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  1. Avatar von Simpleness2
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Ich bin auch erleichtert über die Entscheidung! Soviel Weitsicht hätte ich unseren Bundestagsabgeordneten gar nicht zugetraut.

    Das jeder Mensch automatisch als Ersatzteillager angesehen wird und dies mit immer mehr Druck gefordert wird, finde ich schlimm. Mit Druck meine ich die Medienberichte über zu wenige Spender verbunden mit Erfolgsgeschichten von Transplantierten oder Patienten die jahrelang vergebens auf ein Organ warten.
    Das ist Manipulation pur!
    Organspende ist eine Spende (Geschenk) und nichts was eingefordert werden kann und darf!

    Ich hatte in jungen Jahren einen Organspendeausweis. Später als ich mich näher mit der Organentnahme und Sterbeprozess befasst habe geändert d.h. alles ausgeschlossen. Vorsichtshalber trage ich ihn bei mir, damit niemand auf "dumme Ideen" kommt.

  2. Avatar von carassia
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von Simpleness2 Beitrag anzeigen
    Das jeder Mensch automatisch als Ersatzteillager angesehen wird und dies mit immer mehr Druck gefordert wird, finde ich schlimm. Mit Druck meine ich die Medienberichte über zu wenige Spender verbunden mit Erfolgsgeschichten von Transplantierten oder Patienten die jahrelang vergebens auf ein Organ warten.
    Das ist Manipulation pur!
    Ja. Die Berichterstattung der letzten Wochen hat mich noch mal in meiner Ablehnung bestätigt. Wenn so offensichtlich manipuliert wird, fehlt es ja offenbar an hieb- und stichfesten Argumenten. Vielleicht sollte man sich mal fragen, warum die Bereitschaft zu spenden wirklich so niedrig ist.

  3. Avatar von Sentenza_
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Professor Papier zu dem Thema

    DAS/NDR von gestern, ab 02:47
    Never argue with idiots. They drag you down to their level and beat you with experience.

    You never know how strong you are until being strong is your only choice.
    Bob Marley

    Sentenza
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  4. Avatar von carassia
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Ja, so sieht das jeder Verfassungsrechtler anders.

  5. Avatar von Sentenza_
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Ich hab es gestern zufällig gesehen, vielleicht interessiert es ja jemanden. Mit meiner Meinung hat es weder so noch so zu tun.
    Never argue with idiots. They drag you down to their level and beat you with experience.

    You never know how strong you are until being strong is your only choice.
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  6. Avatar von Gitta777
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Hier mal die Meinung von einem Patientenanwalt zum "Hirntod":
    YouTube

    Erscheint mir durchaus plausibel, weil die Organtransplantation ein im wahrsten Sinne des Wortes Mordsgeschäft ist, auch für die Pharmalobby.
    Ich habe kein Vertrauen und je mehr ich das Gefühl habe, die Organspende soll was Alttägliches sein, so wie man Ersatzteile im Lager bestelt, umso skeptischer bin ich.
    Früher oder später stößt jedem alles zu. Das Leben achtet auf Vollständigkeit.
    (George Bernard Shaw)
    Geändert von Gitta777 (17.01.2020 um 09:46 Uhr)

  7. Avatar von mono17
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Das mit dem Ersatzteillager ist allerdings stark polemisch.
    Die andere Lösung hat eine Widerspruchsmöglichkeit ja eindeutig vorgesehen.

    Dass Organtransplantation ein teilweise problematisches Geschäft ist,hängt halt auch damit zusammen, dass es wesentlich weniger Spender als Empfänger gibt.
    Bei mehr Spendebereitschaft sänke auch die Kriminalität.

    Alle 10Jahre gefragt zu werden,ist schon ein Fortschritt. Ich kann keinen Menschen zwingen,über etwas nachzudenken, aber ansprechen und damit evtl Nachdenken in Gang zu bringen geht schon.

  8. Avatar von carassia
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Das mit dem Ersatzteillager ist allerdings stark polemisch.
    Klar ist es das. Ebenso wie die Argumentation "Menschen müssen sterben, weil andere keine Organe spenden".

