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    AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Denke, dies liegt auch an dem "Angebot" das jedes Land durchs seine Ausgestaltung und Gewichtung setzt. Ein sehr umfassender - noch dazu quasi für (fast) jeden zugänglicher - Sozialstaat mit entsprechen hohen Steuern für Gutverdiener, zieht andere Leute an als ein Land mit eher rudimentärem sprich residualem Sozialsystem und dafür geringeren Steuersätzen. Ganz ohne jede Wertung, welches Modell nun besser oder erstrebenswerter ist. Dieser Zusammenhang scheint mir völlig logisch.
    Aber damit hast du jetzt nicht die Schweiz oder Norwegen z.b. gemeint - oder?
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

  2. Inaktiver User

    AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    Uiuiu "rechts" - schlimmes Wort..*grusel*

    Wieso ist "links" eigentlich kein schlimmes Wort?
    Ist Deine Frage ernst gemeint?....

    Dann beschäftige Dich mit der deutschen Geschichte und den Definitionen
    Politisch links und politisch rechts.

    Als mündiger Wähler sollte man die Unterschiede kennen...eigentlich...

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    AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem

    Es ist lt. (Quelle Bundesärztekammer) im Jahre 2016 die Einwanderung ausländischer Ärzte um 4117 Personen gestiegen.

    Der grösste Anteil davon aus der EU und da wiederum aus Rumanien und Griechenland.

    Die Abwanderungen sind eher gleichbleibend bei ca. 2000 / Jahr. Davon der bei weitem grösste Anteil in die Schweiz.

    Die Ärzteschaft gehört zu den höchst-qualifizierten Berufen, die es überhaupt gibt. Ich sehe hier sogar ein 3-faches Migrationsproblem, wobei die Abwanderung bei deutschen Ärzten sich noch in Grenzen hält,

    sie findet nur im Verhältnis 1:2 statt.

    Ein Problem ist, dass die Qualifikation ausländischer Ärzte nicht dem deutschen Standard entspricht. Das 2. Problem ist der Entzug qualitativ hochwertiger Berufe aus den Herkunftsstaaten.

    Das 3. Problem, solange Nachschub aus Drittstaaten kommt, sieht der Staat bei der Bildungspolitik offensichtlich keine Veranlassung, mehr Ausbildungsplätze an unseren Unis einzurichten.

    Wer hier meint, es handele sich um Halluzinationen, Verschwörungstheorien, rechtes Gedankengut, möge doch bitte Zahlen und Quellen nennen, die diese oben angegebenen widerlegen.

    Wer über Begrifflichkeiten diskutieren will, ignoriert das Problem und lenkt ab. Es fällt schon auf, dass es hier User gibt, die sobald sie die Kombination "Migration und Problem" hören in den Ideologie Modus schalten und Diskussionen torpedieren, weil es angeblich rechtes Gedankengut sei.
    Geändert von auxout (13.04.2019 um 09:58 Uhr)
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

  4. Inaktiver User

    AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    Und in deutschland wird gejammert, dass in x branchen fachkräfte fehlen, wenns aber dann los geht, dann ist das alles immer zu teuer. Da werden dann höher dotierte stellen auch gerne mal nicht besetzt oder ganz gestrichen und ansonsten wird geguckt, wers für weniger geld macht. Das darunter die qualität mal leidet, wen interessierts, so lange rendite, aktienkurse und gewinnausschüttung stimmen.

    Dass das nicht unendlich gehen kann, ist eigentlich klar, so von außen betrachtet, und nur rumjammern, fachkräfte fehlen, ist keine lösung.

    Was da in Deutschland wer auch immer möchte, das ist die quadratur der kreises: in allem erster sein, aber nix dafür bezahlen wollen.

    arabeske
    Markierung von mir, weil ich das persönlich für einen Hauptpunkt erachte und fast täglich im betrieblichen Umfeld beobachte.
    Danke!

    (Und das hat mit Bevölkerungsaustausch null zu tun, sondern mit dem Slogan "Geiz ist geil". Putzigerweise betrifft das aber auch internationale Konzerne an deutschen Standorten)



  5. Inaktiver User

    AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem

    Zitat Zitat von auxout Beitrag anzeigen
    Es sind lt. (Quelle Bundesärztekammer) im Jahre 2016 die Einwanderung ausländischer Ärzte um 4117 Personen gestiegen.

