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  1. Registriert seit
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von bertrande Beitrag anzeigen
    Meine Skepsis ist auch noch größer geworden. Nach diesem Debakel wären auch für mich "Die Vereinigten Staaten von Europa" ein Horrorszenario.
    ja, das ist in der Tat ein Horrorszenario. Was für eine unglaubliche, bodenlose Frechheit den Wählern gegenüber. Ich kann diese ganze Institution nicht mehr ernst nehmen. Unfassbar- und auch wieder nicht- dass z.B. eine Satire-Partei drin ist und munter in allem mit abstimmen kann. Letztlich passt eine Frau von der Leyen ganz gut dazu.

    Leider wird es wohl sein, wie immer: bei der nächsten EU-Wahl hat das Wahl-Volk das meiste wieder vergessen und neues Wahlvolk lässt sich mit der nächsten Masche ganz gut bei Laune halten.
    Gruß Leni


  2. Registriert seit
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von -leni- Beitrag anzeigen
    Unfassbar- und auch wieder nicht- dass z.B. eine Satire-Partei drin ist und munter in allem mit abstimmen kann. Letztlich passt eine Frau von der Leyen ganz gut dazu.
    "Die Partei" hat zwei (!) Sitze im EU-Parlament. 751 Sitze im EU-Parlament aktuell.
    ...

    Europawahl: Die Partei von Martin Sonneborn holt zwei Sitze - SPIEGEL ONLINE
    Daraus:
    Der deutsche Satiriker Martin Sonneborn feiert nach 2014 einen weiteren Erfolg: Laut dem vorläufigen Ergebnis legte "Die Partei" bei der Europawahl um 1,8 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent zu. Sie zieht mit zwei Abgeordneten ins EU-Parlament ein.


    Anmerkung: Martin Sonneborn – Wikipedia
    Daraus:
    Biografie
    (...)
    Sonneborn wuchs zusammen mit seinem Bruder als Sohn eines Berufsberaters (Engelbert Sonneborn) und einer Hausfrau auf.[4] Er besuchte die Ursulaschule, ein katholisches Privatgymnasium in Osnabrück,[5] an der er sein Abitur ablegte. Nach dem Grundwehrdienst und dem Abschluss einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann in Osnabrück studierte er Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaft in Münster, Wien und Berlin. Seine Magisterarbeit schrieb er über das Satiremagazin Titanic und die Wirkungsmöglichkeiten von Satire. 1995 machte er ein Praktikum beim Satiremagazin Eulenspiegel und arbeitete anschließend als Redakteur bei der Konkurrenzzeitschrift Titanic, deren Chefredakteur er 2000 wurde. Dieses Amt gab er im Oktober 2005 an seinen Redaktionskollegen Thomas Gsella ab. Im November 2006 rief Sonneborn die Satirerubrik „Spam“ auf Spiegel Online als verantwortlicher Redakteur ins Leben, die Ende August 2016 wieder eingestellt wurde.[6][7]

    Sonneborn ist mit einer Armenierin verheiratet und hat zwei Töchter.[4][8][9]


    Mit beiden Abgeordneten bin ich über diverse Kanäle verlinkt und kann nur sagen.. selten so gute Beiträge, informativ, aufklärend - Alltag im EU-Parlament - bekommen. Natürlich auch mit der entsprechenden Satire .
    Und, v.a.D. mit entsprechender Fakten-Aufklärung, z.B. um die Personen, die da gerade die Posten bekommen (sollen).
    Danke!

    Zitat Zitat von -leni- Beitrag anzeigen
    Leider wird es wohl sein, wie immer: bei der nächsten EU-Wahl hat das Wahl-Volk das meiste wieder vergessen und neues Wahlvolk lässt sich mit der nächsten Masche ganz gut bei Laune halten.
    Nun. Bis dahin haben sich die Rechtspopulisten/und weiter rechts hoffentlich ein gutes Stück selber zerlegt. Sie sind ja aktuell fleißig dabei.

    Lega: Matteo Salvini streitet Zahlungen aus Russland ab | ZEIT ONLINE
    Daraus:
    Lega
    Matteo Salvini streitet Zahlungen aus Russland ab
    Vertraute des italienischen Innenministers haben Berichten zufolge in Moskau über die Finanzierung der Lega-Partei verhandelt. Nun soll die Staatsanwaltschaft ermitteln.


