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  1. Registriert seit
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Fakten sind entweder "wahr" oder sie sind keine Fakten.
    Die Erde dreht sich um die Sonne. Ist ein Fakt,völlig unabhängig davon,ob wir das für "wahr" halten.
    Organspende ist aber kein Naturgesetz

  2. Avatar von mono17
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Es wäre viel zielführender in Forschung zu investieren, die es ermöglicht (in der Zukunft!), dass Patienten aus eigenen Zellen eigene Organe erschafft werden können.

    Forschung wurde ja nicht verboten. Da läuft glaube ich auch schon viel (und ethische Fallstricke gibt es auch da).
    Nur,bis dss spruchreif wird,vergeht sicher noch einige Zeit.

  3. Avatar von mono17
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Organspende ist aber kein Naturgesetz
    Nein, aber hinter medizinischen Fakten stehen öfter welche.
    Das war ein BEISPIEL.
    Und lief darauf heraus,dass bei Fakten völlig egal ist,ob wir die für "wahr" halten. Es sind trotzdem Fakten.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.


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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Es ist ja nicht so, dass alle Ärzte die Fakten genau so interpretieren wie huppsi.
    Erstens das. "3 Ärzte 7 Diagnosen"

    und darüber hinaus ist die Medizin eine Naturwissenschaft per definitionem aber ihre Geschichte ist geprägt von Forschung und Fortschritt. Und das heißt, dass sich immer wieder mal neue Erkenntnisse einstellen können. Und bis dato als Goldstandard betrachtetes sich als Fehleinschätzung herausstellt.

    Ich würde also medizinische Erkenntnisse nicht in einem Atemzug mit "Sonne, Mond und Sterne" nennen. Das hielte ich für Hybris und das ist ganz schlecht, wenn man Arzt ist.

    Auch die Astrophysik ist eine Wissenschaft, die Weltbilder auf den Kopf stellen konnte....

    ich bin übrigens nicht gegen Organspenden. ich bin nur komplett dagegen, Menschen dazu "zu bringen".
    Das muss aus einem selber heraus entstehen - oder nicht. Und "oder nicht", ist genauso wie gut wie "ja".

    Und "keine Ahnung, kein Bock" ist ebenfalls genauso!

    Wenn man diesen Pfad der Tugend verlässt, dann führt man Menschlichkeit ad absurdum.


  5. Registriert seit
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Nein, aber hinter medizinischen Fakten stehen öfter welche.
    Ich sag es dir nur ungern, aber "medizinische Fakten" sind so selten wie Einhörner....

    Wenn man es mit Lebewesen zu tun hat, sind Fakten selten.

  6. Avatar von huppsi
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Und das gestehst du denen nicht zu?
    Du denkst, ein Mensch der sich überhaupt mit dem Thema befasst (tun die allerwenigsten, der Eindruck hier im Thread trügt...), der kann nicht für sich selber beurteilen, was er für Fakt und was für Humbug hält?

    Du siehst deine Infos als Fakt. Andere sehen die ihren als solchen. Jeder, der sich mit dem Thema auseinandersetzt (und wie gesagt, es gibt auch überhaupt keine Verpflichtung dazu....), macht sich seinen eigenen Kopf. Und zieht eigene Schlüsse.

    Daran kannst du nichts ändern. Weder durch Missionierung, noch durch Beschulung, noch durch Beschimpfung

    Das ist die Realität.

    Du solltest deinen Mitmenschen mehr zutrauen.
    Nein, ich traue meinen Mitmenschen nicht zu, dass sie medizinische Fakten unterscheiden können von solchen "Fakten" die hier mit dem Inbrunst der Überzeugung kundgetan werden und Ängste schüren.
    Nochmal: Ich will HIER niemanden missionieren für seine eigene Entscheidung, aber solche wie von mir oben aufgelisteten Argumente zu bringen, um sich für die Entscheidung zu rechtfertigen oder Organspende als Ganzes abzulehen, das kann ich nicht einfach überlesen Weil es Menschen, die sich nicht auskennen, gegen eine Organspende entscheiden lassen könnte.

