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  1. Avatar von powerwoman123
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    Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Ich habe gesucht, aber keinen Thread zu diesem wirklich wichtigen Thema gefunden: Jens Spahn will das Tranplantationsgesetz ändern: Organspende: Was Jens Spahn jetzt andern will | waz.de | Politik

    Ich bin durchaus für diese Widerspruchsregelung, weil sie die Menschen hoffentlich dazu bringt, sich überhaupt mal mit Organspenden zu befassen. Und nicht wie bisher einfach nur aus Interesselosigkeit oder Faulheit keinen Spenderausweis zu haben, obwohl sie durchaus aufgeschlossen für eine Spende wären.

    Wenn diese Regelung eingeführt wird, werde ich trotzdem widersprechen. Hirntot ist für mich eben nicht “ganz” tot, sondern man liegt im Sterben.
    LG
    Powerwoman

    "Irgendein Ziel muß man haben und ansteuern - der Sinn des Lebens kann nicht sein, am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen"
    Elke Heidenreich

  2. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von powerwoman123 Beitrag anzeigen
    Ich habe gesucht, aber keinen Thread zu diesem wirklich wichtigen Thema gefunden: [...]
    Hallo powerwoman,

    doch, es gab vor ca. einem halben Jahr einen Strang zu diesem Thema. Damals legte Spahn einen Gesetzentwurf zur Professionalisierung der Abläufe im Transplantationsgewerbe vor und brachte die Widerspruchslösung ins Gespräch. Die Diskussion wurde damals im Allgemeinen Forum geführt, bei dem Strang handelte es sich um ein Outtake aus einem Strang im Fassungslosen. Wer da mal reinlesen möchte: *klick*

    Allerdings ist es einem User, der sich für das Thema interessiert, nicht zuzumuten, zunächst 700 Beiträge nachzulesen, bevor er sich äußern kann. Es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, die Diskussion um die aktuellen Entwicklungen zu diesem Thema im Politikforum zu führen. Allerdings möchte ich zwei Bitten vorausschicken:

    1. bitte ich die TE darum, einen Link zu einem frei zugänglichen Medienartikel einzustellen, der gut und allgemeinverständlich erklärt, worum die aktuelle Debatte geführt wird. Der Artikel in deinem Link, powerwoman, ist kostenpflichtig.
    2. bitte ich allgemein darum, sachlich zu diskutieren, auf Argumente der Mitdiskutanten einzugehen und das Thema zu beachten.


    Diskussionen um das Thema Organspende pflegen sehr schnell emotional zu werden. Das ist einerseits verständlich, weil es sich um ein Thema handelt, das sehr elementare Dinge des Lebens berührt, andererseits ist Sachlichkeit einer konstruktiven Diskussion meist dienlicher.

    In diesem Sinne: Viel Spaß beim Diskutieren.

    Analuisa, Moderation


    Ergänzung: Ich habe mir erlaubt, den Titel zu ändern, da der von dir gewählte Titel irreführend ist. Es gibt (noch) keine "neue Widerspruchsregelung", es liegt ein Gesetzentwurf vor, von dem nicht klar ist, ob er angenommen werden wird.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
    Alle nicht mit "Moderation" gekennzeichneten Beiträge geben meine private Meinung als Userin wieder.

  3. Avatar von Brausepaul
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von powerwoman123 Beitrag anzeigen
    Ich bin durchaus für diese Widerspruchsregelung, weil sie die Menschen hoffentlich dazu bringt, sich überhaupt mal mit Organspenden zu befassen. Und nicht wie bisher einfach nur aus Interesselosigkeit oder Faulheit keinen Spenderausweis zu haben, obwohl sie durchaus aufgeschlossen für eine Spende wären.

    Wenn diese Regelung eingeführt wird, werde ich trotzdem widersprechen. Hirntot ist für mich eben nicht “ganz” tot, sondern man liegt im Sterben.
    Ich bin absolut gegen die Widerspruchsreglung.
    Das jeder damit erstmal automatisch zu einem potenziellen Ersatzteillager wird, empfinde ich als Nötigung.
    Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht.
    Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

    - Henry Ford -


  4. Registriert seit
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von Brausepaul Beitrag anzeigen
    Ich bin absolut gegen die Widerspruchsreglung.
    Das jeder damit erstmal automatisch zu einem potenziellen Ersatzteillager wird, empfinde ich als Nötigung.
    Ich finde die Widerspruchslösung gut.

