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  1. Avatar von jofi2
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von ElCondor Beitrag anzeigen
    Eingebrachter Vorschlag: Den Hinterbliebenen eines Organspenders, wie Ehefrau + pro Kind unter 18 Jahren, erhalten min. 12 Jahre eine Rente von 100 € Monat/Organ/Empfänger!
    Dieser Betrag könnte locker aus den nachfolgenden Gewinnen der Medizin und Pharmazie finanziert werden, denn die gehen in die Millionen.
    Das halte ich für eine Form von Organhandel.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

  2. Avatar von Mijas
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Ja, siehst du. Das heißt, es kommen realistischerweise nur die als Spender in Betracht, die sich eindeutig geäußert haben - und dann ist die Widerspruchslösung eben gar nicht nötig. Kostet nur Geld und ist unmoralisch.
    Das Problem ist doch, das zu viele Menschen sich nicht, für oder gegen Organspende entschieden haben.
    Ich denke, die meisten Leute haben kein Organspendeausweis.
    Haben also nicht dokumentiert, ob sie Organspender sein wollen, oder nicht.
    Ich denke, viele sind einfach nur zu faul, sich einen Organspendeausweis zu besorgen und den auszufüllen.
    Deshalb die Widerspruchslösung. Dann müssen sie ihren Willen kundtun, wollen sie nicht spenden.

  3. Avatar von Brausepaul
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von Mijas Beitrag anzeigen
    Hat denn jeder, der hier schreibt, der nicht spenden möchte, einen Organspenderausweis, wo angekreuzt ist, das man der Organspende widerspricht ?
    Ja, seit die Diskussion um die Widerspruchslösung aufgekommen ist habe ich einen (Nicht)spenderausweis.
    Nein, natürlich ist es nicht schwer das schriftlich zu fixieren, aber bisher war ich eigentlich der Ansicht das man Selbstverständlichkeiten auch nicht explizit erklären muss.

    Ich muss ja auch keine Erklärung bei mir führen, in der ich explizit Abbuchungen zum Wohle der Allgemeinheit von meinem Konto widerspreche oder das ich bei jedem Arztbesuch automatisch Blut spenden muss, wenn ich keinen (Nicht)Blutspender-Ausweis vorzeige.
    Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht.
    Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

    - Henry Ford -


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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Könnten diejenigen, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht spenden möchten, damit leben, im Falle eines Falles dann auch kein Organ zu erhalten? Wäre eine solche Regelung für euch in Ordnung? Sollte fast so sein, wären alle Nichtspender, gäbe es schließlich auch nichts zu verteilen. Meine Frage ist aber ernst gemeint.
    ich selbst will kein fremdes Organ, aber nein, diese Regelung geht nicht. Medizin muss helfen ohne Ansehen der Person.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  5. Avatar von Brausepaul
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich selbst will kein fremdes Organ, aber nein, diese Regelung geht nicht. Medizin muss helfen ohne Ansehen der Person.

    gruss, barbara
    Das hat ja nichts mit dem Ansehen der Person zu tun.
    Wenn ich mich weigere mir ein Spenderorgan implantieren zu lassen kann mich niemand dazu zwingen.
    Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht.
    Du wirst auf jeden Fall recht behalten.

    - Henry Ford -


  6. Registriert seit
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von Mijas Beitrag anzeigen
    Das Problem ist doch, das zu viele Menschen sich nicht, für oder gegen Organspende entschieden haben.
    Ich denke, die meisten Leute haben kein Organspendeausweis.
    Haben also nicht dokumentiert, ob sie Organspender sein wollen, oder nicht.
    Ich denke, viele sind einfach nur zu faul, sich einen Organspendeausweis zu besorgen und den auszufüllen.
    Deshalb die Widerspruchslösung. Dann müssen sie ihren Willen kundtun, wollen sie nicht spenden.
    Ich hab ja auch einen Freund mit dieser Denke und ich versteh sie einfach nicht. Es ist doch ganz einfach, wenn du Leute auf deine Party einlädst plane doch mit denen die zugesagt haben, von denen kommen aber wahrscheinlich auch nicht alle. Die Leute welche abgesagt haben kommen definitiv nicht. Jene die garkeine Antwort gegeben haben kommen sicher auch nicht. Also kauf nicht immer so viel zu essen!

    Ich habe schon mal verlinkt wieviele Spendenausweise die Krankenkassen verschickt haben, die wurden ausgefüllt oder liegen schon lange auf dem Müll.


  7. Registriert seit
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    ich meine, dass auch Leute, die selbst nicht spenden wollen, ein Organ erhalten können.

    Ich vermute mal, dass die meisten, die als Organempfänger in Frage kommen, so krank sind, dass sie selbst eher nicht Spender sein können?

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  8. Avatar von jofi2
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von Brausepaul Beitrag anzeigen
    Das hat ja nichts mit dem Ansehen der Person zu tun.
    Wenn ich mich weigere mir ein Spenderorgan implantieren zu lassen kann mich niemand dazu zwingen.
    So ist es.
    Ich kenne jemanden, der eine Organspende von eine. Lebendspender abgelehnt hat.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

  9. Avatar von hillary
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von Brausepaul Beitrag anzeigen
    Das hat ja nichts mit dem Ansehen der Person zu tun.
    Wenn ich mich weigere mir ein Spenderorgan implantieren zu lassen kann mich niemand dazu zwingen.
    Da es nicht genügend Spenderorgane gibt, wird man dir wohl auch keins aufzwingen.
    Mir selber wäre es völlig egal, wer etwas von mir bekommt, wenn ich damit jemandem das Leben erleichtern könnte, meins wäre bei "hirntot" für mich nicht mehr lebenswert. Ich habe seit 20 Jahren einen Ausweis, wahrscheinlich wird immer weniger von mir brauchbar sein, aber was noch geht, darf genommen werden. Dafür habe ich mich damals bewußt entschieden. Ich war schon so oft im Krankenhaus, immer mit OP, und bei diversen unschönen Untersuchungen mit Analgosedierung, vielleicht sehe ich es daher abgeklärter.
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.

    Geändert von hillary (15.05.2019 um 09:48 Uhr) Grund: Tippfehler

  10. Avatar von Akzent
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von bruennette_2 Beitrag anzeigen
    I

    Mir widerstrebt der Gedanke, dass ich auf der Zielgerade meines Lebens, wenn ich dem Tod entgegengehe, von einer Ärzteschaft quasi den letzten Schubs ins Jenseits bekomme, also das Sterben eingeleitet wird, zudem ohne zu wissen, was im Sterbeprozess wirklich noch im Körper (und dem restlichen Gehirn) vor sich geht. Das würde ich dann doch gerne im eigenen Tempo, bzw als eigenes Schicksal, noch "er_leben" wollen....
    Glaubst du wirklich, ein Sterbeprozess, vor allem in natürlicher Form, ist etwas Schönes oder erstrebenswert zu erleben. Bestimmt nicht.


    Geändert von Akzent (14.05.2019 um 23:06 Uhr)

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