    Prävention ist hier nicht das Thema. Und das gilt ja nun auch nicht für alle medizinischen Ursachen kaputter Organe.

    @Bae: ich gebs auf


  7. Registriert seit
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Genausogut können sich Menschen aus Unkenntnis für die Organspende entscheiden, und würden es lassen wenn sie die Fakten kennen würden. Oder bereuen es hinterher bitter, wenn sie sich bei einem Angehörigen dafür entschieden haben...


  8. Registriert seit
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ich sag es dir nur ungern, aber "medizinische Fakten" sind so selten wie Einhörner....

    Wenn man es mit Lebewesen zu tun hat, sind Fakten selten.


    Es ist noch keine 1000 Jahre her, da hat man Babies ohne Narkose operiert. Damals war die Medizin „sicher“, sie hätten noch kein Schmerzempfinden.
    Und heute ist sich die Medizin „ganz sicher“, dass ...


  9. Registriert seit
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von huppsi Beitrag anzeigen
    Nein, ich traue meinen Mitmenschen nicht zu, dass sie medizinische Fakten unterscheiden :
    "Fakten" was stellt ihr euch da bitte vor?
    Dass ein Mensch 2 Beine hat und 2 Nieren? Sowas?
    Und einer mit einem Bein und 3 Nieren ist kein Mensch?

    Dieses Faktendenken ist übrigens was, was man andererseits der Medizin oft massiv vorwirft, als "Technologisierung", als "Gerätemedizin" etc.

    Es gibt bei Erkrankungen und bei Menschen viele Ähnlichkeiten, Analogien - darauf beruhen Anamnesen und Diagnosen und Therapien.
    Und dann wirds wild. OB das nämlich alles dann so ist und wirkt - das ist ganz großes Tennis.

    Jeder Patient ist ein Individuum. Und da ist es mit Fakten bald schneller aus, wie bei anderen Disziplinen.
    Wie was wirkt und warum ist oft eher im Bereich des Zufalls oder der noch bestehenen Unkenntnis über weitere/andere Zusammenhänge, als des Fakts anzusiedeln (sagt aber keiner ).

    Nur mal um dieses "Fakten, Fakten, Fakten" etwas auf den Boden von medizinischen Tatsachen zurück zubringen.

    Hirntod sehe ich so: Das ist nicht tot. Sonst könnte man keine Organe mehr verwenden.
    Hirntod ist aber auch nicht: "am Leben" UND das wird auch nicht wieder!


    Und mit der Diskrepanz dessen müssen wir leben, seit Christian Barnard das erste Herz verpflanzt hat.


  10. Registriert seit
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    AW: Organspende: Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung liegt vor

    Zitat Zitat von huppsi Beitrag anzeigen
    Nein, ich traue meinen Mitmenschen nicht zu, dass sie medizinische Fakten unterscheiden können von solchen "Fakten" die hier mit dem Inbrunst der Überzeugung kundgetan werden und Ängste schüren.
    ich würde sagen, dass Ängste durchaus berechtigt sind.


    Weil es Menschen, die sich nicht auskennen,
    So wie der junge Semmelweis von den erfahrenen Ärtzen ausgelacht und verspottet wurde, als er es eine gute Idee fand, als Arzt zwischen jedem Patientenkontakt die Hände zu reinigen? Der hatte ja auch keine Ahnung von Tuten und Blasen...orte 2019

    Prävention ist hier nicht das Thema.
    Doch, es ist durchaus ein Thema, ob man wohl Leben retten und/oder Lebensqualität verbessern oder erhalten kann, indem man die Originalorgane pfleglich behandelt!

    Wenn das getan wird, kann der Bedarf an Leuten, für die eine Transplantation in Frage kommt, sinken.

    Und jene, bei denen Prävention nicht funktioniert (zB weil sie von Geburt an krank sind) - die haben so einen leichteren, schnelleren Zugang zu der seltenen Ressource "menschliches Organ".

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

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