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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Naja,so wirklich gut funktioniert Kapitalismus ja auch nicht( für alle).
    Und ja, ich denke schon,dass kritische Fragen gestellt werden dürfen.
    U d ein junger Mensch darf auch Mal provozieren.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  2. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    In etwa so:

    Nach dem Politikwissenschaftler Thomas Meyer vertreten alle Theorien eines demokratischen Sozialismus ein egalitäres Gerechtigkeitskonzept, bejahen den demokratischen Rechtsstaat, streben sozialstaatliche Sicherungen aller Bürger an, wollen das Privateigentum sozialverträglich begrenzen und den Wirtschaftssektor gesellschaftlich einbinden und politisch regulieren

    Quelle: Demokratischer Sozialismus – Wikipedia

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In etwa so:

    Nach dem Politikwissenschaftler Thomas Meyer vertreten alle Theorien eines demokratischen Sozialismus (1) ein egalitäres Gerechtigkeitskonzept, (2) bejahen den demokratischen Rechtsstaat, (3) streben sozialstaatliche Sicherungen aller Bürger an, (4) wollen das Privateigentum sozialverträglich begrenzen und (5) den Wirtschaftssektor gesellschaftlich einbinden und politisch regulieren

    Quelle: Demokratischer Sozialismus – Wikipedia
    (1), (2), (3) und (5) haben wir ja in unserer sozialen Marktwirtschaft, und zwar real existierend, nicht nur als Wunsch. Nur was soll denn (4) bitteschön bringen?

    Der Kardinalfehler der Anhänger des Sozialismus ist, dass sie denken, Wohlstand wäre einfach da und müsste nur gleichmäßig verteilt werden, was dann ja durchaus als gerecht angesehen werden könnte.

    Wohlstand muss aber geschaffen werden, und du kannst nur umverteilen, indem du Menschen etwas von dem wegnimmst, das sie geschaffen haben. Wenn du ihnen aber zu viel wegnimmst, dann schaffen sie gar keinen Wohlstand mehr. Und dann ist eben auch nichts mehr zum Umverteilen da.

    Sozialisten denken, sie seien gerecht, sind aber in der Realität zutiefst ungerecht, weil sie denen, die mit ihrer eigenen Hände Arbeit Wohlstand schaffen, diesen in unbändigem Maße wieder wegnehmen.

    Man benötigt Gründe, um jemandem einen Teil seines Wohlstandes wegzunehmen. Gemeinschaftsaufgaben, zu denen jeder im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit seinen Beitrag leistet. Und eine soziale Grundsicherung.

    Menschen wie Kevin Kühnert sind zutiefst ungerechte Menschen, die sich für zutiefst gerecht halten. Das sind die ganz gefährlichen, denn wenn sie an die Macht kommen und ihre Theorie ausprobieren, diese aber wie jedes Mal in der Geschichte auch dieses Mal nicht funktioniert, verfallen sie gern in den psychischen Wahn, dass es da draußen böse Menschen gibt, die der Gerechtigkeit nur im Wege stehen. Man müsse diese bösen Menschen nur aus dem Wege räumen, dann würde der Sozialismus endlich funktionieren. Und schon sind wir auf dem Weg in den Terror und die Diktatur, wie es jedesmal kam, als jemand den Sozialismus ausprobiert hat.

    Sozialismus funktioniert nicht. Sozialismus ist eine Dystopie. Sozialismus hat mehr Menschen das Leben gekostet als jede andere Wirtschafts- und Gesellschaftsform, und noch viel, viel mehr hat sie das Leben versaut. (Auch wenn die andere Dystopie des 20. Jahrhunderts eine ganz andere Qualität des Terrors geboten hat und sicherlich als um Klassen böser zu erachten ist.)

  4. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen

    Der Kardinalfehler der Anhänger des Sozialismus ist, dass sie denken, Wohlstand wäre einfach da und müsste nur gleichmäßig verteilt werden, was dann ja durchaus als gerecht angesehen werden könnte.
    Der Kardinalfehler der Anhänger des Kapitalismus ist dass sie glauben der Wohlstand würde allein von den Besitzern des Kapitals geschaffen und bewahrt.

    Wohlstand muss aber geschaffen werden, und du kannst nur umverteilen, indem du Menschen etwas von dem wegnimmst, das sie geschaffen haben. Wenn du ihnen aber zu viel wegnimmst, dann schaffen sie gar keinen Wohlstand mehr. Und dann ist eben auch nichts mehr zum Umverteilen da.
    Wie hier schon mehrfach geschrieben: mir geht es nicht um Enteignung und auch K. spricht von Kollektivierung, das ist nicht das gleiche. Über Details gibt es inzwischen mehr Fantasien als tatsächlich von ihm gesagtes.

