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  1. User Info Menu

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Okay - doch wie kommt das?
    Die Erklärung kann ja wohl kaum sein, dass in Schweden die Politiker bessere Menschen sind als hier.
    Das Land ist kleiner, der Arm des Bürgers zur Politik kürzer.
    Kann aber auch an der Erziehung der Kinder liegen, die wesentlich philantropischer ist, als hier.
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Okay - doch wie kommt das?
    Die Erklärung kann ja wohl kaum sein, dass in Schweden die Politiker bessere Menschen sind als hier.
    In Schweden gibt es einen Dachverband für Arbeiter, LO (landsorganisationen), unter denen die Fachverbände organisiert sind.
    Die Mitgliedschaft ist mehr oder weniger obligatorisch. Wer nicht in der Gewerkschaft ist, hat auch ein Problem, bei Arbeitslosigkeit Arbeitslosengeld zu beziehen. Das ist von den Sozialdemokraten so gewollt und zahlt sich für jeden aus.
    Die Arbeitslosigkeit ist quasi über die Gewerkschaften abgesichert.
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

  3. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Ja, sagt man so. Aber stimmt das wirklich?
    Kann man das tatsächlich wissenschaftlich untermauern?
    Und in welcher Hinsicht soll der Staat bisher "ein eher schlechter Unternehmer" gewesen sein? Was sind die Kriterien, um das zu behaupten?
    Ich lese den Steuerzahler und dort wird das öfter als Tatsache verkauft.
    Nehmen wir z.B. die Elbphilharmonie. Geplante Kosten 77 Millionen Euro, am Ende gekostet knapp 800 Millionen Euro. Sowas kann sich einfach nur der Staat leisten, private Unternehmen sind da pleite und weg vom Markt.

    Privat vor Staat | Bund der Steuerzahler e.V.

    Die Staatswirtschaft verzerrt nicht nur den Wettbewerb, sie birgt auch erhebliche Risiken für die Steuerzahler. Egal ob Landesbanken, Nürburgring-Debakel oder die verlustreichen Regionalflughäfen – für die staatliche Misswirtschaft haften letztlich die Steuerzahler. Im Schnitt sind 17 Prozent und damit mehr als 112 Mrd. Euro der Länderschulden in öffentliche Unternehmen ausgelagert. Staatsbetriebe dienen damit auch als Verschiebebahnhof der Staatsschulden. Die Schuldenbremse droht unterlaufen zu werden.

  4. User Info Menu

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Dann nenn mir doch einfach mal ein paar gut funktionierende Staatsbetriebe.

    Zum Beispiel die Bahn hat heute noch massiv unter ihrer Beamtenbelegschaft zu leiden.

  5. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Es gibt eine Menge mittelständische kommunale Unternehmen, die erfolgreich arbeiten.

  6. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    festhält und gar nicht so selten AfD wählt (was Gewerkschaftler auch mehr tun als der Durchschnitt: 14,5% bei der letzten bayrischen Landtagswahl (SZ), 15% bei der Bundestagswahl (DGB)).
    Moment, wählen 15 % der Gewerkschaftler AfD oder sind 15% der Afd-Wähler Gewerkschaftler?

  7. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann man lernen oder über vertretende Gremien regeln. Es gibt erfolgreiche genossenschaftlich organisierte Konzerne. Und nicht jede/r, der BWL studiert oder ein MBA absolviert hat, ist bekennender Gewinnmaximierer.

    Persönlich halte ich eine Kollektivierung von bestehenden Unternehmen auch für nicht zielführend, aber angesichts der Debatte um die Industriepolitik könnte man sich schon mal überlegen, Kollektiv-Unternehmen zu fördern anstatt irgendwelche deutsche Global Player aufzubauen.
    Kennt noch jemand Genussscheine?

    Das ist so ein Mittelding zwischen Aktie und Anleihe.
    In "meiner" Firma gab es das, jedes Jahr, wurde leider abgeschafft kurz bevor ich dort eintrat.

