Ziviler Ungehorsam ist eine Art Politik von den Bürgern, hat Tradition und war nun mehr als erfolgreich. Z. B. in der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung konntest du beide Formen finden. Vereinfacht ausgedrückt einmal der zivile Ungehorsam um King und die nicht gerade gewaltlose Bewegung um Malcolm X.
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17.01.2019, 10:26Inaktiver User
AW: Darf man sich als Demonstrant wehren?
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18.01.2019, 15:31Inaktiver User
AW: Darf man sich als Demonstrant wehren?
Ja das zieht sich durch die ganze Menscheitsgeschichte, es gehört wohl bedauerlicherweise zum "vernunftbegabten Wesen" Mensch dazu.
Gewalt ist in keiner Art und Weise akzeptabel, es ist nach wie vor aber nicht die Mehrheit, die Gewalt ausübt.Was will man den erreichen mit Gewalt gegen Polizisten oder dem zivilen Ungehorsam? Wenn du Veränderungen willst, bleibt dir nur die Politik und diese wird zum Glück nicht auf der Straße oder am Stammtisch gemacht.
Ziviler Ungehorsam ist eine Form des Bürgerprotestes.
Was bitte, ist an Sitzblockaden, Hungerstreiks oder Anketten an Bäume oder Fabriktore gewaltsam?
Wie sonst soll auf etwas aufmerksam gemacht werden? Nur mit Petitionen, die leider kaum öffentlich Aufmerksamkeit erregen?
Gern Vorschläge.
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18.01.2019, 20:28
AW: Darf man sich als Demonstrant wehren?
Den Wasserwerfer in einer Stärke einzusetzen, der einem Menschen das Augenlicht nehmen kann, ist eine bodenlose Gemeinheit. Da gehört noch jemand richtig lange weggesperrt.
Aber Polizisten mit Kastanien zu bewerfen, die ein Polizist unter seinem Helm nicht von Kieselsteinen unterscheiden kann, ist richtig dümmlich. Aus so einer Situation geht man dann weg, allein schon aus Selbstschutz. Dass die Situation eskaliert ist, war kein Wunder.
Die Polizei hat das Gewaltmonopol. Wer demonstrieren will, der demonstriert, aber er bewirft die Polizei nicht. Wenn man sich wehren muss, dann vor Gericht.
Und der Mob, der brandschatzend durch Hamburg gezogen ist, der gehört natürlich ermittelt und weggesperrt. Wer das anders sieht, ist kriminell im Kopf.



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