    Identitare Bewegung: Verfassungsschutz stuft die Gruppe als rechtsextremistisch ein - SPIEGEL ONLINE
    Daraus:
    Innere Sicherheit
    Verfassungsschutz stuft Identitäre Bewegung als rechtsextremistisch ein
    Lange galt die Identitäre Bewegung in Deutschland für den Verfassungsschutz als Verdachtsfall. Jetzt zählt sie als rechtsextremistisch. Ihre Positionen seien "nicht mit dem Grundgesetz vereinbar".

    Landtagswahl in Sachsen : Siegreich verloren | ZEIT ONLINE
    Daraus:
    Landtagswahl in Sachsen
    Siegreich verloren

    Die AfD darf bei der Sachsenwahl nur mit verkürzter Landesliste antreten – jetzt haben alle Parteien ein Problem.
    Ein Kommentar von Anne Hähnig


    Wobei hier es tatsächlich fraglich für mich ist, wie sich das entwickelt, ich ahne, nicht so gut..
    Opferrolle, alt bewährtes Konzept.

    ... ich könnte so viele Links hier posten...


    Deine Auffassung teile ich nicht. Ich bin optimistischer.
    In meinem Umfeld erlebe ich aufgeschreckte ältere Wähler. Diskussionen.. schwierig, aber nicht unmöglich.
    Gilt ebenso für "Wutwähler", ich erlebe tatsächlich einige, die jetzt nachdenken und über das rechte Spektrum der AfD jetzt doch nicht mehr so zu der "ich wähle die nur aus Protest"-Fraktion gehören wollen..

    Meine Wahrnehmung. Und die ist natürlich eine subjektive.
    Es tut sich etwas. Für meine Begriffe werden mehr Menschen aktiv.
    In viele Richtungen.
    Aber endlich auch vermehrt: gegen rechts.

    Geändert von indiegrandma (12.07.2019 um 00:20 Uhr)


  3. Registriert seit
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von indiegrandma Beitrag anzeigen

    Deine Auffassung teile ich nicht. Ich bin optimistischer.
    In meinem Umfeld erlebe ich aufgeschreckte ältere Wähler. Diskussionen.. schwierig, aber nicht unmöglich.
    Gilt ebenso für "Wutwähler", ich erlebe tatsächlich einige, die jetzt nachdenken und über das rechte Spektrum der AfD jetzt doch nicht mehr so zu der "ich wähle die nur aus Protest"-Fraktion gehören wollen..

    Meine Wahrnehmung. Und die ist natürlich eine subjektive.
    Es tut sich etwas. Für meine Begriffe werden mehr Menschen aktiv.
    In viele Richtungen.
    Aber endlich auch vermehrt: gegen rechts.

    Da ist meine Wahrnehmung völlig diametral und die Wahlergebnisse spiegeln genau das wieder, die Protestparteien erleben weiteren Zulauf. Dass die Etablierten das gerne anders hätten ist verständlich und das genau über die ergebenen Medien kommunizieren, geschenkt.
    Das was wir jetzt erleben ist brandgefährlich. Dem Wähler wird suggeriert, es ist egal was und wen du wählst, am Ende bestimmen wir, wer den Chef macht und wie es weitergeht.
    Am Ende bleibt dann nur noch übrig, immer radikaler zu wählen, verbunden mit der Hoffnung, dass die endlich von ihm gewählte Politikänderung eintritt.
    Die Behandlung der AfD in Sachsen, was die Streichung auf der Liste betrifft, dürfte den Altparteien so richtig auf die Füße fallen, sie kapieren es seit Jahren einfach nicht.


  4. Registriert seit
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Das was wir jetzt erleben ist brandgefährlich. Dem Wähler wird suggeriert, es ist egal was und wen du wählst, am Ende bestimmen wir, wer den Chef macht und wie es weitergeht.
    Am Ende bleibt dann nur noch übrig, immer radikaler zu wählen, verbunden mit der Hoffnung, dass die endlich von ihm gewählte Politikänderung eintritt. .
    Da hast Du leider recht. Warum Protestwähler in einer Situation ,die sich überhaupt nicht verbessert nun umschwenken ,ist nicht mal logisch zu erklären?
    Aber vielleicht ist politische Emotionalität ansteckend? Bei manchem scheint es fast so?
    Die Gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute ,welche die Welt nie angeschaut haben.

