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16.02.2019, 09:39Inaktiver User
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
Geändert von Inaktiver User (16.02.2019 um 16:58 Uhr)
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16.02.2019, 09:45
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
Holzkante, ein gutes Auskommen ist ja schön, aber ein Hof ist genauso ein Wirtschaftsbetrieb wie jedes andere Unternehmen auch.
Hinter den Solawis steht ja auch auf beiden Seiten eine gewisse Grundeinstellung, die mich an die Anfänge der Biobewegung in den 80gern erinnert. Finde ich positiv, wird sich wohl nicht als gesellschaftlicher Konsens durchsetzen.
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16.02.2019, 10:32Inaktiver User
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16.02.2019, 12:19
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
Es fehlt ein bisschen sehr an Respekt, das sehe ich auch so. Und es existieren sehr merkwürdige Vorstellungen. Allein die Romantisierung des Kleinbauern, der selbstverständlich bio arbeitet! Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, und der kleine Biobauer wird zunehmend von großen Biokonzernen verdrängt.
Gerade die Liebhaber der Artenvielfalt könnten das schon längst wissen.
Und, da wiederhole ich mich: Nicht bio heißt noch lange nicht alles totspritzen. Es gibt viele, die spritzen nur wenig bis gar nicht und sind sehr wohl daran interessiert, dass ihre Umwelt heil bleibt.
Man müsste aber mit dem Bauern reden und ihm seine Produkte abkaufen, anstatt herum zu schwadronieren und sich in Planspielen zu ergehen, nach denen dann alles viel besser wird.
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16.02.2019, 12:23
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
In der Schweiz funktioniert das, ich finde das Konzept toll! Die Almbauern werden subventioniert und unterstützt, zur Not wird sogar das Militär eingesetzt um beispielsweise für Wasser zu sorgen oder den Käse zu transportieren.
Diese Wertschätzung und Unterstützung fehlt in Deutschland oft.
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16.02.2019, 12:28Inaktiver User
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16.02.2019, 12:53
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
Ich stamme gebürtig aus dem sog. niedersächsischen Schweinegürtel. Die eigenen Brunnen waren aufgrund der hohen Nitratbelastungen schon Anfang der 80er nicht mehr nutzbar.
Die Werte haben sich zwar gesenkt, aber auf Normalmass werden sie wohl nicht mehr gehen. Obwohl die Landwirtschaft heute eine ganz andere ist als damals.
Es ist ganz einfach : Der Agrarmarkt ist ein Markt wie jeder andere auch. Der Verbraucher kauft, zumindest der durchschnittliche, über den Preis, nicht über die Qualität. Und dem Handel ist es ziemlich egal, ob das Kotelett nun aus Deutschland oder Rumänien kommt.
Es ist kein Problem, die fehlende Ware im Null komma Nix aus dem benachbarten EU Ausland zu beschaffen.
Daher sind solche Volksbegehren wichtig und gut, alleine schon, damit ein Umdenken einsetzt. Bei jedem.
Aber einen "deutschen Bioweg" wird es nicht geben.
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16.02.2019, 14:08
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
Gegen Rechtsextremismus zu kämpfen ist nicht links, es ist demokratisch. Demokraten sind per Definition Antifaschisten, ansonsten können sie sich ihr Demokratieverständnis in die sicher akkurat gescheitelten Haare schmieren.
von Sascha Lobo
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16.02.2019, 14:32Inaktiver User
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
.....wobei man auch bedenken muss, dass das Schweizer System extrem teuer ist und nur über extreme Subventionen und Abschottung funktioniert.
Und Lebensmittel in der Schweiz eben auch sehr teuer sind.
Das System wird in der Schweiz auch sehr kritisiert.
Bestimmte Parallelen gibt es zu Bayern (Berge und Almen), andere eben nicht (offene Grenzen).
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16.02.2019, 15:09Inaktiver User
AW: An alle Bayern: Artenvielfalt erhalten
Vor einigen Tagen hatte ich eine interessante Statistik des Umweltbundesamtes zu dem Anteil der Bio-Landwirtschaft in Europa gefunden...ich finde sie nicht wieder.
Aber wer hätte gedacht, dass Österreich mit über 20% auf Platz 1 steht und selbst Italien mit um die 14% weit vor Deutschland mit etwa 8,2?
Diese Statistik ist nicht ganz so übersichtlich und etwas veraltet, aber ich stelle sie trotzdem mal ein:
• Infografik: Osterreich, Land der Bio-Bauern | Statista
Warum das so ist, wäre zu prüfen. Manchmal ist es vielleicht nicht nur politischer Wille sondern bestimmte Natur/Marktgegebenheiten.



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