    Damit würde der Druck aus dem Thema Organspende genommen. Wenn ich tot bin, brauche ich keine Organe mehr.

  5. Avatar von Brausepaul
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Ich finde die Widerspruchslösung gut.

    Damit würde der Druck aus dem Thema Organspende genommen. Wenn ich tot bin, brauche ich keine Organe mehr.
    Wer es so sieht wie du kann sich doch auch so einen Ausweis zulegen.
    Ich glaube auch nicht das es so viele Leute gibt, die sich darum noch nie Gedanken gemacht haben.
    In meinem Umfeld zumindest scheinen sich die meisten schon mal damit beschäftigt zu haben.
    Diese Widerspruchslösung setzt die Leute doch nur unter Druck.
    Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht.
    Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

    - Henry Ford -


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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Ich war bislang immer zu bequemmir einen Organspenderausweis zu besorgen, auch wenn ich diesen insgesamt für sehr sinnvoll halte.
    Wenn ich nun der Änderung nicht der neuen Regelung widerspreche, liegt das vermutlich auch nur an Bequemlichkeit.
    ❄️ 🌨 winter is coming 🌨 ❄️

  7. Avatar von jofi2
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Ich wäre vor allem dafür, dass die Ausweise abgeschafft werden und stattdessen ein zentrales Spenderregister erstellt wird. Die Einträge sollten von Ärzten nach Absprache mit dem Patienten gemacht werden.

    Ich denke, wenn es Routine würde, dass jeder Patient von seinem Arzt auf das Thema angesprochen und um eine Stellungnahme gebeten wird, würde das die Anzahl der Spender erhöhen, auch ohne dass die Widerspruchsregelung eingeführt wird.
    Der Arzt sollte auch doe Patienten informieren, dass außer einer ja/nein-Lösung auch differenziertere Lösungen möglich sind (z.B. Gewebe wird gespendet, Organe nicht) und dass man der Spende unter der Bedingung zustimmt, dass die Organe unter. Ollnarkose entnommen werden.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)


  8. Registriert seit
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von Brausepaul Beitrag anzeigen
    Ich bin absolut gegen die Widerspruchsreglung.
    Das jeder damit erstmal automatisch zu einem potenziellen Ersatzteillager wird, empfinde ich als Nötigung.
    Ja, sehe ich genau so. (Falls jemand etwas von einer Petition "dagegen" hört, würde ich mich über Info freuen.)

  9. Avatar von Brausepaul
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von nur_so Beitrag anzeigen
    Ich war bislang immer zu bequemmir einen Organspenderausweis zu besorgen, auch wenn ich diesen insgesamt für sehr sinnvoll halte.
    Wenn ich nun der Änderung nicht der neuen Regelung widerspreche, liegt das vermutlich auch nur an Bequemlichkeit.
    Mir wurde schon mehrfach ein Ausweis (unaufgefordert) zugeschickt, u.a. von der Krankenkasse.
    Wie ich vereinzelt von Bekannten hörte, hatten sie auch schon Ausweise in der Post.
    Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht.
    Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

    - Henry Ford -


  10. Registriert seit
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von nur_so Beitrag anzeigen
    Ich war bislang immer zu bequemmir einen Organspenderausweis zu besorgen, auch wenn ich diesen insgesamt für sehr sinnvoll halte.
    Wenn ich nun der Änderung nicht der neuen Regelung widerspreche, liegt das vermutlich auch nur an Bequemlichkeit.
    Bei mir hat diese Diskussion jedenfalls bewirkt, dass ich an mehreren Stellen (Portemonnaie, Auto, Büro etc.) den größer kopierten Ausweis hinterlegt habe, auf dem mit fettem Stift festgehalten ist, dass ich nicht spenden will. Das ist mir schon mit Blick auf Reisen in Länder, die jetzt schon diese unsägliche Widerspruchslösung haben, sehr wichtig.

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