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  1. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Aber doch nicht für Füllstoffe für und in Produkten, wo wertvolle Materialien ein Luxus ohnesgleichen wäre und völlig überflüssig. Wertvolle Materialien dort wo sie hingehören, aber sich doch.
    natürliche Stoffe haben oft sehr gute Eigenschaften. such als Füllstoffe, zB. Isolation.

    Grundsätzlich ist alles, was wert ist, gemacht zu werden, auch wert, gut gemacht zu werden.

    und ja, auch dort, wo man etwas womöglich nicht sieht, aber sehr wohl fühlt.

    gruss, bárbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  2. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Was glaubst du, brauchst du an Energie, um alte, ungedämmte Gebäude heute zu heizen? Der Aufwand ist gewaltig.
    Genauso viel Holz wie im Mittelalter und in der frühen Neuzeit: pro Mensch vier bis sechs Bäume. Das ergibt dann 16 bis 24 Ster Holz, mit dem damals gekocht, gewaschen, geputzt und geheizt worden ist.

    Für heute reicht das auch, um ein altes Haus warm zu bekommen, falls nur mit Holz geheizt wird.

    Nur gibt es bei deinem Beispiel einen Fehler: Alte Häuser bis Baujahr 1930 sind gedämmt. Sie haben dicke Grundmauern, oft 80 bis 120 cm dick, so dass sie im Sommer kühl sind und im Winter die Wärme innen halten.
    Die dünnwandigen Häuser ab 1930 bis Ende 1979 fressen Heizenergie, weil sie die Wärme nicht innen halten können und sich im Sommer unglaublich schnell aufheizen.

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Alte Häuser sind mit Verfall bedroht. Renovierungskosten sind oft weit aus kostspieliger als sich ein neues Haus hinzustellen.
    Alte Häuser sind von Verfall bedroht, weil sie nicht genutzt werden oder falsch renoviert werden. Ein Haus in der Pampa ist oft nicht attraktiv, weil der Arbeitsweg viel zu lang ist. Oder die Räume sind für unsere Begriffe und Vorstellungen nicht hoch genug oder es gibt zu wenig Räume oder zu viele oder zu kleine oder zu große.
    Die Renovierungskosten halten sich eigentlich in Grenzen, weil keine aufwändigen Sachen gebraucht werden. Mit natürlichen Materialien wie Kalkputz oder ein Kalk-Zement-Mörtel lässt man das Haus weiterhin atmen. Versiegelt man aber die Wände und Fußböden und setzt neue durchzugsverhindernde Fenster ein, schafft man innerhalb weniger Jahre ein Haus, in dem sich der Schimmel ausbreitet und das Hausklima nachdrücklich verschlechtert. Wer sein Dach nicht regelmäßig wartet, sondern die Dachziegel einfach zerbrechen lässt, braucht sich nicht zu wundern, wenn irgendwann der Dachstuhl aufgrund des Regens und Schnees morsch ist.

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Viel Holz fällt bei den regelmäßigen Durchforstungen von selbst an. Dafür wird kein Wald gerodet. Grundsätzlich bin ich der Meinung, über das Pflanzen von Bäumen könnte sehr viel fürs Klima getan werden.
    Ja, wir brauchen noch mehr Bäume und Sträucher in den Städten.

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Kaffeepads?
    Sollte man verbieten.
    Bitte sofort. Dann wäre ähnlich wie bei Pappbechern ein Riesenberg Abfall weniger vorhanden.

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Und was willst Du mit gebrauchtem Geschirr?
    Die sollen wir dann nutzen, bis sie ganz kaputt sind?
    Mache ich schon sehr lange.
    Die Geschirrindustrie hat der Modeindustrie nachgezogen. Wenn die Hersteller nicht jedes Jahr ein neues Dekor oder eine ganz neue Linie auf den Markt brächten, müssen sie irgendwann die Fabriken schließen. Viele Porzellanfabriken sind bereits geschlossen oder aufgekauft.
    Wenn man sieht, wie viel Porzellan auf Flohmärkten und in Antiquitätenläden zu haben ist, dann braucht keiner die neuen Dekore. Und es gibt genügend Haushalte, in denen vier oder fünf Geschirre stehen.

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Undenkbar, sämtliche 50 Mio. Häuser mit Holz zu heizen und gleichzeitig eine Aufforstung für den Energiebedarf zu decken.
    Wieso nicht als Energiemix denken?
    Dicke Grundmauern, ein Blockheizkraftwerk für mehrere Häuser zusammen, Solar für die Stromgewinnung, sparsamer Umgang mit Strom - und schon funktioniert eine klimaschonendere Versorgung mit Energie.

