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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weil sie das Glück hatten, in einer stabilen, rechtsstaatlichen und marktorientierten Gesellschaft zu leben. Ziemlich simpel das Ganze.
    Apropos "hatten" - das bezieht sich also auf die Vergangenheit.
    Apropos "Glück" - andere hatten diese Rahmenbedingungen auch ohne vergleichbare Ergebnisse zu generieren.
    Apropos "simpel" - so simpel scheint es also nicht zu sein, wie Du es versuchst zu suggerieren.

  2. gesperrt

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, da ist sicherlich was dran und in überschaubaren Gesellschaften (sorry, da zähle ich die Schweiz dazu) gelingt das leichter als in großen Flächenstaaten, meine Meinung.
    Es braucht zusätzlich zu Gemeinde, Kanton, Nation womöglich noch eine dazwischen geschaltete Stufe. Irgendwas, das kleiner ist als ein Bundesland, aber grösser als eine Gemeinde, für Deutschland.

    Grundsätzlich gilt: jedes Land, das fähig ist, für alle BürgerInnen Steuern zu berechnen und zu erheben, ist auch in der Lage, Volksabstimmungen durchzuführen. Jedes Land, das fähig ist, Wahlen durchzuführen, ist auch fähig, Volksabstimmungen durchzuführen.

    Ich habe schon an Bürgerbegehren teilgenommen, die Beteiligung war leider nicht besonders, einmal wurde auch die Mindestbeteiligung verfehlt.
    ja, und? hast du schon mal die leeren Sitze in Parlamenten gesehen, und das während vorne einer redet?



    Gefühlt war die Anzahl der Unzufriedenen nach diesem Bürgerbegehren um einiges größer als die Anzahl derer, die teilgenommen haben.
    Das ist doch ein Vorteil, man kriegt präzsie Zahlen. Man kann genau sagen, wie viele Leute abgestimmt haben, und wie viele das in Relation sind zu allen, die Stimmrecht haben.



    Fazit: wenn die Menschen nicht teilnehmen, aus welchem Grund auch immer, ist auch direkte Demokratie kein Abbild des Bürgerwillens.
    jene, die nicht abstimmen gehen, erklären sich einverstanden mit dem, was bestimmt wird, was immer es sei.



    Nationale Volksentscheide haben mindestens 3 große Nachteile:
    sie sind, wenn es um so essentielle Dinge geht wie beim Brexit, ein mögliches und interessantes Ziel für Manipulationen.
    und du meinst, sei das kritischer oder weniger kritisch, als wenn ein anderes Gremium - zB Parlement oder Regierung - für Entscheidungen verantwortlich sind und deswegen Ziel für Manipulation werden?


    Die Zuspitzung auf eine Ja/Nein-Entscheidung vernachlässigt meist die Frage wie das jeweilige Votum dann gestaltet werden soll.
    Was für ein Quatsch.

    Abstimmungsfragen werden immer sorgfältig erwogen und von Juristen gründlich geprüft, und eigentlich alle schicken es in die zuständige Kanzlei (Bundeskanzlei, kantonale Kanzleien), um von staatlicher Seite das OK zu bekommen, dass der Text nicht etwa wegen einem Formfehler durchfällt.


    Und last, but not least: ein Parlament kann man abwählen, ein Volk jedoch nicht.
    Stimmt, darum ist auch richtig, dass das Volk das letzte Wort haben kann. Ein Parlament ist ja kein Selbstzweck, sondern eine Einrichtung für das Volk.


    Welche Konsequenzen das hat ist in UK gerade zu besichtigen.
    entgegen aller Unkenrufe existiert UK immer noch und Hungersnöte sind dort auch noch nicht ausgebrochen. Alles im grünen Bereich.

    Die Probleme, die das UK hat, daran haben auch viele Jahrzehnte EU-Mitgliedschaft nichts geändert. Die EU hatte ihre Chance, genutzt hat sie sie offenbar nicht.

    gruss, barbara

  3. gesperrt

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sag den unheimlich vielen Menschen, dass der Weg nie verlassen wurde. Das ist reine Einbildung.

    Klaus Zumwinkel – Wikipedia

    Es ist also reine Einbildung, dass der Staat Deutschland Diebesgut kauft (eine CD mit Daten über nicht versteuerte Vermögen im Ausland), dem Dieb eine Menge Geld zahlt, und mit dem so erworbenen Wissen den Postchef Klaus Zumwinkel in aller Öffentlichkeit verhaften lässt. mit Fotos und so.

    Das soll ein Rechtsstaat sein? Einem Staat, der so etwas tut, willst du vertrauen, dass der fair ist?

    gruss, barbara

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    .

    Das soll ein Rechtsstaat sein? Einem Staat, der so etwas tut, willst du vertrauen, dass der fair ist?

    gruss, barbara
    Nicht zu vergessen.

    Das ist mehrfach geschehen und verschiedene Institutionen, einschließlich der Gerichte haben bei diesem Bruch der Rechtsstaatlichkeit mitgewirkt.

  5. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Nicht zu vergessen.

    Das ist mehrfach geschehen und verschiedene Institutionen, einschließlich der Gerichte haben bei diesem Bruch der Rechtsstaatlichkeit mitgewirkt.
    Du meinst die Schweiz, die bei Steuerhinterziehung unterstützt.

  6. User Info Menu

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du meinst die Schweiz, die bei Steuerhinterziehung unterstützt.
    Nein, Deutschland, das Diebesgut aufkauft und durch diesen Rechtsbruch Strafverfolgung betrieb.

