meinem Supermarkt sind die Brotregale um 19 Uhr fast komplett leer, meist sogar schon deutlich früher.
    Gegen Rechtsextremismus zu kämpfen ist nicht links, es ist demokratisch. Demokraten sind per Definition Antifaschisten, ansonsten können sie sich ihr Demokratieverständnis in die sicher akkurat gescheitelten Haare schmieren.

    von Sascha Lobo

  8. Avatar von DerJunge82
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von step3 Beitrag anzeigen
    Insgesamt wäre es nötig, dass die Wirtschaft nicht mehr um das goldenen Kalb "Wachstum" tanzt, sondern dass endlich Umwelt- und Ressourcenschonung in den Focus rücken.
    Dazu ein Essay der wie die Faust aufs Auge passt:

    Wirtschaftswachstum: Mehr ... oder weniger? | ZEIT ONLINE
    Gegen Rechtsextremismus zu kämpfen ist nicht links, es ist demokratisch. Demokraten sind per Definition Antifaschisten, ansonsten können sie sich ihr Demokratieverständnis in die sicher akkurat gescheitelten Haare schmieren.

    von Sascha Lobo

  9. Avatar von WhiteTara
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von step3 Beitrag anzeigen
    Insgesamt wäre es nötig, dass die Wirtschaft nicht mehr um das goldenen Kalb "Wachstum" tanzt, sondern dass endlich Umwelt- und Ressourcenschonung in den Focus rücken.
    Da stimme ich dir voll zu!
    Aber der Mensch tut sich leider schrecklich schwer mit dem Gedanken sich vom ewigen "schneller/höher/weiter/mehr" zu verabschieden. Allein die Aussicht, dass Wachstum/Gewinn zukünftig weniger steil ansteigen könnte, empfinden manche als riesige Katastrophe.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn wir hingegen Wasser predigen, nachdem wir jahrzehntelang Wein getrunken haben (und noch trinken), wird das anderswo nie als Vorbild dienen.
    Genau da scheint mir auch eine Tücke zu liegen: in unserem Land zeigt man sich leider all zu häufig als Weltmeister im predigen und das nötige Handeln bleibt dann völlig außen vor oder schlimmer noch, es wird womöglich konträr des Gepredigten gehandelt

    Viele Menschen blicken mit ihren individuellen Scheuklappen in die Welt und fühlen sich schnell persönlich angegriffen, wenn jemand wertneutral aufzeigen möchte, dass es eben auch neben der eigenen Blickrichtung noch anderes gäbe.
    Hier in meiner Stadt hat sich in den vergangenen Jahren das Angebot im Car-Sharing immer mehr vergrößert; was ja durchaus zu begrüßen ist und von der Stadt auch unterstützt wird. Irgendwo müssen auch diese Fahrzeuge parken wenn sie nicht gerade über Straßen rollen, somit wurden hier und da und dort jeweils 2-3 Parkplätze farblich markiert und für diese Autos reserviert. Was passiert dann? Es bricht ein riesiges Drama los, weil einige Anwohner sich persönlich attackiert fühlen, weil ihnen "die Straße/die Parkfläche/ihr Lebensraum" genommen wird. Am Lautesten brüllen dann womöglich die, die ihr Auto in der eigenen Garage abgestellt haben und den Straßenstellplatz gar nicht nutzen würden oder welche, die nicht einmal selbst ein Auto haben (Besucher würden dort doch parken und das ginge dann nicht mehr). Völlig verdrängt wird die Tatsache, dass ohne dem Sharingmodell nicht nur die 2 Wagen dort parken täten, sondern viel mehr einen Parkplatz bräuchten, wenn jeder Nutzer einen eigenen Wagen hätte --> dann wäre die Straße noch viel mehr zugeparkt!

    Hier gab es in den sozialen Medien auch viele Anfeindungen gegen die Demoteilnehmer, weil sie ja sowieso vor allem "ein Bild der Verwüstung/Vermüllung" hinterlassen würden; sie würden mit ihren Steuern dafür zahlen müssen, dass anschließend aufgeräumt wird. Dieses gern bemühte Bild "Die FFF Demonstranten würden lauter Einwegbecher von Mc. Donalds in die Straßen werfen" hat die Stadtreinigung aber bereits zu Demoende in einem Gespräch mit der Presse vom Tisch gefegt --> Es war auf den Plätzen und der Route nichts "zu gemüllt" und die Stadtreinigung würde nicht mehr putzen müssen als sonst. So hat es die Stadtreinigung auch bei den viel kleineren bisherigen Veranstaltungen von FFF erlebt. Das übliche Partyvolk zum WE in der City hinterlässt weit mehr Chaos auf den Plätzen/Straßen.

    @Chryseis - die gemeinschaftliche Nutzung von Dingen, damit sie sich nicht jeder selbst anschafft, kann durchaus gelingen, ohne dass es zentrale Stellen gibt, die sich um Wartung/Ausgabe etc. kümmern und ohne dass eine Gebühr nötig ist. Dazu braucht es aber auch funktionierendes soziales Netzwerk und da haben die Menschen in den vergangenen Jahrzehnten leider so manches verlernt
    LG WhiteTara


  10. Registriert seit
    03.10.2018
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Unabhängig vom CO2 - ich fühle mich gerade sehr beeinträchtigt, da heute wieder (meist ist das am Wochenende, wenn ich zuhause bin) alle 1- 2 Minuten ein laut lärmendes Flugzeug hier über mein Haus fliegt. Das ist eine große Beschneidung meiner Lebensqualität. Fenster aufmachen geht da gar nicht. Würde ich aber gern machen. Trotz sehr guter Iso-Fenster höre ich die Flugzeuge noch sehr laut. Denken die Leute, die mehrmals im Jahr irgenwo hinfliegen eigentlich manchmal darüber nach, was das für andere Menschen bedeutet?
    Das glaube ich, aber ist es nicht genauso egoistisch den Menschen ihren Urlaub am Meer zu missgoennen. Das Wohnen am Nabel der Welt hat eben nicht nur Vorteile. Wenn man in der Provinz lebt, hat man oft andere Sorgen Bsp. Arbeitsplatz. Toleranz ist das Stichwort.

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