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  1. Inaktiver User

    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Alle die gern hier leben und genießen wollen, was hier erarbeitet wurde, anstatt sich in ihren Heimatländern, Rumänien und Bulgarien z.B. , dafür zu engagieren, dass sich dort die Lebensbedingungen verbessern.
    Sehe ich auch so.
    Natürlich kann ich nachvollziehen das jeder versucht seine Lebensbedingungen zu verbessern, bzw. dorthin zu gelangen, wo die Standards höher sind.
    Aber die logische Entwicklung wäre das die kommenden Jahre noch -zig Millionen Menschen kommen, wenn sich die Zustände vor Ort nicht verbessern.
    So kann das nicht funktionieren.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nee, nur ein, es wird mal wieder ein Strang wo dann nur die Diskussion "wir finanzieren die faulen anderen" geführt wird, von allen Seiten gleich vehement.
    Das könnte daran liegen das da tatsächlich was dran ist.

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Ich tue mich allein schon schwer mit der Vorstellung, weltweit einen verbindlichen Wertekanon zu definieren, in dem sich die allermeisten wiederfinden können.
    Weltweit?
    Das klappt ja noch nicht auf Stadtebene.
    Wenn man sich mal ansieht wieviele Parallelgesellschaften sich schon innerhalb einer Stadt entwickeln, ist es doch ein Witz zu glauben mit der Abschaffung der Ländergrenzen wären wir alle eine große Famillie.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich fand Unterschiedlichkeiten immer sehr bereichernd, aber dafür muss es sie halt überhaupt noch geben dürfen.
    Yepp und ich finde es auch bereichernd bestimmte Unterschiede nicht in meiner direkten Umgebung zu haben.

  2. Inaktiver User

    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Noch schlimmer: ich werde im Ausland eher Heimatgefühle haben wenn ich deutsch höre, meinen Heimatdialekt sowieso - aber eben nicht wenn jemand japanisch oder griechisch redet.

    Dazu bin ich einfach nicht international genug aufgestellt.

  3. Inaktiver User

    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eher nach dem für gut befundenen. Wer sollte das bekannt Negative bewahren wollen?
    Das verändert sich im Laufe der Zeit. Früher war es nicht gut, wenn man Sonntags nicht zur Kirche ging, unverheiratete Paare bekamen keine Wohnung. Manche fanden das gut....Menschen ändern sich aber.
    Heute kann man Sonntags einkaufen gehen (was ich nicht positiv finde) und Glockengeläut hat schon viele Gerichtsprozesse hervorgerufen.

    Zeiten ändern sich...was ist gut? Was ist schlecht? Darüber muss immer wieder neu verhandelt werden. Das bedeutet im Gespräch sein und aktiv mitmachen.

    Auch übrigens auf kommunaler Ebene.

  4. Inaktiver User

    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Mir ging es um das Festhalten, das einem ständig als irgendwie rückständig und unflexibel vorgeworfen wird.

    Ich finde es irrsinnig, an etwas mit dem man gut lebt nicht festzuhalten. Wenn es nicht mehr passt kann man es natürlich anpassen - aber Veränderung ist erstmal neutral - erst wenn sie zu einer Verbesserung führt macht sie für mich Sinn.

    So flexibel sein will ich gar nicht, dass ich auch Verschlechterungen toll finde, nur damit sich ja was verändert hat.

  5. Inaktiver User

    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Auch hier... festhalten... an was?

    Deswegen meine Fragen... was macht einen Nationalstaat aus? Was bewahrt er? Und... was kann er eigentlich noch bewahren? Das hat auch etwas mit dem Internet, der Digitalisierung zu tun. Server stehen woanders auf der Welt.... kein Nationalstaat unserer Idee kann sie aufhalten. Nur Diktaturen können dies.

  6. Inaktiver User

    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, Kitty, wenn jemand nicht versteht, dass und warum die gleiche Sprache verbindet, dann kann ich das tatsächlich nicht erklären und will es auch nicht.
    Naja, Du sprichst auch die gleiche Sprache wie Österreicher und ein großer Teil der Schweizer.
    Heißt das, Du empfindest da keinen Unterschied mehr?

    Ich mag Unterschiedlichkeiten - aber eben nicht alles überall. Hier wird eher Sonntagsruhe gepflegt, daraus hat man sich committet, alles was Lärm macht ist tatsächlich hier am WE nicht erlaubt - woanders versteht man unter einem gelungenen Sonntag, sich mit möglichst viel Leuten möglichst laut zu unterhalten.

    Doch, ich kann das glaube ich sogar nachvollziehen - es ist mir nur völlig fremd, dass "hier macht man das so" für mehr als maximal eine Stadt gelten könnte. Ich lebe in RheinMain, da gibt es drei fast verwachsene Städte, Frankfurt am Main, Mainz und Wiesbaden, zwischen Mainz und Wiesbaden ist gerade mal eine Brücke über den Fluss - und dennoch gibt es riesige Mentalitätsunterschiede.
    Eine Aufteilung nach Deinem "hier macht man das so" würde also in Ministaaten enden.

  7. Inaktiver User

    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deswegen meine Fragen... was macht einen Nationalstaat aus? Was bewahrt er?
    Wo soll man da anfangen?
    Nur weil man jetzt virtuell Zugang zu Servern auf der ganzen Welt hat, ist es trotzdem ein riesiger Unterschied. Man braucht doch nur vor die Tür zu treten.

    Sprache, Kleidung, Gesetze, Kultur, Essgewohnheiten, Architektur, Geschichte, Sozialverhalten ... etc etc.
    Natürlich gibt es Einflüsse anderer Kulturen, aber es ist doch ein Riesenunterschied ob du in Hamburg, Jerusalem, Islamabad, Rio de Janeiro, Kabul, Moskau, Nairobi, Baku oder New York vor die Tür trittst.
    Da sind doch - im wahrsten Sinne des Wortes - Welten dazwischen.

  8. gesperrt

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    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hat etwas Priorität - die Alteingesessenen, oder die Neuen?
    .
    die Alteingesessenen. denn sie sind es, die diesen Flecken Erde gestaltet haben durch ihre Arbeit.

    gruss, barbara

  9. Inaktiver User

    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sprache, Kleidung, Gesetze, Kultur, Essgewohnheiten, Architektur, Geschichte, Sozialverhalten ... etc etc.
    Natürlich gibt es Einflüsse anderer Kulturen, aber es ist doch ein Riesenunterschied ob du in Hamburg, Jerusalem, Islamabad, Rio de Janeiro, Kabul, Moskau, Nairobi, Baku oder New York vor die Tür trittst.
    Da sind doch - im wahrsten Sinne des Wortes - Welten dazwischen.
    Na ja, da brauche ich nur 50 km auf das Land zu fahren, und sehe, dass Welten zwischen Stadt und Land liegen. Da nutzt es mir auch nicht, dass wir in einem Kulturkreis leben. Bei Gesprächen habe ich eher festgestellt, dass mir Städter aus der ganzen Welt vom Lebensrhythmus her näher sind als jene auf dem Land.

    Für mich ist das kein Argument.

  10. Inaktiver User

    AW: Die Zukunft der Nationalstaaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde es irrsinnig, an etwas mit dem man gut lebt nicht festzuhalten. Wenn es nicht mehr passt kann man es natürlich anpassen - aber Veränderung ist erstmal neutral - erst wenn sie zu einer Verbesserung führt macht sie für mich Sinn.
    Kann ich nachvollziehen. Inwieweit ein Kulturkreis (oder das kulturelle Umfeld) mehr dazu beiträgt als ein Nationalstaat, könnte man dann diskutieren.

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