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  1. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen

    -Edit:
    Sorry Lukulla, deine Themenintervention habe ich erst letzt gelesen.

    Das finde ich sehr schade, übrigens.
    Denn mir fehlt ein politischer Strang, der sich überparteilich mit dem Klimaschutz beschäftigt.
    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen
    Liebe Mods,
    könntet ihr vielleicht einen neuen Strang zu "Klimawandel, Politik und Wirtschaft -allgemeine Diskussion" (oder so) eröffnen, und die passenden Beiträge dieses Stranges dorthin verschieben?
    Hallo Chilirose,

    ich habe deine Anfrage zwar gesehen, aber deren Intention nicht so ganz verstanden.

    Es macht ganz sicher keinen Sinn, einen Strang im selben Unterforum unter einem ähnlich lautenden Titel zu eröffnen, um darin einen Teilaspekt desselben Themas zu diskutieren. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass spätestens nach fünf Beiträgen beides wieder durcheinandergemischt wird. Auch ist mir der Teilaspekt, den du meinst, nicht wirklich klar, und wo der Unterschied zur Themenstellung hier bestehen soll.

    Wir haben im Politikforum z.Zt. mehrere Stränge zu ähnlichen Themen - es ist schon schwierig genug, die allgemeine Diskussion über den Klimawandel und andere ökologische Probleme aus dem Grünen-Strang herauszuhalten.

    Allgemein kann ich nur sagen: Wenn es um die Schwerpunktsetzung individuelles Verhalten in Bezug auf ökologische Probleme geht, bietet sich das Unterforum Gesellschaftliche Initiativen an. Wenn eine wissenschaftliche Diskussion zum Thema Klimawandel geführt werden soll, passt diese am besten in das Unterforum Wissenschaft und Umweltschutz.

    Das Thema dieses Stranges hat Lukulla im Eröffnungspost und #31 deutlich gemacht.

    Wenn du dazu weitere Nachfragen/Anregungen haben solltest, Chilirose, wende dich bitte per PN an mich.

    Analuisa, Moderation
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  2. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Hallo einzigARTig,

    zu deinem Beitrag #37: Wenn der Artikel, aus dem das Zitat entnommen ist, online zur Verfügung stehen sollte, füge bitte in deinen Text einen Link ein, damit User*innen und Moderation das Nachlesen erleichtert wird. Zur Wahrung des Urheberrechtes (siehe AGB 16.1. und FAQ Absatz "Zitate") ist es erforderlich, das Zitat um etwa die Hälfte einzukürzen. Bitte mache außerdem das Zitat, entweder durch Färbung oder auch einen Zitatrahmen, als solches kenntlich.

    Danke

    Analuisa, Moderation
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  3. Inaktiver User

    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Hier ein Ausschnitt aus einem Artikel aus dem Manager-Magazin vom 26.2.19 (Quelle)

    Teil eines Interviews mit dem Wiener Verkehrsexperten Prof. Hermann Knoflacher:

    Größere Entfernungen legten wir in dieser idealen Welt nicht mit dem Auto, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück.

    Zitat Ende
    Dann darfst du aber kein Hobby haben, dass dich in die Pampa führt. Oder solche Leute bekommen 5 Tage Extra-Urlaub, um überhaupt den Ausgangspunkt zu erreichen. Nichts gegen den Verkehrprofessor, aber es gibt halt Leute, die bewegen sich nicht viel.

    Man würde schon sehr viel erreichen, wenn man Städte für den Autoverkehr unattraktiver gestalten und die Logistikbranche Methoden entwickeln würde, damit nicht jeder Zulieferer für ein Paket in die Wohnbereiche fahren müsste, nur damit 3 min später der nächste kommt. Oder von fünf Zulieferern jeweils ein Paket an dasselbe Geschäft.


  4. Registriert seit
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann darfst du aber kein Hobby haben, dass dich in die Pampa führt. Oder solche Leute bekommen 5 Tage Extra-Urlaub, um überhaupt den Ausgangspunkt zu erreichen. Nichts gegen den Verkehrprofessor, aber es gibt halt Leute, die bewegen sich nicht viel.

    M
    Knoflacher auf einen alten Herren mit einsamer Meinung zu reduzieren, heißt aber, ihn zu unterschätzen.

    Er ist emeritierter Professor für Verkehrsplanung an der Tu Wien, er kritisiert den Zusammenhang Städte- und Raumplanung -Individualverkehr seit den 70ern.

    Dieser Satz ist zentral:
    Gleiche passiert auch mit der menschlichen Gesellschaft. Diese plant und baut nicht mehr Städte für Menschen, sondern für das Auto.

    Und hier der Link zum Interview, das von einzigARTig zitiert wurde:
    Hermann Knoflacher: Warum das Auto die Welt furchtbar macht - manager magazin

    Zu:
    "Dann darfst du aber kein Hobby haben, das dich in die Pampas führt"

    Nun, die Frage stellt sich wohl, welches Hobby in der Pampas da wohl gemeint ein könnte. Mir fallen da spontan, wandern, Angeln etc ein, Dinge, die ökologisch sind und sich durchaus mit einer Kombination aus Bahn -und Fahrradanreise kombinieren lassen.
    Und wieder stellt sich die Frage: Müssen wir ALLES tun? Andauernd? Egal, was es (ökologisch) kostet?