    Zitat Zitat von daggy5gram Beitrag anzeigen
    Neubau von häusern finde ich gut, wenn heutige erkenntnisse einfliessen. Wenn sie energieffizient sind, mit solarpanels und drumrum grün auf dem dach. Wenn sie regen- und brauchwasser weiterverwenden.
    Idiotisch wäre es nur, wenn dafür alte häuser abgerissen würden oder neue mit schlechtem standard gebaut.
    Leider passiert aber genau das. Da wird ein neues Haus als ultimativ innovativ, energieeffizient, klimaschonend und hochgedämmt angepriesen, was teuer ist und gleichzeitig Plastik en masse enthält. Das ursprüngliche alte Gebäude hätte mit wenig Geld hergerichtet werden können und wäre für die nächsten 50 Jahre gerüstet.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
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  3. Registriert seit
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    .

    Nur gibt es bei deinem Beispiel einen Fehler: Alte Häuser bis Baujahr 1930 sind gedämmt. Sie haben dicke Grundmauern, oft 80 bis 120 cm dick, so dass sie im Sommer kühl sind und im Winter die Wärme innen halten.
    Die dünnwandigen Häuser ab 1930 bis Ende 1979 fressen Heizenergie, weil sie die Wärme nicht innen halten können und sich im Sommer unglaublich schnell aufheizen.
    Das ist nur zum Teil richtig. So hat z.B. eine Sandstein-Mauer mit einer Dicke von 1,20 m einen U-Wert von rund 1,4. Moderne Häuser liegen bei 0,2 und darunter. Das Mauerwerk aufzuheizen, braucht massig Energie. Mit Dämmwirkung ist da also nicht viel los.

    Allerdings puffern diese Mauern durch ihre Masse Temperaturspitzen ab, was im Sommer tatsächlich für angenehme Kühle sorgt.

  4. Avatar von Lukulla
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von nur_so Beitrag anzeigen
    Wohin sollen die Klimaflüchtlinge nun ausweichen. ..
    Wohin sollen die vom Klimawandel betroffenen Menschen heute hin, wenn Migration, die natürliche menschliche Antwort auf den Klimawandel ist?
    Alle nach Europa! Wo 700 Mio Menschen Platz haben, haben auch 3 Milliarden Platz! Jeder nimmt in seiner Wohnung und seinem Haus dreimal so viel Menschen auf, als bisher darin wohnen. Jeder sorgt finanziell und mit Essen für die neuen Bewohner, ein Leben lang. Wir könnten unsere Wälder abholzen und Platz schaffen?
    Das geht.
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  5. Avatar von Lukulla
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Hier ein Film darüber, was ein Kanadier gegen die Vernichtung von Lebensmitteln unternimmt.
    So was sollte Pflicht werden.

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Zuerst mal könnten alle Flachdächer begrünt werden.
    Ich sah die Tage die Serie 4 Blocks, da gibt es sensationelle schöne Aufnahmen aus der Luft über Berlins Dächer. Da dachte ich , so viel Raum! So viel ungenützter Platz! Auf jedem Dach hätten Solarpanelle Raum und könnten mindest die Warmwasserversorgung autark herstellen und zusätzlich könnte man alle Dächer begrünen. So viel Raum in der ganzen Welt auf Dächern. Das ist schon gebaut, Infrastruktur ist da, der Grund ist da, Bewässerung einfach.
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  6. Avatar von Lukulla
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von nur_so Beitrag anzeigen
    In Regenwasserproben in den Rocky Mountains wurde Mikroplastik und Kunstfasern gefunden.
    It's raining plastic: microscopic fibers fall from the sky in Rocky Mountains | US news | The Guardian
    Ist das nicht schön?
    Ja sehr schön.

    Zitat Zitat von hillary Beitrag anzeigen
    Im Schnee an einer Landstraße in Bayern fanden die Forscher 154.000 Partikel pro Liter, in der Arktis knapp ein Zehntel davon.
    Was macht das Plastik mit meiner Lunge? Besser gesagt in meiner Lunge`?
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  7. Avatar von Lukulla
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wieso so viel Kleidung aus Poly-irgendwas besteht, sehe ich nun nicht ein.
    Ich habe einige Kleidung mit Polyirgendwas, Microzeug und Elasthan. Für zum Draussen sein, Skijacke, Regenjacke, Regenhose, bequeme Hose mit Elasthan. BH ist immer mit Elasthan.
    In der Regel lange haltbar. Jedenfalls ist noch keiner dieser "Outdoorstücke" so kaputt gegangen, dass sie aussortiert werden mussten.
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  8. Avatar von Lukulla
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen
    Ich kämpfe seit Jahrzehnten in meinem Umfeld gegen Aludosen
    Ich kann nicht verstehen, dass die Politik diese Dosen, meist gefüllt mit Bier oder Alk, erlaubt hat. Zumal das Zeug daraus widerlich schmeckt. So nach Blech und dumpf metallisch. RedBull ist in winzigen Aludosen untergebracht. 0,0000001 Gramm. Man macht die Dose auf, trinkt einen !!! Schluck und ab auf den Müll.