    Es geht in erster Linie darum die "Früchte der Arbeit" (Gewinn) gerechter zu verteilen, das kann auch gerne der Staat machen, das sind ja auch alle, letztendlich.
    Nimm es mir nicht übel aber ich habe nicht den Eindruck dass du die Argumentation hier in der Strangdiskussion verfolgt hast?
    Ich mag jetzt auch nicht noch einmal alles erläutern.

    Sozialisten denken, sie seien gerecht, sind aber in der Realität zutiefst ungerecht, weil sie denen, die mit ihrer eigenen Hände Arbeit Wohlstand schaffen, diesen in unbändigem Maße wieder wegnehmen.
    Nein.
    Gerade die, die "mit ihrer eigenen Hände Arbeit" (!) den Wohlstand schaffen, haben davon weniger als diejenigen, die das Kapital dafür besitzen.

    Menschen wie Kevin Kühnert sind zutiefst ungerechte Menschen, die sich für zutiefst gerecht halten. Das sind die ganz gefährlichen, denn wenn sie an die Macht kommen und ihre Theorie ausprobieren, diese aber wie jedes Mal in der Geschichte auch dieses Mal nicht funktioniert, verfallen sie gern in den psychischen Wahn, dass es da draußen böse Menschen gibt, die der Gerechtigkeit nur im Wege stehen. Man müsse diese bösen Menschen nur aus dem Wege räumen, dann würde der Sozialismus endlich funktionieren. Und schon sind wir auf dem Weg in den Terror und die Diktatur, wie es jedesmal kam, als jemand den Sozialismus ausprobiert hat.
    Du meine Güte.
    Ich kann dir versichern: Kevin Kühnert steht nicht morgen mit der Mistgabel vor deinem Eigenheim (sofern du eines hast) um es dir wegzunehmen.

    Ein bisschen weniger Drama wäre wünschenswert.

    Sozialismus funktioniert nicht. Sozialismus ist eine Dystopie. Sozialismus hat mehr Menschen das Leben gekostet als jede andere Wirtschafts- und Gesellschaftsform, und noch viel, viel mehr hat sie das Leben versaut. (Auch wenn die andere Dystopie des 20. Jahrhunderts eine ganz andere Qualität des Terrors geboten hat und sicherlich als um Klassen böser zu erachten ist.)
    Ja, die Schleife hatten wir jetzt auch schon mehrere Male.

    Kann ich nicht nachvollziehen warum das jetzt immer wieder wiederholt wird.

    Geändert von Inaktiver User (12.05.2019 um 22:04 Uhr) Grund: Tippfehler und Ergänzung

  5. gesperrt

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Das sehe ich etwas anders. Zu einem guten Teil ist doch jeder selbst dafür verantwortlich, welchen Beruf er ergreift. .
    naja.

    ich sehe schon bei Schulabgängern auf Lehrstellensuche, dass viele halt nehmen müssen, was geht. und auch ohne extravagante Wünsche geht vieles trotzdem nicht.

    und so etwas wie menschengerechte, nicht entfremdete Arbeit, die ausserdem halbwegs korrekt bezahlt isz, sucht man meist. lange.

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Und ich traue jedem Erwachsenen zu, Chancen und Risiken bei seiner Berufswahl selbst beurteilen zu können.
    ja, durchaus

    gruss, barbara

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie hier schon mehrfach geschrieben: mir geht es nicht um Enteignung und auch K. spricht von Kollektivierung, das ist nicht das gleiche.
    Den Satz solltest du noch mal lesen.

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Es geht in erster Linie darum die "Früchte der Arbeit" (Gewinn) gerechter zu verteilen, das kann auch gerne der Staat machen, das sind ja auch alle, letztendlich.
    Dieses Argument möchte ich gerne aufgreifen.

    BMW hat letztes Jahr ganz ordentliche Mitarbeiterboni ausgezahlt.

    "BMW
    Die 81.000 BMW-Beschäftigten in Deutschland erhalten 9175 Euro Erfolgsprämie für das vergangene Jahr. Vergangenes Jahr hatte die Sonderzahlung nach einem Rekordgewinn sogar 9455 Euro betragen"

    Nun die Gegenfrage. Wie wäre es, wenn BMW Miese macht. Werden die Beschäftigten dann auch an den Verlusten beteiligt?

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Bae, in Deutschland hat sich die Ausbildungssuche zu einem Bewerbermarkt gedreht.

  9. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Dieses Argument möchte ich gerne aufgreifen.

    BMW hat letztes Jahr ganz ordentliche Mitarbeiterboni ausgezahlt.

    "BMW
    Die 81.000 BMW-Beschäftigten in Deutschland erhalten 9175 Euro Erfolgsprämie für das vergangene Jahr. Vergangenes Jahr hatte die Sonderzahlung nach einem Rekordgewinn sogar 9455 Euro betragen"

    Nun die Gegenfrage. Wie wäre es, wenn BMW Miese macht. Werden die Beschäftigten dann auch an den Verlusten beteiligt?
    Das ist eine gute Frage denn auch diesen Fall muss man dann denken.

