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  1. Avatar von Lukulla
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Die niederländische Stadt Utrecht hat hunderte Bushaltestellen in üppige, bienenfreundliche Wiesen verwandelt. Auf den Dächern von 316 Wartehäuschen wurden hauptsächlich Sukkulenten gepflanzt. Diese anpassungsfähigen Gewächse fangen Feinstaub auf und speichern Regenwasser. Einer der größten Vorteile der Sukkulenten ist jedoch, dass sie dazu beitragen, die Biodiversität der Stadt zu fördern: Sie locken Honigbienen und Hummeln an.

    Die Begrünung soll sich in Utrecht nicht auf die Bushaltestellen beschränken. Die Stadt betreibt auch ein Programm, das es den Bewohnern ermöglicht, eine Finanzierung für die Umwandlung ihrer eigenen Dächer in grüne Dächer zu beantragen.

    Außerdem soll der öffentliche Verkehr in der Stadt bis 2029 auf "sauber" umgestellt werden: Der Strom, der für den Antrieb der Elektrobuse verwendet wird, soll ausschließlich aus niederländischen Windkraftanlagen kommen.
    Standard.at

    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

    Stoppt den Krieg in Kurdistan - Rojava zur No-Fly-Zone!
    Petition auf change.org.

  2. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    In der englischen Stadt mit dem netten Namen Todmorden haben die Einwohner einfach öffentliche Plätze (Bushaltestelle, sogar den Friedhof) mit Gemüse und Kräutern bepflanzt, ohne sich Genehmigungen einzuholen - keiner hat was dagegen und alle dürfen ernten. Das hat sich seit 10 Jahren dort so etabliert.

    Der Link funktioniert wohl nicht. Einfach bei youtube "Incredible Edible Todmorden - Die essbare Stadt" eingeben.
    Geändert von Analuisa (14.07.2019 um 11:18 Uhr) Grund: Link repariert, jetzt funktioniert er :-)

  3. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Tolle Beispiele!
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
    Alle nicht mit "Moderation" gekennzeichneten Beiträge geben meine private Meinung als Userin wieder.


  4. Registriert seit
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Die niederländische Stadt Utrecht hat hunderte Bushaltestellen in üppige, bienenfreundliche Wiesen verwandelt. Auf den Dächern von 316 Wartehäuschen wurden hauptsächlich Sukkulenten gepflanzt. Diese anpassungsfähigen Gewächse fangen Feinstaub auf und speichern Regenwasser. Einer der größten Vorteile der Sukkulenten ist jedoch, dass sie dazu beitragen, die Biodiversität der Stadt zu fördern: Sie locken Honigbienen und Hummeln an.
    Nochmal ganz persönlich: Ich habe so ein Sukkulenten-Gründach auf einem Nebengebäude(Renovierung war wegen Durchregnens nötig) seit einigen Jahren, und es ist einfach umwerfend.
    Es funktioniert wirklich -sehr,sehr pflegeleicht, unglaublich viele Bienen und Hummeln, das ganze Jahr schön anzusehen -ich hätte nicht gedacht, dass das SO gut hinhaut. Ich freu mich immer, wenn ich vorbei gehe.
    Und ich hab etwas gegen die Flächenversiegelung getan - jetzt gibts wieder einige qm mehr "grün" auf dem planeten als vorher...

    Auch in Niederösterreich und Wien gibt es "Essbare Gemeinden", oder Bezirke.
    Und am auffallendsten : Wo früher auf gemeindeeigenen Grünflächen akkurat-Beete mit Unkrautvernichtern "erzeugt" wurden, in denen im Frühjahr die Tulpen, dann die Petunien eingesetzt wurden, gibts heute schöne Blumenwiesen, die Biodiversität fördern und nur zweimal im Jahr gemäht werden müssen.
    Geändert von Analuisa (14.07.2019 um 11:52 Uhr) Grund: Farbe im Zitat repariert

  5. AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Aber i.W. brauchen die Menschen heutzutage sicher mehr Fläche, allein schon zum Wohnen, weil mehr Single-Haushalte und mehr Wohnraum pro Person sowieso Standard sind. Das ist ökologisch gesehen sicher nicht gut.
    Was mir auffällt, sobald ich irgendwo unterwegs bin: es wird immer mehr fläche gebraucht, um autos drauf abzustellen. Natürlich ist die grösstenteils versiegelt.
    Und wo keine fläche ist, wird halt die strasse zugeparkt, radstreifen inklusive. Da kommt auch kein öfffentlicher bus mehr zügig durch, wenn gegenverkehr ist.

