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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von Nicolo Beitrag anzeigen
    Ich als Regierung hätte die WKA-Förderung jedenfalls nicht einfach abgekündigt, sondern geschaut, wie ich die Bestandsanlagen, im Falle sehr alter Geräte eben repowered am Netz halten kann.
    Genau so sehe ich das auch. Das Betonfundament ist ja schon da, da sollte logischerweise ein Windrad neuester Generation als Update draufkommen.

    Da machen wir Konsumenten Upcycling und sonstwas fürs Klima und dann muss man machtlos mit ansehen, wie Subventionen abgegriffen werden und wenn die weg sind, stellt man einfach den Betrieb ein.

    Manchmal glaubt man, der Wahnsinn hat Methode.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Genau so sehe ich das auch. Das Betonfundament ist ja schon da, da sollte logischerweise ein Windrad neuester Generation als Update draufkommen. ...
    Auf der Basis des Artikels ist es schwer, etwas Genaueres zu sagen.

    ... Allein in Brandenburg ist bis Ende 2020 die Stilllegung von 429 Anlagen in Brandenburg angezeigt worden, wie das Umweltministerium in Potsdam auf eine Anfrage der Landtagsfraktion von BVB/Freie Wähler mitteilte. Derzeit gibt es in Brandenburg rund 3900 Anlagen – mit einer Leistung von insgesamt etwa 7730 Megawatt. ...

    Demzufolge müssen da auch sehr kleine (eben 20 Jahre alte) Anlagen dabei sein, denn (arithmetisch) nicht einmal 2 MW pro WKA schon sehr wenig.
    Normal sind heute so 3 bis 6 MW.

    Fragt sich, ob kleine Anlagen dann so ohne Weiteres repower-bar sind (Höhe und Tragfähigkeit von Fundament sowie Mast).

    Und die Anlagen, die jetzt aus der Förderung fallen, sind wie gesagt 20 Jahre alt, das ist ja schon mal was. Dass da dann rund 12% vielleicht einfach nicht mehr modernisierbar sind, kann ich mir schon vorstellen.

    Schwierig, auf der Basis der Infos wirklich Sinn oder Unsinn abzuleiten.

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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von Nicolo Beitrag anzeigen
    Demzufolge müssen da auch sehr kleine (eben 20 Jahre alte) Anlagen dabei sein, denn (arithmetisch) nicht einmal 2 MW pro WKA schon sehr wenig.
    Normal sind heute so 3 bis 6 MW.

    Fragt sich, ob kleine Anlagen dann so ohne Weiteres repower-bar sind (Höhe und Tragfähigkeit von Fundament sowie Mast).

    Und die Anlagen, die jetzt aus der Förderung fallen, sind wie gesagt 20 Jahre alt, das ist ja schon mal was. Dass da dann rund 12% vielleicht einfach nicht mehr modernisierbar sind, kann ich mir schon vorstellen.

    Schwierig, auf der Basis der Infos wirklich Sinn oder Unsinn abzuleiten.
    Da bin ich bei Dir.

    Ich hoffe nur, dass für heute gefertigte WKA-Anlagen ein Recycling-Konzept vorliegt, sonst stehen wir in Zukunft wieder vor dem Entsorgungsproblem.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Ob es wirklich so schlau ist, grundlastfähige Kraftwerke vom Netz zu nehmen, bevor Strom in ausreichender Menge gespeichert werden kann, ist mehr als fraglich:

    Energiewende: Kohle uberholt Wind wieder als wichtigste Stromquelle - DER SPIEGEL

    Wir sind jetzt schon vom Ausland abhängig und verbrauchen Atomstrom aus F und Kohlestrom aus PL, wenn die Erneuerbaren gerade mal wieder nicht zur Verfügung stehen.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Wir sind jetzt schon vom Ausland abhängig und verbrauchen Atomstrom aus F und Kohlestrom aus PL, wenn die Erneuerbaren gerade mal wieder nicht zur Verfügung stehen.