    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Es gibt Kunsstoffalternativen, die keine bessere Ökobilanz haben, und welche, die sie haben.
    Nur ganz kurz gefasst
    Plastik-Verpackungen: Es geht auch ohne Kunststoff - Wirtschaft - Suddeutsche.de
    Graspapier! Kannte ich gar nicht, sehr interessant.
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  9. Avatar von Lukulla
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Ich hab jetzt zwei YT-Videos gesehen, eines von der Tagesschau, es geht um Tourismus in Barcelona ....
    Auch diese Regionen würden von einer Verteuerung z.B. der Flugreisen profitieren.

    Ja, ich weiß, die Leute dort leben teilweise vom Tourismus.
    Aber so ist das Wahnsinn!
    Ja, es ist der Wahnsinn. Zumal es den Leuten gar nicht mehr um den Ort geht, in den sie einfallen. Wie sollen sie auch den Ort sehen vor lauter Menschen? Es geht ums Fressen, Saufen und anschliessend Entleerung, Gern mitten an die Hauswand oder auf den Bürgersteig. Es geht um Party, ums Feiern, ums Gröhlen, ums Wetttrinken. Wer weiss denn nach einem Trip noch, wo er wirklich war und was hat dieser Menschen von der Stadt, vom Strand, von den Gebäuden wirklich gesehen?
    Nicht viel. Sie sehen die Kneipen, das Glas in der Hand, die Pizza auf dem Teller.

    Überall der gleiche Fastfood, die gleichen Getränke. Die gleichen Souvenirs. Billiges Wegwerf Staubfängerzeug, was nach dem Kauf niemanden mehr interessiert. Wahrscheinlich made in China oder Made in Taiwan.

    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen
    Auch aus diesen Gründen halte ich das Wirtschaftsargument in Zusammenhang mit dem Tourismus für teilweise überholt.
    Ich sah neulich bei Lanz den Chef von TUI. Er sah sein Unternehmen als Beglücker der Menschheit. Es gäbe keinen Overtourism, sondern nur einen Undertourism. Denn es gäbe viele Orte und Landschaften, wo noch kein Tourismus stattfände. Das würde er schnell ändern. Denn nur über Tourismus bekommen die Einwohner Geld.

    Wenn erst mal 8 Milliarden Menschen sich aufmachen und zu den anderen 8 Milliarden Menschen hingehen und deren Häuser verdrecken, werden wir alle glücklich sein.
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  10. Avatar von Akzent
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    AW: Klima- oder Wertewandel?

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen


    1. werden Kunststoffe aus fossilen Rohstoffen (Erdöl) hergestellt.
    Ja und, der Rohstoff Erdöl kann doch verwendet werden. Warum soll dieser Stoff brach und nutzlos werden. Das Erdöl kann doch verbraucht werden. Für was soll es denn sonst nützlich sein? In 1.000.000 Jahren hat sich wieder Erdölvorkommen angesammelt.

    So lange es Stoffe wie Gas und Erdöl gibt kann es doch verbraucht werden. An Alternativen wird gearbeitet.

    Einzig allein ist derzeit eine Abhängigkeit von den Erdölförderern zu vermeiden. Jede Epoche hat ihren Rohstoff und ihr Produkt. Es wird wieder Veränderungen geben in der Zukunft. Was unsrere Generationen davon noch erleben werden, wird sich zeigen.


    2. Der Produktionsprozess ist energieaufwändig
    Ohne Energieaufwand geht halt gar nichts.


    3. Kunststoffe sind schwer abbaubar und werden nur selten recycelt. Sie eigenen sich nur sehr eingeschränkt zur Wiederverwendung
    Es werden immerhin 50+% der Kunststoffe recycelt. Kunststoff ist nicht abbaubar, deswegen wird der übrige Anteil verbrannt, der Rest recycelt.


    4. Kunststoffe in der Natur sind schädlich für Tiere (Fische, Vögel....)
    Kunststoffe sollen ja auch nicht in der Natur herum fliegen und als Müll frei entsorgt werden, oder im Meer und Flüssen entsorgt werdenwie es bisher teilweise auf der der Welt passiert.passiert.



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