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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Es sind immer die Konservativen, die mit dem "C" im Parteikürzel, die bei sozialen Themen geschlossen im Block dagegen stimmen.
    Die sind so menschenverachtend, dass sie kürzlich geschlossen im EU Parlament gegen private Rettungsmassnahmen für Flüchtlinge im Mittelmeer gestimmt haben.

    Grundsätzlich entstand Religion aus einer politischen Überlegung, nämlich das Volk für den Starken gefügig zu machen, unbedingten Gehorsam zu leisten, keine Fragen zu stellen, halt einfach nur zu glauben.
    Die Priesterkaste, bzw. der Klerus wurden zur Institution für diese Unterwerfung. Der Starke wurde zum Vertreter Gottes im Monotheismus erklärt. Die Gefolgschaft durch Geschichten, Lügen und viel Zauberei erwirkt.

    Jesus, sofern es ihn überhaupt wirklich gab, war einer von mehreren Aufrührern in seinem von jüdischem Glauben geprägten Umfeld, nicht gegen Rom, sondern gegen seine monotheistischen jüdischen Obrigen.
    Erst 60 Jahre später hat man sich die Geschichten zusammengebastelt, wodurch das NT entstand.
    Da stehen viele schöne und nette Worte, wie auch in den Parteiprogrammen.

    Verlassen möchte ich mich auf den "Christen" dennoch nicht. Dazu hat er in 2000 Jahren zuviel das Gegenteil von dem gemacht, was er dogmatisch in seinem Religionsprogramm fordert. Und er tut es immer noch.
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

  2. 05.05.2019, 11:52

    Grund
    offtopic

  3. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, warum man das in einer theoretischen Diskussion nicht auseinanderhalten kann.
    So wie ich Print verstehe will sie aber ehrlich was verändern und verbessern.
    Wenn dann mit Begriffen hantiert wird, die aus historischen Gründen Widerwillen erzeugen, dann bremst man Erneueerungen doch selbst aus.

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es geht für mich um die Verhältnismäßigkeit.

    Nicht zu vergessen: Frau Klatten hat ihre Position quasi geerbt, sie musste sich nicht dahin arbeiten.
    Sie kann es sich ja aussuchen ob sie ihr Kapital selbst überwacht oder dies von Angestellten tun lässt - das Ergebnis ist das gleiche.
    Entscheidend ist, dass sie das Kapital besitzt ohne dafür arbeiten zu müssen und dass es ihren Kindern einmal genauso beschieden sein wird.

    Übrigens musste man die Familie Quant in den 1990er Jahren gerichtlich dazu zwingen Entschädigungen an die bei ihnen ausgebeuteten Zwangsarbeiter (2. Weltkrieg) zu zahlen.

    Das sagt auch etwas über das Selbstverständnis aus.
    Ich stimme dir grundsätzlich zu, allerdings ist für mich auch die Frage ob man sich Vermögen bzw. Einkommen ab einer bestimmten Summe überhaupt "erarbeiten" kann.
    Gegen Rechtsextremismus zu kämpfen ist nicht links, es ist demokratisch. Demokraten sind per Definition Antifaschisten, ansonsten können sie sich ihr Demokratieverständnis in die sicher akkurat gescheitelten Haare schmieren.

    von Sascha Lobo

  5. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Das ist für mich sehr gut auf den Punkt gebracht wie viele die dem Sozialismus nahe stehen Religionen sehen:

    Zitat Zitat von auxout Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich entstand Religion aus einer politischen Überlegung, nämlich das Volk für den Starken gefügig zu machen, unbedingten Gehorsam zu leisten, keine Fragen zu stellen, halt einfach nur zu glauben.
    Solche Leute will ich nicht wieder an der Macht haben.
    Und ja, ich kenne ziemlich viele die links stehen im Sinne der Linken und sogar einige DDR-Nostalgiker.
    Das sind keine Einzelfälle.

  6. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    @sprachlos

    Du kannst dir dann immer noch ein Buch über Minimalismus kaufen um den ganzen Krempel wieder los zu werden.


    Ernsthaft: technische Innovationen wie z.b. Mobiltelefone haben dem System den A*** gerettet weil es den Konsum angekurbelt hat und neue Märkte erschlossen wurden.

    Unsere Wirtschaft, der Absatz von Produkten lebt zu einem erheblichen Teil von der Weckung neuer Bedürfnisse, weniger von der Befriedigung echter Grundbedürfnisse.

    Doch nun dämmert den meisten dass wir in eine Ära kommen in welcher Umweltschutz und Ressourcen schonen eine wichtige Maßnahme wäre.
    Doch welche, wie viele der Konsumartikel können das tatsächlich auf sich vereinbaren?

    Kann sich der Kapitalismus (sei er nun sozial begleitet oder nicht) als Wirtschaftsmodell wandeln - kann er "verzichten"?
    Geändert von Inaktiver User (05.05.2019 um 12:07 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So wie ich Print verstehe will sie aber ehrlich was verändern und verbessern.
    Schöne, bunte Pippi-Langstrumpf-Welt und m.A. n. komplette Realitätsverweigerung!

    Ich finde das deutsche System ausserordentlich sozial....mit das Sozialste weltweit!

    Und es wird uns das Genick brechen, weil sich die Leistungswilligen benachteiligt fühlen.
    Und mit denen funktioniert so ein soziales System überhaupt.
    Wir werden in naher Zukunft ganz andere Probleme zu bewältigen haben als wie wir noch sozialistischer werden könnten.

    Wir kommen wir wieder zu einem gerechten System und weg vom Subventionismus?
    So eine Frage ist wesentlich dringlicher...

  8. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Kann sich der Kapitalismus als Wirtschaftsmodell wandeln - kann er "verzichten"?
    Momentan sieht es danach aus, dass 7,xxx Milliarden auf immer mehr verzichten sollen, während 0,000000001% der Menschheit den Hals nicht voll kriegen und sich immer mehr auf Kosten der Menschheit und des Planeten bereichern.

  9. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Ist schon interressant, wenn die Wirtschaft einerseits gegen Subventionen ist, anderes ist sofort jault, wenn diese abgeschafft werden oder so etwas selbst entwickeln sollen.

  10. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So wie ich Print verstehe will sie aber ehrlich was verändern und verbessern.
    Wenn dann mit Begriffen hantiert wird, die aus historischen Gründen Widerwillen erzeugen, dann bremst man Erneueerungen doch selbst aus.
    Ich kann nichts für den Widerwillen anderer und will auch niemand etwas "verkaufen".

    Wie stark der Widerwillen ist, bis zur Ablehnung der ideengeschichtlichen und inhaltlichen Auseinandersetzung, überrascht mich aber doch.

  11. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Und es wird uns das Genick brechen, weil sich die Leistungswilligen benachteiligt fühlen.
    Und mit denen funktioniert so ein soziales System überhaupt.
    Wir werden in naher Zukunft ganz andere Probleme zu bewältigen haben als wie wir noch sozialistischer werden könnten.

    Wir kommen wir wieder zu einem gerechten System und weg vom Subventionismus?
    So eine Frage ist wesentlich dringlicher...
    Wie wäre es denn, den berühmten Mittelstand mal wieder zu stärken und nicht das Großkapital, die Versicherungen, die Banken, die Rüstungsindustrie etc. Denn grad der Mittelstand verarmt oder hat zumindest das Gefühl, nicht mehr genug für seine Leistung zu bekommen.

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