  9. Avatar von Akzent
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Hmmm ... ich bin auch Anhängerin der Widerspruchslösung, aber die Zustimmungslösung finde ich sooo schlecht nicht, da sie keine Eigeninitiative erfordert. Es sind doch viele, die den Ausweis gar nicht ausgefüllt haben, einfach nur, weil sie es immer wieder vergessen haben oder gerade keine Zeit war.

    Im Vergleich zu bisher ist die Zustimmungslösung schon eine Verbesserung.
    Mit der Zustimmungslösung verläuft doch alles so wie gehabt. Oder was hat sich da jetzt geändert? Und was ist die Versbesserung für die Beteiligten? Diejenigen die Spenden wollen haben einen Ausweis entsprechend ausgefüllt. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit bei einer Datenbank angemeldet zu sein. Das geht doch ausschliesslich nur mit Eigeninitiative sich dafür zu entscheiden. Die anderen, welche mit Spenden nichts zu tun haben wollen, haben keinen Ausweis und füllen ihn auch nicht aus.

    Nur wer beantwortet dann bei einem Menschen ohne Ausweis, mit Hirntod die ärztliche Frage nach einer eventuellen Organspende. Grundsätzlich ist es dann so, kein Ausweis keine Organspende. Dürfen Ärzte dann noch die Angehörigen, Betreuenden fragen und diese auf eine ev. Organspende hinweisen oder dürfen sie nur nach einem Organspendeausweis fragen?

    Aus den Gründen fand ich die Widerspruchslösung einfacherer, sicherer und zutreffender für alle Beteiligten.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee

    Geändert von Akzent (17.01.2020 um 11:02 Uhr) Grund: einen Nachsatz noch zugefügt.

  10. Avatar von Gitta777
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Das mit dem Ersatzteillager ist allerdings stark polemisch.
    Die andere Lösung hat eine Widerspruchsmöglichkeit ja eindeutig vorgesehen.

    Dass Organtransplantation ein teilweise problematisches Geschäft ist,hängt halt auch damit zusammen, dass es wesentlich weniger Spender als Empfänger gibt.
    Bei mehr Spendebereitschaft sänke auch die Kriminalität.

    Alle 10Jahre gefragt zu werden,ist schon ein Fortschritt. Ich kann keinen Menschen zwingen,über etwas nachzudenken, aber ansprechen und damit evtl Nachdenken in Gang zu bringen geht schon.
    Es wird vonseiten der Politik und der Ärztefunktionäre, der Pharmalobby gesagt "Wir brauchen mehr Organe, darin sind wir ja wohl einig", erinnert mich wirklich an eine Firma, in der man von diesem oder jenem Teil Nachschub benötigt.
    Ich finde das sehr makaber, die Verpflanzung von Organen von einem in den anderen Organismus als etwas ganz Normales und Natürliches anzusehen. Zumal der Spender nicht tot ist, sondern eben nur der von der Transplantationslobby geschaffene Begriff "hirntot" zutrifft.

    Wenn ein Organ nicht mehr funktioniert, dann muss ich mich damit abfinden, was sicher nicht einfach ist.
    Aber der menschliche Körper funktioniert nun mal nur eine gewisse Zeit. Wieso soll ich mir dann ein fremdes Organ einpflanzen lassen, lebenslang teuerste Medikamente schlucken (die Pharmalobby würde sich ja freuen), um dann nach paar Jahren auf das nächste Organ zu warten - wenn überhaupt.
    Dann möchte ich, wenn mein Leben für mich nicht mehr lebenswert ist, in Würde gehen dürfen, auch wenn die Gelddruckmaschine dann für immer ausfällt. Aber DAS will der gute Herr Spahn natürlich verhindern, da interessieren ihn andere, freiheitlich denkende Länder nicht. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
    Früher oder später stößt jedem alles zu. Das Leben achtet auf Vollständigkeit.
    (George Bernard Shaw)
    Geändert von Analuisa (17.01.2020 um 14:38 Uhr) Grund: Zitat repariert

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