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10.05.2019, 18:46Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
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10.05.2019, 18:52
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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10.05.2019, 18:58
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Kleiner TV-Tipp von wegen große Wohnungsbauunternehmen enteignen:
phoenix persönlich: Christoph Gröner zu Gast bei Alfred Schier
Halbe Stunde - interessant.
Die Enteignungsdebatte hält Gröner für „sinnlos“, weil dadurch keine neuen Wohnungen entstünden. „Enteignungen wären theoretisch möglich, aber wozu?", fragt er. In Deutschland haben wir nur noch 1,2 Millionen Sozialwohnungen. Lass uns wirklich ein Programm auflegen, wie wir ganz schnell drei, vier, fünf Millionen Wohnungen wieder in die Hände von Kommunen zurückgewinnen. Und das schaffen wir ganz sicher durch Neubau in den nächsten fünf bis zehn Jahren, wenn wir uns anstrengen. Durch Enteignung werden Sie nichts verbessern."Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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10.05.2019, 19:08Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Hm... ja, da ist auch was dran.
Woher kommen diese Ansprüche deiner Meinung nach?
Ein Punkt scheint mir zu sein dass die Flut der Informationen, die man heutzutage nutzen kann, einerseits eine sehr gute Sache sind - andererseits kann einen das schon auch überfordern.
Man bekommt Einblicke die man als "Normalo" (ich zähle mich dazu) früher gar nicht so hatte.
Woran liegt das?Wir leben hier schon recht komfortabel, wenn man - wie es in der Vermächtnisstudie anklingt - innerhalb des eigenen sozialen Kokons bleibt. Was dort allerdings bemängelt wird, ist der soziale Austausch, als ob sich niemand mehr mit anderen Lebenssituationen auseinandersetzen will.
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10.05.2019, 19:12
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Andrea Ba Nahles muss weg, die soll Kindergärtnerin werden.
Schröder und Sarrazin aus der Partei ausschliessen oder in die CSU verschieben.
Dem Kühnert erklären, wie sozialdemokratische Realpolitik geht.
Bestandsschutz für Arbeitslose verlängern, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall verlängern, Leiharbeit verbieten, eine sozialdemokratische, bzw. arbeitnehmerfreundliche Gewerkschaft als Dachverband gründen, die einspringt und wenn nötig, den Bestandsschutz nochmals verlängert. Pflichtmitgliedschaft von Arneitnehmern.
Das sind alles recht einfache machbare Lösungsvorschläge.Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.
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10.05.2019, 19:23
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Im Großen und Ganzen sind die Vorschläge gut. Bis auf das Thema Leiharbeit.
Was würde dagegen sprechen, Leiharbeit grundsätzlich zuzulassen aber mit 25% Zuschlag auf den Tariflohn.
So könnte ein Arbeitgeber die Flexibilität gegen Geld bekommen.
Damit würde die Leiharbeit auf das, wofür sie eigentlich mal gedacht war, nämlich die Abdeckung von Auftragsspitzen, zurückgefahren.
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10.05.2019, 19:35
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Finde es grundsätzlich unethisch, mit Arbeitskraft zu handeln.
Besser fände ich, die Leute in den Jobcentern mit mehr Servicebereitschaft an ihren Kunden (AN) zu schulen, wie auch andere öffentliche Ämter, in denen Dienstleistung stattfindet.
Beamte abschaffen, fällt mir noch dazu ein.Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.
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10.05.2019, 19:47
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10.05.2019, 19:57Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Ja, das klingt gut. Wäre auch gut.
Doch würde dann nicht ganz schnell wieder das Gespenst der Verlagerung herauf beschworen?
Ich habe oft den Eindruck dass für solche Schutzmaßnahmen schnell wieder Möglichkeiten gefunden werden wie man sie umgehen kann.
Dazu wäre eine stärkere Arbeitnehmervertretung zwingend notwendig, fast schon Voraussetzung.
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10.05.2019, 22:30Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Krass finde ich die Wahlumfragen für die Bundestagswahl für die SPD und auch die Linke, wenn man mal annimmt, dass das die Parteien sind, die die dem "starken sozialen Staat" traditionell am nächsten stehen.
Wäre am nächsten Sonntag Bundestagswahl würden stimmen für die
SPD 16%
Und für die
LINKE 8 %
Bei der Europawahl
SPD 16%
LINKE 6%.
Warum können die Parteien mit ihren Themen nicht punkten?
Ich mein, es sind nur Umfragen....Aber es erstaunt mich schon.



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