    Der grösste Anteil davon aus der EU und da wiederum aus Rumanien und Griechenland.
    Der größte Anteil der 2016 zugewanderten Ärtzt/innen kommt laut Ärztekammer aus Syrien und machte einen Anteil von über 18 Prozent aus. Ausgerechnet 2016, das Jahr, in dem sich der Flüchtlings-Zugug auf dem Höhepunkt befand, hier als Beispiel heranzuziehen, ist schon bemerkenswert. Laut Bundeärztekammer kamen 2016 im Vergleich zum Vorjahr 6,5 Prozent mehr berufstätige Ärzte/innen aus Europa, 15,6 aus Afrika und 19,1 aus Asien. Im vergangenen Jahr lag die Steigerung bei Ärzt/innen aus Europa bei 5,2 Prozent, aus Afrika bei 11,5 Prozent und Asien bei 10,7 Prozent. Dass die Misere der ärztlichen Versorgung hausgemacht ist, gar keine Frage (2018 waren lediglich 18,9 Prozent der berufstätigen Ärzt/innen unter 35 Jahren jung), aber sie sagt auch nur etwas 0,87 Prozent aller Berufstätigen im Land aus.
    Ein Problem ist, dass die Qualifikation ausländischer Ärzte nicht dem deutschen Standard entspricht.
    Für diese Aussage liefer bitte mal Belege. Vielleicht kannst du mir dann auch erklären, warum die Ärztekammer sie nach einem nicht gerade einfachen Verfahren trotzdem zulässt.

    Wer hier meint, es handele sich um Halluzinationen, Verschwörungstheorien, rechtes Gedankengut, möge doch bitte Zahlen und Quellen nennen, die diese oben angegebenen widerlegen.

    Wer über Begrifflichkeiten diskutieren will, ignoriert das Problem und lenkt ab. Es fällt schon auf, dass es hier User gibt, die sobald sie die Kombination "Migration und Problem" hören in den Ideologie Modus schalten und Diskussionen torpedieren, weil es angeblich rechtes Gedankengut sei.
    Ach, keine belegbaren Fakten zu nennen, sondern sich auf eine einseitige Meinungsäußerung zu beziehen, oder bewusst Zahlen vergangener Jahre ausgewählt wurden, obwohl die des Vorjahres von der selben Quelle verfügbar sind, hat nichts mit einem "Ideologie-Modus" zu tun? Mängel in der Argumentation aufzuzeigen als "Torpedieren"der Diskussion zu bezeichnen, finde ich ausgesprochen fragwürdig.

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    AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ach, keine belegbaren Fakten zu nennen, sondern sich auf eine einseitige Meinungsäußerung zu beziehen, oder bewusst Zahlen vergangener Jahre ausgewählt wurden, obwohl die des Vorjahres von der selben Quelle verfügbar sind, hat nichts mit einem "Ideologie-Modus" zu tun? Mängel in der Argumentation aufzuzeigen als "Torpedieren"der Diskussion zu bezeichnen, finde ich ausgesprochen fragwürdig.
    Jetzt hängst Du Dich auch noch daran auf, dass ich statt 2017 die Statistik von 2016 poste.
    Hauptsache, es geht nicht um´s Problem, oder?

    Die größte Zahl ausländischer Ärzte kommt aus Rumänien (4.285), Griechenland (3.118) und Syrien (2.895).

    Dies hier aus der Statistik 2017
    "Die beliebtesten Auswanderungsländer sind – wie in den vergangenen Jahren – die Schweiz (641), Österreich (268) und die USA (84). Für etwas Entlastung sorgt die weiterhin recht hohe Zuwanderung aus dem Ausland. Der Ärztestatistik zufolge ist die Zahl der in Deutschland gemeldeten Ärztinnen und Ärzte aus EU-Ländern und aus sogenannten Drittländern im Jahre 2017 um 4.088 auf 50.809 gestiegen"


    ... und hier Kritik der Ärztekammer Westfalen-Lippe an den Qualifikationen.
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

  7. gesperrt

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    AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    Aber damit hast du jetzt nicht die Schweiz oder Norwegen z.b. gemeint - oder?
    Der Vergleich mit derart kleinen Ländern (beide deutlich < 10 Mio. Einwohner; ich meine Norwegen sogar nur ca. 5 Mio.) ist meist nicht ganz einfach. In vielen Fällen spielen hier auch Sonderfaktoren eine Rolle, die entsprechende soziale Leistungen ermöglichen. Beispiel Schweiz: Dort achtet man z. B. sehr genau darauf, wer in das Land kommt (gezielte Zuwanderung in den Arbeitsmarkt und nicht in das Sozialsystem) und wem sich damit die Möglichkeit eröffnet, im Notfall überhaupt soziale Leistung zu erhalten. Beispiel Norwegen: Hier gibt es z. B. die Besonderheit eines Ölfonds (m. W. der größte Staatsfonds der Welt) mit einem Volumen von knapp 900 Milliarden ...