    luci
    Atomstrom ist doch O.K, wenn schon die CO2 Emission vom IPCC zum apokalyptischen Fetisch erhoben worden ist.
    Wer an die Treibhausgeschichte glaubt, der hat doch gar keine andere Option als den Atomstrom in Mitteleuropa. Mit Windmühlen oder Solarstrom sind die Energieerzeuger im Mitteleuropa den anderen Staaten aus dem hohen Norden die Elektroenergie aus Wasserkraft oder denen aus Afrika, die Sonnenenergie nutzen doch mit ihren mittelalterliche Methoden bei nachhaltiger Energieerzeugung haushoch unterlegen. Bei einem Wettbewerb der nachhaltigen Energien ohne Subventionierungen wird es in 10 Jahren in Deutschland kein Windrad mehr geben, was wirtschaftlich betrieben werden kann.
    Begreift das denn keiner ?
    Wichtig ist nur, dass die Atomkraftwerke ziemlich weit von der deutschen Grenze stehen sollten, damit sie frei vom Ökoterrorismus der Aktivisten ungestört Strom produzieren können.
    Geändert von Rixator (15.09.2021 um 22:21 Uhr)
    Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.
    Aristoteles

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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Du meinst, weiter weg als Tschernobyl? So weit weg ungefähr wie Fukushima vielleicht.
    nichts ist wie es scheint

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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von daggy5gram Beitrag anzeigen
    Du meinst, weiter weg als Tschernobyl? So weit weg ungefähr wie Fukushima vielleicht.
    Tschernobyl war ein sowjetische Atomkraftwerk, jetzt Ukraine, aber diese Schlampigkeit der Ukrainer traue ich weder den Deutschen noch Franzosen zu. Außerdem sind seit Tschernobyl immerhin 50 Jahre technische Entwicklung passiert.. Fukushima war schon im Planungsansatz falsch projektiert, beim Bau des Atomkraftwerkes hätte die Risiken des Erdbebengebietes berücksichtigt werden müssen. Außerdem war das Kraftwerk verschlissen und stand kurz vor der Stilllegung.
    Es gibt neue SMR - Kraftwerke, das sind Mini-Reaktoren, die das Volatilitätsproblem der Energieerzeugung technisch gelöst haben, die Russen und die Amerikaner sind da Deutschland schon wieder 10 Jahre voraus.
    Anders als große Kernkraftwerke erzeugen die Mini-Reaktoren statt einer Leistung von mehr als 1000 Megawatt lediglich Strom von bis zu 300 Megawatt. In einer Art Baukastenprinzip werden die einzelnen Komponenten in Serie vorproduziert und dann vor Ort montiert - im Regelfall auf dem Land. Das kann sowohl eine kürzere Bauzeit als auch geringere Kosten bedeuten. Experten zufolge kostet eine Anlage mit 300 Megawatt schätzungsweise rund eine Milliarde Euro. Zum Vergleich: Gerade erst wurde bekannt, dass die Ausgaben für das 3200 Megawatt-starke neue Atomkraftwerk Hinkley Point C in Großbritannien, das im Sommer 2026 ans Netz gehen soll, auf 27 Milliarden Euro gestiegen sind. Befürworter halten die SMR-Anlagen für eine sinnvolle Ergänzung der erneuerbaren Energien. Wenn Wind-, Sonnen-, und Wasserkraft mal nicht genügend Strom produzieren, könnten diese vermeintlich sicheren Mini-Reaktoren einspringen. "Die einzigartigen Eigenschaften von SMRs in Bezug auf Effizienz, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit können sie in die Lage versetzen, eine Schlüsselrolle bei der sauberen Energiewende zu spielen",

    Renaissance der Atomkraft: Mini-Reaktoren weltweit gefragt | tagesschau.de
    Geändert von Rixator (15.09.2021 um 22:56 Uhr)
    Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.
    Aristoteles

  8. 18.09.2021, 08:33

    Grund
    off topic gelöscht, siehe wiederholte Moderationsansagen

  9. 18.09.2021, 23:10

    Grund
    off topic gelöscht, siehe wiederholte Moderationsansagen

  10. Moderation

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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Die Hinweise auf das Strangthema in diesem Strang sind Legion.

