Dazu habe ich
Europa und Nationalstaaten: Keine Frage von Entweder-Oder - treffpunkteuropa.de
gefunden, und denke da sehr ähnlich
daraus
In der gesamten öffentlichen Debatte über die europäische Integration, die in den letzten Jahren stattgefunden hat, ist mir ein Punkt besonders aufgefallen. Die Tatsache, dass die öffentliche Debatte um den Nationalstaat und Europa fast immer eine falsche Dichotomie darstellt: entweder wählen wir unsere nationale Identität, oder wir wählen Europa. Entweder wir zeigen uns solidarisch mit unserer Nation oder mit Europa.
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Ergebnis 71 bis 80 von 475
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26.03.2019, 13:36
AW: Die Zukunft der Nationalstaaten
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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26.03.2019, 13:40
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26.03.2019, 13:41Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Nationalstaaten
Klar, gibt es unterschiedliche Mentalitäten. Auf zwischenmenschlicher Ebene verschwimmt das allerdings wieder. Da ich mich mehr als Europäer fühle, ist mir die nationale Identität nicht so sonderlich wichtig. Ich bin Deutscher. Punkt. Mehr auch nicht.
Das spielt sogar eine riesige Rolle, leider eine viel zu große.Spielt sowas wie eine unterschiedliche Historie für Identität keine Rolle? Hat also ein Schwede oder Finne ein ähnliches Selbstverständnis wie ein Grieche oder ein Deutscher, obwohl sie ein unterschiedliche Vergangenheit haben, andere politische Systeme, der eine aus der Diktatur kommt, der andere ein Königshaus hat?
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26.03.2019, 13:49
AW: Die Zukunft der Nationalstaaten
Das spielt eine sehr große Rolle.
Ich fühle mich genauso als Deutscher, wie als Europäer oder einfach als Mensch.
Das sind verschiedene Ebenen, die sich doch gegenseitig nicht ausschließen.
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26.03.2019, 13:56Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Nationalstaaten
Hm. Ich kann mich damit gut identifizieren, meiner Mentalität entspricht das.
Im Vergleich zu Asien oder Afrika fühl ich mich sicher als Europäerin, ich kann mich aber nicht identifizieren mit Ländern, wo es usus ist nicht mehr gewünschte Haustiere auf der Straße ihrem Schicksal zu überlassen und nichts dabei zu finden (auch wenn es das bei uns in Einzelfällen auch gibt - aber Straßenhunde gibt es hier ja nun nicht). Nur als Beispiel. Da ist mir Spanien oder Griechenland sehr fremd.
Wie meinst du das? Ich kann es mir anders nicht vorstellen, als dass einen die Vergangenheit prägt.Das spielt sogar eine riesige Rolle, leider eine viel zu große.
Mir kommt das bei vielen Leuten viel zu kurz, die nur vom Heute oder von der Zukunft ausgehen, bar jeder historischen Einordnung, die sie mangels Kenntnissen gar nicht leisten können.
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26.03.2019, 14:04Inaktiver User
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26.03.2019, 14:11Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Nationalstaaten
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26.03.2019, 14:18
AW: Die Zukunft der Nationalstaaten
Ist keine Ignoranz, nur eine andere Meinung. Wenn dir andere Meinungen Angst machen erklärt das vieles ....
[editiert] ich lehre das Nationalstaaten-Thema. So richtig, an der Uni. Ich hab mich da genug mit befasst und befasse mich weiter damit.Du scheinst dich mit Geistes- und Kulturgeschichte noch nicht viel befasst zu haben, nicht mal mit allgemeiner Geschichte, und mit Sprache auch nicht.
Ich hoffe ich muss nicht mehr erleben dass ich in einem geschichtslosen Einheitsstaat ohne jede nationale Eigenheiten leben muss, am besten ein globaler Einheitsbrei.
[editiert]
Und es ist eigentlich ganz einfach: Meine ganz persönliche Identität ist in keiner Weise dadurch bedroht oder gefährdet, dass andere Leute Dinge anders machen, anders empfinden oder anders reden. Ich bin Deutsche auch wenn ich nicht in Deutschland lebe, ich werde Deutsche bleiben, selbst unter einer globalen Regierung. Selbst mit einer europäischen Staatsangehörigkeit, sogar mit einer Weltstaatsangehörigkeit. Meine Identität, die sich unter anderem aus der Stadt in der ich groß wurde und meiner Muttersprache stützt, ist gefestigt genug. Die nimmt mir niemand weg. Das du das nicht verstehst / verstehen willst / verstehen kannst kann ich nicht ändern.
@Analuisa:
Danke für das Auseinanderpuzzeln der Beiträge, das muss ja eine Heidenaufgabe gewesen sein!
Geändert von Analuisa (26.03.2019 um 14:33 Uhr) Grund: Bemerkungen auf persönlicher Ebene
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26.03.2019, 14:23Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Nationalstaaten
vorbei, inwiefern spielt es für dich eine Rolle, dass du in einem Nationalstaat aufgewachsen bist?
Welche Identität besitzt du dadurch?
Wie äußert sich das, gestaltet sich das aus? Ganz konkret in deinem täglichen Leben?
Welche Befürchtungen hegst du, sollten sich Nationalstaaten auflösen? (In was, und was wäre das Nachfolgemodell?)
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26.03.2019, 14:23Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Nationalstaaten
Geändert von Analuisa (26.03.2019 um 14:33 Uhr) Grund: Zitat angepasst, Beitrag angepasst



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Ich dachte, wir haben hier 5-Jahrespläne. Unternehmen, die ihr Erlösmodell mit Aufstockmodellen planen, finanzierst du zu nicht unerheblichen Teilen. Du finanzierst deren Gewinne. Die nehmen dir Wohlstand.