    By the way: Das ist fast so viel wie die deutschen Forderungen im Target2-System, die sich der Billion nähern …

    Mal ein konkretes Beispiel aus meinem Umfeld. Ein Prof. (damals noch nach der sog. C-Besoldung eingestuft - läuft heutzutage, glaube ich, unter W-Besoldungsgruppen) war an einer Uni in Baden-Württemberg angestellt. Sein Gehalt betrug - ohne Zulagen - knapp 7. 000 Euro. Nach dem Wechsel in die USA verdiente er etwa 650.000 Dollar per annum - mit deutlich besseren Hinzuverdienstmöglichkeiten (Gutachten, Expertisen usw.), mehr Mitteln für seine Forschungsprojekte bei gleichzeitig deutlich weniger Bürokratie - und seine steuerliche Belastung war auch signifikant gesunken. Das meine ich mit dem "Angebot" das verschiedene Länder z. B. Hochqualifizierten machen.

  8. VIP

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    AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem

    Zitat Zitat von auxout Beitrag anzeigen

    Dies hier aus der Statistik 2017
    "Die beliebtesten Auswanderungsländer sind – wie in den vergangenen Jahren – die Schweiz (641), Österreich (268) und die USA (84). Für etwas Entlastung sorgt die weiterhin recht hohe Zuwanderung aus dem Ausland. Der Ärztestatistik zufolge ist die Zahl der in Deutschland gemeldeten Ärztinnen und Ärzte aus EU-Ländern und aus sogenannten Drittländern im Jahre 2017 um 4.088 auf 50.809 gestiegen"
    Aus diesem Artikel:
    Für etwas Entlastung sorgt die weiterhin recht hohe Zuwanderung aus dem Ausland. Der Ärztestatistik zufolge ist die Zahl der in Deutschland gemeldeten Ärztinnen und Ärzte aus EU-Ländern und aus sogenannten Drittländern im Jahre 2017 um 4.088 auf 50.809 gestiegen. „Gerade in ländlichen Regionen leisten Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung. Wir können und sollten aber nicht versuchen, unser Fachkräfteproblem im ärztlichen Dienst durch Zuwanderung aus dem Ausland zu lösen“, sagte Montgomery. Die zugewanderten Kollegen fehlten in ihren Herkunftsländern. Auch seien enorme Anstrengungen nötig, die für eine gute Patientenversorgung notwendigen Fachsprachen-Kenntnisse zu prüfen. Die Ärztekammern engagierten sich auf diesem Gebiet in besonderer Weise. Montgomery erneuerte in diesem Zusammenhang seine Forderung, dass ausländische Ärzte aus Staaten, die nicht der Europäischen Union angehören, einen Nachweis über ihre Kenntnisse und Fähigkeiten durch Teilnahme am medizinischen Staatsexamen, d. h. durch Ablegen einer Prüfung analog dem 2. Abschnitt der „Ärztlichen Prüfung“ und durch Teilnahme am 3. Abschnitt der „Ärztlichen Prüfung“ erbringen sollten, um in Deutschland eine Zulassung zu erhalten. „Patienten haben einen Anspruch auf eine qualitativ hochwertige Behandlung. Deshalb muss auch bei zugewanderten Medizinern aus dem Ausland zweifelsfrei geklärt werden, dass sie über die gleichen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, wie ihre in Deutschland ausgebildeten Kollegen“, sagte Montgomery.


    Zitat Zitat von auxout Beitrag anzeigen
    ... und hier Kritik der Ärztekammer Westfalen-Lippe an den Qualifikationen.
    Kann jemand den Artikel lesen? Ich nämlich nicht, und es ist nicht klar warum, die Seite endet einfach nach der Überschrift.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem

    Vielleicht akzeptiert man ja einen Artikel aus der FAZ, der sich nicht nur auf Ärzte beschränkt, aber das angesprochene Problem für den gesamten qualifizierten Arbeitsmarkt umreißt.

    Die FAZ steht ja nicht unbeding für rechtes Gedankengut.
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

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    AW: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Kann jemand den Artikel lesen? Ich nämlich nicht, und es ist nicht klar warum, die Seite endet einfach nach der Überschrift.
    Ich kann ihn problemlos öffnen. Du kannst aber gerne auch nach anderen Berichten googeln, wo das Qualitätsproblem behandelt wird.
    Arztekammern engagieren und bemühen sich. Mehr scheint aber noch nicht passiert zu sein, warum wohl?
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