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  1. Registriert seit
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    AW: Berliner Senat beschließt Mietpreisbremse

    Solche Politiker hätte ich mir in der DDR gewünscht. Die hätten einfach die Preise für Autos auf dem freien Markt eingefroren und schöne hätte jeder ein preiswertes Auto gehabt. Bei den Wohnungen hatte es ja in der DDR funktioniert, die Mieten waren staatlich vorgeschrieben…. Wie das endete ist bekannt.


  2. Registriert seit
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    AW: Berliner Senat beschließt Mietpreisbremse

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Grün setzt sich so nicht bundesweit in die Nesseln vor den nächsten Wahlen...Habeck weist immer schön verlogen alles als Regionalpolitik von sich... SPD will sich egal wie toll darstellen, um bundesweit nicht einstellig zu werden und die Linken haben eh nichts zu verlieren.
    Die Grünen wollten das wohl in Berlin auch nicht mittragen, wie man liest.


  3. Registriert seit
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    AW: Berliner Senat beschließt Mietpreisbremse

    Ich habe mir mal den durchschnittlichen Qm Preis für meinen Landkreis angesehen (Netto Kaltmiete), er liegt bei 6,78€.
    Und es gibt keinen Mangel, im Gegenteil.

    Das hat mich schon erstaunt.

    Man muss hier allerdings zwei Faktoren berücksichtigen : In unseren Kreis fallen die Nordseeinseln, die extrem hohe Qm Preise haben. Dort herrschen ganz andere Verhältnisse. Es ist so gut wie ausgeschlossen, als Mitarbeiter eines Betriebes auf einer Insel eine Wohnung zu mieten. Es gibt schlichtweg keine, Immobilien sind zum allergrößten Teil Ferienwohnungen auswärtiger Eigentümer.
    Wer dort arbeitet, lebt entweder in den vorhandenen Personalquartieren oder, falls er Familie hat, pendelt er per Fähre zum Festland.

    Das verfälscht den Preis natürlich.

    Und guckt man genauer hin stellt man fest, dass moderne, kleine Wohnungen in guter Lage und Anbindung sehr begehrt und ziemlich teuer sind, Einfamilienhäuser und große Wohnungen im Binnenland leer stehen und eher günstig sind.

    Aber interessanterweise liegt damit die Durchschnittsmiete auf Berliner Niveau, das Durchschnittseinkommen aber darunter...

  4. Avatar von chaos99
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    AW: Berliner Senat beschließt Mietpreisbremse

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Die Grünen wollten das wohl in Berlin auch nicht mittragen, wie man liest.
    Das ist mir Alles zu verlogen derzeit.
    Wer glaubt denn, dass die Bundesgrünen nicht mit der Hauptstadt zusammen sitzen. ..lautlach*

    Es geht immer noch um klare Auswirkungen auf den Bund.
    Habeck macht sich mit solchen Scheinmanövern zunehmend unglaubwürdig.
    Sollte das Gesetz theoretisch(!) vor dem BVG durchkommen, ist er doch der Erste der grinst und breitschultrig und vorgeblich unschuldig, Vorne steht.

    Taktisches Wahlkampfmanöver pur mit Populismus.
    Die SPD wartet auf die Umfragen...schon lachhaft, am gleichen Tag damit loszulegen...und hofft dann bundesweit wieder in Regionen zu kommen, die RRG Koalitionsmehrheiten bringt.
    Dann die Koalition aufkündigen, Neuwahlen, Sieger mit RRG
    Feuchte Träume der untergehenden SPD...

    Diese linken Versprechen, ohne klar zu berechnen, wo welches Geld herkommt, ohne wirtschaftliche Auswirkungen zu beachten, nur dem "Pöbel" es schmackhaft zu machen, sie endlich wieder zu wählen, geht mir schon lange auf den Keks.

    Die Rechnung zahlt dann immer noch der Bürger.


  5. Registriert seit
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    AW: Berliner Senat beschließt Mietpreisbremse

    In Deutschland gibt es sehr viele Mieter und damit wird eben eine sehr breite Wählerschicht bedient.

    Und ich bin der Meinung, viele Mieter sehen eben nicht, dass Repressalien gegen Vermieter langfristig die Situation auf dem Wohnungsmarkt verschlechtern, weil dadurch Investitionen in Neubau und Erhaltung behindert werden.


  6. Registriert seit
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    AW: Berliner Senat beschließt Mietpreisbremse

    In WO ist heute ein Artikel, dass viele Vermieter vorsorglich die MIete erhöhen. Gestern habe ich das noch befürchtet, heute ist es Realität.

    Zu den Mieten im Grossraum Stuttgrat: Natürlich gibt es hier ein paar Gutverdiener, auch ein Arbeiter bei Daimler hat ein tolles Gehalt und hat für 2018 noch ein paar Tausender Bonus bekommen.

