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  1. Moderation Avatar von Analuisa
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    Die Zukunft der Nationalstaaten

    Im Brexit-Strang kam eine Diskussion auf über den Sinn und Unsinn von Nationalstaaten. U.a. wurde dort die Ansicht vertreten, das Konzept der Nationalstaaten habe sich überlebt. Um eine weiterführende Diskussion zu diesem Thema zu ermöglichen, habe ich die dazu gehörenden Beiträge in diesen neuen Strang ausgelagert.

    Ich wünsche allen eine spannende Diskussion.

    Analuisa, Moderation
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
    Alle nicht mit "Moderation" gekennzeichneten Beiträge geben meine private Meinung als Userin wieder.
    Geändert von Analuisa (26.03.2019 um 08:03 Uhr) Grund: technische Gründe


  2. Registriert seit
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    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen

    Gestern mal wieder live und eins zu eins vorgeführt bei Maischberger (Thema: "Ist der Brexit erst der Anfang"). Martin Schulz sagt wörtlich, daß er die Vereinigten Staaten von Europa will (und damit denknotwendig die Auflösung der Nationalstaaten). Als eine ebenfalls eingeladene Abgeordnete der FPÖ aus Österreich meinte, daß es der falsche Weg sei die Nationalstaaten aufzulösen und dies immer mehr Widerstand und Widerspruch provozieren würde
    Man kann durchaus unterschiedlicher Meinung sein, was Nationalstaaten angeht. Mir konnte bisher noch niemand erklären, was die Nationalstaaterei den Gutes bringt.

    [...]
    Geändert von Analuisa (26.03.2019 um 08:03 Uhr) Grund: Teil des Beitrags, der in den Ursprungsstrang gehört, gelöscht, Titel angepasst

  3. Avatar von Kitty_Snicket
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    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    [...]

    Du bist also logischerweise dafür, dass Deutschland wieder in diverse Fürstentümer aufgeteilt wird, oder?
    Denn dieser Nationalstaat war auch irgendwann mal Zusammenschluss kleinerer Einheiten.
    Whatever happened until now only served to deliver this moment.
    Geändert von Analuisa (26.03.2019 um 08:05 Uhr) Grund: Teil des Beitrags, der in den Ursprungsstrang gehört, gelöscht, Titel angepasst


  4. Registriert seit
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    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von Kitty_Snicket Beitrag anzeigen
    Und, um noch ein zweites OT hinterherzuschieben:
    Du bist also logischerweise dafür, dass Deutschland wieder in diverse Fürstentümer aufgeteilt wird, oder?
    Denn dieser Nationalstaat war auch irgendwann mal Zusammenschluss kleinerer Einheiten.
    Ich bin ja persönlich ein großer Fan des Glocal-Ansatzes: Eine globale Regierung für die Dinge, die nur global angegenagen werden können (Klimapolitik, zum Beispiel, maritime Politik ebenso), einen lokalen Ansatz für das, was mich in der Ecke in der ich lebe ganz konkret betrifft (Müllabfuhr in meiner Stadt zum Beispiel).

    Der Nationalstaat bringt doch heute kein Surplus mehr - er ist zu klein um die großen Dinge zu regeln und zu groß für alles andere. Und die Idee ein Land für eine Nation: wo haben denn München und Kiel die gleiche Kultur oder kulturelle Identität?

    OT out.
    Geändert von Analuisa (26.03.2019 um 08:34 Uhr) Grund: Beitragsüberschrift nach Verschiebung angepasst

  5. Avatar von Kitty_Snicket
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    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    [...]

    Es wird sich einiges ändern müssen, das Leben ist Veränderung - man kann sich höchstens halbwegs aussuchen, ob in die eine Richtung oder in die andere.
    Es ist nicht verboten, dass sich Gegenden, Länder, neu organisieren. Die Grenzen wurden in Europa in den letzten zwei Jahrtausenden mit Regelmäßigkeit neu gezogen. Vielleicht ist es mal ein Ansatz, sie ganz aufzugeben. Auch global?

    Der Idee mit der Aufteilung bzw. übergreifenden Initiativen kann ich viel abgewinnen.

