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07.05.2019, 14:47
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.
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07.05.2019, 15:05
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
In Schweden gibt es einen Dachverband für Arbeiter, LO (landsorganisationen), unter denen die Fachverbände organisiert sind.
Die Mitgliedschaft ist mehr oder weniger obligatorisch. Wer nicht in der Gewerkschaft ist, hat auch ein Problem, bei Arbeitslosigkeit Arbeitslosengeld zu beziehen. Das ist von den Sozialdemokraten so gewollt und zahlt sich für jeden aus.
Die Arbeitslosigkeit ist quasi über die Gewerkschaften abgesichert.Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.
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07.05.2019, 15:33Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Ich lese den Steuerzahler und dort wird das öfter als Tatsache verkauft.
Nehmen wir z.B. die Elbphilharmonie. Geplante Kosten 77 Millionen Euro, am Ende gekostet knapp 800 Millionen Euro. Sowas kann sich einfach nur der Staat leisten, private Unternehmen sind da pleite und weg vom Markt.
Privat vor Staat | Bund der Steuerzahler e.V.
Die Staatswirtschaft verzerrt nicht nur den Wettbewerb, sie birgt auch erhebliche Risiken für die Steuerzahler. Egal ob Landesbanken, Nürburgring-Debakel oder die verlustreichen Regionalflughäfen – für die staatliche Misswirtschaft haften letztlich die Steuerzahler. Im Schnitt sind 17 Prozent und damit mehr als 112 Mrd. Euro der Länderschulden in öffentliche Unternehmen ausgelagert. Staatsbetriebe dienen damit auch als Verschiebebahnhof der Staatsschulden. Die Schuldenbremse droht unterlaufen zu werden.
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07.05.2019, 15:46
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Dann nenn mir doch einfach mal ein paar gut funktionierende Staatsbetriebe.
Zum Beispiel die Bahn hat heute noch massiv unter ihrer Beamtenbelegschaft zu leiden.
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07.05.2019, 17:55Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Es gibt eine Menge mittelständische kommunale Unternehmen, die erfolgreich arbeiten.
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07.05.2019, 18:12Inaktiver User
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07.05.2019, 18:14Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Kennt noch jemand Genussscheine?
Das ist so ein Mittelding zwischen Aktie und Anleihe.
In "meiner" Firma gab es das, jedes Jahr, wurde leider abgeschafft kurz bevor ich dort eintrat.
Genussscheine haben i.d.R. kein Stimmrecht, sind gestaltbar (z.B. niedriger Nennwert - hohe Dividende wäre möglich).
Es ist jedenfalls eine Beteiligung.
Es gibt schon Möglichkeiten und auch Unternehmen die das machen.
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07.05.2019, 18:23Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Jein.
Denn es gibt ja Unternehmen die das freiwillig machen.
Braucht es denn immer einen "oben" der einen zwingt?
Ich habe nicht den Eindruck dass da soooo viel Gestaltungsspielraum ist: wird irgendwas verändert von der Politik zugunsten der AN (oder auch nur laut darüber nachgedacht), wird doch sofort mit "Arbeitsplätze in Gefahr" interveniert.Der Staat schafft die Rahmenbedingungen, in denen Unternehmer und Arbeitnehmer in einem Kräfteverhältnis stehen. Ist es ausgeglichen, beschwert sich niemand. Kein AN will plötzlich Unternehmer werden, wozu auch?
Als würde irgendein Unternehmen mehr Leute beschäftigen als sie tatsächlich brauchen.....
Verlagerung ins Ausland wird auch gerne angedroht.
Guter Einwand. Da gäbe es einige Möglichkeiten.Das Beispiel BMW ist deshalb brisant, weil der Privatanteil einer Familie so hoch ist und der Wert dieses Privatanteils durch sittenwidriges, nach heutiger Gesetzeslage sogar kriminelles Verhalten zustande kam.
Da kann der Staat meinetwegen gerne ansetzen. Bei Kirchen hat man auch kein Problem, Besitzverhältnisse aufgrund 200 Jahre alter Gesetze zu rechtfertigen.
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07.05.2019, 18:28Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Ja, lustig

Der AG rechnet alle Lohnkosten in seine Kalkulation ein, der "legt nichts drauf".
Wenn man als Arbeiter/Angestellter um einen Lohn verhandelt, z.B. bei einer Bewerbung, dann ist dabei immer vom Bruttogehalt die Rede
Was du da schreibst finde ich .... seltsam!
Oder meinst du die Arbeitskosten?
Tja, da könnte man auch was machen. Z.B. Sozialversicherung solidarischer gestalten, damit nicht nur die abhängig Beschäftigten dafür herhalten, da hätte dann tatsächlich auch der AG was davon.
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07.05.2019, 18:38Inaktiver User



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