Dass es gerade für Menschen, die schlecht hören oder sich sich schlecht ausdrücken können, schwierig ist, sehe ich durchaus. Zumal Ärzte zwischen den Zeilen "hören" können sollten.
Vielleicht sollte man eine Berufserlaubnis auf Probe machen.
Dennoch... dies liegt in den Händen der Ärztekammern auf Landesebene. Berlin ist strenger als NRW.
( Bei uns geht es auch um Diagnosegespräche in der Prüfung).
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13.04.2019, 16:12Inaktiver User
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
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13.04.2019, 17:05
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
Bei der heutigen schnellen Taktung der Arbeit von Krankenhausärzten ist es schon ein Glück, wenn Deutsch-Muttersprachler Dinge verstehen, die zwischen den Zeilen mitschwingen - bei Fremdsprachlern kannst du das komplett vergessen. Ich spreche aus Erfahrung. Wie oft habe ich, wenn ich bei der Ausübung meiner beruflichen Tätigkeit zufällig ein Arzt-Patient-Gespräch mitgehört habe, dem Arzt hinterher übersetzt, was der Patient andeuten/aussagen wollte.
Wenn du jemanden als Arzt anstellst, hat er Entscheidungsbefugnisse. Klar muss er bei Fragen, die seinen Erfahrungshorizont übersteigen, seinen zuständigen Oberarzt fragen, bevor er eine Anordnung trifft, aber dafür muss er seine Grenzen kennen. Es ist also riskant, jemanden einzustellen, bei dem man nicht sicher ist, ob er die Anforderungen erfüllt.Vielleicht sollte man eine Berufserlaubnis auf Probe machen.
Ich wäre für strenge fachliche und sprachliche Prüfungen, bevor ein ausländischer Arzt einen Arbeitsvertrag bekommt. Die Einstellungen erfolgen meines Wissens heute, trotz Ärztemangels, immer noch auf Probe, d.h. man wird jemanden schon los, wenn er nicht die erwartete Leistung bringt.
In erster Linie plädiere ich aber, wie schon ausgeführt, für eine deutliche Erweiterung der Ausbildungskapazitäten an den medizinischen Fakultäten. (Und für andere Auswahlkriterien für zukünftige Medizinstudenten, aber das führt jetzt endgültig vom Strangthema weg)Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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13.04.2019, 18:23Inaktiver User
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
Da geh ich voll mit.
Mich ärgert nur, wenn die Ärztekammern behaupten, dass sie daran nichts ändern könnten. Sie können! Warum tun sie es dann nicht?
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13.04.2019, 18:33
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
Ja, die Frage ist ernst gemeint.
Die CSU und - vor Merkel - auch die CDU gelten/galten als Parteien, die eher rechts zu verorten sind.
Was sollte ich als mündiger Bürger wissen, um zu wissen, dass "rechts" für etwas Negatives steht?
Nicht alles, was rechts ist, meint AfD etc.. Eigentlich klar.
Kommst du eventuell aus den Neuen Ländern, weil dir das nicht völlig klar ist?
Ich war übrigens bis vor einigen Jahren kein CSU-Wähler, empfinde die CSU aber mittlerweile neben den Freien Wählern als sehr kompetente Parteien.
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13.04.2019, 18:43Inaktiver User
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
Mir ist das Verteufeln von "rechts" auch nicht verständlich.
Per definitionem haben wir aktuell mit einer CDU-Kanzlerin eine "rechte Regierung".
Darf es nichts mehr ausser "links" geben, ???dann sind wir nicht mehr weit weg von einer Diktatur und einem "Einparteienstaates".
Solch ideologischen Statements machen mir dann schon Angst.
Vorallem wenn auch nicht mehr zwischen "rechts" und "rechtsradikal oder faschistoid" unterschieden wird.
Und wo bleibt da eine aufgeklärte Staatsräson. Ich habe den Eindruck, es wird nur noch mit Emotionen und ideologischen Verbrämungen sowie "political correctness" agiert und manipuliert bzw. diffamiert.
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13.04.2019, 19:21Inaktiver User
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
Eher bürgerlich konservative Mitte. Was in Deutschland nicht gleich rechts ist (aber tickt Deutschland auch etwas anders). Bestimmte reaktionäre Strömungen der genannten Parteien konnte man schon rechts verorten. Entscheidend ist das Weltbild der politisch Rechten. Die Republikaner in den USA füllen das Weltbild ganz gut, ohne (Trumpisten als Ausnahme) extremistisch zu sein.
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13.04.2019, 19:40Inaktiver User
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
Zu Zeiten Kohls war das ganz sicher keine Partei der Mitte.
Die CDU war noch nie eine Partei der Mitte, sie hat sich erst seit ein paar Jahren dazu deklariert als sich Merkl dazu entschied, sich strategisch die linken und grünen Meinungen zu eigen zu machen (begann wohl mit dem radikalen Ausstieg aus der Atomkraft aufgrund von Fokushima), um deren Wähleranteile abzugraben.
Wenn du das irgendeinem Parteimitglied vor dem letzten Drittel der merkelscher Ära ins Gesicht gesagt hättest, dass er nicht zu einer rechten Partei gehöre, hätte er wohl schallend zu Lachen begonnen.
Diese "Mitte-Definition" ist sehr neuzeitlich.
Bitte mach dich parteipolitisch erst etwas kundig, bevor du solche falsche Fakten verbreitest.
Dankeschön!
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13.04.2019, 19:43
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
Komisch. Der hiesige CDU Kreisverband bezeichnet sich schon seit den 80gern als "konservative Mitte der Gesellschaft".
Müssen das wohl falsch verstanden haben.
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13.04.2019, 19:49Inaktiver User
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
Und haben/hatten damit Erfolg. Konservative Mitte hat sich zwischenzeitlich geändert und spaltet sich gerade in traditionell konservative Mitte (AKK/CDU) und städtische besitzstandwahrende Mitte mit ökologischem Gewissen (Grünen).
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13.04.2019, 21:07Inaktiver User
AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem
Aus Wikipedia:
[B]Parteienlandschaft in Deutschland
Siehe auch: Geschichte der Parteien in Deutschland
Innerhalb des demokratischen Spektrums wird der Begriff „rechts“ heute meist mit „bürgerlich“ gleichgesetzt und für die entsprechenden Parteien (in Deutschland vor allem CDU/CSU und teilweise FDP) verwendet, um sie von der „Linken“ abzugrenzen.
Völliger Quark zu behaupten CDU/CSU sei keine rechte Partei.Geändert von Inaktiver User (13.04.2019 um 21:33 Uhr)


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