Doch - Frau Klatten ist eben eine erfolgreiche Unternehmerin und sorgt dafür, dass unzählige Menschen einen Job haben ... sagen jedenfalls die Einen.
Marx und Engels hingegen sagen, dass sich Frau Klatten einen Teil des Mehrwertes aneignet, welcher von den Arbeitern und Angestellten bei BMW erwirtschaftet und produziert wird.
Ich neige dazu, eher dieser Erklärung zuzustimmen ...![]()
Antworten
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05.05.2019, 10:04
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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05.05.2019, 10:07Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Die Ablehnung des Sozialismus durch religiöse Christen hat ja auch eine gewisse Tradition.
Ist durch den Frontalangriff auf die Religion als solche durch die Vor- und Erdenker des Sozialismus nachvollziehbar.
Der war wiederum der Tatsache geschuldet war dass sich die Politik über Jahrhunderte auch durch das Christentum legitimierte (z.B. weltlicher und wirtschaftlicher Machtfaktor Papsttum, Gottesgnadentum im Feudalsystem....)
Doch auch hier könnte man anders heran gehen - guter Hinweis von Van Dyck auf die Befreiungstheologie
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05.05.2019, 10:10Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Zum Ablasshandel habe ich mich nicht geäussert, ich weiss nicht welchen Zusammenhang Du da siehst.
Aber Franz von Assisi war ein Bettelmönch.
Kein Mönch der für sein Anrecht auf irgendwas gekämpft hat.
Und ja, es gibt bestimmt auch Strömungen des Christentums die sich ins politische weiter entwickeln, @VanDyck,
Es gibt ja auch Strömungen die sehr auf Leistung setzen wie die Pietisten.
Aber die Kernbotschaft des Christentums ist nunmal eine religiöse, keine politische.
Was eben nicht ausnimmt, dass christliche Politiker aus ihrer Weltsicht agieren.
Wäre ja auch komisch wenn nicht.
Zumindest ist das meine Sicht der Dinge.
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05.05.2019, 10:14Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Es geht für mich um die Verhältnismäßigkeit.
Nicht zu vergessen: Frau Klatten hat ihre Position quasi geerbt, sie musste sich nicht dahin arbeiten.
Sie kann es sich ja aussuchen ob sie ihr Kapital selbst überwacht oder dies von Angestellten tun lässt - das Ergebnis ist das gleiche.
Entscheidend ist, dass sie das Kapital besitzt ohne dafür arbeiten zu müssen und dass es ihren Kindern einmal genauso beschieden sein wird.
Übrigens musste man die Familie Quant in den 1990er Jahren gerichtlich dazu zwingen Entschädigungen an die bei ihnen ausgebeuteten Zwangsarbeiter (2. Weltkrieg) zu zahlen.
Das sagt auch etwas über das Selbstverständnis aus.
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05.05.2019, 10:15Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Womit wir bei Machiavelli wären:
Teile und herrsche.
Und da es für viele Menschen anstrengend und ungemütlich zu sein scheint, mal aus ihrem gewohnten Gedankengut herauszublicken - „thinking out of the box“ - haben Utopien schlechte Karten. Christen finden Sozialisten doof und umgekehrt, obwohl beide eine gerechtere Gesellschaft wollen.
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05.05.2019, 10:15
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
er hat gejämpft, seinen Orden vom Papst anerkannt zu bekommen. mit Erfolg, wie wir wissen, Franziskaner gibt es heute noch.
und freiwillige Beschränkzng, freiwillige Armut ist immer noch politischer Sprengstoff.
es ist eine menschliche, was sich auf Politik wie Religion auswirkt.Aber die Kernbotschaft des Christentums ist nunmal eine religiöse, keine politische.
Was eben nicht ausnimmt, dass christliche Politiker aus ihrer Weltsicht agieren.
gruss, barbara
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05.05.2019, 10:16Inaktiver User
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05.05.2019, 10:19Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Ich habe mich ironisch geäußert: der Ablasshandel ist eine durch und durch kapitalistische Idee.
Erlösungsgarantie gegen Geld.
Der reiche Sünder kommt dann leichter in den Himmel als der arme Sünder... soweit die Theorie.
Nur ein Beispiel welche Blüten das Christentum im Zusammenhang mit Geld und Macht getrieben hat.
Dann empfehle ich dir seine Lebensgeschichte zu lesen: er stammte aus einer reichen Familie und hat allen Besitz aufgegeben.Aber Franz von Assisi war ein Bettelmönch.
Kein Mönch der für sein Anrecht auf irgendwas gekämpft hat.
Sein Lebensstil und der von ihm gegründete Orden galten in seiner Zeit als revolutionär.
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05.05.2019, 10:20Inaktiver User
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05.05.2019, 10:20Inaktiver User



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