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  1. Avatar von einzigARTig
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    6.402

    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Da von manchen ja hier öfter gejammert wurde, dass der/die arme AutofahrerIn immer zur Kasse gebeten wird, hier Zahlen, was der Autoverkehr die Allgemeinheit kostet, egal, ob man Auto fährt oder nicht.

    Der Autoverkehr verbraucht nicht nur viel Platz, er verschlingt auch jede Menge Geld. Jeder Kilometer, den eine Person in Deutschland im Auto zurücklegt, kostet 10,80 Cent - allerdings nicht nur den Autofahrer, sondern die Allgemeinheit. Dieser Betrag entsteht durch Klimaschäden, freigesetzte Luftschadstoffe, Lärm, Schäden an der Natur, die Produktion der Fahrzeuge, aber auch durch Unfälle.

    Auf Unfälle entfallen beim Auto mit 5,08 Cent zwar knapp die Hälfte der verursachten Kosten - darin enthalten sind unter anderem die medizinische Versorgung, der Einsatz von Polizei und Krankenwagen sowie Arbeitsausfälle. Doch auch durch Klimaschäden wird die Allgemeinheit mit einem Betrag von 1,73 Cent pro Kilometer belastet. Noch schlechter als das Auto schneidet lediglich ein Inlandsflug ab, hier verursacht jeder Personenkilometer Kosten von 12,77 Cent - 7,10 davon entfallen allein auf Klimaschäden, 2,10 auf die freigesetzten Luftschadstoffe. Trotz der schlechten Bilanz werden Auto und Flugverkehr gleichzeitig massiv mit Steuergeldern bezuschusst.
    gefettet von mir

    Quelle

  2. AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Ein weiterer wirtschaftszweig wartet nicht mehr auf die politik, obwohl der ruf nach förderung natürlich da ist. Zwischenzeitlich fangen sie auch so an.

    Bei Thyssenkrupp ist von einer „Weltpremiere“ die Rede. Als erster Konzern der Branche verwende Thyssenkrupp nun anstelle von Kohlenstaub auch Wasserstoff bei der Stahlerzeugung. Der Konzern strebe an, mit dieser Methode bis zu 20 Prozent des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) zu vermeiden, sagte Konzernvorstand Klaus Keysberg bei der Präsentation der Pläne in Duisburg. Bis zum Jahr 2050 will das Unternehmen seine Stahlproduktion komplett klimaneutral gestalten.
    Die Hochöfen von Thyssenkrupp verursachen Unternehmensangaben zufolge 2,5 Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland. „Wir wissen um unsere Verantwortung“, sagte Desai. Die Kosten für den Umbau der Produktion hat Thyssenkrupp auf zehn Milliarden Euro und mehr beziffert.

    WAZ
    Auch Thyssenkrupp-Konkurrenten verfolgen Pläne zur CO2-freien Stahlerzeugung. Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor-Mittal plant für den Standort Hamburg eine Testanlage zur Herstellung von Stahl mit Wasserstoff. Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine hat dieser Tage in Linz eine Pilotanlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff in Betrieb genommen. Diese soll ebenfalls den Abschied von der Kohle in der Stahlerzeugung beschleunigen.
    Auch durch das Projekt Carbon2Chem will Thyssenkrupp den CO2-Ausstoß in der Stahlproduktion verringern. Dabei sollen Hüttengase aus dem Stahlwerk in Chemikalien wie Ammoniak umgewandelt werden. An dem Vorhaben sind neben Thyssenkrupp mehrere große Unternehmen wie Evonik, Clariant und Linde beteiligt. Hinzu kommt die Wissenschaft mit Fraunhofer in Oberhausen und dem Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim.
    nichts ist wie es scheint

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