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  1. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Es wird sich in absehbarer Zeit nichts Wesentliches ändern, weil es die meisten Menschen nicht wollen.

  2. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es wird sich in absehbarer Zeit nichts Wesentliches ändern, weil es die meisten Menschen nicht wollen.
    Das glaube ich gar nicht mal. Sie sehen nur eben keine sinnvolle Alternative. Die allermeisten Menschen auf der Erde wollen keinen Krieg. Sie wollen, dass ihre Kinder genug zu essen haben, ein Dach über dem Kopf und eine sichere Zukunft.

    Nur Psychopathen sehen das anders. Aber die regieren uns.

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Neues Denken müsste unsere Verliebtheit in die Metrik verändern.
    Solange wir auf der Basis von Zahlen und ausschliesslich Messbarem Entscheidungen treffen und daran wiederum den Erfolg feststellen, befinden wir uns in einem Kreis, aus dem wir nicht herauskommen.

    Ich meine schon, dass der Staat auch ein guter Unternehmer sein kann, wenn Erfolg nicht dauernd und ausschliesslich mit dem Profitergebnis verglichen wird, das Bilanzzahlen zeigen.

    Eigentum finde ich essentiell in einem überschaubaren Bereich, weil es mich zur Verantwortung zwingt. Nicht der Besitz, sondern der Erhalt, aber auch der Gebrauch. Vielleicht sollte unsittliche Gier härter bestraft werden.
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

  4. gesperrt

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

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    Deine Diskussionsfreude und Deine (eventuelle) Begeisterung für Kühnerts Ansätze in allen Ehren.

    Will auch kein Wasser in den Wein schütten oder fruchtbare Diskussionen abwürgen - wenn sie denn zielführend wären. Nur: Diese Ansätze sind schon unzählige Male gescheitert. Mit schlimmsten Folgen und Begleiterscheinungen für die (insbesondere einfachen !) Menschen und Normalbürger.

    Am Ende waren zwar alle gleich - aber eben gleich arm. Außer der kleinen Nomenklatura und den Eliten halt !

    Wenn ich z. B. an Venezuela denke (das Land mit den größten Erdölreserven der Welt, in dem inzwischen das Benzin knapp ist) fällt mir das m. E. beste Bonmot zu solchen Ansätzen ein: "Die Sozialisten übernehmen die Macht in der Sahara. Was passiert ? Einige Jahre nix - dann wird der Sand knapp.

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Ich kann Kevin Kühnert nur zustimmen, dass es dringend geboten ist, sich über den Kapitalismus Gedanken zu machen. Welche Schlüsse man dann daraus zieht wird man sehen, aber das es so wie bisher nicht weitergehen kann, ist wohl Konsens abseits der Neoliberalen.
    Gegen Rechtsextremismus zu kämpfen ist nicht links, es ist demokratisch. Demokraten sind per Definition Antifaschisten, ansonsten können sie sich ihr Demokratieverständnis in die sicher akkurat gescheitelten Haare schmieren.

    von Sascha Lobo

  6. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Unbedingt! Wohnen ist ein ganz besonderes Gut, das nicht dem "Markt" überlassen werden darf und staatlich reguliert werden muss.
    Und da sind in der letzten Zeit viele negative Dinge geschehen. Da muss sich etwas ändern!

    Eine grundsätzliche Kollektivierung halte ich für nicht zielführend, aber Genossenschaften helfen Leuten gemeinsam Eigentum zu erwerben. I

  7. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Nur: Diese Ansätze sind schon unzählige Male gescheitert.
    Dies kann aber nicht bedeuten, dass man auf umfassende Reformen verzichtet. Die Exzesse auf dem Wohnungsmarkt zum Beispiel sind schlicht nicht hinnehmbar. Es kann doch nicht sein, dass der Staat auf diese teilweise schon obszöne Zustände nicht reagiert.

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es kann doch nicht sein, dass der Staat auf diese teilweise schon obszöne Zustände nicht reagiert.
    Vielleicht ist es ja gewollt. Kann es kaum glauben, dass man 1 Mio Menschen ins Land lässt, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wo die wohnen sollen.
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

  9. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dies kann aber nicht bedeuten, dass man auf umfassende Reformen verzichtet. Die Exzesse auf dem Wohnungsmarkt zum Beispiel sind schlicht nicht hinnehmbar. Es kann doch nicht sein, dass der Staat auf diese teilweise schon obszöne Zustände nicht reagiert.
    Nun ja... Mietpreisbremse bzw. Regelung wurden von der CDU abgeschmettert. Insofern ist es gut, dass Kevin Kümmert das Thema wieder angesprochen hat.

    Mietwohnungsbau gehört ins Ressort der CSU...

  10. gesperrt

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dies kann aber nicht bedeuten, dass man auf umfassende Reformen verzichtet. Die Exzesse auf dem Wohnungsmarkt zum Beispiel sind schlicht nicht hinnehmbar. Es kann doch nicht sein, dass der Staat auf diese teilweise schon obszöne Zustände nicht reagiert.
    Vorab: "Den Wohnungsmarkt in Deutschland" gibt es nicht. Es gibt auch Leerstand und Gegenden, in denen man Häuser und Wohnungen nicht oder nur für einen "Apfel und ein Ei" verkauft bekommt.

    Genau genommen hat Deutschland keinen Wohnungsmarkt: Die Maklercourtage ist gesetzlich limitiert, die Kaution ist gesetzlich limitiert, die Miethöhe ist gesetzlich limitiert, die Mieterhöhung ist gesetzlich limitiert, die Kündigungsfristen sind asymmetrisch für Mieter und Vermieter, der Mieterschutz ist einer der umfangreichsten weltweit, es gibt Umwandlungsverbote in Eigentumswohnungen, Milieuschutzsatzungen usw. usw.

    By the way: Als Eigentümer und sozial eingestellter Vermieter finde ich dies (zumindest teilweise) sogar gut und richtig !

    Man kann nur schlechterdings einem Markt nicht Marktversagen vorwerfen, wenn man zuvor ständig in den Markt eingegriffen und (teilweise) die Marktmechanismen außer Kraft gesetzt hat.

    Und auch nur nebenbei: Für einen Großteil der "Exzesse" hat der Staat selbst gesorgt (ständige Erhöhung der Grunderwerbssteuer, kaum Ausweisung von Bauland, wenn Ausweisung von Bauland, die Versteigerung im Höchstbietungsverfahren, schleppende Baugenehmigungen, den Verkauf eigener Wohnungsbestände, die Überfrachtung mit Auflagen z. B. Stellplatzverordnung, Energieeinsparungen/Wärmedämmungen, Wegfall der Eigenheimförderung, Wegfall der degressiven Abschreibung usw. usw. usw.) - bis hin zu einer bizarren Geldpolitik zwecks Dauer-Rettung der fehlkonstruierten Euro-Einheitswährung, die ihr übriges dazu beiträgt, daß Kapital in Immobilien fließt.

    Deine Formulierung "Es kann doch nichts ein, daß der Staat auf diese teilweise obszönen Zustände nicht reagiert" entbehrt nicht einer gewissen Komik, weil es ja der Staat selbst war, der (zwar nicht alleine aber) zu einem Gutteil für diese Zustände verantwortlich zeichnet.

    Ein wenig mit den Hintergründen und der Historie sollte man sich schon beschäftigen ...

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