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14.04.2019, 11:17Inaktiver User
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
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14.04.2019, 11:22Inaktiver User
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14.04.2019, 11:26Inaktiver User
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
@arabeske,
auch wenn*s nur "Einzelfälle" sind, es stimmt. Ich kenne ähnliche Fälle, nur da sind die Leute nicht ausgewandert, sondern hier geblieben, mit Wissen und Qualifikationen, die nun brachliegen. Nicht jeder wandert aus oder arbeitet wochen-, monatelang außerhalb der Heimat, wenn er da familiäre Verpflichtungen hat.
Ich kenn auch Menschen, die aus dem Osten Deutschlands in den Süden Deutschlands gezogen sind und täglich in die Schweiz pendeln, weil man da ihre Studienabschlüsse aus DDR-Zeiten anerkannt und sich zu nutze gemacht hat. Das liegt m.E. aber nicht am Staat, sondern an den Unternehmen, die da teilweise einen Dünkel hatten. Das betrifft übrigens ziemlich viele ostdeutsche Vorwende Fachschulabsolventen, die sind in großer Zahl nach der Wende arbeitslos geworden und aus dem Osten abgwandert.
So nun lass ich das aber, sonst wird es OT.
Im engsten Umkreis habe ich allerdings junge gut ausgebildete Menschen, die bei einem größeren "Rechtsruck" in Deutschland mit dem Gedanken spielen, Deutschland zu verlassen - nicht wegen des Geldes. Da legen die eher keinen Wert drauf. Aber auch das sind keine besorgniserregenden Größenordnungen.
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14.04.2019, 11:29
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
Bitte definiere was "es ist schon länger zu beobachten" und "qualifizierten Mittelstand" für dich bedeutet. Sonst reden wir noch aneinander vorbei.
Das Einwanderungsgesetz wird seit Jahrzehnten von der CDU blockiert. SPD und Grüne haben mehrfach ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild eingebracht. Zuletzt von den Grünen 2018.
[Beitrag an die Editierung der Moderation angepasst ]Geändert von xanidae (14.04.2019 um 22:01 Uhr) Grund: Zitat angepasst
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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14.04.2019, 11:33
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
Das finde ich sehr interessant, denn meine Erfahrungen mit der Schweiz als "Auswanderungs-" oder "Pendlerland" ist eher negativ. Selbst wenn der Beruf dort sehr gefordert und gewünscht ist, man mit großen Summen und Unterstützung "abgeworben" wird, so ist das Arbeitsklima dort als Migrant aus D nicht so einfach. Ich kenne einige im Grenzgebiet, die nicht mehr in der Schweiz arbeiten, auch wenn es mehr Geld gäbe. Das mobbinghafte Arbeitsklima ggü den Deutschen, ist das Geld wohl nicht wert.
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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14.04.2019, 11:35
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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14.04.2019, 11:42Inaktiver User
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
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14.04.2019, 11:45Inaktiver User
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
@xani,
so macht halt jeder doch die unterschiedlichsten Erfahrungen. Unsere Bekannten erlebten das misstrauische Beäugen eher im süddeutschen Wohnort.
Deswegen kann man vieles eben nicht generell pauschalieren, auch wenn es Beispiele dafür gibt, es ist eben nicht die Masse, wie man gern glauben machen möchte. Wobei die Beispiele von Arabeske durchaus stimmen. Ich stamme ursprünglich aus einer ostdeutschen Gegend mit viel Textilindustrie, da gabs ja auch nicht nur Produktionsarbeiter, sondern Ingenieurpersonal. Da sind durchaus viele tatsächlich in andere europäische Staaten ausgewandert, bevorzugt Schweiz, Schweden und Norwegen. Sind streng genommen Wirtschaftsflüchtlinge. Die haben die letzten Jahre hier gefehlt und fehlen mindestens die nächsten 10 bis sie in Ruhestand gehen könnten immer noch.
Bitte jetzt nicht als Ossijammern verstehen - ist einfach nur ne Feststellung.
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14.04.2019, 11:54Inaktiver User
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
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14.04.2019, 12:09
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
Im Hinblick auf die Digitalisierung ist das "Migrationsproblem" doppelt oder einfach, sowieso das viel ( ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll ) unbedeutendere.
Aber vielleicht ist es einfacher sich über deutsch und nicht deutsch, Aus-oder Einwanderung Gedanken zu machen, als darüber, wer überhaupt ( wie qualifiziert er auch immer sein mag ) noch welche Arbeit verrichten kann.
Also bleiben wir so lange bei dem Thema, bis wir um das andere gar nicht mehr drum herum kommen.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm




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