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  1. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Da von manchen ja hier öfter gejammert wurde, dass der/die arme AutofahrerIn immer zur Kasse gebeten wird, hier Zahlen, was der Autoverkehr die Allgemeinheit kostet, egal, ob man Auto fährt oder nicht.

    Der Autoverkehr verbraucht nicht nur viel Platz, er verschlingt auch jede Menge Geld. Jeder Kilometer, den eine Person in Deutschland im Auto zurücklegt, kostet 10,80 Cent - allerdings nicht nur den Autofahrer, sondern die Allgemeinheit. Dieser Betrag entsteht durch Klimaschäden, freigesetzte Luftschadstoffe, Lärm, Schäden an der Natur, die Produktion der Fahrzeuge, aber auch durch Unfälle.

    Auf Unfälle entfallen beim Auto mit 5,08 Cent zwar knapp die Hälfte der verursachten Kosten - darin enthalten sind unter anderem die medizinische Versorgung, der Einsatz von Polizei und Krankenwagen sowie Arbeitsausfälle. Doch auch durch Klimaschäden wird die Allgemeinheit mit einem Betrag von 1,73 Cent pro Kilometer belastet. Noch schlechter als das Auto schneidet lediglich ein Inlandsflug ab, hier verursacht jeder Personenkilometer Kosten von 12,77 Cent - 7,10 davon entfallen allein auf Klimaschäden, 2,10 auf die freigesetzten Luftschadstoffe. Trotz der schlechten Bilanz werden Auto und Flugverkehr gleichzeitig massiv mit Steuergeldern bezuschusst.
    gefettet von mir

    Quelle

  2. AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Ein weiterer wirtschaftszweig wartet nicht mehr auf die politik, obwohl der ruf nach förderung natürlich da ist. Zwischenzeitlich fangen sie auch so an.

    Bei Thyssenkrupp ist von einer „Weltpremiere“ die Rede. Als erster Konzern der Branche verwende Thyssenkrupp nun anstelle von Kohlenstaub auch Wasserstoff bei der Stahlerzeugung. Der Konzern strebe an, mit dieser Methode bis zu 20 Prozent des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) zu vermeiden, sagte Konzernvorstand Klaus Keysberg bei der Präsentation der Pläne in Duisburg. Bis zum Jahr 2050 will das Unternehmen seine Stahlproduktion komplett klimaneutral gestalten.
    Die Hochöfen von Thyssenkrupp verursachen Unternehmensangaben zufolge 2,5 Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland. „Wir wissen um unsere Verantwortung“, sagte Desai. Die Kosten für den Umbau der Produktion hat Thyssenkrupp auf zehn Milliarden Euro und mehr beziffert.

    WAZ
    Auch Thyssenkrupp-Konkurrenten verfolgen Pläne zur CO2-freien Stahlerzeugung. Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor-Mittal plant für den Standort Hamburg eine Testanlage zur Herstellung von Stahl mit Wasserstoff. Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine hat dieser Tage in Linz eine Pilotanlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff in Betrieb genommen. Diese soll ebenfalls den Abschied von der Kohle in der Stahlerzeugung beschleunigen.
    Auch durch das Projekt Carbon2Chem will Thyssenkrupp den CO2-Ausstoß in der Stahlproduktion verringern. Dabei sollen Hüttengase aus dem Stahlwerk in Chemikalien wie Ammoniak umgewandelt werden. An dem Vorhaben sind neben Thyssenkrupp mehrere große Unternehmen wie Evonik, Clariant und Linde beteiligt. Hinzu kommt die Wissenschaft mit Fraunhofer in Oberhausen und dem Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim.
    nichts ist wie es scheint

  3. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Auf vielfachen Wunsch belebe ich diesen Strang wieder....
    Also ich wollte ihn mal nach oben pushen...


  4. Registriert seit
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Nun, dann lass' ich das doch mal eine anregende Perspektive aus einem Nachbarland hier:

    "Null Emissionen bis 2050 ist das absolute Minimum"


  5. Registriert seit
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von britwi Beitrag anzeigen
    Nun, dann lass' ich das doch mal eine anregende Perspektive aus einem Nachbarland hier:

    "Null Emissionen bis 2050 ist das absolute Minimum"
    Quintessenz des Artikels: Mit Atomkraft ist das zu schaffen.

    Sollte uns das in Deutschland nicht zu denken geben, dass alle Länder um uns herum, die CO2-mässig besser aufgestellt sind, auf Atomkraft setzen?

    Luci
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  6. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Ja, Sellafield - das AKW - steht auf keiner Landkarte. Warum wohl?
    Auch GB hat keinen Plan für die Lagerung der Brennstäbe. Wer das wohl Ende bezahlt?

    Ist alles ein wenig kurzfristig gedacht..
    Genieße deine Zeit.
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    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" und...Userin


  7. Registriert seit
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Ja, Sellafield - das AKW - steht auf keiner Landkarte. Warum wohl?
    Auch GB hat keinen Plan für die Lagerung der Brennstäbe. Wer das wohl Ende bezahlt?

    Ist alles ein wenig kurzfristig gedacht..
    Ich will wirklich kein Plädoyer für Atomkraft halten, aber Fakt ist, das CO2-Einsparung momentan wohl nur geht, wenn man im Energiemix Atomkraft einsetzt.

    Deshalb wäre es eventuell sinnvoll, den Dual Fluid Reaktor zu verfolgen, der gebrauchte (also schon vorhandene) Brennstäbe verwerten kann.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  8. Avatar von einzigARTig
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Ich war immer gegen Atomkraft, aber falls es die einzige Möglichkeit wäre, den Klimawandel zu stoppen, würde ich sogar Atomkraft akzeptieren, zumindest für eine Übergangszeit.

  9. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Und wo wird der Atommüll endgelagert?
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" und...Userin


  10. Registriert seit
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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Ich war immer gegen Atomkraft, aber falls es die einzige Möglichkeit wäre, den Klimawandel zu stoppen, würde ich sogar Atomkraft akzeptieren, zumindest für eine Übergangszeit.
    Vermutlich ist es momentan und interimsweise die einzige Option, CO2 zu vermeiden.

    Deine Einstellung würde ich mir von mehr Leuten wünschen. Atomkraft scheint in Deutschland völlig verbrannt zu sein. Aber Atomstrom aus dem Ausland wird völlig stillschweigend hingenommen.
    Das nervt mich an der derzeitigen Diskussion.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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