    Nur gibt es hier viele Mitteständler und Zeitarbeitsfirmen, die nicht gut zahlen. Ich sehe die Tendenz, dass immer mehr Leute bei Zeitarbeitsfirmen unterkommen müssen. Diese Leute werden, sollte die Konjunktur schwächeln, als erstes freigesetzt. Ist bei Daimler jetzt schon der Fall.

    Der Wohnungsmarkt ist hier dermassen eng sprich es gibt kaum Wohnungen, deshalb steigen die Preise, auch im gesamten Umland.

    Es wäre eine Lösung, Tiny Häuser anzubieten. Das wird wohl die Zukunft sein. Die Kommunen sollten zumindest mal eine kleine Siedlung solcher Häuschen bauen und vermieten.

    Luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  7. gesperrt
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    AW: Berliner Senat beschließt Mietpreisbremse

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Zu den Mieten im Grossraum Stuttgrat: Natürlich gibt es hier ein paar Gutverdiener, auch ein Arbeiter bei Daimler hat ein tolles Gehalt und hat für 2018 noch ein paar Tausender Bonus bekommen.
    Hast du den statistischen Wert nicht zur Kenntnis genommen, dass der Stuttgarter im DURCHSCHNITT 1200 Euro mehr Brutto hat als der Berliner?


  8. Registriert seit
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    AW: Berliner Senat beschließt Mietpreisbremse

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Bei diesem Vergleich solltet du bedenken, dass Stuttgart mit das höchste Lohnniveau in Deutschland hat:




    Aus dem dort (2. Link) gezeigten Schaubild geht hervor, dass das durchschnittliche Bruttoeinkommen, das in Berlin 3126 € beträgt, in Stuttgart bei 4351 € liegt, um mehr als 1200 € höher. Das wird auch die höheren Mieten erklären. Wenn ich das Schaubild richtig verstehe, beziehen sich die Zahlen nur auf Berufstätige und nicht auf die Gesamtbevölkerung, d.h. die Arbeitslosenquote, die in Berlin höher sein dürfte als in Stuttgart, ist in den Zahlen noch nicht einmal berücksichtigt.
    Das mag ja schon alles richtig sein. € 1200 brutto mehr bedeutet aber nicht netto € 1200 mehr. Zum Teil hat man hier im Umland bereits Mietpreise, die bei € 15 auf den Quadratmeter sind. Um das einigermaßen aufzufangen müsste man quasi das Doppelte verdienen wie jemand in Berlin.

    Weiterhin muss man bei solchen Vergleichen auch bedenken, dass die Lebenshaltungskosten in Stuttgart (gerne auch München und Frankfurt und vermutlich noch einige andere Städte, die ich nicht auf dem Schirm habe) deutlich höher sind wie in Berlin.

    Als eine frühere Kollegin einige Zeit zwischen Stuttgart und Berlin gependelt ist, war sie immer wieder erstaunt, wie günstig Berlin doch ist, wenn man mal in ein Café geht.


  9. Registriert seit
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    AW: Berliner Senat beschließt Mietpreisbremse

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Hast du den statistischen Wert nicht zur Kenntnis genommen, dass der Stuttgarter im DURCHSCHNITT 1200 Euro mehr Brutto hat als der Berliner?
    Doch.

    Einem MItarbeiter einer Zeitarbeitsfirma, der für brutto 2.800 EURO schafft, nützt das aber nichts.
    Das mit den Statistiken ist sinnlos.

    Aus meinem Umfeld:
    Es gibt hier Daimler-Arbeiter, die 5.000 brutto bekommen, und studierte BWL-er, die 2.800 brutto als Zeitarbeiter verdienen . .

    Die Lebenshaltungskosten im Grossraum Stuttgart sind exorbitant, ebenso die Kosten für die Öffis (trotz grünem MP).

    Insgesamt gesehen ist sogar die Region am Bodensee günstiger.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  10. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Berliner Senat beschließt Mietpreisbremse

    Zitat Zitat von BL75 Beitrag anzeigen
    Das mag ja schon alles richtig sein. € 1200 brutto mehr bedeutet aber nicht netto € 1200 mehr.
    Natürlich nicht. Aber es ist trotzdem 'ne Menge Holz.

    Weiterhin muss man bei solchen Vergleichen auch bedenken, dass die Lebenshaltungskosten in Stuttgart (gerne auch München und Frankfurt und vermutlich noch einige andere Städte, die ich nicht auf dem Schirm habe) deutlich höher sind wie in Berlin.
    Klar, hängt vermutlich mit den dort erheblich höheren Durchschnittseinkommen zusammen. Ich will damit ja nur aussagen, dass direkte Stuttgart-Berlin-Vergleiche, wie hier von einer Userin angestellt, nicht sinnvoll sind.
    Ich weiß noch, wie wir in Auschwitz in der Baracke saßen und uns überlegt haben,was wir den Deutschen antun würden. [...] es waren die schlimmsten Dinge, über die wir nachdachten. Aber dann sagten wir uns: Wenn wir das täten, dann wären wir genauso schlimm wie sie.
    Ruth Webber, geb. Rut Muszkies, zum Zeitpunkt ihrer Befreiung 9 Jahre alt


    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

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