    Ich hole mal, da es inhaltlich passt, eine Ansage von mir aus dem März dieses Jahres hervor:

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Hinweis der Moderation

    Wer Zweifel an der These vom Klimawandel hat, möge darüber bitte dort diskutieren, wo ein wissenschaftliches Thema hingehört: im Unterforum "Wissenschaft und Umweltschutz".

    [...]

    und erinnere zum gefühlt 175. Mal an das Strangthema, das die TE folgendermaßen erklärt hat:

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Das Thema bewegt sich durch mehrere Stränge, ich mache mal einen Thread auf, der versucht, die wichtigsten Entwicklungen zusammen zu fassen.
    [...]
    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Meine Idee, diesen Strang anzulegen war es ein Faktensammlung zu erstellen, was in Politik und Wirtschaft bereits gemacht wird, was angedacht ist und was geplant ist. Politische Massnahmen, Wirtschaft, Startups und Innovation.

    Ich wollte hier nicht über individuelle Lebenseinstellungen reden, - das tun wir bereits in 3 anderen Strängen - ich möchte auch nicht über das Für oder Wider des Klimaschutzes reden. Das ist an andere Stelle besser aufgehoben.

    Es wäre nett, wenn alle Diskutanten sich darauf einigen könnten.
    Hervorhebungen von mir


    Analuisa, Moderation
    .
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Das geht doch nicht so einfach, weil sich technisch die Volatilität der Energieerzeugung durch naturabhängige Verwahren wie Windkraft oder Solarstrom wirtschaftlich nur mit Gaskraftwerken kompensieren lässt.
    Das haben die Anbieter auf dem internationalen Gasmarke schon lange erkannt und erhöhen die Preise.
    Inzwischen ist die Inflation der Gaspreise, „Gasflation“ genannt in Großbritannien schon auf 250% gestiegen, in anderen Regionen auf 170%. Das wird den vorgeschlagenen Green Deal der EU-Kommission ernsthaft behindern. Die FAZ schreibt dazu:
    Für die Kommission kommt der Preisanstieg zur Unzeit. Denn eine schnelle Verabschiedung das „Fit-for-55“-Klimapakets vom Juli ist unter diesen Umständen kaum vorstellbar. Schon zuvor war die geplante Ausweitung des Emissionshandels auf Gebäude und Verkehr, ein Kernelement des Pakets, umstritten, da Länder wie Spanien oder Frankreich und faktisch alle osteuropäischen Staaten sich gegen die damit verbundenen höheren Kosten für ihre Bürger sperren. Die Preisrally droht die Unterstützung für den Green Deal nun weiter zu untergraben. „Wir brauchen jetzt Übergangsregeln, um die Verbraucher vor den schlimmsten Preisanstiegen zu schützen“, stellte stellvertretend der irische Energieminister Eamon Ryan am Mittwoch klar.
    Die Kommission setzt im Augenblick alles daran, klarzustellen, dass die hohen Preise nichts oder zumindest nur wenig mit der Klimapolitik der EU zu tun haben. Der Anteil des Emissionshandels am Preisanstieg sei minimal, heißt es seit Tagen. Er liege maximal bei einem Fünftel. Daran ändere auch der Anstieg der Kosten für Emissionsrechte auf mehr als 60 Euro je Tonne CO2 nichts. Auf Forderungen aus Madrid und Warschau, mehr dagegen zu tun, dass Spekulanten den Preis für Emissionsrechte manipulieren, hat die Kommission zurückhaltend reagiert. Der Anstieg der Energiepreise sei hauptsächlich durch den globalen Gasmarkt verursacht worden, betonte ein Sprecher am Donnerstag.

    Strom- und Gaspreis steigt an: Gefahr fur den Green Deal
    Der Vize der EU-Kommission Timmmermans will ohne Rücksicht auf die sozialen Folgen in den Mitgliedstaaten den Green Deal durchpeitschen.
    Ein „Sozialfonds“ soll für die ärmeren Schichten in den Mitgliedstaaten die gravierenden Auswirkungen der Preisexplosion abmildern.
    Wenn das so funktioniert wie mit den Corona-Hilfen der Bundesregierung, dann wird es für viele gering verdienende Arbeitnehmer und selbständige Kleinunternehmer eine sehr schwierige Zukunft werden.
    Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.
    Aristoteles

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