Gut, wenn man es so sieht. Ok.
Bei solchen Sprüchen:
....bin ich allerdings tatsächlich raus.
Da kann ich wirklich nur den Kopf schütteln.
Wurde nicht am Wochenende auch darüber berichtet, dass die meisten noch brauchbaren Lebensmittel in Privathaushalten weggeworfen werden?
Sind wahrscheinlich auch Handel und Erzeuger dran schuld.
Lukulla, zu Deiner Argumention. Es ist nicht eindeutig, dass die die unterschrieben haben mehr Öko- und Tierwohlprodukte kaufen als die die nicht unterschrieben haben.
Ausserdem hat Tierwohl nichts mit Biolandwirtschaft zu tun.
Es gibt viele Menschen, denen es zum Beispiel wichtiger ist, Freilandeier zu kaufen als Bio-Eier. Es gibt soweit ich weiss sehr viel mehr Freilandeier als Bio-Eier, der preisliche Unterschied ist auch recht groß.
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24.02.2019, 20:36Inaktiver User
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
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24.02.2019, 22:35Inaktiver User
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25.02.2019, 11:38
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
Ich hab nichts dagegen, wenn man es eingeschränkten Personen erleichtert ins Auto zu steigen, aber wenn man sieht wieviele SUV's so rumfahren, dann müsste ja bald die Hälfte der Bevölkerung gehbehindert sein. Aber der Autoverkehr muss grundsätzlich umgedacht werden, da sind SUV's nur ein Problem.
Gegen Rechtsextremismus zu kämpfen ist nicht links, es ist demokratisch. Demokraten sind per Definition Antifaschisten, ansonsten können sie sich ihr Demokratieverständnis in die sicher akkurat gescheitelten Haare schmieren.
von Sascha Lobo
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25.02.2019, 14:40
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
Dann nenne du es von mir aus anders, wenn dir das hilft dein Wohlgefühl zu bewahren. Ich ändere meine Meinung deswegen noch nicht. Heuchelei beginnt für mich immer dort, wo vorher fest manifestierte Werte, angebliche Überzeugungen und vermeintlich universelle Maßstäbe manipuliert werden, nur um selber bequemer aus der Bredouille zu kommen.
Ich bin nach wie vor der Meinung, daß wir da so gut wie alle unsere Defizite haben. Grade weil ich das so sehe, ziehe ich aber nicht den Schluß, daß wir uns jetzt alle gegenseitig die Augen auskratzen müssen, sondern halte es für sinnvoller, nur die etwas eklatanteren Verfehlungen anderer anzuprangern, stattdessen aber seine Weltrettungsbestrebungen in entsprechender Weise auch im eigenen Verantwortungsbereich umzusetzen.Nein Ma'am, es ist nicht das Kleid, das sie fett aussehen läßt; es ist das Fett, das sie fett aussehen läßt. (Al Bundy)
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25.02.2019, 17:28Inaktiver User
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25.02.2019, 17:56
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
Ich glaube nicht, dass er Verbraucher völlig aus der Verantwortung holen will, sondern da ansetzt, wo die Politik mit der Wirtschaft klüngelt und es den Verbrauchern unterschiebt. Beispiel war Aufhebung der Flächenbindung oder Runterfahren der Kontrollen.
Barwasser/Pelzig sicher nicht.Und wer hat schließlich den Landwirtschaftsminister Seehofer bzw. seine Partei gewählt?
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Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
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01.03.2019, 20:27Inaktiver User
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
Hier mal wieder ein paar interessante Fernsehtips zum Thema:
Eine Diskussion, die ich gut fand:
BR Mediathek
Und ein ungewöhnliches Hofprojekt:
Wir werden Biobauern - 3sat.Mediathek
....auch wenn ich skeptisch bin, dass solche Modelle in die Breite wirken können.
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02.03.2019, 16:01
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
Ich habe beide Sendungen schon gesehen, und fand die Diskussion falsch aufgezogen, durch den nicht sehr informierten und ewig viel redenden Moderator wurde das Gespräch einseitig in die Richtung Bauern versus Volksbegehren gelenkt.
Schade, dass sich nicht mehr Menschen dort zu Wort meldeten oder zu Wort kamen.
Leider ging die Diskussion zu sehr in die Richtung, dass Geld und Förderung weiter und viel mehr ausgeschüttet werden muss. Wir müssen alle unser Verhalten ändern, das wäre die eigentliche Botschaft.
Die andere Doku über den Biobauernhof, der 100 Miteigentümer hat, die zahlen und gleichzeitig mithelfen und dafür die Ernte bekommen, finde ich hochinteressant. Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht und ich finde, dass ein solches Modell in Hofnahen Lebensgemeinschaften sehr viel Gutes mit sich bringt. Städter bekommen viel Wissen über Ackerbau und Viehzucht vermittelt, erleben es hautnah, und arbeiten auf dem Hof und Acker für ihre Lebensmittel, der Hof bleibt erhalten und wird evtl. sogar noch vergrössert.Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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03.03.2019, 12:33Inaktiver User
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
Ich gebe zu, dass mich die Doku über den SoLaWi-Biobauernhof nicht überzeugt hat.
Es kamen ja weitaus mehr Probleme zutage als Vorteile- vor allem für den Bauern.
Ich fand, dass er sehr offen war und sich offen auf das Experiment eingelassen hat, zugleich aber auch aus einer- zumindest gefühlten Notlage agiert hat - er fürchtete den Hof aufgeben zu müssen, und wollte das vor allem der Mutter ersparen.
Für ihn ist die Arbeit aber sehr viel mehr geworden, von bis zu 14 und mehr Stunden täglich war die Rede.
Am absurdesten fand ich die Situation als die Teilnehmer der SoLaWi das Sommerfest auf dem Hof feierten und der Bauer sich zurück zog, darüber nachdachte alles hinzuschmeißen während die "vorne" ihren Erfolg (und wohl vor allem sich selbst) feierten.
Selbsterfahrungshof für Städter, ja genau, dann aber anders organisiert und mit angemessenen Arbeitszeiten für den dann nicht mehr selbstständigen Bauern.
Zukunft für die Landwirtschaft? Wohl kaum.
Annäherung von Stadt und Landbevölkerung - schon gar nicht.
Nein, es hat mich nicht überzeugt.
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03.03.2019, 12:51
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
Die Idee an sich ist ja gut. Ich habe manchmal das Gefühl, dass viele Menschen sich irgendwie... Wie soll ich das ausdrücken?... Vom "Lebensmittel entfernt haben".
Damit meine ich jetzt nicht Kinder, die denken, dass Kühe lila sind. Aber es geht schon in die Richtung.
Vielen Leuten ist nicht bewusst wieviel Arbeit in der Landwirtschaft steckt - ich meine : Arbeitszeit.
Da wären solche Modelle gut, taugen aber eher als Nische, als eine Art "gesellschaftlichen Auftrag", nicht als Berufskonzept.



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