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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So wie die hervorragenden Geldvermehrungsmöglichkeiten deiner Freunde aus den USA auch.

    Die haben wenigstens nachweislich funktioniert - während die GRV hier nachweislich traurige Ergebnisse generiert

  2. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Die haben wenigstens nachweislich funktioniert - während die GRV hier nachweislich traurige Ergebnisse generiert
    Ja, in dem Rahmen den eben die USA bietet.

    Bei anderen monierst du nicht vergleichbare Verhältnisse, aber wenn du ein "nachweisliches Beispiel" hast, dann zählen die Rahmenbedingungen nicht um es hervor zu heben als "schönes Beispiel".

    Sorry, so eine Argumentation kann ich nicht ernst nehmen.

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ...Ich sehe nach wie vor keine sachlich stichhaltigen Begründungen für deine Ablehnung einer bedingungslosen Grundsicherung. Nur eine eher fixe Idee von dir, dass das *nicht geht*, wenn Leute einfach so den Grundbedarf gedeckt kriegen, bedingungslos. aber sicher geht das! - es würde uns allen - auch denen, die gern und viel arbeiten - eher gut tun als schaden, so etwas einzurichten.
    ...
    Zunächst mal müßte man klare Kante sagen können, wie eine solche Grundsicherung aussehen soll. 300 € für Inländer ab 60 Altersjahren sind ja was anderes als 1500€ für jeden der sich hier aufhält, unabhängig von Lebensalter und Sonstigem.

    Deswegen sage ich nur ganz unabhängig davon, daß ich Sozialismus noch nie sozial und daher auch nie gut fand. Das BGE ist mMn ein ziemlich perfider Versuch, mehr Sozialismus durch die Hintertür einzuführen.
    Tatsache ist auch, daß der "Staat" (in diesem Sinne ist das die Politik, die Verwaltung, der Behördenapparat) niemals aktiv Wertschöpfung betreibt. Idealerweise nutzt er lediglich sein Gewaltmonopol redlich genug, um Rahmenbedingungen zu abzustecken, die anderen die Möglichkeit bieten, das zu tun.
    Jeder Euro oder Franken, den du also einem andern in die Tasche steckst, den mußt du vorher einem andern weggenommen haben, sofern es nicht dein ureigenes Geld war. Und ich halte es nun mal nicht für redlich und gerecht, das "bedingungslos" zu tun, was bedeutet, daß grade derjenige, der die Last zu tragen hat, am wenigsten dabei gefragt wird.

    Es widerstrebt meine Gerechtigkeitsempfinden total, daß man den einen Leistungen bedingungslos zuteilt, egal ob sie diese brauchen oder nicht, die man vorher ungefragt einem anderen wegnimmt, einfach weil man "definiert" daß dieser sie nicht zu brauchen habe. Ohne mit der Wimper zu zucken verdonnert man diesen aber auch dazu, selbst nicht nur auf diese Leistungen zu verzichten, er hat gefälligst auch noch für den andern mitzuarbeiten. Daran sehe ich beim besten Willen absolut nichts soziales im engeren Sinne.

    Zuletzt bezweifle ich auch sehr, daß uns dieses bedingungslose Umverteilen in sinnvoller Weise von Bürokratie befreien würde, denn wirklich Bedürftige wie Kranke und Schwerbehinderte müßten im Notfall nach wie vor mehr bekommen. Auch die Krankenversicherung würde kaum abgeschafft werden deswegen. Rentenversicherung wohl auch nicht. Also was solls...

    Dann hattest du noch den Punkt, nach Arbeit und Arbeitskraft. Ja, ich bin tatsächlich der Meinung, daß es mehr Arbeit gibt, als Arbeitskraft. Es gibt lediglich mehr oder weniger viele und starke Verwerfungen dahingehend, daß die Nachfrage nicht immer mit dem Angebot harmoniert. Nicht immer ist genau da ein Gasthaus, wo jemand grade Hunger hat. Nicht immer findet jede Idee reißenden Anklang auf dem Markt. Aber so zu tun als gäbe es zu wenig Arbeit, würde letztlich bedeuten, daß alle Bedürfnisse befriedigt sind. Und das sind sie ja nun offensichtlich nicht.
    Geändert von drafty (19.05.2019 um 17:29 Uhr)
    Nein Ma'am, es ist nicht das Kleid, das sie fett aussehen läßt; es ist das Fett, das sie fett aussehen läßt. (Al Bundy)

  4. gesperrt

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, in dem Rahmen den eben die USA bietet.