    Genussscheine haben i.d.R. kein Stimmrecht, sind gestaltbar (z.B. niedriger Nennwert - hohe Dividende wäre möglich).
    Es ist jedenfalls eine Beteiligung.

    Es gibt schon Möglichkeiten und auch Unternehmen die das machen.

  8. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von auxout Beitrag anzeigen
    Die ganze Debatte entstand doch, dass die Entlohnung von AN nicht mehr im richtigen Verhältnis zu den Gewinnen der AG stehen.
    Dafür ist einzig und allein die Politik verantwortlich, die zu diesen Ungerechtigkeiten geführt hatte.
    Jein.
    Denn es gibt ja Unternehmen die das freiwillig machen.
    Braucht es denn immer einen "oben" der einen zwingt?

    Der Staat schafft die Rahmenbedingungen, in denen Unternehmer und Arbeitnehmer in einem Kräfteverhältnis stehen. Ist es ausgeglichen, beschwert sich niemand. Kein AN will plötzlich Unternehmer werden, wozu auch?
    Ich habe nicht den Eindruck dass da soooo viel Gestaltungsspielraum ist: wird irgendwas verändert von der Politik zugunsten der AN (oder auch nur laut darüber nachgedacht), wird doch sofort mit "Arbeitsplätze in Gefahr" interveniert.
    Als würde irgendein Unternehmen mehr Leute beschäftigen als sie tatsächlich brauchen.....
    Verlagerung ins Ausland wird auch gerne angedroht.

    Das Beispiel BMW ist deshalb brisant, weil der Privatanteil einer Familie so hoch ist und der Wert dieses Privatanteils durch sittenwidriges, nach heutiger Gesetzeslage sogar kriminelles Verhalten zustande kam.

    Da kann der Staat meinetwegen gerne ansetzen. Bei Kirchen hat man auch kein Problem, Besitzverhältnisse aufgrund 200 Jahre alter Gesetze zu rechtfertigen.
    Guter Einwand. Da gäbe es einige Möglichkeiten.

  9. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke schon? War nicht gerade Thema, dass AG zuviel in die eigene Tasche wirtschaften und den AN zu wenig abgeben, man die Hand des Staates in der Kasse der AG aber ignoriert? Ich bekomm das halt so mit, dass AN nur am Netto interessiert sind, macht ja auch Sinn, davon muss man ja leben, die Kosten der AG dagegen nicht als relevant angesehen werden, eben auch nicht bei Lohnerhöhungen, da ist es nicht relevant, dass der AG 2Euro für jeden Euro der beim AN ankommt zahlen muss.
    Warum sollte irgendjemand überhaupt ein Unternehmen gründen wenn nicht um damit profit zu machen? Aus Nächstenliebe?
    Ja, lustig

    Der AG rechnet alle Lohnkosten in seine Kalkulation ein, der "legt nichts drauf".

    Wenn man als Arbeiter/Angestellter um einen Lohn verhandelt, z.B. bei einer Bewerbung, dann ist dabei immer vom Bruttogehalt die Rede

    Was du da schreibst finde ich .... seltsam!

    Oder meinst du die Arbeitskosten?

    Tja, da könnte man auch was machen. Z.B. Sozialversicherung solidarischer gestalten, damit nicht nur die abhängig Beschäftigten dafür herhalten, da hätte dann tatsächlich auch der AG was davon.

  10. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von auxout Beitrag anzeigen
    In Schweden gibt es einen Dachverband für Arbeiter, LO (landsorganisationen), unter denen die Fachverbände organisiert sind.
    Die Mitgliedschaft ist mehr oder weniger obligatorisch. Wer nicht in der Gewerkschaft ist, hat auch ein Problem, bei Arbeitslosigkeit Arbeitslosengeld zu beziehen. Das ist von den Sozialdemokraten so gewollt und zahlt sich für jeden aus.
    Die Arbeitslosigkeit ist quasi über die Gewerkschaften abgesichert.
    Interessant. Danke für den Einblick.

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