    Ich finde, es geht längst nicht mehr darum, autos umweltfreundlicher zu machen. Es geht darum, ihre anzahl (und grösse) auf ein sinnvolles mass zu reduzieren.
    Was der automobilindustrie natürlich nicht gefällt.
    nichts ist wie es scheint


  6. Registriert seit
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Natürlich tut er das. Was denkst du, wo die ganzen neuen Arbeitsplätze in den letzten Jahren entstanden sind, bestimmt nicht im Hunsrück oder in Meck-Pomm, sondern da, wo Unternehmen und Branchen expandiert haben.
    Wohnst du im Grossraum Stuttgart? Ich wohne vor Ort, hier werden gerade Leiharbeiterplätze abgebaut bzw. Verträge nicht verlängert. Das ist erst der Anfang. Nicht umsonst jammert unser MP, dass das von der Bundesregierung geplante Batterieforschungszentrum nach Münster und nicht nach Ulm geht.

    Die Gewinnwarnung von Daimler wird den Arbeitsplatzabbau weiter forcieren bei den Zulieferern und im Maschinenbau.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH


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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von daggy5gram Beitrag anzeigen
    Ich finde, es geht längst nicht mehr darum, autos umweltfreundlicher zu machen. Es geht darum, ihre anzahl (und grösse) auf ein sinnvolles mass zu reduzieren.
    Was der automobilindustrie natürlich nicht gefällt.
    Da bin ich ganz bei Dir! Schau Dir mal einen Golf 1 an und den neuen Golf . . das sind 2 Welten. Wozu braucht man für den Stadtverkehr so eine grosse Kiste? Gewicht kostet Energie, abgesehen von dem ganzen Elektronikzeugs, das auch energieverbrauchende Steuergeräte ohne Ende braucht.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH


  8. Registriert seit
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Wohnst du im Grossraum Stuttgart? Ich wohne vor Ort, hier werden gerade Leiharbeiterplätze abgebaut bzw. Verträge nicht verlängert. Das ist erst der Anfang. Nicht umsonst jammert unser MP, dass das von der Bundesregierung geplante Batterieforschungszentrum nach Münster und nicht nach Ulm geht.

    Die Gewinnwarnung von Daimler wird den Arbeitsplatzabbau weiter forcieren bei den Zulieferern und im Maschinenbau.

    luci
    Das wird noch richtig lustig. Seit Monaten werden Leute nur noch „gehalten“, verbunden mit der Hoffnung, dass die Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt. Die Hoffnung wird sich nicht erfüllen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Autoindustrie eine ähnliche Bauchlandung hinlegen wird, wie es die Solarindustrie getan hat. Einerseits haben sie die Elektromobilität verpasst, die Demographie wird Spuren hinterlassen und die Fahrzeuge werden langlebiger.
    Letztendlich stehen die sich mit ihrer permanenten Selbstüberhöhung selbst im Weg.

  9. Avatar von DerJunge82
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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Heute sollte die Bundesregierung dann also unser Klima retten und man hat sich ja auch selbst gefeiert, man fragt sicher allerdings, wofür?
    Das war heute wirklich eine totale Bankrotterklärung und selbst die niedrigen Erwartungen wurden noch unterschritten.
    Ich hatte ja gehofft, die Regierung zerbricht möglichst bald, aber scheinbar sind Union und SPD in ihrer Mutlosigkeit ganz auf einer Wellenlänge.
    Gegen Rechtsextremismus zu kämpfen ist nicht links, es ist demokratisch. Demokraten sind per Definition Antifaschisten, ansonsten können sie sich ihr Demokratieverständnis in die sicher akkurat gescheitelten Haare schmieren.

    von Sascha Lobo

  10. Avatar von Arabeske_H
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    AW: Die Grosse Koalition in der Legislaturperiode 2018-2021

    Wie in der schule das ganze jahr gepennt und dann den aufsatz schnell vor der abgabestunde auf dem klo hingeschludert. Was soll dabei schon rauskommen.
    Wenn die Hand eines Mannes
    die Hand einer Frau streift,
    berühren sich beide bis in alle Ewigkeit.
    Khalil Gibran

    ***********************************
    Das beste Vorspiel ist die Einhaltung eines strikten Zeitplans.
    Sheldon Cooper

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