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  1. Avatar von Lukulla
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen

    Hab ich mich denn wirklich so missverständlich ausgedrückt?
    Ja.
    Dein Satz:
    Frau von der Leyen soll sicher die Kommissionspräsidentin für alle Europäer sein - doch das sie auch die Kommissionpräsidentin für alle EP-Abgeordneten sein muss? Nöö!
    markiert von mir

    Das heisst, gemäss Deiner Definition sind manche EPler keine Europäer.
    Entweder ist sie für alle Europäer die Präsidentin, dann auch für alle EPler, da diese Europäer sind oder nur für einen Teil.

    Nur für einen Tel geht nicht.
    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
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  2. Avatar von Opelius
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Man kann aber nicht diese Partei von demokratischen Prozessen ausschliessen und damit den Wählern, den Bürgern sagen: Euch beachte ich nicht.
    Wer schließt sie aus? Sie sind da, aber niemand muss mit ihnen zusammenarbeiten.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  3. Inaktiver User

    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Muss sie das Amt ablehnen? Warum das denn? Selbst wenn sie von ein paar Nationalisten gewählt worden ist, sie ist gewählt, sehr knapp sogar.
    Ohne die "ein paar Nationalisten" hätte sie die Wahl nicht gewinnen können. Aber die polnischen und ungarischen Nationalisten scheinen sie, im Gegensatz zu den deutschen, nicht zu stören.

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Die Wahl war geheim und kein Abgeordneter muss vorher oder nachher seine Entscheidung rechtfertigen.Er ist wie es in unserer Verfassung steht, nur seinem Gewissen verpflichtet.
    Du kannst uns jetzt sicher erklären, warum nur zwei Tage vor der Wahl der Generalsekretär der CDU nach Polen fuhr, um sich dort mit dem Nationalisten Kaczynski zu treffen.

  4. Inaktiver User

    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Anders kann ich mir das nicht vorstellen, es hat ja keinen Sinn, ihr erst ein Ministeramt zu geben, um ihr einige Monate später das neue Amt wegzunehmen, um sie als Kandidatin zu präsentieren.
    Eben. Ich denke, Merkel signalisiert damit, dass Kramp-Karrenbauer als Kanzlerkandidatin nicht infrage kommt. Sie wird Ministerin und da sei sie "gut aufgehoben" , für mehr reiche es nicht. Aber es kann natürlich auch sein, dass der Start ins Kanzleramt von einem Ministersessel etwas geschmeidiger angestoßen werden sollte.

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Und wenn Merkel nicht mehr AKK möchte, wen dann?
    Ich denke, Merz wird es machen.


  5. Registriert seit
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich denke, Merz wird es machen.
    Nein, das denke ich nicht. Merz und Merkel haben noch offene unbeglichene Rechnungen. Merkle hat bisher jede Rechnung beglichen, warum sollte es diesmal anders sein?
    Weber war das Bauernopfer für Seehofer. Sie hat Weber für die CSU ersatzlos gestrichen und der CSU erklärt, wo der Katzentisch steht und wer daran sitzt.

  6. Inaktiver User

    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Merkle hat bisher jede Rechnung beglichen, warum sollte es diesmal anders sein?
    Merkel wird nach den drei Landtagswahlen in Ostdeutschland vermutlich nicht mehr viel zu sagen haben.

  7. Avatar von Opelius
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ohne die "ein paar Nationalisten" hätte sie die Wahl nicht gewinnen können. Aber die polnischen und ungarischen Nationalisten scheinen sie, im Gegensatz zu den deutschen, nicht zu stören.