    Ob ein deutscher Kunde seine Steuern bezahlt oder nicht, weiß die Bank in der Schweiz nicht.
    Geändert von Wolfgang11 (21.05.2019 um 22:49 Uhr) Grund: Korrektur

  7. gesperrt

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Nicht zu vergessen.

    Das ist mehrfach geschehen und verschiedene Institutionen, einschließlich der Gerichte haben bei diesem Bruch der Rechtsstaatlichkeit mitgewirkt.
    Der Begriff der Gewaltenteilung - so wie ich es noch während meines Studiums gelernt habe - hat für mich in den letzten Jahren in Deutschland und in der EU mehrfach eine neue, ganz elementare Bedeutung bekommen: Auch die Gewaltenteilung hilft nämlich nicht, wenn sich die unterschiedlichen Gewalten beim Rechtsbruch einig sind ...

  8. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Bae, ich weiß dass du eine überzeugte Anhängerin von Volksabstimmungen bist aber ich wünschte du könntest auch Kritik zulassen.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ja, und? hast du schon mal die leeren Sitze in Parlamenten gesehen, und das während vorne einer redet?
    Eine Lesung oder eine Debatte ist keine Abstimmung.
    Die Entscheidungen in Deutschland werden mittels verschiedener Gremien gefunden (Bundestag und Bundesrat), dazu gibt es Kommissionen.
    Es ist nicht nur das was man im TV sehen kann.

    Das ist doch ein Vorteil, man kriegt präzsie Zahlen. Man kann genau sagen, wie viele Leute abgestimmt haben, und wie viele das in Relation sind zu allen, die Stimmrecht haben.
    Präzise Zahlen nur von denen, die teilnehmen.

    jene, die nicht abstimmen gehen, erklären sich einverstanden mit dem, was bestimmt wird, was immer es sei.
    Das finde ich eben nicht so gut.

    und du meinst, sei das kritischer oder weniger kritisch, als wenn ein anderes Gremium - zB Parlement oder Regierung - für Entscheidungen verantwortlich sind und deswegen Ziel für Manipulation werden?
    Stimmt, Lobbyismus ist eine große Gefahr. Allerdings ist eben auch bei Volksentscheiden Manipulation möglich. Man sollte eben nicht so tun als wäre das eine "reine", eine rationale Methode.


    Was für ein Quatsch.

    Abstimmungsfragen werden immer sorgfältig erwogen und von Juristen gründlich geprüft, und eigentlich alle schicken es in die zuständige Kanzlei (Bundeskanzlei, kantonale Kanzleien), um von staatlicher Seite das OK zu bekommen, dass der Text nicht etwa wegen einem Formfehler durchfällt.
    Nein, kein Quatsch!

    Es geht nicht um die Form der Fragestellung sondern um die Gestaltung der Konsequenzen der Entscheidung.
    In UK wurde über eine Ja/Nein-Entscheidung abgestimmt und das "WIE" ist offensichtlich damit nicht abgebildet.
    Sonst wären sie jetzt nämlich schon draussen.


    Stimmt, darum ist auch richtig, dass das Volk das letzte Wort haben kann. Ein Parlament ist ja kein Selbstzweck, sondern eine Einrichtung für das Volk.
    Ich bin sehr dafür mehr Mitbestimmung für Bürger einzuführen.
    Drunter verstehe ich mehr aktive Mitarbeit, weniger das mundgerechte abstimmen lassen à la Hopp oder Top, oft sind Zusammenhänge zu komplex für Ja/Nein.
    Über jede Detailfrage das Volk abstimmen zu lassen halte ich zudem für undurchführbar.


    entgegen aller Unkenrufe existiert UK immer noch und Hungersnöte sind dort auch noch nicht ausgebrochen. Alles im grünen Bereich.
    Das dürften einige Menschen in UK und der EU anders beurteilen.
    Ich brauch nicht erst eine Hungersnot um den Eindruck zu haben: da ist etwas gründlich schief gelaufen.
    Trotz oder gerade wegen einer Volksabstimmung, das liegt im Auge des Betrachters.

    Die Probleme, die das UK hat, daran haben auch viele Jahrzehnte EU-Mitgliedschaft nichts geändert. Die EU hatte ihre Chance, genutzt hat sie sie offenbar nicht.
    Es ist aber ein Unterschied ob man einen großen Verbund einfach verlässt oder ihn mit verändert.
    UK war schon immer schwierig als Partner, aber auch eine Herausforderung als kritische Stimme.

    Das Problem der EU ist für mich ein anderes, aber das gehört nicht hierher.

  9. Inaktiver User

    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Nein, Deutschland, das Diebesgut aufkauft und durch diesen Rechtsbruch Strafverfolgung betrieb.

    Ob ein deutscher Kunde seine Steuern bezahlt oder nicht, weiß die Bank in der Schweiz nicht.
    Das haben die sehr wohl gewusst und ihre Kunden auch gezielt beraten wie man Geld aus Steuerhinterziehung "unauffällig" in der Schweiz unterbringt.
    Das Geschäftsmodell war der eigentliche Skandal.

    Auch wenn ich über das Vorgehen nicht glücklich bin, es war gut dass das mal aufgedeckt wurde.

    Mit überführten Steuerhinterziehern habe ich kein Mitleid, da sehe ich schlicht nicht die Not der Handlung.
    Ist ja kein Mundraub.

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    AW: Sozialismus, Kapitalismus und Kevin Kühnert

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Ob ein deutscher Kunde seine Steuern bezahlt oder nicht, weiß die Bank in der Schweiz nicht.
    Erzähl keinen Schei$. Es gibt keinen anderen Grund, sein Geld in die Schweiz zu bringen und dort anzulegen.

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