    Es ist erfreulich für die BMW-Mitarbeiter dass sie Boni erhalten und ich schrieb schon weiter vorne: BMW ist kein gutes Beispiel weil die tatsächlich ihre Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens beteiligen.

    Ja, wenn BMW eine Genossenschaft wäre, dann wären sie auch am Verlust beteiligt.
    Je nachdem wie gravierend der Verlust wäre.
    Man könnte es aber gestalten wie das ausgeglichen wird und auch durch Rücklagenbildung für schlechte Zeiten vorsorgen.
    Je nachdem wer oder was im Fokus steht: Kapital schützen oder AN.

    Es werden auch heute schon AN am Verlust beteiligt, auch Kurzarbeit, Entlassung, Verdichtung von Arbeit (Stellen werden nicht neu besetzt).

    Erhielte ein Unternehmen gar staatliche Hilfe dann auch nur wenn gleichzeitig Eigentum übergeht: werden Verluste von Steuern gedeckt, dann sollte aus späteren Gewinnen wieder etwas zurück fliessen. Was ja bei der Bankenkrise nicht der Fall war.

    Ich würde zuerst im Bereich Wohnen ansetzen, da ist leider schon viel versaut worden durch den Verkauf staatlicher/kommunaler Wohnungsbestände.
    Wohnung(bau)Genossenschaften fördern um profitorientierte Gesellschaften wie Deutsche Wohnen oder Vonovia weniger Marktanteil zu überlassen.
    Geändert von Inaktiver User (13.05.2019 um 06:29 Uhr) Grund: Ergänzung

  10. User Info Menu

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In etwa so:

    Nach dem Politikwissenschaftler Thomas Meyer vertreten alle Theorien eines demokratischen Sozialismus ein egalitäres Gerechtigkeitskonzept, bejahen den demokratischen Rechtsstaat, streben sozialstaatliche Sicherungen aller Bürger an, wollen das Privateigentum sozialverträglich begrenzen und den Wirtschaftssektor gesellschaftlich einbinden und politisch regulieren

    Quelle: Demokratischer Sozialismus – Wikipedia
    Am besten schaut man doch bei denen selbst nach, die sich auf den Begriff des 'demokratischen Sozialismus' beziehen, bzw. schon immer bezogen haben - und das ist die SPD.

    Im Grundsatzprogramm der SPD heißt es dazu auf den Seiten 14-17 unter anderem:

    Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit”, die Grundforderungen der Französischen Revolution, sind die Grundlage der europäischen Demokratie.
    Seit das Ziel der gleichen Freiheit in der Moderne zum Inbegriff der Gerechtigkeit wurde, waren und sind Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität
    die Grundwerte des freiheitlichen, demokratischen Sozialismus. Sie
    bleiben unser Kriterium für die Beurteilung der politischen Wirklichkeit,
    Maßstab für eine bessere Ordnung der Gesellschaft, Orientierung für
    das Handeln der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten.
    ...
    Konservative und Liberale spielen die Grundwerte nicht selten gegeneinander aus: je mehr Freiheit, desto weniger Gerechtigkeit und umgekehrt.
    Im sozialdemokratischen Verständnis bilden sie eine Einheit. Sie sind
    gleichwertig und gleichrangig. Vor allem: Sie bedingen, ergänzen, stützen
    und begrenzen einander. Unser Verständnis der Grundwerte bewahrt uns
    davor, Freiheit auf die Freiheit des Marktes, Gerechtigkeit auf den Rechtsstaat, Solidarität auf Armenfürsorge zu reduzieren.
    ...
    Unsere Geschichte ist geprägt von der Idee des demokratischen Sozialismus, einer Gesellschaft der Freien und Gleichen, in der unsere Grundwerte verwirklicht sind. Sie verlangt eine Ordnung von Wirtschaft, Staat
    und Gesellschaft, in der die bürgerlichen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Grundrechte für alle Menschen garantiert sind, alle Menschen
    ein Leben ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Gewalt, also in sozialer
    und menschlicher Sicherheit führen können.
    Das Ende des Staatssozialismus sowjetischer Prägung hat die Idee des
    demokratischen Sozialismus nicht widerlegt, sondern die Orientierung
    der Sozialdemokratie an Grundwerten eindrucksvoll bestätigt. Der
    demokratische Sozialismus bleibt für uns die Vision einer freien, gerechten und solidarischen Gesellschaft, deren Verwirklichung für uns eine
    dauernde Aufgabe ist. Das Prinzip unseres Handelns ist die soziale
    Demokratie.


    Sehe ich alles sehr ähnlich - kann ich im Grunde alles unterschreiben.

    P.S.: sorry für den seltsamen Zeilenumbruch - passierte beim kopieren, hab nun keine Lust das Zeile für Zeile zu korrigieren
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

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