    Alexander v. Humboldt


  5. Registriert seit
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von indiegrandma Beitrag anzeigen
    [...]

    Deine Auffassung teile ich nicht. Ich bin optimistischer.
    In meinem Umfeld erlebe ich aufgeschreckte ältere Wähler. Diskussionen.. schwierig, aber nicht unmöglich.
    Gilt ebenso für "Wutwähler", ich erlebe tatsächlich einige, die jetzt nachdenken und über das rechte Spektrum der AfD jetzt doch nicht mehr so zu der "ich wähle die nur aus Protest"-Fraktion gehören wollen..

    Meine Wahrnehmung. Und die ist natürlich eine subjektive.
    Es tut sich etwas. Für meine Begriffe werden mehr Menschen aktiv.
    In viele Richtungen.
    Aber endlich auch vermehrt: gegen rechts.

    Vermehrt gegen rechts? Da müssen wir in unterschiedlichen Sphären unterwegs sein. Ich erlebe eher enttäuschte Linke (gerade Unimilieu Stichwort Meinungsfreiheit) oder Otto und Ottilie Normalverbraucher die je nach Emotion zu den Grünen oder zu etwas Konservativem tendieren, was auch immer das sein mag.

    Das Land ist gespalten. Wäre die AfD nicht derart indiskutabel, hätte sie noch viel mehr Zulauf.

    Der Hype um die Grünen ist spätestens dann vorbei, wenn es an den Geldbeutel geht, zumal wir einem Wirtschaftsabschwung entgegen taumeln.

    Diese Zerrissenheit und die Unduldsamkeit anderen Meinungen gegenüber macht mir große Sorge. Zumal es in der EU genauso ist.

    Was Salvini angeht: freue dich nicht zu früh. Wenn die NGO's so weitermachen und mit ihren Schiffen Einfahrt erzingen, gewinnt er noch mit absoluter Mehrheit Deutsche Politik und Besserwisserei kommt in Italien gar nicht gut an.
    Geändert von Analuisa (12.07.2019 um 22:41 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt


  6. Registriert seit
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Das was wir jetzt erleben ist brandgefährlich. Dem Wähler wird suggeriert, es ist egal was und wen du wählst, am Ende bestimmen wir, wer den Chef macht und wie es weitergeht.
    Kommt ja nicht so oft vor. Aber da stimme ich Dir absolut zu.

    Das, was mit Frau von der Leyen da passiert... geht gar nicht m.E. nach - und - so wie ich gestern die Grünen, die Linken gehört habe, wird sie von der Seite keine Stimmen bekommen bzw. wenn, eher wenige.
    War gestern noch bei meinen Eltern, ü70ig, ü80ig - sie sind beide mega enttäuscht und sauer, weil ihre Stimme quasi umsonst war, sie hatten für einen der aufgestellten Spitzenkandidaten ihre Stimme geben.

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Am Ende bleibt dann nur noch übrig, immer radikaler zu wählen, verbunden mit der Hoffnung, dass die endlich von ihm gewählte Politikänderung eintritt.
    Das ist wohl so, die Frage ist allerdings, ob sich die AfD jetzt weiter an ihrer eigenen Spaltung arbeitet und von daher für einige dann doch nicht mehr wählbar ist.

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Die Behandlung der AfD in Sachsen, was die Streichung auf der Liste betrifft, dürfte den Altparteien so richtig auf die Füße fallen, sie kapieren es seit Jahren einfach nicht.
    Da finde ich die Argumentation von Dir nicht ganz korrekt. Fakt ist ja, dass die AfD - trotz Aufforderung der Nachbesserung - es nicht geschafft hat (!!!), nach gültigem Recht die Listen entsprechend einzureichen. Man könnte sich ernsthaft fragen, wieso nur.... ???

    Insgesamt wird es aber, da gebe ich Dir schon wieder recht, am Ende die AfD-Wähler bzw. Neu-AfD-Wähler erst recht motivieren, auch in ihrer Wut, dass sie per Vorsatz ausgegrenzt werden.
    Aber s.o. der Fehler, der ist AfD-hausgemacht, das finde ich sehr wichtig zu erwähnen.