    Läuft auch beides aufs Gleiche raus: Fokus auf Verbindendes - Zusammenarbeit, Gemeinsamkeiten - anstatt auf das Trennende.
    Whatever happened until now only served to deliver this moment.
    Geändert von Analuisa (26.03.2019 um 08:06 Uhr) Grund: Teil des Beitrags, der in den Ursprungsstrang gehört, gelöscht, Titel angepasst


  6. Registriert seit
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    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von Kitty_Snicket Beitrag anzeigen

    Es wird sich einiges ändern müssen, das Leben ist Veränderung - man kann sich höchstens halbwegs aussuchen, ob in die eine Richtung oder in die andere.
    Es ist nicht verboten, dass sich Gegenden, Länder, neu organisieren. Die Grenzen wurden in Europa in den letzten zwei Jahrtausenden mit Regelmäßigkeit neu gezogen. Vielleicht ist es mal ein Ansatz, sie ganz aufzugeben. Auch global?
    Ich wäre da sehr dafür. Denn, wie erwähnt, ich kann nicht sehen, was der Nationalstaat konkret bringt.

    Aber dann kommen eben gern wieder Leute um die Ecke mit einer O Schreck, Veränderung-Attitüde, und einer Es soll doch bitte alles bleiben wie es ist-Einstellung. .

    [...]
    Geändert von Analuisa (26.03.2019 um 08:32 Uhr) Grund: Teil des Beitrags, der in den Ursprungsstrang gehört, gelöscht, Titel angepasst


  7. Registriert seit
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    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von Katzir Beitrag anzeigen
    Man kann durchaus unterschiedlicher Meinung sein, was Nationalstaaten angeht. Mir konnte bisher noch niemand erklären, was die Nationalstaaterei den Gutes bringt.
    Nationalstaaten haben in den meisten Ländern feudale Systeme abgelöst und brachten Dinge wie: gleiches Recht für alle (egal ob ehemals Königin oder ehemals Leibeigener), öffentliches Schulwesen, öffentliche Sozialversicherung (Rente, Arbeitslosenkassen, Unfall- und Krankenversicherungen, Kindergeld....), Gewaltenteilung, Menschenrechte als grundlegender Wert der Verfassung.

    Also vieles von dem, was man heute als völlig normal oder gar als alternativlos betrachtet. und auch niemand aufgeben will, meine ich.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao
    Geändert von Analuisa (26.03.2019 um 08:32 Uhr) Grund: Beitragsüberschrift nach Verschiebung angepasst

  8. Avatar von Lukulla
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    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von Kitty_Snicket Beitrag anzeigen
    Die Grenzen wurden in Europa in den letzten zwei Jahrtausenden mit Regelmäßigkeit neu gezogen. Vielleicht ist es mal ein Ansatz, sie ganz aufzugeben. Auch global?
    No border, no nation?
    Heisst dann auch no Asyl, no HartzIV, no Rente, no Sicherheit, no Umweltschutz.
    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes
    Geändert von Analuisa (26.03.2019 um 08:32 Uhr) Grund: Beitragsüberschrift nach Verschiebung angepasst

  9. Avatar von Kitty_Snicket
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    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    No border, no nation?
    Heisst dann auch no Asyl, no HartzIV, no Rente, no Sicherheit, no Umweltschutz.
    Warummen das?

    profil.at ist auf Arbeit blacklisted muss ich später nachholen,
    [ed.]
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    Geändert von Analuisa (26.03.2019 um 08:33 Uhr) Grund: Beitragstitel nach Verschiebung angepasst, ot gelöscht


  10. Registriert seit
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    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    No border, no nation?
    Heisst dann auch no Asyl, no HartzIV, no Rente, no Sicherheit, no Umweltschutz.
    Ich bin mir nicht ganz sicher, was du damit meinst?

    Umweltschutz und Sicherheit haben sich verbessert mit der EU, also dem teilweisen Aufgeben der Grenzen. Hartz V ist eine deutsche Spezialität und Asyl - auch ja, Asyl.

    Das deutsche Asylrecht war eine - richtige - Reaktion auf das dritte Reich, es ist mit Dublin eh schon sehr ausgehöhlt.

    Und, ganz ehrlich, die Flucht aus Afrika und Asien wird nicht aufhören, die wird in den nächsten Jahren noch wesentlich schlimmer. Und eine Antwort darauf kann es auch nur gesamteuropäisch geben. Gesamtwelt, eigentlich.
    Geändert von Analuisa (26.03.2019 um 08:33 Uhr) Grund: Beitragsüberschrift nach Verschiebung angepasst

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