Im Grundsatzprogramm der CDU kann man bspw. zum Stichwort 'Gleichheit' folgendes lesen auf den Seiten 4 und 5:
Die CDU ist für jeden offen, der Würde,
Freiheit und Gleichheit aller Menschen anerkennt und die hieraus folgenden
Grundüberzeugungen unserer Politik bejaht.
Die Würde
aller Menschen ist gleich, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Nationalität, Alter, von
religiöser und politischer Überzeugung, von Behinderung, Gesundheit und Leistungskraft, von
Erfolg oder Misserfolg und vom Urteil anderer. Wir achten jeden Menschen als einmalige und
unverfügbare Person in allen Lebensphasen.
Na sowas aber auch ...![]()
Das ist der Punkt!Es wird für manche schwierig wenn hier z.B. empfohlen wird privat für das Alter vorzusorgen weil man kann sich ja nicht wie andere dem Umlagesystem Rente entziehen: AN zahlen dann für die aktuellen Rentner und für ihre eigene Rente.
Antworten
Ergebnis 881 bis 890 von 1164
-
18.05.2019, 09:38
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
-
18.05.2019, 09:58
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Selbst einem schlichten Geist und Gemüt wie mir ist bekannt, daß "Gesetzesänderungen in einer Demokratie mit Mehrheit beschlossen werden, weshalb zumindest die CDU mitmachen müßte". Vielen Dank dennoch für diese Erläuterung …
Nichtsdestotrotz läuft es dennoch meist so, daß eine Partei zuerst ein Thema lanciert und dann dafür arbeitet, daß es irgendwann (vielleicht) umgesetzt werden kann. Hier war mein Eindruck: An einer grundlegenden Bereinigung des Flickenteppichs in der Rente (parallel existierende Systeme für Politiker, Beamte, Öffentlichen Dienst, verkammerte Berufe - sowie die Resterampe der Gesetzlichen Rente …
… aber auch an eine adäquate Förderung der privaten Altersvorsorge (insbesondere am Produktivkapital Aktien und/oder Immobilien) …
wagt sich auch die SPD nicht heran.
Dabei wäre dies - nach meinem Dafürhalten - vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und insbesondere der Nullzinspolitik zwecks Dauerrettung der Einheitswährung Euro eigentlich angezeigt.
Nicht unbedingt für Politiker, (höhere) Beamte, im öffentlichen Dienst Beschäftigte oder Freiberufler wie Mediziner, Apotheker, Anwälte usw. - sondern gerade für Otto Normalverbraucher. Eigentlich doch die Zielgruppe dieser Partei … ?
-
18.05.2019, 10:21
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Da würde ich dir beipflichten. Allerdings ist meine Erfahrung die, daß man eben nicht(!) in Ruhe gelassen wird, wenn man sich die Regeln für ein Zusammenleben von Leuten diktieren läßt, die keinerlei Bereitschaft zeigen, ihre Bedürftigkeit zu lindern, obwohl(!) sie dazu in der Lage wären. Nur von diesen rede ich an dieser Stelle.
Und auch wenn sie nicht persönlich an deiner Tür klopfen, um dir was abzunehmen, hielte ich den Weg, es über den Staat zu tun für beinahe noch schlimmer.
Wie gesagt, ich halte es für wichtig zu differenzieren, wer diese "anderen" sind. Wer alles denen gibt, die sich als bedürftig bezeichnen, wird schnell nichts mehr für die übrig haben, die bedürftig sind.Was man nicht tut, indem man andern nicht nur die Butter auf dem Brot, sondern nicht mal das Brot gönnt.
Nein, damit möchte ich mich nicht so ohne weiteres abfinden. Ich habe die Hoffnung, daß es besser geht. Wie gesagt, rede ich nicht von denen, denen es am Nötigsten mangelt. Da hätten wir vermutlich einen Konsens. Denen würde ich sogar gerne mehr geben, als sie heute oftmals bekommen. Aber nicht mal das geht ganz ohne Bedingungen.Gelegentlich mag ein künstlicher Frieden das Beste sein, was wir hinkriegen.
Aber ich hab allemal noch einen künstlichen Frieden lieber als nicht vorhandenen Frieden. Ich lege zB Wert darauf, mich frei in der Öffentlichkeit bewegen zu können. Falls das nicht mehr gehen sollte, weil ich ständig damit rechnen muss, ausgeraubt zu werden, weil es viele Leute gibt, denen es am Nötigsten mangelt - nein danke, in einer solchen Gesellschaft will ich nciht leben.Nein Ma'am, es ist nicht das Kleid, das sie fett aussehen läßt; es ist das Fett, das sie fett aussehen läßt. (Al Bundy)
-
18.05.2019, 10:54Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Tut sie doch.... https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/rente-fuer-alle-nahles-unterstuetzt-plaene-fuer-gesetzliche-beamten-rente/24309918.html?ticket=ST-462056-nQlQ5KQPxEUquYKEuWUz-ap1
Da gibt es seit vielen Jahren schon eine Diskussion.
Ich erinnere nur daran, dass eine Partei dies alleine nicht umsetzen kann.
Wärst du als Selbständiger bereit, so wie in der Schweiz, entsprechend deiner Leistungsfähigkeit in eine Allgemeine deutsche Rentenversicherung einzuzahlen, kurant?
-
18.05.2019, 11:06Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Ja danke mal wieder für's raussuchen

Aber was hat das dann heute für eine Bedeutung, so ein Postulat von Gleichheit?
Wie zeigt sie sich, im "CDU-Style"?
Oder steht das nur da, weil es sich so schön anhört?
Wobei man das noch nicht einmal mehr sicher sagen kann da "Gleichheit" inzwischen zu einem Schreckgespenst geworden zu sein scheint, mit der Annahme: Gleichheit = Alimentieren der Unwilligen.
Wobei man da ja ausschließlich auf den Klischee-Hartz IV-ler schaut der könnte wenn er nur wollte.
-
18.05.2019, 13:02
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Wäre ich ja dafür - allerding steht und fällt das Ganze damit, was man denn nun unter "adäquat" versteht.
Und Produktivkapital und Immobilien sind zwei Paar Schuhe.
Schwer zu sagen.
Allerdings erscheint es mir nicht unwahrscheinlich, dass dieses Postulat in der CDU-Spitze sehr wohl auch eine Rolle spielte, als man sich entschloss, den uns alle bekannten Weg in Sachen Flüchtlingspolitik zu gehen.
Und dann erinnere ich mich auch noch daran: aus dem Jahr 2016:
In der Bundesregierung eskaliert der Streit um Sozialausgaben für Deutsche und Asylbewerber. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) eine "erbarmungswürdige Politik" vorgeworfen. Mit Blick auf das von Gabriel geforderte Solidaritätsprojekt für die deutsche Bevölkerung parallel zur Flüchtlingshilfe sagte Schäuble in Shanghai: "Wenn wir Flüchtlingen – Menschen, die in bitterer Not sind – nur noch helfen dürfen, wenn wir anderen, die nicht in so bitterer Not sind, das gleiche geben oder mehr, dann ist das erbarmungswürdig."Geändert von VanDyck (18.05.2019 um 13:10 Uhr)
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
-
18.05.2019, 19:59
-
18.05.2019, 20:21
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
-
18.05.2019, 20:27
-
18.05.2019, 20:30




Zitieren