  7. Registriert seit
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Vermehrt gegen rechts? Da müssen wir in unterschiedlichen Sphären unterwegs sein. Ich erlebe eher enttäuschte Linke (gerade Unimilieu Stichwort Meinungsfreiheit) oder Otto und Ottilie Normalverbraucher die je nach Emotion zu den Grünen oder zu etwas Konservativem tendieren, was auch immer das sein mag.
    Das erlebe ich auch - mit Bezug zu den Grünen - bei älteren Wählern, die sich enttäuscht von CDU/CSU/SPD abwenden. Und da sind sie ja auch gleich bei "gegen rechts", die Position der Grünen ist ja deutlich in der Hinsicht.

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Das Land ist gespalten. Wäre die AfD nicht derart indiskutabel, hätte sie noch viel mehr Zulauf.
    Mal abgesehen vom "Flügel" und anderen rechten Kräften in der AfD, die da so wirken... jede/r, gerade Frauen, die sich ernsthaft mit dem Wahlprogramm der AfD auseinandersetzen, können doch nur den Kopf schütteln, bei all den Vorstellungen, die eher nach 50iger Jahre aussehen.. Abgesehen von immer noch kein Rentenkonzept... Abgesehen von der offenen Homophobie in dieser Partei mit Frau Weidel in entsprechender Position...

    Ach.. wie wunderbar, flattert gerade rein...
    AfD: Bjorn-Hocke-Flugel und Alice Weidel schliessen Bundnis - SPIEGEL ONLINE
    Daraus:
    Der rechten AfD-Plattform "Flügel" unter der Führung von Björn Höcke ist es nach SPIEGEL-Informationen gelungen, ein Bündnis mit Alice Weidel, AfD-Fraktionschefin im Bundestag, zu schließen. Nachdem Weidel einst treibende Kraft des Parteiausschlussverfahrens gegen Höcke war, haben sich die früheren Kontrahenten seit etwa einem Jahr mindestens dreimal getroffen und vereinbart, einander nicht mehr öffentlich anzugreifen.

    Vermittelt wurde die Einigung durch den rechten Verleger Götz Kubitschek, der Weidel als "kluge, offene, belesene Frau" bezeichnet, die stets bereit sei, angelesene Vorurteile abzubauen. Kubitschek ist ein Vertrauter Höckes und gilt als intellektueller Wegbereiter eines modern verbrämten Rechtsextremismus.

    Weidel wisse längst, "dass die Partei Björn Höcke und sein Netzwerk nicht abschütteln kann, ohne Schaden zu nehmen", sagte Kubitschek dem SPIEGEL. Bei den Treffen mit ihr sei es um Strategiefragen gegangen. Sein Fazit: "Alle Beteiligten sind sich einig darin, dass die Befriedung der Partei eine der wichtigsten Aufgaben überhaupt ist."

    Na dann. Jetzt kann kein AfD-Wähler sich mehr mit "Wutwähler", "Protestwähler" rausreden; jetzt ist die Ausrichtung der Partei mehr als offenkundig bzw. öffentlich bestätigt.

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Der Hype um die Grünen ist spätestens dann vorbei, wenn es an den Geldbeutel geht, zumal wir einem Wirtschaftsabschwung entgegen taumeln.
    Kann gut sein, aber da wage ich erstmal keine Prognose. Ich erlebe viele ältere enttäuschte Wähler, die die Vorstellung Robert Habeck als Kanzler gar nicht schlecht finden (in der Mehrzahl Frauen).

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Diese Zerrissenheit und die Unduldsamkeit anderen Meinungen gegenüber macht mir große Sorge. Zumal es in der EU genauso ist.
    Dito.

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Was Salvini angeht: freue dich nicht zu früh. Wenn die NGO's so weitermachen und mit ihren Schiffen Einfahrt erzingen, gewinnt er noch mit absoluter Mehrheit Deutsche Politik und Besserwisserei kommt in Italien gar nicht gut an.
    Das ist auch sehr viel Wunschdenken von meiner Seite, gebe ich ja zu. Schon bei Berlusconi kam ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus, was die italienischen Wähler ihm durchgingen ließen. Die achso katholischen ganz besonders.