    Bei anderen monierst du nicht vergleichbare Verhältnisse, aber wenn du ein "nachweisliches Beispiel" hast, dann zählen die Rahmenbedingungen nicht um es hervor zu heben als "schönes Beispiel".

    Sorry, so eine Argumentation kann ich nicht ernst nehmen.
    Und ich kann es nicht ernst nehmen, wenn die Politik (insbesondere die aus der eher linken Ecke) von drohender Altersarmut oder geringer Wohneigentumsquote schwadroniert - und gleichzeitig nix dafür tut, um die Dinge zu verbessern bzw. so manches Mal noch was dafür tut, daß sich die Dinge weiter verschlechtern (massive Kürzung des Sparerfreibetrages, Wegfall der Eigenheimzulage, steuerliche Verschlechterungen beim langfristen Sparen mit Aktien, steuerliche Verschlechterungen bei Lebensversicherungen usw.). Mein Verdacht: Ein vom Staat abhängiger Bürger auch in seiner Alterssicherung könnte das Idealmodell dieser Protagonisten sein ...

  5. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Du lenkst ab.

    Macht aber nix, ich kann mir auch selbst ein Bild machen von deiner Argumentationsweise.

  6. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du lenkst ab.

    Macht aber nix, ich kann mir auch selbst ein Bild machen von deiner Argumentationsweise.
    Geht mir ebenso. Könnte mir gut vorstellen, daß es aus Deiner Sicht darauf hinaus läuft, das schweizerische Rentenmodell mit starkem Umverteilungscharakter mit den hohen deutschen Steuersätzen zu kombinieren - und das Ganze noch mit einem bedingungslosen Grundeinkommen zu krönen.

    Das dürfte ein weltweites Erfolgsmodell werden …

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    […] und bei Sozialkassen von Künstlern etc. kenne ich mich nicht genug aus - es wird schon Vorteile haben, allerdings ist der Zugang beschränkt.
    Bei der Künstlersozialversicherung ist man ganz normal über die üblichen gesetzlichen oder privaten Versicherungen versichert, allerdings zieht die Künstlersozialkasse die Beiträge des selbstständigen Künstlers in der Höhe eines Angestellten ein und zahlt die restlichen Beiträge wie ein Arbeitgeber. Dazu erhebt sie die Künstlersozialabgabe von Unternehmen, die wiederholt künstlerische Leistungen von selbstständigen Künstlern beziehen.

  8. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    @kurant

    Unsinn.

    Deine Fantasien haben mit mir und dem was ich hier geschrieben habe nichts zu tun.

    Meine Ansichten sind nicht so "fertig" wie du es dir hier zusammen reimst.

    Für mich ist dieser Strang hier eine Diskussion über verschiedene Modelle aber warum soll ich denn mit Leuten diskutieren die verschiedene Modelle von vorne rein ausschliessen, also nicht einmal darüber hinaus denken mögen?

    Als wäre unser bestehendes System fehlerfrei.
    Für mich ist eben der Haken das System selbst, während andere eben versuchen würden das System "soziale Marktwirtschaft" (= Kapitalismus mit sozialer Komponente) per Kosmetik zu verändern.
    Wenn überhaupt.

    Ich sehe sehr wohl dass der Sozialismus seine historische Chance vertan hat.
    Es geht mir nicht darum gescheiterte Experimente zu wiederholen - ich hätte gerne einen dritten Weg, aber nicht mit der von dir unterstellten Rosinenpickerei.

  9. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Bei der Künstlersozialversicherung ist man ganz normal über die üblichen gesetzlichen oder privaten Versicherungen versichert, allerdings zieht die Künstlersozialkasse die Beiträge des selbstständigen Künstlers in der Höhe eines Angestellten ein und zahlt die restlichen Beiträge wie ein Arbeitgeber. Dazu erhebt sie die Künstlersozialabgabe von Unternehmen, die wiederholt künstlerische Leistungen von selbstständigen Künstlern beziehen.
    Danke für die Information

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe sehr wohl dass der Sozialismus seine historische Chance vertan hat.
    Es geht mir nicht darum gescheiterte Experimente zu wiederholen - ich hätte gerne einen dritten Weg, aber nicht mit der von dir unterstellten Rosinenpickerei.
    Der Sozialismus hatte keine historische Chance, die er vertan hat. Er funktioniert schlichtweg nicht.

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