  5. Registriert seit
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zur "autofreien Stadt" (die in Wien leider überhaupt noch nicht Realität ist):

    Von London bis Madrid: Immer mehr europäische Städte drängen dort auf Fahrverbote, wo sie noch nicht eingeführt worden sind. London, Madrid, Athen, Brüssel, Oslo. Und selbst Deutschlands Automobilstadt Nummer 1, nämlich Stuttgart, beschränkt den Individualverkehr massiv. In ganz Europa werden City-Mautsysteme installiert, ältere Fahrzeuge verbannt oder selektive oder gar generelle Fahrverbote ausgesprochen.[..]
    ahezu alle europäischen Großstädte kämpfen mit massiven Smog-Problemen. Rund 85% aller Bewohner europäischer Städte sind Feinstaubbelastungen ausgesetzt, die von der WHO als "schädlich" eingestuft werden. Laut der Europäischen Umweltbehörde EEA ist Luftverschmutzung in der EU für 467.000 vorzeitige Todesfälle verantwortlich. Trotz bestehender Grenzwerte war das Thema "Luftgüte" in der Vergangenheit für Städte und Regierungen nur ein Randthema. Vor ein paar Jahren hat die EU-Kommission gegen fast alle Mitgliedsstaaten Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet
    .

    Autofreie Stadte? Gibt’s schon lange | Immobilien Magazin

  6. Inaktiver User

    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen
    Und wieder stellt sich die Frage: Müssen wir ALLES tun? Andauernd? Egal, was es (ökologisch) kostet?
    Wem willst du sein Tun als erstes verbieten?

    Denn da kannst du auch gleich die Frage stellen, ob wir alle wirklich leben müssen? Dann sind wir bei Malthus und seiner Bevölkerungsfalle und der Frage, wer denn wann wie und wo leben darf. Welche Voraussetzungen brauchst du, um ein Berechtigungsschein für ein Leben zu erhalten?

  7. Avatar von VanDyck
    Registriert seit
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Was gibts denn neues von der lieben Eisenbahn?
    Das hier:

    Deutschland hat bei den Investitionen ins Schienennetz viel aufzuholen. Wie die Allianz pro Schiene am Montag erklärte, gab der deutsche Staat vergangenes Jahr pro Bürger 77 Euro für das Eisenbahnnetz aus. Das ist zwar eine deutliche Steigerung - andere europäische Nationen geben aber viel mehr für den Erhalt und Ausbau der Gleise aus.

    Spitzenreiter in dem Ranking, das die Allianz - ein Verbund aus Umweltorganisationen, Hochschulen und Bahnunternehmen - zusammen mit der Unternehmensberatung SCI Verkehr erstellt hat, ist wie in den Vorjahren die Schweiz mit 365 Euro. Dahinter folgen Österreich (218 Euro) und Dänemark (182 Euro). Hinter Deutschland liegen allerdings noch Frankreich (40 Euro) und Spanien (29 Euro).

    Zwar sind die deutschen Investitionen in die Schiene seit 2014 von 49 Euro auf 77 Euro gestiegen. "Doch mit diesem Tempo kann die Bundesrepublik gerade einmal die größten Schwachstellen ausbessern, aber nicht die Verkehrswende gestalten", kritisierte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. "Allein um die Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten, ist eine Kraftanstrengung unverzichtbar".
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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  8. Registriert seit
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wem willst du sein Tun als erstes verbieten?

    Denn da kannst du auch gleich die Frage stellen, ob wir alle wirklich leben müssen? Dann sind wir bei Malthus und seiner Bevölkerungsfalle und der Frage, wer denn wann wie und wo leben darf. Welche Voraussetzungen brauchst du, um ein Berechtigungsschein für ein Leben zu erhalten?
    Aus der Frage, ob wir alles tun müssen, jederzeit, erstens ein Verbot und zweitens derartig grausliche Zusammenhänge herzustellen, ist geschmacklos und mehr als beleidigend.


  9. Registriert seit
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    5.118

    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Interessant ist hier, dass wir vorrangig über den Verkehr und da vorwiegend über PKW diskutieren.

    Dabei macht in Deutschland der gesamte Verkehrssektor gerade einmal 18% der gesamten Emissionen an CO2 aus. Der Anteil des PKW Verkehrs macht davon rund 60%, also insgesamt rund 10% am gesamten Paket aus.

    Sehr viel höher sind die Emissionen bei Gebäudeheizung und Industrie.

    Dort jedoch lassen wir die Einsparpotentiale brachliegen. Warum eigentlich?

  10. Avatar von VanDyck
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Sehr viel höher sind die Emissionen bei Gebäudeheizung und Industrie.
    Dort jedoch lassen wir die Einsparpotentiale brachliegen. Warum eigentlich?
    Also ich jedenfalls hab das sehr wohl im Sinn.
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