  8. Avatar von Palma
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Was Salvini angeht: freue dich nicht zu früh. Wenn die NGO's so weitermachen und mit ihren Schiffen Einfahrt erzingen, gewinnt er noch mit absoluter Mehrheit Deutsche Politik und Besserwisserei kommt in Italien gar nicht gut an.
    In der Tat! Ich bin vor ein paar Tagen aus Italien zurückgekommen. Wenn man die Italiener nach Salvini fragt, bekommt man immer die gleiche Antwort: "Salvini ist gut für Italien. Er schützt uns vor Migranten, vor der EU und vor Deutschland." Und dem deutschen Außenminister fällt nichts anderes ein als nur noch mehr Öl ins Feuer zu gießen. Ihm scheint - im Bewusstsein der eigenen moralischen Überlegenheit - für die angespannte Situation jede Sensibilität zu fehlen. Italien wurde und wird in der Migrantenfrage allein gelassen - und Deutschland steigert sich jetzt in einen Psychokrieg mit Italien und tut selbst nichts zur Entspannung der Lage.
    Das wahre Vergnügen ist nicht, etwas zu wissen, sondern es herauszufinden. Isaac Asimov


  9. Registriert seit
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Zitat Zitat von Palma Beitrag anzeigen
    In der Tat! Ich bin vor ein paar Tagen aus Italien zurückgekommen. Wenn man die Italiener nach Salvini fragt, bekommt man immer die gleiche Antwort: "Salvini ist gut für Italien. Er schützt uns vor Migranten, vor der EU und vor Deutschland." Und dem deutschen Außenminister fällt nichts anderes ein als nur noch mehr Öl ins Feuer zu gießen. Ihm scheint - im Bewusstsein der eigenen moralischen Überlegenheit - für die angespannte Situation jede Sensibilität zu fehlen. Italien wurde und wird in der Migrantenfrage allein gelassen - und Deutschland steigert sich jetzt in einen Psychokrieg mit Italien und tut selbst nichts zur Entspannung der Lage.
    Nun. Aber gerade von dort kann Frau von der Leyen nun auf Unterstützung hoffen, hält sie sich an die "Regeln", die da vorgegeben werden.

    Aus dem unten verlinkten Artikel:
    Auch von der rechtspopulistischen Fraktion Identität und Demokratie (ID), in der die Abgeordneten der AfD und der Lega von Italiens Innenminister Matteo Salvini sitzen, dürfte von der Leyen zumindest in Teilen unterstützen. Zumindest von Salvini, dessen Partei 28 der 73 Abgeordneten stellt, kamen positive Signale - vorausgesetzt von der Leyen hilft einem Lega-Politiker auf den Posten des Wettbewerbskommissars.


    "Spannende" Entwicklung in Bezug auf die Stimmen, die Frau von der Leyen braucht, denn so sicher ist es nicht, ob sie sich durchsetzt.
    Beim Lesen dieses Artikels... ich kann verstehen, dass sich viele angewidert abwenden. Auch ich fühle mich gerade damit ... sauer sauer sauer.

    Balanceakt fur die Mehrheit: Wie weit nach rechts ruckt von der Leyen? - n-tv.de

    P.S.
    Interessant gerade im heute journal.. da wurde nur die "Schmutzkampagne" aus SPD-Reihen erwähnt. Kein Wort in Bezug auf die Rechten. Schade. Mal sehen, was von heute plus kommt.

    P.P.S. Mich hat, mal wieder, Martin Sonneborn darauf aufmerksam gemacht. Merci.
    Geändert von indiegrandma (12.07.2019 um 22:21 Uhr) Grund: P.S.

  10. Avatar von Palma
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    AW: Europawahl Mai 2019

    Quantitativ sind von der Leyens Chancen also gar nicht so schlecht. Das Problem ist, dass sie sich entscheiden muss, wen sie als Unterstützer haben will und wen lieber nicht.

    Ich glaube, von der Leyen nimmt alles, was sie kriegen kann. Es ist ein bisschen wie bei der Fußball-WM. Wenn man Weltmeister geworden ist, fragt kein Mensch mehr danach, ob das Finale ein schönes und faires Spiel war.

    Zitat Zitat von indiegrandma Beitrag anzeigen
    Interessant gerade im heute journal.. da wurde nur die "Schmutzkampagne" aus SPD-Reihen erwähnt. Kein Wort in Bezug auf die Rechten. Schade.
    Typisch Lückennachrichten.
    Das wahre Vergnügen ist nicht, etwas zu wissen, sondern es herauszufinden. Isaac Asimov

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