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  1. Avatar von VanDyck
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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    @ frank - ein Mal versuche ich es noch:
    Bist du nun der Meinung, dass der Berliner Mietendeckel der afd eher noch mehr Wähler zuführen wird, oder wird deiner Meinung nach eher das Gegenteil zutreffen, und die afd wird durch dieses Gesetz Wähler verlieren an die Regierungsparteien, die die Landesregierung in Berlin stellen?
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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Meiner Meinung nach wird der Mietendeckel zumindest langfristig der AFD Vorschub leisten, weil die Regierung es wieder einmal nicht geschafft hat, das Problem langfristig zu lösen.

    Der Mietendeckel kann nur als Übergangslösung erfolgreich sein, wenn er mit einem milliardenschweren Wohnungsbauprogramm kombiniert wird, welches das Angebot an Wohnungen signifikant ausweitet und damit die Preise drückt.

    Das jedoch kostet richtig Geld, welches Berlin nicht hat.


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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    @ frank - ein Mal versuche ich es noch:
    Bist du nun der Meinung, dass der Berliner Mietendeckel der afd eher noch mehr Wähler zuführen wird, oder wird deiner Meinung nach eher das Gegenteil zutreffen, und die afd wird durch dieses Gesetz Wähler verlieren an die Regierungsparteien, die die Landesregierung in Berlin stellen?
    Ach so, der Mietendeckel ist ein Mechanismus die Wählerschaft der AFD zu beeinflussen und ich dachte der soll zu bezahlbarem Wohnraum beitragen

  4. Avatar von VanDyck
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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach wird der Mietendeckel zumindest langfristig der AFD Vorschub leisten, weil die Regierung es wieder einmal nicht geschafft hat, das Problem langfristig zu lösen.
    Der Mietendeckel kann nur als Übergangslösung erfolgreich sein, wenn er mit einem milliardenschweren Wohnungsbauprogramm kombiniert wird, welches das Angebot an Wohnungen signifikant ausweitet und damit die Preise drückt.
    Das jedoch kostet richtig Geld, welches Berlin nicht hat.
    Wenn ich das richtig sehe, dann läuft ja genau das an, begleitend zum Mietendeckel in Berlin, was du forderst - nämlich ein milliardenschweres Wohnungsbauprogramm, welches allerdings von so einigen Problemen begleitet wird:

    Wohnungsmangel: In Berlin fehlen tausende Wohnungen – trotz vieler Brachen | Berliner Zeitung
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  5. Registriert seit
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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    @ frank - ein Mal versuche ich es noch:
    Bist du nun der Meinung, dass der Berliner Mietendeckel der afd eher noch mehr Wähler zuführen wird, oder wird deiner Meinung nach eher das Gegenteil zutreffen, und die afd wird durch dieses Gesetz Wähler verlieren an die Regierungsparteien, die die Landesregierung in Berlin stellen?
    O.K. die mittel und langfristigen Folgen dieser verfehlten Anreize werden die Politik weiter radikalisieren. Ob die nun AfD oder Linke heißen, beides führt D erneut in den Abgrund


  6. Registriert seit
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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Wenn ich das richtig sehe, dann läuft ja genau das an, begleitend zum Mietendeckel in Berlin, was du forderst - nämlich ein milliardenschweres Wohnungsbauprogramm, welches allerdings von so einigen Problemen begleitet wird:

    Wohnungsmangel: In Berlin fehlen tausende Wohnungen – trotz vieler Brachen | Berliner Zeitung
    Auch das ist der falsche Weg. Der Staat kann und darf nicht den freien Markt organisieren, sondern muss den Rahmen stecken und flankieren. Der Staat muss Anreize für den Markt schaffen, um Wohnungen zu bauen und nicht selbst bauen. Aber dazu müsste er auf Abgaben und Steuern verzichten und genau das tut der Staat nicht. Der Staat presst das Geld dem Markt ab und nimmt diese jetzigen Verwerfungen billigend in Kauf und tätigt lieber unrentable Investitionen mit dem abgepressten Geld.
    Wolfgang, ohne Nachfrage wird kein Angebot entstehen.

  7. Avatar von VanDyck
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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    O.K. die mittel und langfristigen Folgen dieser verfehlten Anreize werden die Politik weiter radikalisieren. Ob die nun AfD oder Linke heißen, beides führt D erneut in den Abgrund
    Danke für die Antwort.
    Da schreib ich jetzt aber nichts mehr dazu - das würde einfach zu lang werden.
    Ansonsten bitte ich um Entschuldigung, da ich mitgeholfen habe, Deutschland erneut in den Abgrund zu führen, weil ich nämlich bei der letzten Abgeordnetenhauswahl, als ich noch in Berlin wohnte, die Linkspartei gewählt habe.
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  8. Registriert seit
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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    @frank60

    Ohne Nachfrage wird kein Angebot entstehen. Das stimmt.

    Nur, wozu brauchst du Angebot, wenn keine Nachfrage da ist?

    Und, die Nachfrage ist doch da. Die Nachfrage ist doch der Grund für die steigenden Mieten.


  9. Registriert seit
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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    @frank60

    Ohne Nachfrage wird kein Angebot entstehen. Das stimmt.

    Nur, wozu brauchst du Angebot, wenn keine Nachfrage da ist?

    Und, die Nachfrage ist doch da. Die Nachfrage ist doch der Grund für die steigenden Mieten.
    Es wird nichts nachgefragt was man nicht bezahlen kann, wozu der Mietendeckel? Es erinnert mich an den Anfang der neunziger, da wuchsen die Mieten und Investorenträume auch in den Himmel.


  10. Registriert seit
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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Das Irrwitzige an der Situation in Berlin ("Mietendeckel") ist ja, daß eine Bausenatorin Katrin Lompscher auf Demos mitdackelt (auf denen teilweise die Enteignung gefordert wird) und gegen eine Situation demonstriert, die sie selbst substantiell mitverursacht hat ! Ein Stück aus dem linken Tollhaus Berlin.

    In Fachkreisen vor Ort wird sie explizit als Bauverhinderungssenatorin bezeichnet, die den Neubau von Wohnungen verhindert und sich dann über den angespannten Wohnungsmarkt mokiert …

    Erleuchtend ist, wenn man ein wenig den Hintergrund der Dame kennt. Sie war zu DDR-Zeiten Mitglied der SED und hatte damals zudem den parteilosen Andrej Holm zu ihrem Staatssekretär gemacht - dieser mußte später aber gehen, weil er gegenüber seinem bisherigen Arbeitgeber (Humboldt Universität) falsche Angaben zu seiner Tätigkeit für die Staatssicherheit der DDR gemacht hatte …

    Werden die Ideen von Frau Lompscher Realität wird sich zeigen, daß dieser Wohnsozialismus eine prima Sache ist - bis einem das Geld anderer Leute ausgeht (und diese noch weniger oder keine Wohnungen mehr bauen - oder auch ihre Wohnungen verkaufen, wenn sie sich nicht mehr marktgerecht vermieten lassen).

    Wenn Frau Lompscher dann für die Wohnungen sorgen soll (oder für die Entschädigungszahlungen bei Enteignungen), kann man den Berlinern nur viel Glück wünschen - sie werden es brauchen.

    Erinnert mich an Hugo Chavez, der den zeitgemäßen und modernen Sozialismus des 21. Jahrhunderts postuliert hatte - ich meine, daß es für seine Bürger nicht ganz so lustig gelaufen ist - wie der aktuelle Blick auf Venezuela belegt ...

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