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05.05.2019, 08:53Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
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05.05.2019, 08:53Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Weil du etwas sagst über die Aussagen anderer was so nicht gesagt wurde.
Alles andere lasse ich gerne so stehen, ist doch völlig o.k. wenn wir das unterschiedlich sehen.
Das ist richtig, die Familie Quant/Klatten hält 48,6% der BMW AG-Anteile.Soweit ich weiss ist BMW eine Aktiengesellschaft. Hatte sich hier (oder war es ein anderer Strang?) nicht jemand zu Wort gemeldet, der BMW-Aktien besitzt?
Insofern ist BMW nur bedingt ein sinnvolles Beispiel.
Wobei es möglich wäre, die Beteiligung für die Belegschaft mehr zu öffnen - Details kenne ich auch nicht, nur eben die Höhe der Anteile.
Wofür braucht eine Familie 31 Milliarden Vermögen?
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05.05.2019, 08:55Inaktiver User
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05.05.2019, 08:56Inaktiver User
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05.05.2019, 08:56
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05.05.2019, 09:00Inaktiver User
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05.05.2019, 09:01Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Nein, natürlich war es nicht so gemeint wie du es aufgefasst hast.
Gerade Arbeiterkinder auf dem Weg zur akademischen Laufbahn müssen vergleichsweise mehr Fleiß und Disziplin aufbringen als Kinder von Akademikern.
Allein schon weil ihnen das Vorbild der Eltern fehlt, eine begleitende Anleitung auf dem Weg.
Schwächen in einzelnen Fächern können nicht so leicht durch Nachhilfe der Eltern oder bezahlten Nachhilfeunterricht ausgeglichen werden.
Spätestens beim studieren selbst wird es auch eine monetäre Frage.
Nach dem Studium sind auch Beziehungen häufig relevant (wer kennt wen für den Einstieg ins Berufsleben).
Ich gehe bei meiner Betrachtung immer von gleichen Voraussetzungen aus was Intelligenz und Befähigung anbelangt.
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05.05.2019, 09:02
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Es gibt Studien zum Schulsystem, zum Erfolg der Schüler. Diese werden regelmäßig wiederholt. Das Ergebnis in Deutschland ist jedes Mal: Die Herkunft entscheidet über den Erfolg in diesem Schulsystem. Wer Eltern hat, die ihr Kind unterstützen können und wollen, deren Kinder haben auch mit schlechteren intrinsischen Karten, mehr Chancen als umgekehrt. Das deutsche Schulsystem ist so ausgelegt, dass zuhause viel gemacht wird. In anderen europäischen Ländern hat sich schon lange das Ganztagssystem etabliert. Dieses in D einzuführen ist eine Sisyphusarbeit.
Chancengerechtigkeit sieht anders aus.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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05.05.2019, 09:10
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
nein, es hängt an den Strukturen. nicht an einzelnen Personen.
und dann brennt Notre Dame und innerhalb kürzester Zeit kommen riesige Spenden zustande und der Präsident erklärt den Wiederaufbau zur Chefsache... Teligion scheint da noch stärker vorhanden zu sein als man gemeinhin vermutet.
ich hab die Evangelien gelesen.
was übrigens alle hiesigen Atheisten tun sollten.
ich finde es ärgerlich, wenn Leute behaupten, gegen das Christentum zu srin, aber noch nicht mal wissen was sie ablehnen.
gruss, barbara
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05.05.2019, 09:14Inaktiver User
AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert
Nein. Man lese ihn mal ausführlicher:
K. Marx, Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie, MEW 1, 378.Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben oder schon wieder verloren hat. ... Die Religion ... ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. ...
Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem der Protest gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.“
K. Marx, Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie, MEW 1, 385.Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen sei.“



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