    Du kannst uns jetzt sicher erklären, warum nur zwei Tage vor der Wahl der Generalsekretär der CDU nach Polen fuhr, um sich dort mit dem Nationalisten Kaczynski zu treffen.
    Wahlwerbung. Ich denke die polnischen Nationalisten wollen insbesondere keine muslimischen Flüchtlinge in ihrem Land aufnehmen - nur katholische, und die sind nicht so zahlreich.
    Sie unterscheiden sich deutlich vom "Flügel" der AfD, die ganz andere Ziele verfolgen, die aus Sicht der Polen an die Zeiten des Generalgouvernement erinnern.
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    Geändert von Opelius (18.07.2019 um 11:45 Uhr)


  8. Registriert seit
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Merkel wird nach den drei Landtagswahlen in Ostdeutschland vermutlich nicht mehr viel zu sagen haben.
    Klingt schlüssig, aber bei Merkel glaube ich es erst, wenn ich es sehe. Mich würde es nicht verwundern, wenn sie noch mal antritt. Altmeyer ist nicht vermittelbar, da kann der noch so loyal sein.
    In der Tat, der Osten wird von sich reden machen, aber wie sagte es Kohl, der Osten ist zahlenmäßig nicht in der Lage, die Demokratie in Deutschland zu gefährden.
    Jetzt vor den Wahlen wird der Osten gelobt und viele Investitionen versprochen, sogar ein Turbinenwerk wird besucht, Turbinen für Kohlekraftwerke, ein Treppenwitz.
    Nach der Wahl ist dann ganz schnell Ruhe und die Medien werden den Osten totschweigen.


  9. Registriert seit
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Wahlwerbung. Ich denke die polnischen Nationalisten wollen insbesondere keine muslimischen Flüchtlinge in ihrem Land aufnehmen - nur katholische, und die sind nicht so zahlreich.
    Sie unterscheiden sich deutlich vom "Flügel" der AfD, die ganz andere Ziele verfolgen, die aus Sicht der Polen an die Zeiten des Generalgouvernement erinnern.
    Ich weiß nicht worüber wir gerade sprechen. 10 von 28 Mitgliedsstaaten sind für die Verteilung von Flüchtlingen, oder um es mit den Worten F.v.d.L. zu sagen, Mehrheit ist Mehrheit.
    Wird jetzt solange davon geredet, bis 10 von 28 eine Mehrheit bilden? Oder warten wir auf unsere Bundestagspräsidentin, bei der sind 100 von 700 auch eine Mehrheit.

  10. Avatar von Lukulla
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Wer schließt sie aus? Sie sind da, aber niemand muss mit ihnen zusammenarbeiten.
    Wenn eine angehende Chefin öffentlich sagt: ich bin froh, von ihnen [die rechte Fraktion] keine Stimme zu erhalten, dann ist das eine Art Ausschluss. Bei einer demokratischen Wahl stellt man sich allen Wahlberechtigten, und wenn dort Parteien oder Gruppierungen sind, die eine divergierende Weltanschauung haben, kann man doch nicht sagen, von Euch will ich keine Stimme.

    Abgesehen davon und das ist der Hohn daran, hat vdLeyen mit genau diesen Stimmen gewonnen. Die rechten Fraktionen von Polen und Ungarn habe zusammen 13, 17 und 26 Stimmen.
    Selbstverständlich muss man mit ihnen zusammen arbeiten in allen demokratischen Gremien, man kann sie doch nicht einfach ausschliessen?
    Ich wundere mich gerade.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eben. Ich denke, Merkel signalisiert damit, dass Kramp-Karrenbauer als Kanzlerkandidatin nicht infrage kommt. Sie wird Ministerin und da sei sie "gut aufgehoben" , für mehr reiche es nicht. Aber es kann natürlich auch sein, dass der Start ins Kanzleramt von einem Ministersessel etwas geschmeidiger angestoßen werden sollte.

    Ich denke, Merz wird es machen.
    Ich glaube nicht, dass Merz es macht. Das lässt Merkel nicht zu. Sie hat bisher alles durchgeboxt, was sie wollte, und damit wird sie am Ende ihrer politischen Zeit nicht aufhören. Den Merz will sie nicht. (Genau wie sie Weber nicht wollte und es mal wieder geschafft hat, dass er geschasst wurde, ohne dass sie direkt verantwortlich gemacht wurde)

    Inzwischen habe ich gehört, dass Journalisten nicht überrascht sind von der Personalie sondern sie sogar erwartet haben, da man besser auch ein Amt in der Regierung haben muss, um als Kanzler anzutreten. Da Kramp-Karrenbauer bisher nicht so geglänzt hat nach Aussen, wird ihr nun die grosse Bühne geboten. Aha!
    Also möchte Merkel doch sie als Nachfolge haben.
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